Laut den neuesten INSA-Zahlen ist die Union unter die 20-Prozent-Marke gefallen, die SPD liegt bei 12,5 Prozent. CDU und SPD waren einmal Volksparteien, doch inzwischen laufen ihnen die Wähler davon – vor allem zur AfD. Das ist nicht zuletzt ein Ergebnis der Realitätsverweigerung beider Parteien.
picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
Die neuen Daten der INSA-Umfrage zur Sonntagsfrage bestätigen den Trend. Die Union kommt nur noch auf 19,5 Prozent Zustimmung, das heißt, die CDU allein auf ca. 15,5 bis 16 Prozent, die SPD auf 12,5 Prozent, die Grünen auf 13,5 Prozent, die Linken auf 10,5 Prozent, BSW mit 4 und FDP mit 4,5 Prozent würde den Einzug in den Bundestag verpassen.
Die AfD kratzt an der 30-Prozent-Grenze mit 29 Prozent. Laut neuester Umfrage würden jetzt fast doppelt so viele Wähler die AfD im Vergleich zur CDU wählen.
CDU und SPD waren einmal Volksparteien, jetzt laufen ihnen die Wähler weg, und zwar hin zur AfD. Vor allem ist das ein Produkt der Realitätsverweigerung beider Parteien. In der CDU mehren sich die Stimmen, die AfD zu verbieten, die SPD will es ohnehin. Außerdem versucht die SPD, sich ein neues Wahlvolk zu schaffen, wenn man so will: von der einstigen Arbeiterpartei zur Migrantenpartei.



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Die SPD hat sich durch den Hartz einen großen Vorsprung auf dem Weg in den Abgrund vor der CDU erkämpft. Der Vorsprung schmilzt inzwischen dank Merkel, Merz, Wüst, usw. rapide zusammen. Die Konkurrenz auf dem Weg in den Niedergang durch die Union wird knallhart.