Zur offiziell von der Europäischen Union genehmigten Verspottung des US-Präsidenten im EU-Parlament kommt jetzt noch mehr Kritik: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico bezeichnet die Trump-Statue als Zeichen des Verfalls der gesamten Union.
picture alliance / AP Photo/Pascal Bastien
Die Führung des EU-Parlaments könne „in ihrer Blindheit nicht mehr zwischen dem legitimen Recht unterscheiden, eine andere Meinung zu vertreten, und den Handlungen geistig bankrotter Individuen, Abenteurer und Wahnsinniger“, schreibt Robert Fico aktuell auf seinem X-Account.
Und der Ministerpräsident betont: „Die Statue des US-Präsidenten Donald Trump, die auf dem Gelände des Europäischen Parlaments ausgestellt wird, ist ein Zeichen für den Verfall der gesamten EU.“ Auch er stimme „nicht mit allem in der Politik des amerikanischen Präsidenten überein, bei Weitem nicht“. Und Fico mahnt die EU-Spitze: „Aber in einer Zeit, die nach Dialog und gegenseitigem Respekt verlangt, beleidigt die EU-Spitze unsere Partner in offiziellen Räumlichkeiten und zeigt ein tiefgreifendes Versagen, die Epoche, in der wir leben, zu verstehen.“
Außerdem stellt Robert Fico die Frage: „Würde die Führung des Europäischen Parlaments der Ausstellung spöttischer Darstellungen des französischen Präsidenten oder des deutschen Bundeskanzlers zustimmen?“ Weil die Antwort für ihn offensichtlich sei, erwarte er, „dass er die beleidigende Darstellung des amerikanischen Präsidenten unverzüglich vom Gelände des Europäischen Parlaments entfernt“. Dafür hätte die Parlamentspräsidentin Roberta Metsola sofort zu sorgen.
Wie von tichyseinblick.de berichtet, sorgte die Gold-Statue im EU-Parlament sofort für heftige Debatten: Die Arbeit des dänischen Bildhauers Jens Galschiøt trägt den Titel „The Orange Plague“, auch „King of Injustice“. Sie wurde am Dienstag enthüllt – auf Initiative des dänischen Linken-Abgeordneten Per Clausen. Die 2,6 Meter hohe Kupferfigur zeigt Donald Trump nackt und übergewichtig, die Figur ist mit Blattgold überzogen, der US-Präsident sitzt auf den Schultern eines dünnen gebrechlichen Mannes, in den Händen hält Trump einen Golfschläger und eine Waage der Justiz. Auf der Plakette steht: „Ich sitze auf dem Rücken eines Mannes. Er versinkt unter meiner Last.“ Der Künstler sagte, die Nacktheit spiele auf Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern an. Trump möge Gold, er würde die Skulptur in gewisser Weise mögen. Galschiøt nannte die Statue einen satirischen Aufschrei gegen Trumps Politik, den Angriff auf die grüne Wende und die regelbasierte Ordnung.
Auch der AfD-Europaabgeordnete Siegbert Droese kritisierte die Aufstellung dieser Trump-Statue. Er nannte die Ausstellung eine Herabwürdigung Donald Trumps: „Was hier als Kunst präsentiert wird, ist nichts anderes als eine Schmähung. Die Darstellung ist unwürdig.“
Und die belgische Abgeordnete Barbara Bonte (Vlaams Belang) schrieb auf X, die goldene Nacktfigur unter dem Titel „The Orange Plague“ sei eine Schande. Die EU-Spitze, die der Welt Vorträge über Würde halte, bringe nicht einmal grundlegenden Respekt vor dem Präsidenten eines befreundeten Landes auf.



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Zustände wie früher im alten Rom. Was wäre das für ein verlogener Aufschrei, wenn sich Trump eine nackte Uschi als Büste ins weisse Haus stellen würde!?
Wenn das die Brüsseler Außenpolitik sein soll, dann ist es kein Wunder, dass die Zeichen auf Krieg stehen.
Trump ist zwar der korrupteste Präsident, den die USA jemals hatten, ein mafiöser Krimineller, ein Kriegsverbrecher, der in Nürnberg gehängt worden wäre (Jeffrey Sachs), dennoch ist er der Präsident der USA, wenngleich ich mir „Freundschaft“ anders vorstelle, als seinem „Freund“ mal so eben die Pipelines wegzusprengen, sie zu kannibalisieren und in einen Krieg, eventuell thermonuklear, zu hetzten.
Ich hätte nicht gedacht, dass so eine unverschämte politische Beleidigung des mächtigsten Mannes durch die EU möglich ist. Selbst als Aprilscherz wäre das geschmacklos. Einfach nur widerlich.
Die Konsequenzen dieser Schandtat tragen nicht die gemästeten EU-Bürokraten oder die ungewählte Ursel, sondern der Steuern zahlende Bürger und der Soldat auf dem Schlachtfeld in der Ukraine.
Keine Statue könnte die Charakterlosigkeit und Unfähigkeit von Ursel und ihrer Lakaien, die sich selbst als Exzellenzen bezeichnen und mit Orden behängen, besser symbolisieren.
Jetzt mal nur rein psychologisch, keinesfalls ein zusammenlegen der Ideologie noch der Systeme. Als sich abzeichnete das der Krieg (II) nicht mehr zu gewinnen war sondern verloren!, kam da irgend jemand aus der Führung auf die Idee schnellstmöglich in Friedensverhandlungen einzutreten um weiteres Blutvergießen und Schaden abzuwenden? Nein. Russland-Ukraine Krieg, keine Seite ist mehr in der Lage zu gewinnen. Verhandlungen zum einstellen der Kämpfe? Ach was. Die EU ist sowas von am A bläht sich immer weiter auf wie ein roter Riese der Geld in ungeheuren Summen weglässt. Auch da, keine Besinnung, keine Konsolidierung nichts. Es wird immer alles bis… Mehr
Nun, Trump wird sich auf seine ganz unverwechselbare Weise dafür bedanken.
Wer kann sich das Gekrächze in Wokistan vorstellen, wenn auf dem Capitol Hill in Washington eine nackte UvdL aufgestellt würde? Aber selbst der geistloseste republikanische Kongressabgeordnete oder Senator käme auch nach drei im Sturztrunk genossen Flaschen Brandy nicht auf die Idee, solches sich und anderen anzutun. Die Heimat der Narrheit in der Welt ist halt Europa und seine Linken aller Schattierungen!
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments gehört übrigens der EVP (Chef der Fraktion Manfred Weber, CSU) an. Trägerin des In Veritate Award (2023): Auszeichnung für ihre Leistungen bei der Verbindung von christlichen und europäischen Werten.
Infantiler als solche „Kunst“ geht kaum. Grundlage ist eine Idee der Sorte die man nach einer durchsoffenen Nacht auf einem Bierdeckel in der Jackentasche findet.
Ich frage mich, ob der Künstler von seinem Werk überzeugt war, oder ob er nur Trittbrettfahrer des Trump-Derangement-Syndroms ist.
So oder so kann der ja gern machen was er will, nur gefördert werden sollte solcher Unsinn halt nicht.