Mini und Miki im Gatsch

Es ist nicht der Zuspruch, an dem die Buchmesse leidet, es ist die hemmungslose Gleichschaltung und Ideologisierung der Literatur, wie sie sich in den Preisvergaben als disziplinierender Mechanismus zeigt.

VON Klaus-Rüdiger Mai | 23. März 2024
Mehr Bürgerschutz statt Staatsschutz nötig

Wenn der Verfassungsschutz (Staatsschutz) das Staatswohl aus der Mitte der Bürger heraus gefährdet sieht, wie es jetzt wieder der Fall ist, dann ist tatsächlich Gefahr in Verzug. In Gefahr ist die Freiheit. Verfassungsschutz hat die Freiheit der Bürger zu schützen. Auch die Freiheit, den Staat und seine Repräsentanten abzulehnen.

VON Wolfgang Herles | 23. März 2024
Brandmauer bröckelt

Die CDU stimmt in Dresden einem Antrag der AfD für eine Bezahlkarte für Einwanderer zu. Ihr Vorsitzender Friedrich Merz organisiert schon das Zurückrudern. Der "Kampf gegen Rechts" erreicht derweil die höchste Stufe der Albernheit.

VON Mario Thurnes | 22. März 2024
In Bayern sind es 40 Prozent

Die Kriminalität durch Ausländer steuert auf neue Höhen zu. Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht Grund zur Sorge, aber vor allem vor „merkwürdigen Menschen“, die solche Nachrichten ausnutzen würden. So verweigern sich Politiker, selbst wenn sie Probleme einräumen, einem lösungsorientierten Dialog – auch mit vielen Bürgern.

VON Matthias Nikolaidis | 22. März 2024

Polizisten, die zur politischen Aussprache in die Schule kommen – das weckt bei vielen ältere Ostdeutschen Erinnerungen. Ein bestimmter Typus verschwindet eben nie. In guten Zeiten hat er nur nichts zu sagen. Apropos: von wunderbar leichten Zeiten handelt dieser Text auch

VON Alexander Wendt | 22. März 2024
Rede des Bundespräsidenten

Man leidet, wenn man Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zuhören muss: Als rücksichtsloser Parteipolitiker stößt er alle Bürger vor den Kopf, die nicht so weit links stehen wie er in seinem Altersradikalismus oder auch nur bescheidene Zweifel an der Weisheit der Grünen und der von ihnen geführten Ampel empfinden.

VON Josef Kraus | 22. März 2024
Nachspiel zu Kölner Fan-Skandal

Wenn Fans witzige Plakate über „nur zwei Geschlechter“ in Stadien zeigen, verhängt der DFB-Kontrollausschuss gegen deren Vereine hohe Geldstrafen. Schmettern Hunderte Anhänger des 1. FC Köln lauthals ihren Hass auf Ostdeutschland und damit seinen Spielern und Zuschauern entgegen wie im Heimspiel gegen RB Leipzig, bleibt das trotz erschütternder Fernsehbilder laut DFB straffrei.

VON Olaf Opitz | 22. März 2024