Mit Sprüchen statt Taten bewirtschaften Medien die öffentliche Vergesslichkeit

Liegt die FDP bei Forsa, erfragt vom 26. Mai bis 1. Juni bei 2.502 Personen erstmals seit dem Ende der Ampel-Koalition wieder über fünf Prozent, beweist das nur, was Kommunikations-Kundige schon immer wissen: Medienpräsenz entscheidet.

Bürger als Geiseln? Kanzler Merz sagte: „Wir“ sind 450 Millionen Konsumenten in der EU. Sie hat 100 Millionen Konsumenten mehr als die USA. „Wir“ müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind. – Weder die EU noch Merz sind „Wir“. Die EU hat wie der Papst und anders als America und China keine Divisionen, von EINEM Markt kann keine Rede sein. Das politische Gewicht der EU ist wo? 

Liegt die FDP bei Forsa, erfragt vom 26. Mai bis 1. Juni bei 2.502 Personen erstmals seit dem Ende der Ampel-Koalition wieder über fünf Prozent, beweist das nur, was Kommunikations-Kundige schon immer wissen: Medienpräsenz entscheidet. – Das kann mit Kubicki klappen, nicht trotz der Schreckschuss-Pistole aus Köln, sondern wegen ihrer Krachverstärkung.

Die neue dänische Regierung der alten Ministerpräsidentin Mette Frederiksen wird offiziell von Sozialdemokraten, Sozialisten und zwei sozialliberalen Parteien gebildet, die keine eigene Mehrheit hat. Mit nur 82 der 179 Sitze im Parlament ist sie auf die Hilfe anderer Parteien angewiesen – bei zwölf Parteien im Parlament. Frederiksen versprach unter anderem kostenlose Zahnbehandlungen für alle Dänen innerhalb von zehn Jahren sowie einen kostenlosen Nahverkehr für Unter-22-Jährige. Die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel soll halbiert, auf Obst und Gemüse ganz gestrichen werden. Ärmere Rentner erhalten 1.000 Kronen (etwa 134 Euro) mehr pro Monat. Die von Frederiksen im Wahlkampf vorgeschlagene Vermögenssteuer ist nicht mehr im Programm enthalten. – Frederiksen führt eine Minderheiten-Regierung im Hybrid-Format. Reicht der Koalitionsmotor nicht, wird ein Hybrid zugeschaltet.

Sahra Wagenknecht ist dafür, mit wechselnden Mehrheiten zu regieren und die AfD einzubeziehen. Das ähnelt Frederiksens Hybrid-Regierung. „Wir wollen einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der das Land wieder zusammenführt“, sagte Wagenknecht dem TV-Sender Welt gestern: „Selbstverständlich kann man eine Partei, die von 30, 40 Prozent der Wähler gewählt wird, nicht dauerhaft ausgrenzen. Das ist zutiefst undemokratisch, egal wie man zu den Positionen dieser Partei steht.“ Gesucht sei ein überparteilicher Ministerpräsident, der das Land nicht polarisiere und mit einem möglichst kompetenten Kabinett und wechselnden Mehrheiten regiert, auch unter Einbeziehung der AfD. Wolle man in einer Demokratie leben, müsse man ernst nehmen, dass so viele Menschen eine Partei wählen. Man könne alle Parteien jenseits der AfD in einer neuen Brandmauer-Koalition zusammenfassen. „Die geht dann von der CDU bis zu den Linken, um noch einmal eine Wahlperiode die AfD von der Macht fernzuhalten. Spätestens in der nächsten Wahlperiode hat sie dann die absolute Mehrheit“, so Wagenknecht. „Das ist eine völlig idiotische Politik, weil sie auch eine Arroganz gegenüber dem Wähler verkörpert.“ Eine Expertenregierung mit AfD-Beteiligung hält Wagenknecht für den demokratisch gerechten Versuch, die AfD politisch mitregieren zu lassen, ohne ihr zu viel Macht zu überlassen. Die Hälfte der Wähler wolle keinen CDU-Ministerpräsidenten. Ihr Wahlziel sei, in Sachsen-Anhalt den CDU-Ministerpräsident abzuwählen – auch weil das die Chance erhöhe auf ein frühes Ende der Regierung Merz: „Und das wäre gut für Deutschland. Aber die andere Hälfte der Wähler möchte auch keinen AfD-Ministerpräsidenten. Auch das muss man ernst nehmen. Wir haben da eine extreme Polarisierung. Und aus dieser Polarisierung könnte ein überparteilicher Kandidat tatsächlich ein Ausweg sein.“

