Volkswagen macht aus einer griechischen Insel eine E-Kolonie

Volkswagen hat eine Insel in der Ägäis auserkoren als Vorzeige-Objekt der Elektromobilität. Ob der Dieselgate-Konzern dort eine neue Trumans World oder die Blaupause für die Zukunft der Elektromobilität schafft oder beides, ist noch nicht klar.

IMAGO / ANE Edition
Hafen der Insel Astypalea

Die Lummerlands dieser Erde wecken nicht erst seit heute Begehrlichkeiten. Manche Insel wäre vielleicht besser dran gewesen, wenn sie nicht irgendwann in den Blickpunkt der Tourismus-Zivilisation geraten wäre, die sich voller Begeisterung am Ursprünglichen auf sie stürzte. Die meisten griechischen Inseln sind touristisch längst erschlossen, gelten dennoch ungebrochen als Sinnbild des Schönen und einer gelassen-mediterranen Lebensart. Hier disziplinieren bis heute teils exklusive Preise den touristische Ausverkauf.

Aber es gibt Ausnahmen, Inseln, die von den Scouts der Riesekonzerne übersehen wurden, vielleicht auf Grund irgendeines Makels davon verschont blieben, strahlender Teil einer Reisebüro-Fototapete zu sein. Das kann ganz profan an zu wenigen Sandstränden und zu viel Kies liegen. Oder schlicht am fehlenden Interesse der Insulaner selbst, sich für Touristen aus aller Welt vermarkten zu lassen. Santorin, Rhodos und Kreta kennt jeder, aber wer hat schon einmal etwas von Astypalea gehört?

Astypalea ist immerhin fast 100 Quadratkilometer groß, liegt in der südlichen Ägäis im imaginären Dreieck, welches die Inseln Kos, Rhodos und Naxos markieren. Und im Moment sieht alles danach aus, als wäre die relative Ruhe auf diesem touristisch nur mild erschlossenen Eiland demnächst dahin: Denn die griechische Regierung hat gemeinsam mit dem deutsche Autokonzern Volkswagen die Insel Astypalea für sich und für bestimmte Zwecke entdeckt.

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Konzernchef Herbert Diess erklärte jüngst dazu: „Astypalea kann zu einer Blaupause für schnelle Veränderungen werden, befördert durch die enge Zusammenarbeit von Regierungen und Unternehmen.“ Zur Erklärung: Volkswagen möchte seine Elektrifizierung in einem Modellprojekt präsentieren. Einem großen Elektro-Versuchsfeld mit echten Menschen auf der Insel Astypalea. Eine von oben aufmerksam beobachtete Käseglocke, ein Experiment im gläsernen Bienenstock – und automatisch Trumans World? Nein, ein Paradies soll es werden!

Und schnell, schnell soll es gehen. Im Tempo eines profitorientierten Autokonzerns will man die Insel binnen fünf Jahren zum „smarten E-Paradies“ umbauen. Gespräche, die TE mit Bewohnern der Insel führte, drehten sich demgegenüber allerdings immer um den Wunsch, die Dinge langsam angehen zu lassen. Gelassenheit ist hier tief eingebrannter Teil der DNA und auf touristisch besser erschlossenen Inseln ist es diese für den hektischen Großstädter attraktive Lebenseinstellung, die begeistert.

Warum also schnell, schnell? Die Hast ist jene der Klima-Katastrophen-Weltuntergangs-Aktivisten und der Geschäftemacher im Gefolge dieser dystopisch-ideologischen Bewegung. Unternehmen sind gehalten, sich daran zu orientieren und einen entsprechenden Wertekanon anzulegen, wollen sie nicht ins Fadenkreuz der Weltenretter geraten.

Was hier die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen angeht, klingt das zunächst nach der Abschaffung des Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Und tatsächlich: Der Kapitalismus und seine Protagonisten gelten als Hauptangeklagte der menschengemachten Klimaveränderung. Und hier vorne weg die Konzerne der Autobauer.

Auf Astypalea sorgen Tag und Nacht schwere Dieselmotoren für Strom. Und dieser Diesel muss auch noch umständlich auf die Insel gebracht werden. 1.300 Bürger besitzen hier außerdem 1.500 Benzin- oder Diesel-getriebene Fahrzeuge, die ebenfalls versorgt werden wollen. All das soll sich schlagartig ändern. Volkswagen will ausgerechnet haben, dass sich die CO2-Emmissionen auf der Insel im Moment noch auf fast 5.000 Tonnen pro Jahr belaufen.

