Die Nerven liegen blank: Kurz vor Beginn des fünften Kriegswinters der Ukraine eskaliert der Konflikt zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko.
IMAGO / SOPA Images
Während russische Raketen und Drohnen die ukrainische Hauptstadt immer wieder erschüttern und in Kiew Wohnblocks, Lagerhallen und Kraftwerke brennen, eskaliert jener politische Machtkampf, der bereits seit Jahren unter der Oberfläche schwelt: Vitali Klitschko, seit 2014 Bürgermeister von Kiew, nutzte seinen Auftritt vor dem ukrainischen Parlament für eine ungewöhnlich scharfe Abrechnung mit der Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Klitschko war von Abgeordneten der Präsidentenpartei „Diener des Volkes“ eingeladen worden, um über die Situation in der Hauptstadt und die Vorbereitungen auf den bevorstehenden Winter zu berichten – und sich für mögliche Versäumnisse zu rechtfertigen.
„Politiker im eigenen Land zerstören die Ukraine“
Doch anstatt sich ausschließlich zu verteidigen, ging der Bürgermeister selbst zum Angriff über: Kiew sei das Herz des Staates, das Russland zerstören wolle. Allerdings gebe es auch innerhalb der Ukraine Politiker, die dem Land schweren Schaden zufügten, spielte Kiews Bürgermeister sofort auf den ukrainischen Präsidenten an. Er sagte wörtlich: „Nicht weniger schrecklich sind die Politiker im eigenen Land, die es tatsächlich ebenfalls zerstören.“
Klitschkos Vorwürfe sind schwerwiegend – und er beschuldigte dazu noch die Präsidialverwaltung, die Selbstverwaltung ukrainischer Städte und Gemeinden systematisch verringern zu wollen. Kommunalpolitiker würden unter fragwürdigen Vorwänden abgesetzt, andere mit Strafverfahren unter Druck gesetzt. Kiews Bürgermeister sieht darin einen Versuch, politische Macht zunehmend bei der Zentralregierung zu konzentrieren. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Klitschko immer wieder vor autoritären Entwicklungen gewarnt.
Selenskyj attackiert Klitschko
Auch Wolodymyr Selenskyj ignoriert nun die Notwendigkeit eines Burgfriedens und attackiert Vitali Klitschko: Der Ex-Boxchampion hätte die Hauptstadt der Ukraine nicht ausreichend auf den Winter vorbereitet. Nach Darstellung des Präsidenten seien die Notfallpläne in nahezu allen anderen Landesteilen weiter fortgeschritten – sogar in besonders gefährdeten Grenz- und Frontregionen. Dass bereits einzelne russische Drohnentreffer größere Strom- und Wasserausfälle verursachen könnten, sei ein Hinweis auf erhebliche Defizite der Stadtverwaltung.
Klitschko wies diese Vorwürfe entschieden zurück: Seine Verwaltung arbeite unter extrem schwierigen Bedingungen, während Russland systematisch die Infrastruktur der Hauptstadt angreifen kann. Kiews Bürgermeister warf dann der Regierung vor, nach politischen Sündenböcken zu suchen, statt gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Während der innenpolitische Konflikt eskaliert, verschärft sich auch Selenskyjs Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump – tichyseinblick.de berichtete. In einem aktuellen Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan meinte der ukrainische Präsident, er sei tief enttäuscht von Washington. Und auf die Frage, ob er sich von den Vereinigten Staaten verraten fühle, antwortete Selenskyj mit einem Ja. Besonders schwer wiege für ihn, dass Trump die Ukraine zu einer Begrenzung ihrer Angriffe auf russische Energieanlagen drängt, während Russland seinerseits weiterhin ukrainische Kraftwerke und andere Versorgungseinrichtungen bombardiere. Erneut kritisierte Selenskyj den Diesel-Deal zwischen Washington und Moskau.
Für den ukrainischen Präsidenten entsteht damit eine zunehmend schwierige Situation: Ausgerechnet die USA, auf deren militärische und nachrichtendienstliche Unterstützung sein Land angewiesen ist, üben erheblichen Druck auf Kiew aus. Und im eigenen Land formiert sich mit und um Vitali Klitschko der Widerstand gegen den ukrainischen Präsidenten.



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Aus Sicht des deutschen Steuerzahlers dürften sich beide nur in der Adresse ihres Bankkontos unterscheiden
„Und im eigenen Land formiert sich mit und um Vitali Klitschko der Widerstand gegen den ukrainischen Präsidenten.“
So ein Unfug. Klitschko ist Bürgermeister nicht Generalstabschef, seine Möglichkeiten „Widerstand“ zu leisten sind praktisch null. Ich kann mir unabhängig davon auch überhaupt nicht vorstellen, dass er so dumm sein sollte, mitten im Krieg sich dem Vorwurf des Verrats auszusetzen. NACHDEM der Friedensvertrag unterschrieben ist werden alle Politiker wissen wie man den Krieg viel früher hätte gewinnen können, ja müssen. Aber nicht jetzt, so klug sind sie alle.
Herr Klitschko, es gibt eine ganz einfache Lösung. Sagen Sie den Europäern, sie sollen keine Waffen mehr liefern und sagen Sie dem unsäglichen Schauspieler, er soll mit den Russen verhandeln. Der Donbass ist sowieso weg. Also, was solls. Man könnte das Sterben und Zerstören sofort beenden. Ist aber nich im Interesse der NATO.
Die Regierungen von Selensky und Merz, 2 Werkzeugkästen voller Flachzangenimitate. Die einen sammeln güldene Kloschüsseln während die anderen das Gehalt ihrer Chefs, also die Steuern des Wahlvolkes, für die Bezahlung der edlen Notdurft-Einrichtungen verschleudern.
So lange die REgierung dem deutschen Steuerzahler Abermilliarden € stiehlt für diesen sinnlosen Krieg ist kein Ende in Sicht.
Einzig eine neue alternative Regierung wird diese astronomische Geldverschwendung stoppen und damit diesen Krieg beenden und den kleinen (Ex)-Komiker endlich an den Verhandlungstisch zwingen.
Zwei Falken quaken um die Wette!! Klitschklatsch Klitschko ist doch keinen Deut besser! Er ist sogar noch viel schlimmer, da er von einem Russenhass zerfressen ist der seines Gleichen sucht! Mit ihm würde alles nur noch totaler und extremer werden… Nein, die Kokaine braucht keine Selbstdarsteller und Möchtegerne! Sie braucht jemanden mit Verstand, der versteht, dass man nur verlieren kann und der anfängt mit Verhandlungen und nicht so einen dämlichen Käse erzählt wie: der Donbas und die Krim gehören zur Kokaine blablabla… Auch sind die Vorwürfe bezüglich der Verteidigung lächerlich… als ob man zu Media Markt fahren könnte und sich… Mehr
Da “ bekriegen“ sich also der Mafiaboss von Kiew(einfach mal seinen Wohnsitz googlen) und der Staatsschauspiel-Präsident,beides hochproblematische Persönlichkeiten….
herrlich,hoffentlich ist das Drama bald Geschichte und Frieden zieht ein
Google sagt er wohnt in Kiew, hatte ich auch so erwartet.
Die 5,5 Mio Villa in Hamburg hat er seiner Ex Frau überschrieben.