„Wir schaffen das mit der Integration“ – Vorweihnachtliche Märchenstunde mit BDA-Präsident Ingo Kramer

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer knüpft über alle Erfahrungswerte der Massenzuwanderung aus den letzten drei Jahren hinweg einfach nahtlos an die Welcome-Jubelarien der Industrie aus 2015 an, um Angela Merkel zu bescheinigen: Wir haben es geschafft.

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Sie gehören zu den Antreibern und größten Unterstützer der Massenzuwanderung unter der Merkel-Regierung. Und sie sind mit großer Selbstverständlichkeit auch die Profiteure einer in weiten Teilen nach wie vor illegalen Einwanderungspolitik:

Die Rede ist vom Bund deutscher Arbeitgeber, dem Bund Deutscher Industrie und dem Zentralverband des deutschen Handwerks. Schon Anfang 2016 hieß es da sybillinisch in einer gemeinsamen Erklärung: „BDA, BDI und ZDH treten dafür ein, dass Deutschland weiterhin seinen Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise leistet.“

War die Begeisterung über die Gratiszuführung von billigen Arbeitskräfte im Herbst 2015 bei den genannten einflussreichen Vereinigungen besonders groß, folgten schon im November 2015 die ersten Mahnungen an die Politik, nun aber unbedingt noch mehr für die Integration auszugeben, sprich, die Menschen schneller fit zu machen für die sie schon so sehnsuchtsvoll erwartenden deutschen Fließbänder und Werkbänke. Klar, der dicke fette Bonus für den Arbeitgeber obendrauf dank Eingliederungszuschuss (EGZ) und Co war einfach zu verlockend, durften also nicht gefährdet werden. Und schon gar nicht durch zuwanderungskritische Stimmen, wenn aus der Vollzeitkraft über den Daumen lediglich Kosten für eine Teilzeitkraft erwachsen. „Die Förderung kann (…) bis zu 50 Prozent des vereinbarten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelts betragen. Der Arbeitgeberanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag wird zusätzlich pauschal mit 20 Prozent des Arbeitsentgelts berücksichtigt“, so das offizielle Statement der Bundesagentur.

Zusätzlich gibt es eine Reihe von Beschäftigungsverhältnissen zwischen Arbeitgeber und Zuwanderer, die vor allem davon gekennzeichnet sind, dass sie den Status der Erprobungsphase über viele Monate nicht hinter sich lassen und dennoch durchgehend subventioniert werden. Da gibt es Praktika zur Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses, ausbildungsbegleitende Praktika, Praktika im Rahmen einer Maßnahme bis hin zum Langzeitpraktika zur Vermittlung von Grundkenntnissen. Übrigens: Diese hoch subventionierten Praktika gelten grundsätzlich als Beschäftigung, wie die Bundesagentur für Arbeit in einer Broschüre für Arbeitgeber freimütig mitteilt.

Wer einstellt, erhält dann den so genannten „Zuschuss zum Arbeitsentgelt für eine Minderleistung“ bei individueller Festlegung der Förderhöhe und –dauer. Ebenfalls kommt die Arbeitsagentur (präziser: der Steuerzahler) für eine Reihe von Schulungen und weitere Eingliederungsmaßnahmen auf bis hin zur externen Assistenz von Auszubildenden in den Betrieben und einer sozialpädagogischen Betreuung nebst Stützunterricht. Auch hier also reichlich Zuverdienstmöglichkeiten für die Protagonisten der viel gescholtenen „Asylindustrie“. Soviel vorab, wenn wir gleich über neu veröffentlichte Beschäftigungszahlen von Zuwanderern sprechen.

Am Anfang stand die Forderung, als es da hieß: „Für die nächsten zwei, drei Jahre müssten der Staat und die Privatwirtschaft zunächst einmal in Ausbildung und Integration der Flüchtlinge investieren (…). Nach dieser Zeit aber könne Deutschland von diesen Investments profitieren und quasi ernten.“, so versprach es Ende 2015 Markus Kerber, der damalige BDI-Hauptgeschäftsführer, der heute im Team Seehofer tätig ist im Bundesministerium des Innern. Und aktuell hat nun ein weiterer einflussreicher Akteur aus dem Dreigestirns aus BDA, BDI und ZDH, das Zepter übernommen, die Massenzuwanderung und die Finanzierung der Integration und Ausbildung auf Steuerzahlerkosten schön zu reden und die staatlichen Zuwendungen noch weiter voranzutreiben.

