Paris und Mailand als Warnsignal – Fällt auch Rom?

Straßenschlachten, Plünderungen, Raubüberfälle, Angriffe auf Polizisten sind in Italiens Städten angekommen. Es muss endlich Schluss sein mit Verharmlosungen und Relativierungen von linksradikaler und migrantischer Gewalt. Europa muss seine Bürger sowie seine kulturellen Symbole schützen.

Screenprint via X / Local Team

Die französischen Schockwellen der gewalttätigen Straßenschlachten in Frankreich haben am Wochenende auch Italien erreicht. Pflastersteine, Rauchbomben und brennende Barrikaden, dazu Plünderungen vieler Geschäfte: Mailand erlebte die schlimmsten Straßenschlachten seit Jahren – mitten im Herzen der Stadt. Auf der Piazza del Duomo attackierten junge Gewalttäter die Polizei, verwüsteten mehrere Fahrzeuge der Carabinieri und plünderten Geschäfte.

Proteste, Chaos, Plünderungen
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Auch aus anderen italienischen Städten wie Turin, Bologna und Bergamo, allesamt linke Hochburgen oder Bastionen linker propalästinensischer Studenten, werden Ausschreitungen gemeldet. Der teils berechtigte Protest gegen hohe Lebenshaltungskosten, der auch in angemeldeten Demonstrationen Ausdruck findet, mündet in eine Gewaltspirale gegen den Rechtsstaat, angetrieben vielfach von Migranten.

Besonders alarmierend ist das Alter vieler Beteiligter. Etliche Medien, darunter Il Giorno, berichten, bei den erneuten Ausschreitungen seien rund 80 Prozent der mehr als 200 angehaltenen und festgenommenen Jugendlichen minderjährig gewesen, zwischen 15 und 17 Jahre alt. Der Journalist Davide Giacalone erklärte beim Radiosender RTL 102.5 zudem, zahlreiche Jugendgruppen mit Migrationshintergrund schürten Gewalt, auch gegen Passanten.

Nicht Hunger, sondern Systemkampf?

Angriff auf Europa
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Wenige Stunden nach den Ausschreitungen, als Italien noch unter dem Eindruck der Gewalt stand und die Schäden erfasste, diskutierte Giacalone bei RTL 102.5 über die Hintergründe. Auf die Frage, ob dahinter mehr stecke als spontaner Protest, erklärte er, davon müsse man fest ausgehen. Die Ereignisse in Frankreich hätten die Beteiligten angestachelt und motiviert.

Die Bilder geplünderter Markengeschäfte werfen nach Giacalones Einschätzung eine unbequeme Frage auf: Geht es um existenzielle Güter für Benachteiligte oder um Luxusgüter, die für manche zum Symbol einer unerreichbaren Wohlstandswelt geworden sind?

Die Plünderung eines Geschäfts sei kein Sozialprogramm. Wer Luxusartikel stehle und Polizisten angreife, beseitige keine Ungerechtigkeit. Wo Konsum, Status und politische Radikalisierung zusammenkämen, könne sich der Protest gegen konkrete Missstände jedoch in einen Angriff auf das gesamte System verwandeln. Darin waren sich der Journalist und die Moderatoren der Sendung einig.

Wenn Seenotrettung zum politischen Kampf erklärt wird

Tichys Einblick berichtete schon früh über die politische Dimension der zivilen Seenotrettung und die tatsächlichen Beweggründe linksradikaler Nichtregierungsorganisationen und Aktivisten. Im Mittelpunkt steht dabei die politische Rolle von Organisationen, die staatliche Maßnahmen zur Begrenzung der Migration offen kritisieren.

So haben Pia Klemp und Carola Rackete, bekannt als Kapitänin und Seenotretterinnen von Sea-Watch, ihre Rettungsaktionen mit antifaschistischem beziehungsweise politischem Engagement in Zusammenhang gebracht. Zwar weisen Migrationsaktivisten den Vorwurf zurück, Gewalt im Westen zu fördern. Dennoch ist die Bildung von Migrantifa-Gruppen gewollt, besonders an Universitäten und in linkssozialistisch unterwanderten Sozial- und Jugendzentren in Brennpunkten.

Vance und die europäische Sicherheitsfrage

US-Vizepräsident J. D. Vance hat die europäische Migrationspolitik wiederholt kritisiert und einen Zusammenhang zwischen Migration und Sicherheitsproblemen hergestellt. Auch die Debatte über die französischen und neuerdings italienischen Unruhen gehört in diesen Zusammenhang. Eines dürfte dieser Tage klar sein: Die italienische Hauptstadt Rom ist ein Symbol, das Europa nicht verlieren darf.

Les jeux sont faits
Über den Untergang des Abendlandes
Die Ewige Stadt ist weit mehr als eine Hauptstadt. Der Petersdom und der Vatikan stehen für das historische und religiöse Erbe Europas. Der sogenannte Islamische Staat und seine dschihadistischen Schläfer haben Rom in ihrer Propaganda wiederholt als Ziel und Symbol des Westens dargestellt. Die Drohungen gegen die Ewige Stadt sind dokumentiert, auch wenn sich daraus nach Einschätzung von Terrorexperten kein unmittelbar bevorstehender Angriff ableiten lässt.