CSU-Markus Söder und CDU-Carsten Linnemann sollen kommende Woche beim „Seeheimer Kreis“ der SPD-Fraktion auftreten (Spiegel und RP). Beide sollen eine Rede halten, außerdem SPD-Lars Klingbeil. „Nach Angaben des „Seeheimer Kreises“ sind mehr als 50 von 120 SPD-Bundestagsabgeordneten Mitglied der angeblich konservativen Strömung. Die Seeheimer hatten auch Friedrich Merz eingeladen, der Kanzler sagte aus Termingründen ab. – Unionsleute bei der SPD sind keine Frederiksen-Wagenknecht-Manöver, aber auch Symptome der Parteien im Zerfall ihrer alten Rollen.

TE-Leser Dirk Plotz antwortete einem AfD-Unterstützer: „Sie sind genau das Opfer, worauf sich das System stützt. Die AfD existiert nicht, um irgendetwas zu ändern, sondern um ihnen die Möglichkeit zu geben, so zu tun, als hätten Sie etwas geändert, ohne den Rasen zu betreten. Sie sollen weiterhin zulassen, dass man sie ausbeutet und dabei bitte noch Hoffnung auf Besserung haben. Dieses System der Ausbeutung, welches sich in der Demokratie verbirgt, bekommt seit Jahrzehnten nur immer andere Schminke … Niemand in der AfD möchte überhaupt an die Säulen dieses Systems, welches diese Zustände erzwingt. Keiner dort will den Sozialstaat abschaffen, Kontroll- und Zugriffsprivilegien des Staates abbauen, die Bürokratie und den Beamtenstaat abschaffen, Steuern nahe Null bringen. Es geht denen nur um die Übernahme der Macht. Sie bekommen dann, was sie auch von Rot-grün-schwarz bekommen, die Begründung wird nur eine andere sein. Man wird Ihnen sagen, dass man an den hohen Energiekosten nichts ändern kann, waren ja die Vorgänger. Also gibts Strompreisbremsen, weniger Subventionen bla. Man wird ihnen sagen, dass man an den hohen Verteidigungsausgaben nichts ändern kann. Dass man an dem mangelnden Wohnraum nichts ändern kann, rechtlich gar keine Möglichkeit hat, Millionen in ihre Länder zurück zu schaffen. Man wird dort die Rente nicht retten, weil die Boomer eben in diese wechseln. Die Antwort werden die selben dummen Steigerungen sein, wie von Rot-grün-schwarz. Das geht in einer Tour so weiter. Die AfD will den Systemwechsel nicht. Es wird sich also nichts ändern, nur sie schauen nochmal drei Jahre zufriedener in die Zukunft, während alles schlechter wird.“

Deutschland führt keinen Krieg, aber finanziert den in der Ukraine. Der NS-Staat zwang durch das sogenannte „Anleihestockgesetz“ 1934 die Aktiengesellschaften, Dividendenausschüttungen zu begrenzen, die Überschüsse in einem staatlichen Anleihestock festverzinslich anzulegen (Götz Aly: „Wie konnte das geschehen?“). Die Regierung brauche diese zusätzlichen Mittel, um für „die breite Masse der Bevölkerung“ Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung zu finanzieren, hieß es damals. Und: Dafür müssten jene, die mit ihren Unternehmen „einen besonders hohen Ertrag erzielen“, vorübergehend einen Teil für staatliche Aufgaben zur Verfüging stellen. Das hieß recht neutral „Gesetz über die Gewinnverteilung von Kapitalgesellschaften (Kapitalstockgesetz).“ Wenige Wochen später wurden die Zinsen für öffentliche Anleihen gedrosselt. Die Aktionäre, die Teile ihrer Dividenden im Anleihestock deponieren mussten, erhielten Steuergutscheine, die ab 1941 eingelöst werden durften. Im Juni 1941 erging eine Dividendenabgabeverordnung, die ermöglichte, Auszahlungen aus dem Anleihestock auf nach dem Krieg zu vertagen. – Der Rest ist bekannt. Das Arsenal von Sozialisten zur Schröpfung von Bürgern und Unternehmen gleicht sich in den verschiedensten Zeiten.