Der, über den wir hier reden, ist der BDA-Chef, Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Dem Funktionär und ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der FDP in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung gelang es vor ein paar Tagen die Selbstsedierung der deutschen Leitmedien – bis auf wenige Ausnahmen, wir kommen gleich dazu – auf eine neue Betäubungsintensität zu hieven, als er im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen ein Paket an Beschönigungen der Zuwanderungskrise schnürte, dass eine Reihe von kühnen Behauptungen in Sachen Integrationserfolge beinhaltete.

Ingo Kramer bescheinigte der Bundeskanzlerin zunächst einmal, dass sie mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ Recht behalten hätte. Weiter stellt er fest, dass die meisten jungen Migranten nach einem Jahr Unterricht so gut Deutsch könnten, dass sie dem Berufsschulunterricht folgen könnten. Nun stellte die Welt allerdings schon Mitte 2017 ernüchternd fest, dass viele Flüchtlinge Deutsch lernen „als Zeitverschwendung“ ansehen würden. Ein noch viel schärferes Urteil fällt der Bundesrechnungshof, der ebenfalls Mitte 2017 feststellte, dass von den 400 Millionen Euro, welche die Bundesregierung für Sprachkurse ausgab, ein Großteil einfach „verpufft“ sei. Die angebotenen Kurse würden an Planlosigkeit leiden und zur Unlust der Zuwanderer Deutsch zu lernen käme fatalerweise noch eine Bereicherungskultur der Anbieter solcher Kurse, wenn der Rechungshof dieser Asylindustrie „Unregelmäßigkeiten bei der Abrechung“ bescheinigte.

Die frühere Nahost-Reporterin Jasna Zajcek hat in Sachsen solche Kurse besucht und ernüchternd festgestellt: „Wer mit den Basics zu kämpfen hat, wird sich erst quälen, dann wegbleiben.“ Ältere Zuwanderer seien gar der Auffassung, Deutsch nie zu brauchen: „Wir wollen arbeiten, dafür braucht man doch kein Deutsch.“ Afrikaner verweigern sich dem Deutschlernen gleich ganz, weil sie meinen, die Weltsprache Englisch sei auch in Deutschland vollkommen ausreichend. Schlimmer noch: Schon Mitte 2017 informierte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) darüber, dass 59 Prozent aller arbeitssuchenden Migranten aus den wichtigsten Asylländern keinen Schulabschluss hätten. Und laut BAMF-Statistik hätten 24 Prozent der Asylbewerber nur Grundschulen besucht und acht Prozent gar keine.“

Wovon also spricht Arbeitgeberpräsident Kramer und was schreiben ihm die Leitmedien da folgsam wie gehörig wie willfährig ab, wenn der 65-Jährige Ende 2018 wie von einem anderen Planeten herunter in die Welt hinaus ruft, viele Migranten seien „eine Stütze der deutschen Wirtschaft geworden“?

Fragen wir doch mal konkret: Wie viel sind hier „viele“? Sind viele die Mehrheit eines Ganzen? Also mehr als die Hälfte? Oder sind „viele“ in der Kramerschen Sprachreglung doch nur ein paar wenige? Nein im deutschen Sprachgebrauch sind „viele“ im Bezug auf eine bestimmte Anzahl in der Regel mehr, als der Durchschnitt. So einfach.

Die nüchternen Zahlen erzählt uns der Faktenheck. Aber dieses Mal nicht der öffentlich-rechtlich kontaminierte, sondern jener der BILD Zeitung:
Tatsächlich seien aktuell von 1,6 Mio. Migranten aus den Haupt-Fluchtländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien)
360000 beschäftigt (Sept. 2018). Eine stolze Zahl, aber eben auch eine, die noch nichts darüber aussagt, in welcher Höhe hier staatlicherseits massive Subventionen Anschubhilfe gegeben haben. Denn erst daran würde sich der wahre Wert für die Volkswirtschaft errechnen lassen, wenn man nicht wie 2015 vielfach geschehen euphorisch in die Zukunft orakeln will und damit so falsch lag.

