Die durch den Rekordtiefstand des Rial und die galoppierende Inflation ausgelösten Demonstrationen haben sich auf über 30 Städte ausgebreitet und von Händlerstreiks zu heftigen Auseinandersetzungen und Zusammenstößen mit Sicherheitskräften entwickelt.
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Das Interview ist gut vierzig Minuten lang, enthält aber Einblicke in Hintergünde und Zusammenhänge, welche die vielen Videos zu den anhaltenden Zusammenstößen und Protesten auf den Straßen vieler Städte des Iran nicht bieten können.
Demonstranten setzten das Hauptquartier der Basij (paramilitärische Miliz der Revolutionsgarden) in Sabzevar in iranischen Nordosten in Brand. In Nishapur, Ost-Iran, in dder Nähe von Mashhad erstachen Demonstranten einen Basij-Mann. In Hamedan, West-Iran, lynchten Demonstranten einen Basij-Mann.
Die durch den Rekordtiefstand des Rial und die galoppierende Inflation ausgelösten Demonstrationen haben sich auf über 30 Städte ausgebreitet und von Händlerstreiks zu heftigen Auseinandersetzungen und Zusammenstößen mit Sicherheitskräften entwickelt. Mindestens sieben Demonstranten kamen seit Mittwoch ums Leben, Hunderte wurden verletzt oder festgenommen. Die Behörden schlossen Geschäfte und Universitäten in 21 Provinzen. Der im Exil lebende Reza Pahlavi grüßt die Menge und ruft zur Einheit im Kampf gegen das Regime auf. Rufe nach Veränderung hallten wider, und Frauen legten aus Protest ihre Kopftücher ab. Die Unruhen, die größten seit 2022, stellen das Mullah-Regime auf die Probe, das durch Sanktionen und jüngste militärische Rückschläge stark belastet ist.

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