In Griechenland führt ein Arzt die Demonstranten gegen Corona-Maßnahmen an

In den größeren Städten Griechenlands demonstrieren Tausende gegen die neuen Maßnahmen der Regierung, die sich insbesondere gegen Ungeimpfte richten. Ihr Kopf Fedon Vovolis ist Kardiologe an einem Athener Krankenhaus. Nach seiner Überzeugung spalten die Maßnahmen die Gesellschaft.

MAGO / NurPhoto

Ebenso wie in Frankreich demonstrieren auch in Griechenland viele Tausende gegen verpflichtende Impfungen für bestimmte Berufsgruppen. Am Mittwochabend waren laut Polizeiangaben 3.000 Demonstranten auf den Straßen von Athen, 5.000 landesweit. Die Organisatoren gehen freilich – auch mit Verweis auf volle Plätze und Straßenzüge – vom Zehnfachen dieser Zahlen aus. Ihre Forderungen waren auf einem der Transparente bündig zusammengefasst: »Freiheit. Nein zu Trennungen. Nein zur Erpressung. Nein zur Schreckens-Herrschaft.« Am Ende rückten Wasserwerfer aus, auch Tränengas wurde eingesetzt, um die Menge zu zerstreuen und die Demonstration aufzulösen. Ausschlaggebend für den Polizeieinsatz sei gewesen, dass sich die Demonstranten dem Parlament näherten, so die griechische Polizei.

Schon eine Woche zuvor gab es Meldungen über ähnlich große Demonstrationen in Athen, Thessaloniki und der kretischen Hauptstadt Heraklion. Davor hatte die Regierung Einschränkungen für Ungeimpfte angekündigt, die den in Frankreich ergriffenen Maßnahmen gleichen. So darf man in Restaurants und Bars nur noch sitzen, nicht mehr stehen oder tanzen. Ungeimpften soll der Zugang ganz verwehrt werden. Daneben kündigte Premierminister Kyriakos Mitsotakis eine Impfflicht für Beschäftigte im Gesundheitssektor und der Altenpflege an. Wer sich nicht impfen lasse, werde von seiner Arbeit freigestellt und solange nicht mehr bezahlt.

Nun rief Mitsotakis auch die Lehrer und Erzieher auf, sich impfen zu lassen. Nur so sei ein sicherer Schulbetrieb möglich. Daneben könnten erkrankte Lehrer nicht ersetzt werden, was wiederum zu Unterrichtsausfall führe.

Aus der Bewegung soll eine Partei werden

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Als Organisator der landesweiten Proteste gilt der Kardiologe Fedon Vovolis, der seit einiger Zeit als Kritiker der griechischen Pandemie-Politik hervortritt. Vovolis ist zugleich Gründer der Bewegung »Eleftheri xana« (etwa »Wir werden wieder frei sein«), mit der er auch bei den nächsten Wahlen antreten will. Fragt man ihn, warum die Griechen heute nicht frei sind, so beginnt seine Erzählung mit der Schuldenkrise und den folgenden Memoranden, die er als Diktat von außen beschreibt, das die Freiheit der Griechen einschränkte. Das haben viele Griechen so wahrgenommen. Allerdings meint Vovolis, dass erst die aktuelle Pandemie-Politik diese Unterwerfung unter einen von außen vorbestimmten Plan auf die Spitze getrieben hat.

Seine Bewegung will er nun zur politischen Partei umformen, obwohl schon das in Griechenland Misstrauen gegen die Lauterkeit seiner Absichten hervorruft. Die Parteien – ebenso wie die vom Staat geführten oder großzügig unterstützten Fernsehkanäle – werden von vielen als Teil des Problems wahrgenommen. Die ungelösten Probleme, die Vovolis beschreibt, sind dabei jahrzehntealt: die hohe Arbeitslosigkeit insbesondere der Jungen, die nur durch einen aufgeblähten öffentlichen Dienst aufgefangen wird, in der Folge marode Kranken- und Rentenversicherungen und unterfinanzierte Schulen, um nur einen Ausschnitt zu benennen.

