SPÖ und FPÖ sind tief in Machtkämpfe um Führung und Selbstfindungsprozesse verstrickt, mit den Neos hat Kurz keine Mehrheit. Damit bleiben nur die Grünen übrig. Aber deren Politikpositionen sind nicht mit denen der Volkspartei kompatibel.
Der Verbraucher ist keineswegs König Kunde, so wenig wie er als Wähler von den Parteien als mündiger Bürger behandelt wird. Er muss fortlaufend beschützt werden vor sich selbst. So kommt es, dass er als Verbraucher oft anders handelt, als er als Bürger denkt.
Kinder in diese Welt zu setzen, scheint heute rechtfertigungsbedürftig. Klimaaktivisten kritisieren den viel zu großen CO2-Fußabdruck, den ein neuer Erdenbürger im Laufe seines Lebens hinterlässt.
Die Grünen fordern mehr (deutsches) Geld für Brüssel. Klar, dort lassen sich Weltrettungspläne besser installieren und abgewählt werden kann eigentlich auch niemand. Genauer nachrechnen? Das ist doch rechts.
Dass Werbung irgendeinen Sinn ergibt für Macher und Betrachter, kann niemand belegen. Aber mit ihr kann man wunderbar Aktivität demonstrieren und Künstler spielen. Da will natürlich auch die Bundesregierung dabei sein.
Überwiegend kritisch wird der Vorschlag kommentiert, in Deutschland einen Weltraumbahnhof einzurichten: dies ist kurzsichtig und realitätsblind. Der erdnahe Weltraum entwickelt sich rasant zu einem bedeutenden Investitionsstandort. Und nur wer über einen Zugang verfügt, vermag die neuen Wertschöpfungspotentiale auch zu nutzen.
Auf dem Weg mit dem Reisebus von Rom nach Süddeutschland erlebt man was. Unter anderem eine Kontrolle an der Grenze, bei der festgestellt wird, dass zwei Koffer mitfuhren ohne Inhaber unter den Reisenden.
In der NATO ist man sauer - und die Bundeswehr hat das sowieso nicht „im Kreuz“.
Berlin kann noch weniger als keinen Flughafen fertigstellen. Im Görlitzer Park im angesagten Kreuzberg trifft eine transkontinentale Sozialromantik auf den hohlen Klang des Neu-Berliner Urbanismus.
Nach seinem Welterfolg „Der Selbstmord Europas“ setzt sich der Publizist Douglas Murray jetzt mit dem „Wahnsinn der Massen“ auseinander. Ein Gespräch, wie es dazu kommt, dass Menschen an unplausible Gerechtigkeitsvorstellungen glauben, und wie gefährlich das für unsere Gesellschaft ist
Beruhigend, dass Heiko Maas, der Minister des Äußersten, die Zeit gefunden hat, sich sympathiewerbend in eine Talkshow zu setzen. So schlimm kann es um die Welt und Syrien also nicht bestellt sein.
In Berlin scheint die Landesregierung die Verhältnisse des real existierenden Sozialismus zurück zu wünschen. Genug Beamte zur Kontrolle der neuen Wohn-Knechtschaft gibt es zumindest.
Seinen Brüsseler Triumph im Ringen um ein neues Austrittsabkommen konnte Johnson im britischen Unterhaus zumindest in einen Teilerfolg verwandeln. Der Streiter für den Brexit wurde darüber zeitweilig zum Friedensengel.
Die europäischen Partner waren von AKKs Idee ebenso überrascht wie die regierungsinterne Opposition. Warum also wirklich?
Unter der türkischen Offensive in Syrien leiden am meisten die Christen und die Kurden.
Jetzt werden die Weichen für die nächste Stufe der Mobilfunktechnologie gestellt. Und Merkel bedient mit Huawei im Alleingang Chinas Interessen.
Linke Gewalt ist nach dialektischer und materialistischer linker Einheitsmeinung immer die gute und notwendige Gewalt, da der "Feind" schließlich selbst dafür verantwortlich wäre, dass es dazu kommen musste.
Vom Milliardär oder Finanzdienstleister bis zum Internationalsozialisten, selbsternannten „Weltverbesserer“, Neue-Weltordnungs-Propagandist oder aufgehetzten „Rebell“ – eine unheilvolle Allianz hat zusammengefunden.
Wenn sich eine parteipolitische Phalanx aus Union, Grünen, SPD, Linken und FDP vorwiegend im Kampf mit den „Nazis von der AfD“ verstrickt, braucht man sich über die Wahlerfolge der verfemten Partei nicht zu wundern.
Als der Monitor-Moderator merkt, dass Lucke mit sich und seinen angespannten Nerven beschäftigt ist, beginnen die Augen zu leuchten und Georg Restle wird immer ausgelassener – fast fröhlich, die Wangen röten sich unter dem Dreitagebart.


