Bild weiter: „Nach wie vor sind 36 %, 185580 Menschen, arbeitslos! Vor einem Jahr waren es noch 44,8 %. Vergleich: Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote in Deutschland bei 5,8 %, bei Bulgaren und Rumänen in Deutschland bei 7,7 %.“

Nun ist eine weitere Zahl Teil der großen Ernüchterung, wenn laut BILD zwei von drei Migranten aus den Flüchtlingsländern (63,7 %) Hartz IV beziehen, „insgesamt sind es 9 % der Bevölkerung und 20,6 % aller hier lebender Ausländer. Insgesamt 992202 Flüchtlinge bezogen im August Hartz IV.“

Also fast Million zusätzliche Hartz IV Empfänger samt der entsprechenden Kosten. Laut Bundesagentur für Arbeit sind die arbeitslosen Geflüchteten „überwiegend jung und männlich“.

Zurück zu Ingo Kramer. Der hat noch mehr Sprachverschlingungen und alternative Fakten zu bieten. Ein Beispiel? Die Süddeutsche Zeitung zitiert Kramer so: „Die große Mehrheit der erwerbstätigen Flüchtlinge arbeite mittlerweile in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und sei somit integriert.“ Hier müssen wir genauer auf das Wort „erwerbstätigen“ schauen, erst dann wird ein Schuh daraus. Denn es ist eben keineswegs „Die große Mehrheit der Flüchtlinge integriert“, aber eben das soll hier die vermeintliche Kernaussage bei Kramer sein.

Weiter Kramer: Die Integration der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt gelänge besser als erwartet. Aber besser als wer erwartet? Besser, als es die vielfach diffamierten und diskreditierten Zuwanderungskritiker vorausgesagt hatten?

Denn euphorischer als in den frühen Jubelarien aus 2015 bei BDA, BDI und ZDH geht ja kaum, wenn beispielsweise Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbandsgruppe am 07. September 2015 zu wissen meinte: „Viele Syrer bringen zum Beispiel profunde berufliche Kenntnisse mit, die uns auch hier weiterbringen können.“ Ulrich Grillo, der damalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), orchestrierte diese Aussage begeistert, wenn er meinte: Flüchtlinge seien für die Wirtschaft „eine große Chance“. Offensichtlich davon angestachelt, legte Schmitz im September vor drei Jahren gleich noch einen Schlachtruf für alle Gutmeinenden mit obendrauf: „Lieber Flüchtlinge als rassistische Hetzer an der Werkbank!“

Nun also drei Jahre später gibt besagter Ingo Kramer den Leitmedien den Takt vor, wenn er beispielsweise der WELT die Überschrift der Einfachheit halber gleich direkt in den News Desk diktiert: „Frau Merkel liegt richtig – Wir schaffen das mit der Integration“. „Von mehr als einer Million Menschen, die gekommen seien, hätten knapp 400.000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.“, so Kramer. Aber was das zum Teil für Beschäftigungen sein könnten, haben wir hier bereits erörtert.

Und wie passt das zusammen, wenn wieder die Welt noch im März dieses Jahres berichtete: „Die Flüchtlingszuwanderung in 2015 und 2016 hat die Zahl der Menschen aus Nicht-EU-Staaten unter den Sozialhilfeempfängern auf 1,6 Millionen ansteigen lassen. Im Jahr zuvor waren es 1,36 Millionen“?

Wie überaus bescheiden es sich in Wahrheit mit dem Einstellungserfolgen in bestimmten Bereichen ausmacht folgt dann tatsächlich im Kleingedruckten, wenn von wenigen zehntausend jungen Zuwanderern die Rede ist, die eine Ausbildung begonnen haben und man sich erinnert, dass alleine das Schiff einer Nichtregierungsorganisation („Aquarius“) von ihren Fahrten vor der libyschen Küste 30.000 meist junge männliche Zuwanderer in europäische Häfen gebracht hat, von denen wiederum viele nach Deutschland weiter gezogen sein werden. Wo sind diese dreißigtausend geblieben? Bei Siemens und Volkswagen an der Werkbank sucht man sie eher vergeblich, aber auch beim Schreiner, Glaser oder bei Gas-Wasser-Sch…. um die Ecke sind sie nicht in genannter Zahl zu finden.

Ingo Kramer fordert nun also von den Deutschen allen Ernstes, sie müssten das Thema Migration „nüchterner betrachten“. Die Deutschen dürften keine Angst vor Zuwanderung haben, sondern müssten Menschen, die zu uns kommen und hier arbeiten, „als Bereicherung sehen.“ Was klingt, wie die Erneuerung einer mittlerweile schalen Welcome-Fantasie aus den ersten Monaten der Massenzuwanderung wurde nun von Kramer mehr als drei Jahre später in Endlosschleife in die Tastatur der Leitmedien diktiert, die sich vor allem eine Mühe nicht machen wollen: So kurz vor Weihnachten die von Kramer in Masse verteilten Heiligenscheine für Zuwanderer wieder von deren Köpfen herunterzureißen.