Zu den Pandemie-Maßnahmen hat Vovolis eine ebenso differenzierte wie entschiedene Auffassung. Zum Beispiel zur vielbeschworenen ›Maskenpflicht‹. Sicher könnten Masken dabei helfen, die Ausbreitung eines Virus einzudämmen. Es gebe aber noch einen Unterschied zwischen Helfen und staatlichem Zwang. Seine Ansicht nach beweist eine Regierung durch Zwang, Druck und Strafen nur, dass sie die Kontrolle über die Dinge bereits verloren hat. Vovolis plädiert für einen freien Dialog aller Ansichten und dann Freiwilligkeit bei der Annahme von Regeln. Er glaubt, dass aufgezwungene Regeln weniger gut wirken als die eigene Verantwortung jedes einzelnen: »Die, die an die Zwangsmaßnahmen glauben, waren, sind und werden Dilettanten bleiben.«

Vovolis: Wozu soll man den Planeten durchimpfen?

Das Etikett »Impfgegner« für die von ihm mitorganisierten Demonstrationen lehnt er ab. Denn als Arzt ist er kein genereller Impfgegner und will sich nicht als solcher bezeichnen lassen. Das sei ein von der Regierung erfundener irreführender Begriff. Impfungen hätten einen gewaltigen Fortschritt in der Medizingeschichte bedeutet. Allerdings verlangt er zwei Dinge von einer Impfung: Effizienz und Sicherheit. Die Effizienz sieht er durch die ersten Studien bestätigt, die Sicherheit noch nicht. Um die Sicherheit festzustellen, seien im übrigen jahrelange Studien nötig. Die Behauptungen der Politik über die Sicherheit der Covid-Impfstoffe hält er insofern für lachhaft.

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Doch wie kann ein Politiker einen Impfstoff empfehlen oder den Bürgern sogar mit Zwang auferlegen, den er als Arzt nicht empfehlen kann? Sogar wenn heute oder morgen Studien herauskämen, die einen der neuen Impfstoffe als harmlos ausweisen würden, gäbe es von Vovolis keine generelle Impfempfehlung. Die Impfung würde er auch dann nur besonders gefährdeten Gruppen empfehlen. Er sieht aber keinen Sinn darin, den ganzen Planeten zu impfen. Das Geldgeschenk von 150 Euro für junge Menschen, die sich impfen lassen, beurteilt er als Bestechung und heimtückische Taktik der Regierenden gegenüber einer Gruppe, die bei einer Sterblichkeit von 0,05 Prozent kaum vom Virus betroffen sei. Diese Zahl gilt nach ihm für alle Menschen unter 70 Jahren. Er sieht so auch die Prognosen von Professor Ioannidis (Sterblichkeit unter einem Prozent) bestätigt. Im Sommer 2020 hatte Vovolis auf das schwedische Modell hingewiesen und vorausgesagt, dass das Land im Herbst ein relativ normales Leben haben würde.

Das Volk weiß er auch in der Migrationspolitik hinter sich

Nach seinen eigenen politischen Überzeugungen gefragt, erklärt sich Vovolis zwar als vormaligen Mitte-Rechts-Wähler. Doch hätten die Bezeichnungen Links und Rechts ihre Bedeutung heute weitgehend eingebüßt, insofern sei die von ihm gegründete Bewegung offen für Menschen aller Überzeugungen. Eines macht er aber deutlich: ein »Antinativist« wie die Ministerpräsidenten Tsipras und Mitsotakis sei er nicht. Die griechische Identität werde erhalten bleiben, ob diese von ihm hervorgehobene Gruppe von Politikern es wolle oder nicht. Das ist eine scharfe Kritik am derzeitigen Premierminister, der sich nicht absolut gegen Einwanderung ausgesprochen hat und für die Integration anerkannter »Flüchtlinge« wirbt.

Daneben unternimmt die Regierung derzeit große Anstrengungen, um die Grenzen des Landes zu sichern – mit beträchtlichem Erfolg. In der Ägäis sind die irregulären Einreisen dieses Jahr klar zurückgegangen (laut Frontex: -41 Prozent), wo sie im zentralen Mittelmeer deutlich anstiegen (+159 Prozent). Allerdings gibt es auch auf der Westbalkanroute eine Steigerung um 92 Prozent, was zumindest Fragen nach den Festlandschleppern offen lässt, von deren Ergreifung in Griechenland praktisch wöchentlich berichtet wird.

