Erstmals vor einer Wahl sind Briefwahl und Wahlfälschung umstritten

In Sachsen-Anhalt wird erstmals öffentlich und breit VOR der Wahl über mögliche Wahlmanipulationen, ebenso wie die angebliche Sicherheit der Wahlverfahren gestritten.

IMAGO

Tichys Einblick hat mit einer Sisyphus-Arbeit für Wahlwiederholungen gekämft und teilweise gewonnen – NACH Wahlen durch den Nachweis von schweren Fehlern oder Fälschungen. In Sachsen-Anhalt wird erstmals öffentlich und breit VOR der Wahl über mögliche und drohende Wahlmanipulationen – ebenso wie die angebliche Sicherheit der Wahlverfahren gestritten.

Citius, Altius, Fortius setzt ins Bild: »Bild zu Stimmenklau SachsenAnhalt: Zuerst „ganz ausgeschlossen“. Jetzt nur noch „der ganz große Betrug ausgeschlossen.“ Heißt: Wahlbetrug möglich.«

GFrei.News: »Von 2023 bis zum 26. August 2026 haben wir mindestens • 159 dokumentierte Wahlpannen • 212 Orte, landes- oder Bundesweit • rund 5 Millionen betroffene Stimmzettel gefunden.«

Kla.TV: »Die politische Aktivistin Stephanie Tsomakaeva meint dazu: „Vertrauen ohne Kontrolle ist naiv. Die Demokratie lebt davon, dass wir aktiv hinschauen. Ein Staat, der seine Bürger kontrolliert, muss es aushalten, von seinen Bürgern kontrolliert zu werden. Wahlen sind nur frei und gleich, wenn sie öffentlich sind. Herr Banaszak sagt, unser Wahlsystem sei über alle Zweifel erhaben. Ich wünschte, das stimmte. Aber schon bei der Briefwahl prüft niemand, ob ein zurückgesandter Wahlschein jemals echt ausgestellt wurde. Der Briefwahlvorstand bekommt nur die kurze Liste der für ungültig erklärten Scheine. Niemand hakt die zurückgeschickten Briefe im Wahlscheinverzeichnis der Gemeinde ab. Wer Zugriff auf echte Vordrucke oder die Druckvorlage hat, kann frei erfundene Namen eintragen und die Unterlagen als ganz normalen Wahlbrief einreichen. Es gibt keinen Arbeitsschritt, an dem das auffallen müsste. Ein weiteres Manko: Vor der Bundestagswahl (2025) wusste kein Kreiswahlleiter, wie viele Wahlbezirke ihm am Wahlabend ein Ergebnis melden müssen. Wer diese Zahl nicht kennt, merkt auch nicht, wenn ein Ergebnis fehlt oder eines zu viel gemeldet wird. Und ein Kreiswahlausschuss darf sieben Tage nach der Wahl Stimmen für gültig oder ungültig erklären, ohne diese Entscheidungen begründen zu müssen. Wir behaupten nicht, dass jemand diese Gelegenheiten genutzt hat. Aber niemand kann es ausschließen. Deshalb haben so viele Bürger Zweifel. Niemand kann ihnen beweisen, dass das Endergebnis das ist, was sie gewählt haben.“«

— Kla.TV (@klatv_de) August 27, 2026

Thomas Eglinski: »Wer behauptet, Briefwahl könne nicht manipuliert werden, hat ein Problem: die Fakten. Dachau: Wahlfälschung in 466 Fällen. Stendal: gefälschte Vollmachten, fremde Stimmzettel ausgefüllt – die Wahl musste wiederholt werden. Dresden: Hunderte manipulierte Stimmzettel. Keine Verschwörungstheorien. Nur drei von vielen gerichtlich aufgearbeiteten Fällen. Bedeutet das, dass unsere Wahlen grundsätzlichmanipuliert werden? Nein. Dafür gibt es keinen Beleg. Bedeutet es, dass Briefwahl manipuliert werden kann? Natürlich. Und dafür gibt es Belege.«

Maik Pittel: „In Sachsen-Anhalt ist eine groß angelegte Wahlmanipulation im Gange.“

Bezahlter Haustürwahlkampf? Ob das ein Fake ist oder nicht, lässt sich nicht sicher feststellen. Von der Methode her wäre es möglich. Allein das Kursieren im Netz entfaltet seine Wirkung in beide Richtungen. Rechtlich relevant wäre nur, wer das aus „gemeinnützigen“ und/ oder staatlichen Subventionen zahlte. Ansonsten ist so etwas nicht verboten.

Wer KI nutzt und noch nicht weiß, dass dort dieselbe Parteilichkeit herrscht wie im politmedialen Komplex.

Jutta in Social Wonderland: »Das „Wahl-O-Mat“-Experiment: Wie KI-Modelle wählen würden Mehrere Medienhäuser (darunter die F.A.Z. und die NZZ) haben im August 2026 zahlreiche große Sprachmodelle (wie ChatGPT, Gemini oder Grok) mit den 38 Thesen des offiziellen Wahl-O-Maten für Sachsen-Anhalt gefüttert. Das Ergebnis: Würden die Sprachmodelle abstimmen, gäbe es ein Resultat, das sich drastisch von realen Wahlumfragen unterscheidet. Bei den meisten KI-Modellen dominieren Grüne und SPD, während die AfD und teils auch die CDU leer ausgingen. Der Grund: Die Trainingsdaten und eingebauten Sicherheitsrichtlinien von KIs neigen in politischen Fragen tendenziell zu einer moderaten, progressiven Mitte-Links-Haltung. Es handelt sich also nicht um eine Prognose, sondern um ein Experiment zur politischen Färbung von KI.«


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