Nun sind es allerdings viel eher eine Reihe von Nachrichten aus der Provinz, aber leider auch aus den Blaulichttickern, die real vom Mühsal der Integration, vom Scheitern und wieder Aufstehen berichten vom Unwillen und von einer bedrückenden Bildungsferne der Zuwanderer.

Was treibt nun Menschen wie Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer an, wenn er den Deutschen Ratschläge erteilt, dahingehend, das wir Zuwanderung als Bereicherung zu verstehen haben, das wir keine Angst vor Zuwanderung haben dürften, wenn alleine die Kriminalstatistik dieser Zuwanderer in einer langen Reihe von Delikten wie schwere Körperverletzung, Raub, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und selbst noch bei Mord – bezogen auf den Bevölkerungsanteil –überproportional hoch ist, wenn längst eine Anzahl von Politikern Ratschläge geben, wie man sich Zuwanderer auf Armlänge oder sonst wie auf Distanz hält? Distanz auch an der Werkbank oder noch viel mehr auf den Hartz-IV-Amt?

Die Journalistin Anna Kröning hat es für die Welt zum Jahreswechsel des vergangenen Jahres zusammengefasst: „Die gern erzählten Erfolgsgeschichten von jungen Flüchtlingen, die hierzulande erfolgreich eine Ausbildung zum Bäcker oder Tischler absolvieren, sind immer noch Einzelfälle.“ Und weiter: „Obwohl es in Deutschland in vielen Regionen ein Überangebot an Ausbildungsplätzen gibt, findet die Mehrheit der Flüchtlinge keinen.“

Viele junge Zuwanderer würden nach wie vor beim Versuch scheitern, in Deutschland einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Die Grundvoraussetzungen würden hier ebenso fehlen, wie der Lernwille und die Sprachkenntnisse. Aber die Hürden sind noch größer, wenn, wie die Autorin berichtet, neben den fachlichen Schwierigkeiten „noch kulturelle und pädagogische Aspekte hinzu“ kommen. Schuld seien übrigens auch die deutschen Arbeitgeber, die sich endlich „von perfekten Deutschkenntnissen zu verabschieden“ hätten.

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Kommentare ( 116 )

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Einwanderung ist das Schlimmste, das Deutschland in den letzten 73 Jahren passiert ist. Ohne Einwanderung hätte unser Land 65 Mio. Einwohner, wir hätten größere Wohnungen, niedrigere Mieten, weniger Verkehr (CO2, Feinstaub, Stau, überfüllten ÖPNV), Kitaplätze für alle deutschen Kinder, kleinere Schulklassen, höhere Löhne, gesunde Staatsfinanzen, weniger Gewalt- und Sexualverbrechen… Die Liste könnte man unendlich fortsetzen. Einwanderer kommen, um uns etwas wegzunehmen. Wer das persönlich gut findet, soll ein Kind adoptieren. Unser Gemeinwesen in Geiselhaft zu nehmen und die Ärmsten noch ärmer zu machen, ist asozial. Einwanderung nach Deutschland muss verboten werden!

Richtig! Auch ich denke das die v.a. muslim., afrikan. u/o Armutszuwanderung in mehr als einer Hinsicht das Schlimmste für Deutschland(und EU) ist. UND mit Blick auf die sog demographischen Veränderungen sehe und erkenne ich auch nicht WAS hier nun SO schlimm sein soll wenn es in ein paar Jahre vllt 15-20 Mill weniger Deutsche gibt da altersmäßig verstorben oder wenn teils als Rentner lebend. DENN die Altparteien haben es lange genug gewußt UND die hätten entsprechend gegensteuern können das, a) die Rente für die Alten gesichert ist und b) das es zu einer familienfreundlicheren Politik gekommen wäre wo die -auch… Mehr

Die zwei sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlinge, die ich persönlich kenne (beide aus Nigeria, beide in unterschiedlichen Landkreisen gemeldet und wohnhaft) erhalten ihren Lohn als Taschengeld. Wohnung und Nebenkosten werden weiterhin vom Staat bezahlt. Wie das geht? Wissen sie selbst nicht – aber zum Leben reichen würde bei beiden der Arbeitslohn nicht.