Die Zinskosten werden für die EU-Staaten zur immer größeren Bürde (Spiegel). Italiens Staatsverschuldung beträgt 137 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Die staatlichen Zinszahlungen machten im letzten Jahr 3,9 Prozent des italienischen Bruttoinlandsprodukts aus, zeigen Berechnungen des FDP-EU-Abgeordneten Moritz Körner nach Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat. In Griechenland und Ungarn lag die staatliche Zinslast bei über drei Prozent der Wirtschaftsleistung. Deutschland schnitt mit 1,1 Prozent vergleichsweise gut ab. Die neuen Milliardenschulden für Verteidigung und Infrastruktur lassen aber die Zinsausgaben steigen. Das gälte umso mehr, falls die EZB im Energiepreisschock die Leitzinsen anheben sollte. Dann würden zusätzliche Kredite noch teurer. Bereits jetzt wächst an den Märkten die Sorge vor Inflation, Investoren verkaufen mehr Staatsanleihen. Das drückt die Kurse und treibt die Rendite hoch. Selbst die Rendite deutscher zehnjähriger Bundesanleihen liegt mit fast drei Prozent pro Jahr so hoch wie seit 2010 nicht mehr. Körners Rechnung zeigt, dass ein Großteil der Neuverschuldung der EU-Länder mittlerweile für Zinskosten draufgeht. Der italienische Staat zahlte 2025 mehr Zinsen, als er neue Schulden aufnahm. So führt schon der Zinsaufwand zu neuen Schulden, es bleibt wenig Raum für Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder Innovationen. Dabei gelten sie als eine Grundlage für künftiges Wachstum und steigende Steuereinnahmen. Hinzu kommt: Viele jetzt auslaufende Anleihen wurden in der Niedrigzinsära begeben. Sie müssen jetzt durch neue Anleihen ersetzt werden – zu deutlich höheren Zinsen. Der FDP-Abgeordnete fürchtet, die EZB könnte im  Teufelskreis unter Druck geraten, mehr Rücksicht auf überschuldete Staaten zu nehmen. Sollte sie sich deshalb mit Zinserhöhungen zurückhalten, drohe die Inflation, private Ersparnisse zu entwerten. Körner fordert sparen und priorisieren. – Wer die Lage so präzise sieht, weiß auch von der Unfähigkeit der politischen Klasse, irgend etwas Vernünftiges zu tun.

Dem Beratungsunternehmen EY nach nutzt knapp ein Viertel der Befragten lieber Künstliche Intelligenz, statt zum Arzt zu gehen (Funke). Erhoben wurde das im „AI Sentiment Index 2026 – Fokusthema Wellbeing“ bei rund 18.000 Personen in 23 Ländern, 1.000 davon in Deutschland. – Sozusagen eine Apotheken-Rundschau als KI. Zu der sagte der Apotheker des Beobachters immer, da lesen sich die Leute an, welche Krankheit sie noch nicht haben.

CDU-Digital-Minister Karsten Wildberger boykottiert X, die „Kommunikationsform“ entspreche „nicht seinen Vorstellungen“. Deshalb andere Plattformen wie „Mastodon“ unterstützen. Das sagt Wildberger an dem Tag, an dem Bodycam-Aufnahmen im Fall Henry Nowak nur auf Druck von X öffentlich werden, die Einheitsmeinungs-Medien nur berichten, weil X es unumgänglich macht: Genau deshalb wollen sie X verbieten, sagte Julian Andrat bei Maischberger.

Die indische Armee will in den nächsten fünf Jahren eine halbe Million Soldaten im Umgang mit Drohnen schulen. Das wäre jeder dritte im Streitkräftepotential. Im vergangenen Jahr sollen rund 50.000 Soldaten und Offiziere für ferngesteuerte Flugsysteme ausgebildet worden sein. Die flächendeckende Drohnenausbildung folge der Analyse jüngster Konflikte, wo preiswerte Drohnen millionenschwere, veraltete Waffensysteme ausgeschaltet und die Kampfverhältnisse weltweit grundlegend verändert hätten. – Pistorius und Co. bleiben der Realität fern.