Ist die Grenze am Evros wirklich ausreichend gesichert? Solche Fragen stellt auch der Familienvater Fedon Vovolis, der sich zum Ziel gesetzt hat, mit seiner Bewegung das Griechenland der Griechen zu bewahren – sei es im Demonstrieren gegen Impfflicht und Freiheitsbeschränkungen oder im Festhalten an der griechischen Identität. Sein Vorname entspricht übrigens dem antiken »Phaidon«, mit der Bedeutung »der Lichtspender«. I

n einem neuen Interview sagte Vovolis, dass er keine Herdenimmunität durch die Impfungen erwarte, da eine Impfung die andere nach sich ziehe. Das sei anders als bei anderen Impfungen, die häufig ein Leben lang oder zumindest mehrere Jahre hielten. Die einzige Chance, um die Pandemie des aktuell umgehenden Coronavirus zu überwinden, sieht Vovolis offenbar im natürlichen Voranschreiten der Pandemie und der sich daraus ergebenden natürlichen Immunität. Man muss mit dem Virus leben.

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Kommentare ( 27 )

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Eleftheria
4 Monate her

In Griechenland gibt es mehrere namhafte Ärzte, die sich eindeutig gegen die „Impf-Politik“ der griechischen Regierung stellen. Neben Herrn Vovolis steht an vorderster Stelle der bekannte Neurologe Kleanthis Grivas, welcher im 14 Tage Rhythmus im online-Nachrichten_Portal zougla seine Beiträge über die Impfstoffe und deren Nebenwirkungen und das Vorgehen der Pharmafirmen veröffentlicht s.u.a. https://www.zougla.gr/apopseis/article/neos-keadas-gia-ta-8imata-ton-emvolion-frankenstein Ja, man kann sagen, die Griechen sind aufgewacht. Endlich. Immer mehr Leute zeigen Widerstand. Sei es beim ärztlichen Personal, in der Pflege, bei der Feuerwehr u.s.w. Die relativ hohe Impfquote bei den Berufstätigen kommt wirklich nur durch massiven Druck zustande. Und dementsprechend wütend sind die Menschen. Gerade… Mehr

olympos
4 Monate her
Antworten an  Eleftheria

Bravo, alles gesagt ueber den Faschisten Mitsotakis. Der ist richtig Krank. Seit 30 Jahren arbeite ich im Tourismus, seit 2 Jahren ohnen Arbeit, ohne Krankenversicherung, versuche mich mit Gelegenheitsjobs ueber Wasser zu halten. Auf Impfen, Tests und Masken pfeife ich. Ich arbeite doch nicht im Sommer mit Maske. Lieber fresse ich Gras und es gibt sehr viele Leute die aehnlich denken . Leute werden entlassen, weil sie sich nicht Impfen lassen. Man muss sich das mal vorstellen. Der Praesident verdonnert die Menschen zur Armut, er hat eine Impfparanoia. Er befolgt Befehle von Aussen, als Kellner Merkels. Es geht wohl um… Mehr

Physis
4 Monate her
Antworten an  Eleftheria

Liebe Eleftheria. Es geht AUSDRÜCKLICH nicht darum, ob es Nebenwirkungen gibt. Und es geht auch nicht darum, ob jemand wegen der Wirkstoffe stirbt! Es geht darum, ob die Menschheit eigentlich noch einen Verstand hat! Ich bin übrigens noch nicht geimpft, weil ich SCHLICHT keine Symptome geäussert habe! Solche Symptome äussern sich übrigens darin, ob man anfällig für bestimmte Erkrankungen ist und ob das eigene Immunsystem dagegen REGELMÄSSIG versagt! Ich bin mir daher sehr sicher, dass es auch Medikamente gibt, mit denen man „Lungenkranke“ BEHANDELN könnte…. Schliesslich gibt es auch sehr lange wirkende Medikamente (Depot..), mit denen man versucht, PSYCHISCH kranke… Mehr

Eleftheria
4 Monate her
Antworten an  Physis

So wie ich es sehe, ist der größte Teil der Menschheit schon längst den geistigen Tod gestorben. Das geschieht immer dann besonders schnell, wenn man andere für sich denken lässt, anstatt selbst zu denken.
Darüberhinaus: warum sollte ich den Grund artikulieren, warum ich mich nicht impfen lassen möchte? Ich bin ein erwachsener, eigenständiger, interessierter Mensch. Warum glaubt jemand, dass er für mich entscheiden kann, dass ich mich impfen lassen muss? Bin ich denn plötzlich entmündigt? Mit welcher Berechtigung?