Bis 2026 soll diese Menge um 80 Prozent reduziert werden, so der deutsche Autokonzern. Und weil E-Autos Strom brauchen, sind große Solarflächen und Windräder unter der Volkswagen-Käseglocke über Astypalea obligatorisch. Ein großes Pilotprojekt. Oder wie es der Volkswagen-Chef begeistert nennt: Ein „Zukunftslabor für die Dekarbonisierung Europas.“

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Klingt das etwas gruselig? Noch empfinden es die Bewohner nicht so, mit denen TE telefoniert hat. Sie wollen sich das erst einmal anschauen. Wer sich allerdings an die Proteste und Ausschreitungen der Bewohner von Lesbos erinnert angesichts der Pläne der EU, aus dem Paradies einen Ankunftsort für Migranten zu machen, der tut gut daran, die Einheimischen mit einzubeziehen, schließlich ist es seit Generationen ihre Insel. Volkswagen gewährt also großzügige Nachlässe auf die neuen E-Autos – von 12.000-Euro-Rabatten ist die Rede.

Die ersten E-Fahrzeuge sind schon an die Polizei und die Verwaltung ausgeliefert worden, entsprechend benötigte E-Tankstellen wurden ebenfalls bereits im Dutzend installiert. Volkswagen verkündet stolz, dies seien die Anfänge einer „Transformation“, welche die Insel in den kommenden Jahren grundlegend verändern werde.

Eine moderne und friedliche Form der E-Kolonialisierung? „Auf der Insel erforschen wir in Echtzeit, was die Menschen zum Umstieg auf die E-Mobiliät bewegt und welche Anreize es für den Übergang zu einem nachhaltigen Lebensstil braucht.“

Auch der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis, der gemeinsam mit VW-Chef Herbert Diess Anfang Juni auf die Insel kam, singt das Volkswagen-Lied: „Wir haben keine Zeit, wir müssen schnell handeln.“ Tatsächlich ist Volkswagen hier auch Profiteur einer griechischen Umwelt-Initiative der Regierung, das Projekt soll Teil sein eines „Resilienzprogramms Greece 2.0“, Griechenland beispielsweise bis 2025 aus dem Kohlestrom aussteigen.

Und damit dieser Inselumbau samt neuem Menschenbild auch in Studien belegt wird, wird die geplante „Transformation“ vor Ort von Mitarbeitern zweier Universitäten überwacht und dokumentiert: Die Einwohner und ihre touristischen Gäste unter dem Mikroskop der Soziologen einer Universität aus Schottland und der Universität der Ägäis, die ausgerechnet auf Lesbos zu Hause ist, dort, wo man doch eigentlich schon ein perfektes Studienangebot hätte, wo die EU eine gigantische Außenstelle für Massenzuwanderung plant.

Der geplante Solarpark soll rund drei Megawatt Grünstrom liefern. Aquarellierte Zeichnungen aus den Tiefen der Entwicklungsabteilung von Volkswagen zeigen diese Solarflächen bereit auf der Rückseite jener Anhöhen, an die sich seit Generationen wie Schwalbennester die typischen weißen Häuschen der Ägäis-Insel schmiegen.

Wer heute Astypalea besuchen will, der kommt so wie der Volkswagen-Chef auch, mit dem Flugzeug, will er nicht neun Stunden mit der Fähre fahren. Solarangetriebene Passagiermaschinen sind allerdings noch in weiter Ferne. Der griechische Ministerpräsident lobt die „einzgartige Partnerschaft mit Volkswagen, einem der weltweit führenden dynamischsten und innovativsten Automobilhersteller.“

Das allerdings dürfte ein Wording von gestern sein. Denn Volkswagen möchte heute nicht mehr Automobilbauer sein, sondern moderner Mobilitätsanbieter. Längst hat sich der Konzern davon verabschiedet, jeder Familie alle zwei oder drei Jahre einen Neuwagen anzubieten. Car-Sharing-Projekte und weitere nicht individuelle Transportsysteme sollen die etablierten Marketingstrategien der letzten siebzig Jahre ersetzen.

Astypalea wird also Volkswagens privates Atlantis. Hier baut sich der Konzern eine künstliche Wiege der Elektro-Mobilität – eine Rebirth-Unternehmung. Werden zukünftig Hochglanzbilder von der Insel zum Sehnsuchtsort all jener Menschen werden, die sich daheim im Rest-Europa ein E-Fahrzeug anschaffen sollen. Wer die Volkswagen-Autostadt in Wolfsburg kennt, der weiß um die Volkswagen-Inszenierungen einer schönen neuen künstlichen Welt.