Internationale Unternehmen strömen zurück nach Venezuela, machen Geschäfte im Wert von Milliarden unter US-Management. Venezuelas Ölexporte erreichten im März ein Sieben-Jahres-Hoch, nur der Beginn einer großen Erholung. Big Oil signalisierte schnell Interesse an Venezuelas Öl und Erdgas, sobald die USA Maduro gestürzt und die venezolanische Ölindustrie effektiv übernommen hatten. Im Januar beantragten Shell und BP eine Lizenz für die Weiterentwicklung von Gasprojekten in Venezuela und Trinidad und Tobago.

President Donald J. Trump: »Meldungen, wonach die Islamische Republik Iran und die USA die Gespräche vor einigen Tagen abgebrochen hätten, sind falsch und irreführend. Die Gespräche zwischen uns dauern ununterbrochen an, unter anderem vor vier, drei, zwei und einem Tag sowie heute. Wohin sie führen, weiß niemand, aber wie ich dem Iran bereits sagte: „Es ist an der Zeit, dass Sie endlich ein Abkommen schließen. Sie tun dies nun schon seit 47 Jahren, und es kann nicht länger so weitergehen.“« TruthSocial: Jun 2 2026, 1:00 PM ET ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍ ‌‍

Jhonf Fonseca: »Die US-Armee hat einen präzisen und wirkungsvollen Schlag auf die iranische Insel Qeshm durchgeführt – in klarer Selbstverteidigung.
CENTCOM bestätigt: Alle iranischen ballistischen Raketen und Drohnen sind gescheitert!
• Raketen gegen Kuwait: fielen herunter oder zerfielen in der Luft.
• Raketen gegen Bahrain: sofort von US- und bahrainischen Abwehrsystemen abgefangen.
• Drohnen gegen zivile Schiffe: vor Erreichen des Ziels abgeschossen.
Die USA haben mit Präzision, Überlegenheit und ohne eigene Verluste reagiert.«

Trump setzt also seine Doppelstrategie fort: Verhandeln lassen und militärisch untermauern. Die Träumer der regelbasierten Ordnung verstehen das nicht.

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Kommentare ( 84 )

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Mausi
5 Tage her

„Das ähnelt Frederiksens Hybrid-Regierung“: Eine Minderheitsregierung auch mit nur einer regierenden Partei ist langsam. Und es kommt keine Mehrheit zustande nach dem Motto, wir stimmen zu, weil sachlich richtig. Zustimmung wird auch bei einer Ein-Partei-Minderheitsregierung von den anderen Parteien nur gewährt gegen die Zusage von Vorteile. Leser-Kommentar zur AfD: Kann sein. Zudem ist jede deutsche Regierung eingezwängt zwischen Zuständigkeitsregeln in der deutschen Gesetzgebung, BundesR und EU-Vorgaben. Da bleibt nicht mehr viel, was in D im Bund entschieden werden kann. Und selbst dort, wo der Bund entscheiden kann, steht die Mauer in der nachgeordneten Behörde, vgl. Frau Reiche und in unserenMedien.… Mehr

Last edited 5 Tage her by Mausi
Koepenicker
10 Tage her

Ein wirklich interessanter Beitrag des Lesers „Dirk Plotz“. Es ist wichtig das auch mal kontroverse Meinungen geäußert und diskutiert werden. Und ich denke das unsere Bürger endlich von der Politik drastische Reformen unseres Staatswesens fordern sollten um die Reste unserer liberalen Demokratie vor Illiberalismus und totalitären Strukturen zu schützen und ihn zukunftsfähig zu machen. Für mich wären das so grundsätzliche Dinge wie die Einführung einer verlängerten Legislaturperiode (7 Jahre?) auf Bundes-und Länderebene. Gepaart mit einer gesetzlichen Begrenzung auf eine Legislaturperiode. Die Abschaffung der Listenwahlplätze und Zweitstimmen (ausschließlich Direktmandate). Mindest-bzw. Höchstalter für Abgeordnete. Begrenzung der Legislaturperioden von Abgeordneten auf max.3. Mindestvoraussetzung… Mehr