Sollte Rom tatsächlich zum Schauplatz eines Terrorangriffs werden, reichte der Schaden weit über die unmittelbaren Opfer hinaus. Das schmälert nicht das Leid der Betroffenen, sondern beschreibt die zusätzliche Tragweite eines solchen Angriffs: Psychologisch wäre er ein kultureller Einschnitt. Europas Fähigkeit, seine bedeutendsten Symbole zu schützen, stünde infrage – eine Sorge, die auch in Frankreich mit Schrecken wahrgenommen wird.

Die Warnung lautet deshalb nicht, dass Rom zwangsläufig fallen wird. Sie lautet, dass ein Staat seine Handlungsfähigkeit verliert, wenn er seine öffentlichen Räume, seine Institutionen und seine Bürger nicht mehr wirksam schützt.

Was also lehren diese Tage und Krawalle den Westen? Wer den Rechtsstaat schützen und verteidigen will, darf weder Plünderungen verharmlosen noch die Gewalt von Migranten und das radikalpolitische Programm der Linken relativieren. Rom zu schützen heißt, Europas Freiheit und Sicherheit zu schützen.

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Kommentare ( 13 )

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NurEinPhilosoph
10 Minuten her

Was also lehren diese Tage und Krawalle den Westen?

Antwort der deutschen Regierung:

keine Festung Europa, aber eine Festung Brandmauer, denn die „Schutzsuchenden“ dürfen hier machen, was sie wollen und das Wohl / der Schutz der Deutschen ist der deutschen Regierung vollkommen egal.

Dirk Plotz
10 Minuten her

Es ist das typische Spiel: Der Staat bringt neue Sklaven auf die Plantage und lässt diese fürstlich von den bereits länger Versklavten versorgen. Den neuen Sklaven ruft er zu: „Integriert euch in die Sklaverei!“ Gleichzeitig beutet er die länger schuftenden Sklaven immer mehr aus, lässt ihnen immer weniger zukommen, verschafft ihnen immer weniger Luft zum atmen. Irgendwann begehren die neuen Sklaven auf. Sie wollen sich nicht in die Sklaverei integrieren. Aber wie so häufig stürmen Sie nicht die Paläste, sondern die Hütten der anderen Sklaven. Denen erzählt der Sklaventreiber und seine ihm hörigen Propagandisten sogleich, dass sie diese neuen Sklaven… Mehr

Dundee
13 Minuten her

Alle Migranten, egal ob Fachkraft oder nicht, haben doch nur aus einem Grund ihre Heimat verlassen: Sie haben es dort nicht mehr ausgehalten.

Jetzt sind sie hier. Und was machen sie hier?
Sorgen dafür, dass man es hier nicht mehr aushält…

Johann P.
19 Minuten her

Ich fürchte, unsere „Eliten“ lassen es darauf ankommen, bis es kein zurück mehr gibt. Dann haben sie ihr Ziel erreicht!

Skeptiker
21 Minuten her

Es ist allerhöchste Zeit, der Polizei – naturlich nachmehrmaliger, unmissverständlicher Warnung – das Recht auf die Verwendung scharfer Munition einzuräumen – incl. Maschinenwaffen.

U.S.
23 Minuten her

Wann kommen endlich die Antifa Friedens Demos gegen rechts nach Buerluen?

Wann kommen die Antifa in Germany auch aufs Land, so dass wir Dorf – und Land Bevölkerung mit unseren Traktoren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen mitmachen können bei den “ Demos gegen rechts“,

Wir bringen auch unsere Seniorinnen aus den Alters und Pflegeheimen mit, für “ Omas gegen rechts“.

( Wir Land Bevölkerung hoffen sehr, dass diese Migranten Krawalle nicht in unsere Dörfer über schwappen).

roffmann
25 Minuten her

So lange Rom nicht angetastet wird ist alles Peletti .

Memphrite
26 Minuten her

Teilweise kann ich die Jugend auch verstehen. Zurzeit werde gewaltige Summen in der Ukraine verbrannt. Gleichzeitig wird in der Bildung gespart und durch Sanktionen die Wirtschaft vorsätzlich zerstört.
Nebenbei sollen aber die Boomer weiterhin weitere Rentenerhöhungen erhalten. Und genau diese Boomer sprechen sich bei „Umfragen“ für die Wehrpflicht aus, damit die jungen Menschen, nachdem man ihnen einen riesigen Schuldenberg aufgehalst, die Wirtschaft zerstört hat und sie auch noch steigenden Renten schultern sollen, ja dann sollen Sie auch noch an der neuen Ostfront gegen die bösen Russen kämpfen.
Da hätte ich auch kein Bock drauf.

Montesquieu
26 Minuten her

Ach was.
Die gefährlichste politische Gruppierung diesseits des Ganges ist die AfD und wenn wir nicht den letzten Cent an Kreditaufnahmemöglichkeit der Ukraine schenken, sitzt am nächsten Tag der Russe in unserer Küche und möchte einen Topf Borschtsch haben.
Das weiß doch jeder!
Jetzt anlässlich der ersten Anzeichen kollektiver Gewalt auf die vitale Bedrohung durch die Massenmigration hinzuweisen (und das auch noch eher in einem Nebensatz), die bald 20 Jahre ungestört vonstatten geht, ist schon etwas bizarr.

Peter Klaus
26 Minuten her

Eine Moschee ist in Frankreich nicht angezündet worden, eine Halal-Market nicht geplündert worden, „Scharia-Polizei“ nicht angegriffen worden? Frage für einen Freund.