Politik und Medien ziehen in den Kampf gegen Ungeimpfte - stündlich wird nicht nur die Rhetorik brachialer. Man steht fassungslos davor. Was ist aus dieser Gesellschaft geworden? Von Jonas Aston.
Die Obama-Appeasementpolitik ist mit Biden zurück: In Wien soll jetzt ein neuer Iran-Atomdeal verhandelt werden. Der letzte war schon eine Farce - dieser ist noch günstiger für Teheran. Für die Sicherheit im Nahen Osten ist die Naivität der westlichen Diplomatie eine Katastrophe.
Sarah Bosetti hat in ihrer ZDF-Sendung für die Spaltung der Gesellschaft geworben. Den Ausschluss von bestimmten Bevölkerungsteilen vergleicht sie mit dem Herausschneiden des Blinddarms - bezahlt von Ihren Rundfunkgebühren. Von Sophie Specker
Markus Söder verbreitet Zahlen, die zeigen sollen, dass über 90 Prozent der Corona-Infizierten umgeimpft sein sollen. Doch das ist falsch. Von Michael Friese.
Jetzt gibt es Pissoirs für Frauen - endlich hat der Sexismus ein Ende, jubelt der organisierte Feminismus. Das Beispiel zeigt, was beim Neofeminismus falsch läuft. Frauen sind nämlich nicht traumatisiert, weil sie keine Männer sind.
Die Politik rüstet im Kampf gegen Ungeimpfte nicht nur rhetorisch immer weiter auf. Aus NRW wird nun die Forderung laut, am Arbeitsplatz gleich 2G einzuführen. Der Jobverlust für Ungeimpfte wird dabei nicht nur in Kauf genommen.
Weltärztechef Montgomery hat sich für eine Impfpflicht für Kinder ausgesprochen. „Den ganzen Aufstand“ kann er nicht verstehen – und spielt lieber mit Grundrechten und Bürgerpflichten Pingpong. Von Benjamin Bugante.
Eine freiheitliche Gesellschaft, die Zwang für geboten hält, ist ein Widerspruch in sich selbst. Oder eben nicht freiheitlich.
Nicht etwa bei der Impfung setzt die Ampel auf körperliche Selbstbestimmung: Sondern bei geschlechtsangleichenden Operationen von Minderjährigen - auch gegen den Willen ihrer Eltern. Damit werden auch erhöhte Suizidraten in Kauf genommen.
Heute erscheinen auf TE bis auf die allsamstäglichen Kolumnen nur Texte, Kommentare, Nachrichten, Analysen und frohe Botschaften von Autoren unter 30 Jahren.
Bemerkenswert bei der von Habermas empfohlenen herrschaftsfreien Kommunikation ist, wer daran nicht teilnehmen darf: Nationalisten, Sozialkonservative, Kritiker der Moderne und Befürworter der freien Marktwirtschaft werden nicht zum Tisch zugelassen, an dem im Habermas’schen Bunker über die Zukunft der Menschheit entschieden wird.
Der Lockdown setzt sich fort, Schulschließungen sind wieder denkbar. Kinder und Jugendliche sind erneut völlig aus dem Fokus der Politik geraten. In Kinder- und Jugendpsychatrien spielt sich aktuell eine Tragödie ab – ohne öffentliche Beachtung.
Laut Robert-Koch-Institut waren alle vier mit der bislang nachweislich mit der Omikron-Variante infizierten Personen, die aus Südafrika mit dem Flugzeug nach Deutschland zurückgekehrt sind, geimpft. Der DIVI-Präsident Gernot Marx fordert Kontaktbeschränkungen für alle.
Bei ihrem militärischen Abschiedszeremoniell standen Helmut Kohl (damals 68) und Gerhard Schröder (damals 61). Die machtbesessene Angela Merkel (67) thronte dagegen auf dem Podium mit rotem Teppich lieber in einem dunklen Sessel. Ihre Musikauswahl lässt tief blicken.
„Jeder sieht, was du scheinst, wenige fühlen, was du bist“ – das gilt auch für Merkels Abschiedszeremonie. Es ist ein merkwürdiges Ereignis mit seltsamem Ort, widersprüchlicher Musikauswahl und einer Hofberichterstattung, von der jeder deutsche Kaiser hätte träumen können.
Der Prozess gegen den Jugendlichen, der zwei Menschen in Notwehr erschoss, markiert einen neuen politisch-journalistischen Tiefpunkt: Das Narrativ verdrängt das eigentliche Ereignis fast völlig. Ein Teil des Medienbetriebs hat längst begonnen, in einer Metarealität zu leben.
Ein Vorfall an der polnisch-weißrussischen Grenze führt erneut die organisierten Interessen vor. Kräfte von außen wie innen scheinen sich verbündet zu haben, um den polnischen Grenzschutz an der EU-Außengrenze zu schleifen. Doch Warschau hält stand – und will das weiterhin tun, auch wenn die EU dabei wenig unterstützt.
Anne Spiegel blüht auf in vollster Pracht, wenn sie ein Schild in eine Kamera halten kann, auf dem eine Forderung steht. Die Verwirklichung liegt ihr nicht. Ihr Erfolgsgeheimnis als Landesministerin in Rheinland-Pfalz: Ruhe bewahren und geschickt kommunizieren.
Christian Lindner designiert Christian Dürr zum Nachfolger als FDP-Fraktionschef im Bundestag. Mit Aufmüpfigkeit der Liberalen gegen die eigene Regierung ist nicht zu rechnen. In Fragen der Klima-, Migrations- und Gesellschaftspolitik ist die FDP damit klar auf Ampelkurs.
Bei Illner erörtert man die Jagd auf „Ungeimpfte“. Der angehende FDP-Justizminister Buschmann hält knallhart dagegen. Spaß: Er macht fröhlich mit. Immer diese Fake-News-Verbreiter, die Dinge behaupten wie, dass es eine Impfpflicht geben würde. Die kann der Kretschmer bekanntlich ja gar nicht ab.









