JamesBond
4 Monate her

Der Grieche hat recht, es gibt bisher nur eine Notfallzulassung für die Corona Impfstoffe und zudem sind die angeblich besseren Genmanipuliert. Der Deutsche RKI Chef Hühner virologe weiß doch genau dass jeder Tierimpfstoff intensiver geprüft wird als die Corona Impfstoffe, es geht ja meistens um Tiere in der Lebensmittelerzeugung!

Eleftheria
4 Monate her
Antworten an  JamesBond

Zumindest in diesem Forum sollte jeder wissen, dass die Impfstoffe nur eine Notfallzulassung haben und eigentlich längst wieder vom Markt genommen gehörten. Die Zahlen seit ungefähr 6 Wochen geben absolut keine Notfallzulassung mehr her. Das Problem: wen interessiert es? Warum gehen denn die Leute nicht auf die Strasse?
In London, in Paris, in Australien etc. finden Großdemos gegen den Corona-Wahnsinn statt. Und in Deutschland? Da beherrscht das RKI das Leben. Daumen hoch und Daumen runter, so steuert man das Urlaubsverhalten und alle starren wie gebahnt auf das wöchentliche Freitagscommunique, um zu sehen, ob sie vielleicht „betroffen“ sind.

pcn
4 Monate her

In der Tat, man muss mit dem Virus leben! Ich kann aber auch die Ängstlichen verstehen, diejenigen, die das 70. Lebensjahr überschritten haben, wenn sie in der Impfung eine Möglichkeit sehen, sich vor drastischen Symptomen schützen zu können. Aber auch hier gilt, dass man immer im Auge behalten muss, dass es einen 100%-Schutz nicht gibt, und dass man auch Überträger des Virus sein kann.

bhayes
4 Monate her

„Man muss mit dem Virus leben.“: Genau das haben offenbar die meisten noch nicht verstanden.

Fulbert
4 Monate her

Mir sind entsprechende Umfragen für Griechenland zwar unbekannt, aber in Frankreich unterstützen angeblich über 60 Prozent der Menschen die Corona-Politik der Regierung. Die Regierenden folgen also aus Opportunismus lediglich der Mehrheit – auch wenn die Minderheit alle Argumente auf ihrer Seite hat. Ob man auf Dauer wirklich 30 bis 40 Prozent der eigenen Bevölkerung benachteiligen kann, wird sich noch herausstellen müssen. Dass Ausgrenzung auch in Demokratien möglich ist, hat die lange Phase der Rassentrennung in den USA jedoch gezeigt.

Last edited 4 Monate her by Fulbert
Wolfgang Richter
4 Monate her
Antworten an  Fulbert

Da halte ich es mit Churchill: Trau keiner Statistik (oder Umfrage) die Du nicht selbst gefälscht hast.

ChrK
4 Monate her

Ehrlich gemeinte Frage an die Leserschaft: trotz des immer stärkeren Anziehens der Daumenschraubens (ob verdeckt oder offen, bleibt sich wohl gleich) meine ich nirgendwo, weder hier, noch in Frankreich, noch in Griechenland, noch in Australien oder den USA, eine wirklich umfassende „Gegenbewegung“ zu sehen. Mal sind es ein paar Tausende, wie in Athen, dann vielleicht wieder doch +/- Hunderttausend hier kürzlich in London…aber es tut sich nichts. Es wird mit staatlicher Gewaltanwendung gegen- und niedergehalten, und medial wie politisch mit Nonchalance darüber hinweggesehen. Is‘ was, soll wohl das Motto sein. Irgendwelchen Anfängen kann doch schon längst nicht mehr gewehrt werden,… Mehr