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In Dresden, in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen, ist die „Welt der Elektromobilität“ schon als Modell aufgebaut. Und hier in Sachsen hat sich der Konzern vom Saulus zum Paulus inszeniert: Die Gläserne Manufaktur war bis zum großen Dieselgate-Knall Produktionsstätte des Phaeton, eines gewichtigen Schlachtschiffes mit einem gigantischen CO2-Ausstoß und beispielsweise einer Massagefunktion versteckt im Ledersitz für den Fahrer und weiteren skalierbaren Luxusausstattungen in einem Glaspalast, dessen Bau ungefähr so viele hunderte Millionen Euro verschlang wie der Wiederaufbau der Frauenkirche.

Zu bestimmten Anlässen ließ Volkswagen schon Mal die New Yorker Philharmoniker als Gast in die Gläserne Manufaktur einfliegen und einer der VW-Geschäftsführer vor Ort fand nichts dabei, Teil einer illustren Gesellschaft zu sein, die sich beispielsweise darin gefiel, sich in Gegenwart künstlerischer und politischer Prominenz gegenseitig einen Champagner-Orden zu verleihen.

Die große Geste ist nicht ausgestorben. Und die neuen Details dieses Volkswagen- Atlantis-Projektes verraten noch mehr: Auch das autonome Fahren soll auf Astypalea erprobt werden. Wo sich die Versuchsstrecken des Fahrens ohne Fahrer bisher noch höchst mühevoll in den deutschen öffentlichen Straßenverkehr integrieren mussten, könnte man jetzt auf der Insel ganz in Ruhe und quasi unbeobachtet E-Autos ohne Fahrer hin- und herverschieben.

VW-Chef Herbert Diess will mit dem „Astypalea-Projekt“ herausfinden, wie „eine Vision“ Wirklichkeit wird. Eine Vision der Idee einer Zusammenarbeit aus „Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“ Wo aber grundsätzlich erst einmal eine Produktionsstätte ein Produkt fertigen soll, dass den Konsumenten nutzt und gefällt und sonst bitte nichts, soll nun eine gesellschaftspolitische Partizipation hinzukommen. Aber wie antikapitalistisch ist das nun wieder?

Die Welt fragte 2016: „Was haben Volkswagen und die Deutsche Bank gemeinsam? Beide sind auf ihrem Gebiet die Größten im Lande, haben globale Ambitionen und fühlten sich unbesiegbar. Deshalb erscheint jetzt ihre unternehmerische Unkultur in umso grellerem Licht.“

Und die Welt verwies vor fünf Jahren schon auf diese von Volkswagen heute ausgelobte Verknüpfung von Wirtschaft und Politik – allerdings nicht so begeistert, wie es der Konzern im Zusammenhang mit dieser neuen Insel der Glückseligen formulierte: „Volkswagen ist vielmehr ein System. Ein Gebilde, das so auf der ganzen Welt kein zweites Mal existiert. Ein Privatunternehmen, beherrscht von einer mächtigen Familie, ja, aber zugleich tief verwoben mit der Politik.“

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Volkswagens neues Lummerland ist ein weiteres Spielzeug eines Autokonzerns, der über ein Jahrzehnt lang Fahrzeuge und Luxuskarossen baute, die viel mehr CO2 ausstießen als offiziell angegeben. Besagter Phaeton beispielsweise wurde in einer „Gläsernen Manufaktur“ hergestellt, die Transparenz in der Fertigung beweisen sollte. Stolz war man bei Volkswagen darauf, dass Zuschauer bestaunen durften, wie Dresdner Autobauer mit weißen Handschuhen auf Edelholzparkett Autos zusammenschraubten, während dazu schon mal eine gefeierte französische Pianistin am Flügel mitten in der laufenden Produktion aufspielte. In der sächsischen Hauptstadt wurden von Volkswagen Fahrzeuge gefertigt, die in Europa kaum einer kaufen wollte, ein Großteil der Produktion wurde nach China verschifft.

Jetzt hat Volkswagen eine vergessene Insel irgendwo im Mittelmeer entdeckt und will den Insulanern die Zukunft Made by Volkswagen zeigen. Aber wird das tatsächlich der Segen werden für die Einheimischen, den Volkswagen verspricht? Oder doch ein unheilvolles Danaergeschenk?