yeager
10 Tage her

Ich frag mich, was die Tirade gegen die AfD soll. Soll man dann besser CDU, SPD oder Grüne wählen? Oder gleich gar nicht, weil man ja sonst „das System legitimiert“, und da ist es natürlich besser nichts zu tun? Oder kommt dann wieder der dumme Spruch, dass man ja irgendwie anders handeln solle, als ob man durch die Wahl der AfD daran gehindert würde auch anders Initiative zu zeigen. Ich habe solche Tiraden schon mehrfach gesehen, auch bezüglich anderer Parteien, unterm Strich bleibt davon immer nur der Versuch, andere zu überreden nicht zu wählen, bzw. eine bestimmte Partei nicht zu… Mehr

Dirk Plotz
10 Tage her
Antworten an  yeager

Wählen Sie gern die AfD. Ich rate explizit nicht davon ab. Letztendlich haben Sie aber nur die Wahl zwischen etatistischen Kollektivisten, die sich längst darauf geeinigt haben, dass Sie zur Verfügungsmasse gehören, über die man herrscht.

Ohanse
10 Tage her
Antworten an  Dirk Plotz

Das ist genau die Haltung, die die Altparteien sehen wollen. Herzlichen Glückwunsch.

Klaus Uhltzscht
10 Tage her

TE-Leser Dirk Plotz argumentiert unklug.
Die AfD als politische Partei kann und will sich nur innerhalb des bestehenden demokratischen Systems bewegen. Sie identifiziert sich mit der Verfassung und dem staatlichen System. 
Wer jedoch das staatliche System grundsätzlich ändern will, ist in einer demokratischen Partei falsch.
Er müßte in eine undemokratische, verfassungsbrechende Partei gehen, z.B. eine Altpartei.
Oder er betreibt das privat als Künstler, Aktivist/Terrorist, Religiöser, EU-Kommissar oder Intellektueller; das kann jeder individuell entscheiden.
Das politische Handeln einer demokratischen Partei wie die AfD ist immer an die geltenden demokratischen Regeln gebunden.

Dirk Plotz
10 Tage her
Antworten an  Klaus Uhltzscht

Das ist völliger Quatsch. Das Grundgesetz selber sieht eine Änderung der Verfassung sogar zwingend vor, nur will niemand diesen Weg gehen. Eben weil sich alle Parteien eingerichtet haben und von dem derzeitigen System profitieren, gibt es überhaupt keinen Anreiz das deutsche Volk über eine andere Staatsordnung abstimmen zu lassen.

Kassandra
10 Tage her
Antworten an  Dirk Plotz

Was ja auch unter den uns regierenden Kombattanten momentan tatsächlich mehr als sinnvoll ist – wiewohl die sich seit Merkel einen Dreck um unsere Gesetze zu scheren scheinen.

rainer erich
10 Tage her

Die, bekantlich singuläre, Wiederholung eines in mehrerlei Hinsicht “ seltsamen “ Beitrages zur AfD erschliesst sich mir nicht. Es ist TE natürlich unbenommen, auf diese Art und Weise ihre ansonsten hoch gehaltene journalistische Distanz zu durchbrechen. Ebenso wie Herr Plotz natürlich wählen kann, wen er will. Erfreulich wäre es, wenn man das Ganze auf einer gewissen qualitativen Ebene veranstalten würde. Die kann ich in diesem Text nicht erkennen. Wie üblich fehlen die Argumente oder Belege, es wird nahezu alles mit offenbar definitionsbedürftigen Begriffen unlogisch durcheinandergeworfen und am Ende bleibt der geneigte Leser aufgrund diverser textlicher Unsauberkeiten und Widersprüche ratlos zurück.… Mehr

Dirk Plotz
10 Tage her
Antworten an  rainer erich

Erkennen Sie den Unterschied zwischen systemstrukturellen Änderungen und Änderungen kosmetischer Natur. Die Probleme, die sich für alle dem deutschen Staat unterworfenen Objekte ergeben, resultieren aus dem Systemaufbau. Diese sind nicht durch kosmetische Änderungen zu beheben. Die AfD will dies auch gar nicht, sondern sie setzt darauf, dass es mit den kosmetischen Änderungen schon getan sein wird. Diese Illusion suche ich den Leuten zu nehmen. Die Idee, dass eine etatistisch-kollektivistische Partei ein Interesse daran hätte, die Strukturen abzuschaffen welche sie groß gemacht haben und mit Privilegien versehen, ist absurd. Glaubt hier wirklich irgendjemand ernsthaft, dass die AfD all die Ministerien schließt,… Mehr