Wolfgang Richter
4 Monate her
Antworten an  ChrK

Irgendwann kommt die bekannt Handwerkerregel zum Tragen: Nach ganz fest kommt ganz lose. Wenn Politik die Maßnahmen überdreht, wird der Tag kommen, wo sie nichts, aber dann auch gar nichts mehr, in den Griff bekommt. So ist es doch vermutlich mit der behaupteten „Impfmüdigkeit“ hierzulande. Die Gläubigen und der bewußt geschürten Staatspanik auf den Leim gegangenen haben sich die Spritze abgeholt. Jetzt geht es an die mehr oder weniger Informierten, die weder dem Stoff, noch den mehrfach beim Lügen erwischten Propagandisten vertrauen. Und von denen dürften sich nunmehr nur noch wenige überzeugen lassen. Wenn dann Druck aufgebaut wird, könnte es… Mehr

ChrK
4 Monate her
Antworten an  Wolfgang Richter

Jetzt geht es an die mehr oder weniger Informierten, die weder dem Stoff, noch den mehrfach beim Lügen erwischten Propagandisten vertrauen. Und von denen dürften sich nunmehr nur noch wenige überzeugen lassen. Wenn dann Druck aufgebaut wird, könnte es knallen. Ist bloß die Frage, wie dieser Knall abgehen wird. Ich fange an, Impffreunde und Unter-Druck-Setzer konsequent zu meiden. Ich bin denen nicht böse, hoffe, daß die Impfung zumindest keinen Schaden anrichten wird (wovon ich aber nicht überzeugt bin), halte aber eine für mich gesunde Distanz zu diesen Leuten. Sie können mit ihrer Gesundheit machen, was sie für richtig halten…ich nehme… Mehr

Elli M
4 Monate her
Antworten an  ChrK

Da auch jeder ehemals vorhandene rechtstaatliche Weg in D schon längst praktisch gleichgeschaltet wurde, sehe ich auch vorläufig eher dunkelgrau. Da sich die Menschen offensichtlich schon für eine Urlaubsreise den Schneid abkaufen lassen und trotz vielfachen Versagens immer wieder die gleichen Multinullen wählen, müssen wir wohl akzeptieren, vorläufig das ausgestoßene Fähnlein der sieben Aufrechten zu werden und draußen vor der Tür zu bleiben, dafür gesund und unkontrolliert. Die vermeintlichen Vergnügungen werden den Impfjüngern aber auch noch ausgetrieben. Wie immer in der Geschichte ist die bequeme Realitätsverweigerung die eigentliche Epidemie. Wer das alles am eigenen Leib erfahren möchte – bitte sehr,… Mehr

fatherted
4 Monate her

Sorry….aber für viele heißt es nicht „mit dem Virus leben“….sondern „mit dem Virus sterben“….das sollte jeder hier im Hinterkopf haben. Einen Nachbarn….65 Jahre alt, Impfgegner und Querdenker….haben wir vor zwei Wochen im kleinen Kreis beigesetzt….25 Leute waren wegen Corona nur zugelassen….15 kamen….er starb an Corona auf dem Bauch liegend, wie mir seine Tochter erzählte (sie durfte nicht zu ihm…hätte auch nix gebracht…er war längst bewusstlos)…nur zur Erinnerung an die, die meinen das sei so eine Art Grippe oder bessere Erkältung. Klar…es trifft nicht alle…viele merken gar nix….viele nur wenig….aber es sterben eben auch einige….und einige leiden unter den Nachwirkungen wenn… Mehr

Michael M.
4 Monate her
Antworten an  fatherted

Eindeutig zu viel Lauterbach geguckt fatherted. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und wer meint sich impfen zu müssen soll das bzw. darf des selbstverständlich tun. Wer es nicht tut der macht es eben nicht und hat ggf. die Folgen selber zu tragen.
Ein 65 jähriger ist sicherlich in der Lage Entscheidungen für sich selber zu treffen. Ob ihr Nachbar nicht so oder so an einer Lungenentzündung bzw. Grippe gestorben wäre weiß zudem eh niemand, und querdenken ist immer noch besser als gar nicht denken !!!