Frage – herrscht ein Fluchtgrund -ausser die deutschen Sozialtöpfe- in Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia? Und wie viele „arbeiten“ wirklich in der Deutschen Industrie am Wirtschaftswunder 2.0 so wie es Dieter Zetsche tagträumte? Hier die Antwort der FAZ: … eine Umfrage unter den 30 wertvollsten Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax), die für einen addierten Jahresumsatz von mehr als 1,1 Billionen Euro und für rund 3,5 Millionen Beschäftigte stehen. Eigenen Angaben zufolge haben diese Unternehmen, zusammen genommen, bis Anfang Juni aber gerade einmal 54 Flüchtlinge fest angestellt. Davon entfielen allein 50 auf die Deutsche Post, zwei jeweils auf den Softwarekonzern… Mehr

Zitat: „entfielen …. 50 auf die Deutsche Post“

> Mhh, und diese 50 „Fachkräfte“ bei der Post dann vermutlich auch nur saisonbedingt.

Bin mal gespannt was der Herr in 10 Jahren zu dem Thema sagen wird, wenn auf den Straßen, Werkbänken und Büros des Schlachtruf Allahu Akbar widerhallt.

Lobbygruppen in den Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Medien, Kirchen und NGO’s haben – aus durchaus unterschiedlichen (z.T. widersprüchlien) Motiven einen Wahrnehmungsschleier über die Rezeption der Wirklichkeit gelegt.
Gesinnungsethische, politisch-ideologische oder schlicht finanzielle Interessen führen zu einer durch und durch verlogenen Migrationspolitik, die den Interessen der Deutschen Bevölkerung diametral entgegen steht.
Die globalistischen Eliten spüren den Gegenwind, der ihnen in immer mehr Ländern ins Gesicht weht, sehr deutlich.

„Wir können Sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, aber dazu immer dreister zu lügen …! „

Was heisst in diesem Zusammenhang überhaupt Integration?Nach Wikipedia:die Aufnahme von Immigranten in das nationale Sozialgefüge. Frage , warum sollte dies für Asylanten oder Nicht-asylberechtigte gelten.Anders bei Einwanderung auf einen Arbeitsplatz und als dann Netto-Steuerzahler.Asylanten kehren in ihre Heimat zurück und könnten jetzt in den Irak oder Syrien zurückkehren, siehe die entsprechenden Meldungen selbst in den ÖR.Nicht-Asylberechtigte haben kein Aufenthaltsrecht und sollten überhaupt nicht ins Land dürfen, wenn aus einem sicheren Drittland, wie wohl 99,999%.Diese müssen jetzt schnellsten ausgewiesen werden.Aber durch Migrations-/Flüchtlingspakt und neues Einwanderungsrecht werden wohl alle hierbleiben.warum soll ich mich überhaupt an irgendein Gesetz halten, wenn Fremde noch für… Mehr

Fangen Sie bloss nicht mit den Fakten an. Merkel und ihre ** aus den Medien haben es geschafft eine undurchdringliche Gesinnungs und Gefühlsunion zu bilden.

„…Tatsächlich seien aktuell von 1,6 Mio. Migranten aus den Haupt-Fluchtländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) 360.000 beschäftigt (Sept. 2018).“ Was beschäftigt heißen kann wird weiter oben im Artikel erklärt: „Diese hoch subventionierten Praktika gelten grundsätzlich als Beschäftigung, wie die Bundesagentur für Arbeit in einer Broschüre für Arbeitgeber freimütig mitteilt.“ Die weiteren Zahlen von Bild sprechen dafür, dass die in Praktika befindlichen Migranten als beschäftigte gezählt wurden, denn in Ausbildung befindliche werden von Bild nicht erwähnt. Wenn man die Zahlen von Bild zusammenzählt, verbleiben von den 1,6 Mio. 62,218 (3,89%) Migranten ohne Zuordnung. Ob nun mit oder… Mehr

Wenn der Berg nicht zum Propheten kommen will, muss der Prophet zum Berg gehen, sprich: Wenn die Wirtschaft nicht zum Konsumenten kommt, muss der Konsument zur Wirtschaft gehen. Dieses Vorhaben geht mit Hilfe von Politik und Medien voll auf. Auch Toblerone entdeckt die Neukonsumenten. Die Schokolade wird halal angeboten.

Ich dachte, fake news wären verboten.

Aber doch nicht alle. Nur die, die nicht ins gewünschte Schema der Regierung passen…

Wer solche „Führungspersönlichkeiten“ leistet, kann keine anderen Sorgen haben.