Mit über 600.000 Euro will die linke Kampagnenplattform Campact in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eingreifen – zugunsten von SPD und Grünen. Formal ist das zulässig, demokratisch ist das nicht.
IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Mit einer Mammutaktion soll der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt verhindert werden. Die umstrittene rotrotgrüne Organisation Campact will insgesamt 620.000 Euro ausgeben, um eine AfD-geführte Landesregierung in Sachsen-Anhalt zu verhindern und betreibt damit Wahlwerbung für SPD und Grüne.
Wie der Lauterbacher Anzeiger berichtet, sollen in neun Städten rund 13.500 Plakate hängen: „AfD-Regierung verhindern – Strategisch wählen! Mit Deiner Zweitstimme SPD oder Grüne“. Die Plakate allein kosten etwa 50.000 Euro. Campact finanziert zudem Anzeigen und Postwurfsendungen.
Das Geld werde nicht an SPD und Grüne überwiesen, sondern von Campact ausgegeben. Am politischen Charakter ändert diese Konstruktion nichts. Weil die Kampagne beiden Parteien zugutekommt, meldeten SPD und Grüne bei der Bundestagsverwaltung jeweils 310.000 Euro als Großspende. Finanziert wird sie laut Campact aus dem „NoAfD-Fonds“ mit dem Geld von mehr als 75.000 Unterstützern. In dem Fonds befinden sich laut Angaben von Campact mehr als drei Millionen Euro.
Der Einsatz ist gewaltig, weil die Lage für die bisherigen Machtparteien ernst ist. In einer aktuellen Infratest-dimap-Umfrage erreicht die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund 42 Prozent – mehr als doppelt so viel wie 2021 mit 20,8 Prozent. Eine absolute Stimmenmehrheit hätte sie damit nicht. Eine Mehrheit der Mandate wäre aber möglich, falls mehrere kleinere Parteien an der Fünfprozenthürde scheitern. Da alle übrigen Parteien Koalitionen mit der AfD ausschließen, könnte die Zusammensetzung des Landtags darüber entscheiden, ob Siegmund Ministerpräsident wird.
Ob die Rechnung aufgeht, entscheiden am 6. September weder Campact noch seine Spender, sondern die Wähler. Die könnten diesen Versuch politischer Bevormundung anders verstehen, als von den Kampagnenmachern erhofft.




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Ich hoffe, die Altparteien bekommen in Sachsen-Anhalt richtig einen in die Fr… Die sollen angesichts der Wahlergebnisse stehend k…
Die ganze Welt schaut auf Sachsen-Anhalt.
Und was sollen die Plakate überall bringen?
Ich mache meine Wahlentscheidung nicht von Plakaten abhängig.
Wie schon erwähnt, die Campact Gründer, die auch Attac gründeten, haben ihr Geschäft bei MoveOn.org in den USA gelernt (gefördert von Soros, wie auch Campact selbst). MoveOn hat, z.B., auch den Wahlkampf des neuen New Yorker Oberbürgermeisters Mamdani, Kommunist und Antisemit, mit Aktionen und Geld gefördert und verkündet das auch stolz auf der Webseite. Derzeit wird der nächste Antisemit und Hamas-Sympathisant auf den Schild gehoben. Campact setzt jetzt dieses Modell offensichtlich hierzulande um. Es sind nun mal gelernte Kommunisten=Totalitaristen, auch wenn sie so lieb lächeln.
Also Politik vor allem für die, die hier noch nicht solange leben, Politik gegen die, die hier schon länger leben = Rot-Rot-Grün
Was wäre Campact für ein armseliger Haufen, würden sich die Bürger geschlossen dagegen wenden und den Sumpf austrocknen, der sie finanziert. Im Grunde genommen hätte der Souverän mit Verstand eine Macht, der man nichts entgegen setzen könnte und mehrere Monate orchestrierte Abstinenz gegen einen großen Einzelhändler oder gegen andere Unternehmen, die gegen die Interessen handeln und sie gingen am Stock und der Staat gleich mit, wenn es generalstabsmäßig geplant wird und man über Entzug der Einnahmen durch Verzicht diesen ebenfalls in die Knie zwingen könnte und der Effekt wäre dann der Rücktritt oder sie müßten sich outen, daß sie doch… Mehr
Ich finde den Campact-Angriff auf die Presse/ Meinungsfreiheit weitaus infamer..siehe EDEKA & Co.
Die verlotterten Altparteien, die mit ihrer Verschenkungsorgie – „Kamellen für alle – nur nicht für Deutschland“ seit 12 Jahren hausieren gehen, brauchen die maximale Breitseite, um vielleicht nochmal zur Vernunft zu finden.
Das ganze Schmarotzergewerbe der politischen NGOs wird verschwinden, wenn der staatliche Geldsegen versiegt.
P.S.: Die Sozialisten versuchen in Deutschland ein parasitäres perpetuum mobile aufrecht zu erhalten, in dem sie leistungslos profitieren und die Steuerzahler bis 70 für deren Wohl ackern müssen aber immer die Benachteiligten sind.
Das Eingangsfoto. Meinen die ernsthaft, dass diese beiden Typen, insbesondere die Grüne, irgendetwas in deren Sinne bewirken könnten? Bei mir jedenfalls bewirkt das komplett das Gegenteil. Man müsste sich daher eher bedanken für Hilfe bei der Entscheidungsfindung oder nachdrückliche Bestätigung bereits getroffener Entscheidung.
Damit düfte Campact NICHT mehr gemeinnützig sein. Das Steuerprivileg für Spenden für diesen Verein sollte gestrichen werden.
Campact ist meines Wissens nicht als gemeinnützig anerkannt.
Konzertierte Aktien: Gleichzeitig wird den Menschen Angst gemacht. Das hat bei der Pandemie bereits hervorragend funktioniert. Jetzt geht es etwas abgewandelt weiter: https://www.zeit.de/campus/2026-08/queere-jugend-sachsen-anhalt-landtagswahl-ferienlager-harz. All diesen Menschen wird Angst gemacht. Angst vor Klima, Angst vor AfD. Angt vor Nicht Sichtbar, wenn sie nicht dauernd im Mittelpunkt stehen, weil sie sich outen, wo sie sich nicht outen müssen. Angst vor Allem. „Arthur hebt jedes Mal den Blick, wenn die Gruppe um die Ecke geht.“ Und wieviele Schüler heben den Blick und wechseln die Straßenseite, weil sie Angst vor Mitschülern haben? Und anstatt Angst vor AfD zu haben, sollten sie Angst vor Religionen… Mehr
Wenn Campact ausländische Spenden erhält, dann ist das meiner Meinung nach eine illegale Unterstützung deutscher Parteien mit ausländischen Geldern.