Sybille Weber
4 Monate her
Antworten an  fatherted

Die Impfschäden treffen auch nur einige. Frage: Was ist das geringere Risiko?

reiner
3 Monate her
Antworten an  fatherted

was für zufälle,65 jahre alt und querdenker . mal ganz davon abgesehen hätte ich dann gerne den befund gesehen ,ob wirklich corona alleine schuld war und nicht nach dem motto seine tochter ,cousine oder sonstwer hat erzählt.
bei uns in der schule haben 3 lehrer das gleiche erzählt,aus dem bekanntenkreis,so viele coronatote. beim nachhaken stellte sich raus,dass keiner dabei war oder irgendwas klinisches gesehen hatte.
kein mensch bestreitet hier,dass leute daran sterben aber einen aufmacher in dieser güte kenne ich nur von lauterbach und &
es stinkt nach übler propaganda fatherhead oder wer du sonst bist..

hoho
4 Monate her

Zwangsimpfung ist in dem Westen eine Realität auch wenn das nie als solches in eine Gesetzesform gegossen wurde. Impfpässe sind das auch, obwohl sie eigentlich nur für gesundheitliche Zwecke (um Status festzustellen und ev. Wirkung der Impfungen nachvollziehen zu können) gemeint sind. Die Leute klatschen noch dazu. Die Aufregung auch wenn groß um sie nicht komplett ignorieren zu können, hält sich in Grenzen. Diffamierung dafür nicht – siehe die anti-QD Propagit nach der Flutkatastrophe (die eigentlich eher ein Behördenversagen als Naturkatastrophe ist). Interessantes Beispiel wie man gegen Leute vorgeht, die es wagen, gegen Maßnahmen etwas laut zu sagen, habe ich… Mehr

Lotus
4 Monate her

Deutschland braucht dringend einen Fedon Vovolis. Ich habe gerade eine Überschrift im Internet gelesen: Virologe Hendrik Streeck schaut sorgenvoll auf den Herbst. Laut Streeck werde der „Impfschutz überschätzt“. Das lässt mich auch sorgenvoll auf den Herbst schauen, aber nicht wg. der Corona-Gefahr. Für mich hört sich die Streeck-Panikmache an, als würden der Grundrechtsentzug munter fortgesetzt. Auch Spahn macht ja weiter auf Panik, wenn er von der 4.Welle warnt. In den Medien ist von möglicherweise „explodierenden Infektionszahlen“ im Herbst die Rede. Monatelang wurde die Impfung als ultimatives Präventionsmittel angepriesen. Nun, da immer mehr Leute „durchgeimpft“ sind, soll das plötzlich „überschätzt“ sein.… Mehr

Last edited 4 Monate her by Lotus
Wolfgang Richter
4 Monate her
Antworten an  Lotus

Es gibt Studien zu Israel und GB, daß nach 70 Tagen -so sie überhaupt da waren- die Antikörper halbiert sind. Aktuell gehen die „Impf“´beführworter davon aus, daß nach (jeweils) 6 Monaten eine neue Spritze der neuartigen Gen-Therapie erforderlich ist (was dann jeweils auch die bekannten Kurzzeit-Nebenwirkungen mit sich bringt, zusätzlich weiteres Spike-Protein in den Organen ablagert). Viel spaß damit. Es gibt Mediziner, die einen anderen Ansatz verfolgen, nämlich wirklich Kranke zu therapieren, statt nach dem Gießpkannenprinzip Massen mit dem nicht Regel konform geprüften Wirkstoff zu „impfen“ (Praktisch läuft aktuell mit der „Impfung“ die 3. Stufe der sonswt üblichen Studien, ohne… Mehr

Elli M
4 Monate her
Antworten an  Lotus

Herr Streeck wurde schon längst gek..ft, wenn auch nur mittelbar; die beiden machen sicher gemeinsame Kasse.

Chris Groll
4 Monate her
Antworten an  Elli M

Das Gefühl habe ich auch. Vor allen Dingen, seit sein Mann bei Spahn angestellt ist.

HGV
4 Monate her

Sind die Schlagzeilen in den Medien zur Flutkatastrophe verschwunden, so regiert wieder Corona und die steigenden Zahlen. Macht Euch nichts vor, die wollen Deutschland auf den absoluten Tiefpunkt bringen. In Griechenland wird protestiert und ich Deutschland halten wir dem Scharfrichter auch noch das Beil hin. Man kann sicher auch wieder Wetten auf den Lockdown nach der Bundestagswahl abschließen.