Der linksextreme Jihad in Frankreich: Rathaus von Limoges in Flammen

Nein, das waren keine „Studentenproteste“ und keine "Demos unzufriedener Schüler": Am Samstag sorgten Vermummte in Frankreich für bürgerkriegsähnliche Szenen – mit Zerstörung, Brandstiftung und Raub. Die Täter: meist Linksextreme und junge Migranten.

In Brand gesetzt: das Rathaus von Limoges. IMAGO / MAXPPP
In Brand gesetzt: das Rathaus von Limoges.

Besonders dramatisch endeten die Ausschreitungen in der zentralfranzösischen Stadt Limoges (Haute-Vienne): Dort ging das 143 Jahre alte, unter Denkmalschutz stehende Hôtel de Ville (das Rathaus), eingeweiht 1883 und architektonisch an das Pariser Rathaus angelehnt, in Flammen auf. Videos auf X zeigen das Großfeuer. Nach Aussagen der Präfektur und von Augenzeugen, die von franceinfo dokumentiert wurden, blockierten zuvor Tätergruppen – überwiegend junge, maskierte Personen – die Autobahn A20 zwischen den Ausfahrten 28 und 36 und zündeten Polizeifahrzeuge an. Nur wenig später drangen die Gewalttäter in das Rathaus ein: Sie verbrannten ein Polizeiauto der Stadtpolizei auf dem Vorplatz, schlugen die Fenster des Gebäudes ein und legten im Erdgeschoss Feuer. Innerhalb einer halben Stunde brannte das Gebäude.

Präfekt Maurice Barate sagte in der Nacht auf Sonntag zur Nachrichtenagentur AFP, es handele sich um eine „vorsätzliche Tat von Randalierern“, nicht von Demonstranten: „Das Dach ist auf die darunterliegenden Stockwerke gestürzt – mit Ausnahme des Westflügels. Zwei Drittel der Fassade sind bereits zerstört.“ Auch der Glockenturm stürzte brennende ein. Maurice Barate meinte, das Gebäude sei „zum großen Teil verloren“. Bürgermeister Guillaume Guérin (LR) sprach vor Ort, umringt von Abgeordneten, von einer „abscheulichen“ Tat und einer chaotischen Lage im Land: „Sie haben ein Gebäude zerstört, das den Limougeauds am Herzen liegt, aber sie haben den öffentlichen Dienst nicht zerstört. Es brennt ein Monument, aber nicht die Republik.“ Er kündigte die konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter an: „Ihr werdet festgenommen.“ Hunderte Anwohner schauten hilflos zu, wie die Flammen ihr Rathaus zerstörten; eine städtische Angestellte weinte in den Armen einer Abgeordneten.

Innenminister Laurent Nuñez und Premierminister Sébastien Lecornu machten „besonders gewalttätige ultralinke“ Gruppen und Black Blocs für die Gewaltausbrüche in ganz Frankreich verantwortlich: „Das ist eine sehr gut organisierte Gruppe, die methodisch Eigentum, Personen und die Institutionen der Republik angriff.“ Auf X sind zahlreiche Plünderungen dieser Gruppen mit Video-Clips dokumentiert.

In Lyon setzten maskierte Jugendliche das historische Tourismusbüro an der Place Bellecour in Brand; Feuerwehrleute wurden am Löschen gehindert, während selbstgebastelte Mörsergranaten und Geschosse auf die Polizei flogen.

Vermummte riefen: „Es ist Revolution“

In Marseille drangen Dutzende in die Eingangshalle des Rathauses ein, stürzten eine Marianne-Büste um und riefen „Es ist Revolution, wir stürmen die Bastille“. Geschäfte wurden geplündert, und Bürgermeister Benoît Payan holte nach einem Gespräch mit Präsident Emmanuel Macron Polizeiverstärkungen.

Schüler- und Migranten-Aufstand
Frankreich brennt: Polizisten werden gejagt, Feuerwehrmänner in Brand gesteckt
In Lille wurden mehrere Eingänge des Rathauses aufgebrochen und Teile der Räume verwüstet. In Paris (laut Innenministerium waren dort 110.000 Teilnehmer bei den Protestmärschen) verwüsteten die Gewalttäter methodisch Straßen, plünderten Boutiquen und Geschäfte und lieferten sich bis nahe dem Élysée-Palast Gefechte mit der Polizei. Weitere Schäden gab es unter anderem in Bordeaux, Nantes, Grenoble, Avignon und Rennes.

Bei den Ausschreitungen kam es zu 1.200 Festnahmen, 150 Polizisten wurden verletzt. Premierminister Lecornu sprach von „Gewalt von einer extremen Intensität“ und nannte es „ein Wunder, dass die Bilanz nicht noch schlimmer ausfällt“. Präsident Macron verurteilte die Zerstörer und Plünderer scharf und kündigte rigorose Strafverfolgung an: Frankreich werde geschlossen gegen jene auftreten, die die Institutionen stürzen wollten.

Ähnliche Szenen auch in Italien

Auch in Italien kam es vor allem in Mailand, Bologna und Turin zu Ausschreitungen bei Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten: Bürgerkriegsähnliche Szenen spielten sich in Mailand auf der Piazza del Duomo (und Umgebung wie Via Broletto, Piazza Cordusio) ab – dort lösten sich Gruppen von mehreren Hundert vermummten jungen Teilnehmern vom Hauptzug und attackierten die Polizei mit Steinen, Absperrgittern, Pflastersteinen und Knallkörpern. Die Polizei setzte Tränengas und später Wasserwerfer ein. Es kam zu Plünderungsversuchen und Verwüstungen. Geschäfte schlossen, hunderte Touristen flohen, die Duomo-U-Bahn-Station wurde gesperrt. Die Bilanz: Dutzende Festnahmen, zahlreiche verletzte Polizisten.

Auch in Bologna dann ähnliche Bilder wie in Mailand oder in Frankreich: Vor dem Bahnhof in der Piazza Medaglie d’Oro warfen vermummte Jugendliche Steine, Flaschen und Gegenstände auf die Einsatzkräfte. Die Polizei antwortete mit Wasserwerfern und Tränengas. Es gab Barrikaden, umgestürzte Leihfahrräder (Mobike) und Schabeschädigungen. Mehrere Personen – auch Minderjährige – wurden festgenommen , einige Polizisten verletzt; der Bahnhofsbereich war zeitweise gesperrt.

Premierministerin Giorgia Meloni verurteilte die Gewalt scharf und forderte eine klare Distanzierung: Demonstrationsrecht ja, aber die Proteste dürfen keine Städte in Schlachtfelder verwandeln.

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Kommentare ( 2 )

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2 Comments
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GefanzerterAloholiker
22 Minuten her

Die Leut‘ haben offenbar Zeit. Und einen eigentümlichen Humor.

Sonny
35 Minuten her

So was kommt von so was, wenn man haufenweise Anarchisten ins Land holt, die auf Krieg und Übernahme eines europäischen Landes aus sind.
Und wer glaubt, das könnte so dermaßen gewalttätig nur in Frankreich passieren, wird wahrscheinlich in Kürze eines besseren belehrt werden.
Ich bin gespannt, ob Frankreich überhaupt noch in der Lage ist, das eigene Land zu bewahren und zu beschützen. Auch die haben viel zu wenig Gefängnisse oder willige Politiker, die ihr Land wirklich retten wollen.