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Kommentare ( 34 )

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bfwied
3 Jahre her

Die drehen alles um, was jemals zum Guten führte, denn die Heutigen verordnen, wollen mit dem Kopf durch die Wand. Die alte Technik mit Verbrennungsmotoren, basierend auf fossiler Energie, muss natürlich ersetzt werden durch eine weiterentwickelte bzw. andere Energiebereitstellung, weil Öl und Co (fossil) absehbar langsam ausgehen und sich daher sehr bald stark verteuern und weil Öl und Co zu wertvoll sind, um sie nur zu verfeuern. Aber die neue Technik muss sich entwickeln können, Schritt für Schritt, sie kann nicht verordnet werden. Die heutigen besten Akkus verfügen pro kg Gewicht nur über 2 % der Energiemenge eines einzigen kg… Mehr

Dieter Rose
3 Jahre her

Für Deutschland würde ich die Insel Reichenau zum Modellversuch vorschlagen.
Und wenn es klappt, ganz Deutschland in künstliche Inseln aufteilen. Alle autark.

MeHere
3 Jahre her

ja, ein Urlaub in Griechenland ist meinerseits gestrichen: 1. anhaltende Weiterreichung von angeblich geflüchteten jetzt auch schon via Schengen direkt per Jet ins schöne Griechenland – man weiß ja nie wer da so neben einem sitzt … 2. als Deutscher muss man sich für das durch unsere „Regierung“ im Zuge des Bevölkerungstransformationswahnsinns dort angerichtete Chaos verantwortlich fühlen. Aber zum Glück für die Griechen: sicher wird irgendwann in x-110 Jahren ein neuer Super-Heiko dorthin für die Erbsünde der Deutschen (die gar nichts dafür können) Geld überweisen und eine dicke Provision für die Partei und sich selbst über Koppelgeschäfte erhalten, oder warum… Mehr

Tizian
3 Jahre her

Natürlich kann man kleine Flecken in „grüne“ Oasen verändern, zumindest temporär. Aber das ändert nichts, null, zero, an der Realität global. Werbung, mehr nicht. Und ganz sicher geht es VW auch nur darum. Clever, aber absurd und verlogen, wie alles, was Marketing und Werbung betrifft.

Warte nicht auf bessre zeiten
3 Jahre her

„immerhin fast 100 Quadratkilometer groß“ = 10 km mal 10 km. „Groß“ scheint mir ein dehnbarer Begriff zu sein, insbesondere in Verbindung mit „immerhin“ und der Frage einer „E-Mobilität“ ….

Mausi
3 Jahre her

Es gehören immer mindestens Zwei zu so einem Plan. Ob der Dritte, das Versuchskaninchen, der Inselbewohner, der Bürger gefragt wurde? Hat sich in D keine fast 100 Quadratkilometer große Gemeinde gefunden? Die müssten doch Schlange stehen. Oder ist die Ausgangssituation Wind und Sonne nicht so günstig? Oder bilden die Genehmigungsstruktur und der Rechtsschutz in D eine zu hohe Hürde? Im Grunde wundert mich immer wieder, dass wir D an eine Energiewende glauben, die noch nicht mal ein Musterhaus oder eine Mustergemeinde mit funktionierender Wende hervorgebracht hat. Subventionierte Projekte schon, aber erfolgreich abgeschlossen ist m. W. noch keins. Das wäre bei… Mehr

Last edited 3 Jahre her by Mausi
Epouvantail du Neckar
3 Jahre her

Herrlich süffisanter Artikel über den aus „großen Gründerzeiten“ scheinbar übernommenen Größenwahn eines Unternehmens, immer auf der „guten“ Seite.

thinkSelf
3 Jahre her

Und wieder werden sinnlos Milliarden versenkt. Was dabei gar nicht in den Blickpunkt gerät, ist die Tatsache das es sich hier um das Hobby eines Konzernchefs, also reinen Konsum handelt. Damit wandeln sich nun auch die Unternehmen von Produzenten zu Konsumenten.
Es ist schon spannend, das nun das bedingungslose Grundeinkommen auch für Unternehmen eingeführt wird. Aber da die Güter ja seit einiger direkt aus der Frankfurter Druckerpresse kommen ist das ja alles gar kein Problem.

P.S. Das sind übrigens genau die Art von Visionen für die Helmut Schmidt einst den Arzt empfahl.

Sonny
3 Jahre her

Man gut, dass ich den größten Teil meines Lebens bereits hinter mir habe.
Diese vermeintlich schöne, neue Welt ist vor allem eines:
Streng überwacht mit empfindlichen Strafen bei Ungehorsam.
Meine Kinder verstehen heute schon nicht mehr, wenn ich von der Freiheit meiner ersten Lebenshälfte erzähle.
Eine Frage kommt dann zwangsläufig immer:
War das wirklich erlaubt?

badmoon
3 Jahre her

Irre……………..Deutsche Irre………………….Jeden Tag neueste ideologische Ideen…..Der deutsche VW Käufer und der deutsche Steuerzahler ( mit Sicherheit EU-Zuschüsse) bezahlen das. Irrenhaus Deutschland