Thomas
10 Tage her
Antworten an  Dirk Plotz

Wir sind in einem Weltumbruch.
Da ist die AFD und Deutschland nur eine Facette.
Ich glaube auch das die weltweiten Konflikte, auch in Deutschland, ausserparlamentarisch und kinetisch auf den Strassen der Republik entschieden werden.
Die dann schnell einsetzenden Dynamiken werden viele verwundern und verstören.
Siehe Professor David Betz. Am Ende in ca. 10 Jahren plusminus mit einem klaren Sieger und einem klaren Verlierer
Der Sieger kann dann die Zukunft frei nach seinen Vorstellungen gestalten ohne Opposition.
Also völlig freier Handlungsspielraum.

Last edited 10 Tage her by Thomas
Axel Fachtan
10 Tage her

Wir sind keine Gestalter, sondern Konsumenten.
Genau das ist das Problem.
Ein Irrlicht wie Merz gestaltet nichts.
Und erwartet von den Konsumenten,
das sie seinen Hirndurchfall konsumieren
ohne zu kotzen.
Die kotzen aber.
Und irgendwann kotzen sie dich so voll,
dass du in ihrer Kotze ersäufst.

joly
10 Tage her
Antworten an  Axel Fachtan

Wer ersäuft da bitte in der Kotze? Der Kanzler sicher nicht. Der kann fliegen und hat ein Privatflugzeug . Und er wohnt auch nicht im Souterrain.

Dr.KoVo
10 Tage her

Eigenartig. Überall wo es „Terrorregime“ gibt, gibt es auch Öl. Ich grüble immer noch über den Zusammenhang.

Kassandra
10 Tage her
Antworten an  Dr.KoVo

Ja. Und seltsam, wie z. B. Venezuela und!!! der Iran erwischt werden, den linken Sanchez und seine Partei in Spanien zu finanzieren.
Wer finanziert noch – und wer empfängt zudem Gelder?

Haba Orwell
10 Tage her

> Deutschland führt keinen Krieg, aber finanziert den in der Ukraine. Der NS-Staat zwang durch das sogenannte „Anleihestockgesetz“ 1934 die Aktiengesellschaften Schon interessant, wenn die Gedanken vom Ukrostan direkt in die NS-Zeit kommen. Das liegt daran, dass die Asow-Brigade mit der hier strikt verbotenen Wolfsangel rumläuft? Polnisches konservatives Medium: >>>Selenskyj – UPA – USA | Polnisches Denken<<< > „… Es ist offensichtlich, dass die Tatsache, dass der ukrainische Führer Wolodymyr Selenskyj dem Unabhängigen Spezialoperationszentrum „Nord“ der Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine den Ehrennamen „den Namen der Helden der UPA“ gab, alle … Polen verletzte. … Es ist auch offensichtlich, dass… Mehr

Klaus Decker
10 Tage her

Herr Goergen,Sie täuschen sich. Die AfD zu wählen lohnt sich schon im Hinblick auf den Unrainekrieg und die Entwicklungshilfe. Von Beendigung des Überwachungsstaates ganz zu schweigen.

Haba Orwell
10 Tage her

> Die EU hat wie der Papst und anders als America und China keine Divisionen, von EINEM Markt kann keine Rede sein. Energiepolitisch bald auf Augenhöhe mit Kenia: >>>Kenia sagt Nein zu Microsoft: Warum ein afrikanisches Land auf eine Milliarde Dollar verzichtet – uncut-news.ch<<< > „… Kenia hat ein geplantes Rechenzentrumsprojekt von Microsoft im Wert von rund einer Milliarde Dollar vorerst gestoppt. … Der Grund war nicht Politik, Bürokratie oder fehlendes Interesse. … Es fehlte schlicht der Strom. …“ Das wird bald auch hier sein, wenn alle EUdSSR-Provinzen den gleichen Kurs einschlagen. Da hilft nicht, billiges Produzieren zu verbieten: >>>EU… Mehr