Das Parlament hat sich auch ein wenig berauscht daran, seit langer Zeit der Realität Rechnung zu tragen, daran, dass es über die eigenen Ideologeme gesprungen ist. Doch noch gestaltet die Regierung nicht die Realität, sondern wird von ihr gestaltet. Christine Lambrecht als Verteidigungsministerin müsste entlassen werden.
Putins Einmarsch in die Ukraine konnte den Widerstand der tapferen Bevölkerung nicht stoppen, dafür jedoch Corona im Westen. Diese Intensivstationen überfüllende und das Gesundheitssystem zerstörende Seuche, vor der wir bekanntlich mit allen Mitteln zwangsgeschützt werden sollen, kann man getrost für beendet erklären.
Folgt man deutschen Medien und vielen Politikern, ist Wladimir Putin infantil und reagiert wie ein ungezogenes Kind: Er wurde beleidigt und muss jetzt besänftigt werden. Aber Putin ist kein Dreijähriger. Er ist hochrational, sein Vorgehen raffiniert und klug, sein Denken langfristig, seine Strategien global ausgelegt.
Es ist wieder Krieg. Noch sind die Folgen nicht klar, aber die vollökologische, dekarbonisierte Zukunft wird es in Deutschland nicht geben. In jedem Fall wird die deutsche Energiewende schneller scheitern als vorher absehbar. Eine Konstante bleibt: die Orientierungslosigkeit deutscher Politiker.
Aufgrund von „Versorgungsengpässen“ im Ukraine-Konflikt muss Volkswagen am Standort Zwickau seine Produktion ab dem 1. März einstellen.
Wirtschaftsminister Robert Habeck kennt keine Tabus mehr: Neben dem Ausstieg aus dem Kohleausstieg gäbe es auch hinsichtlich der Kernenergie „keine Tabus mehr“, sagt er. Aber wie realistisch ist der Weiterbetrieb der verbliebenen drei Kernreaktoren?
Thema bei „Anne Will“: der Ukraine-Krieg. Eine missgestimmte Moderatorin will FDP-Chef Lindner provozieren. Der Konsens in der Verurteilung Putins und der neue Kurs der Bundesregierung verursachen bei Will und Co. Ratlosigkeit.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut gelaunten und gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten.
Die Wall Street ist am Freitag trotz der russischen Invasion der Ukraine mit deutlichen Gewinnen auf Erholungskurs geblieben.
Sie leben in der besten aller grünen Welten; privilegiert öko, voll bio, reich, vegan, wohlanständig woke und ständig darauf bedacht, bloß kein falsches Wort zu äußern. Doch dann geschieht das Unerwartete. Und das grüne Weichei wird zum Mann. Im Roman
Radikaler Richtungswechsel in der Energieversorgung, massive Aufrüstung der Bundeswehr: Regierung und CDU/CSU im Konsens, die Linkspartei verurteilt Russlands Angriff auf die Ukraine, zieht aber keine Konsequenzen und die AfD gibt der Bundesregierung eine Mitschuld.
Am Wochenende überschattete der russische Angriff die weiter allwöchentlichen Covid-Proteste rund um die Welt. Vor allem in Europa koexistierten nun Anti-Maßnahmen-Proteste mit Pro-Ukraine-Demonstrationen und sendeten eine gemeinsame Forderung in die Welt: Freiheit und Selbstbestimmung.
Christian Lindner will das energiepolitische Desaster dieses Landes durch seine Vergrößerung überwinden. In seiner Begeisterung für die erneuerbaren Energien überholt er locker Robert Habeck. Lindner will Wladimir Putin mit dem verstärkten Bau von Windrädern in die Knie zwingen.
Nach Jahrzehnten eines naiven, bisweilen militanten Pazifismus scheint nun parteiübergreifend Konsens zu sein, dass Deutschland endlich die „2-Prozent-Vereinbarung“ der NATO-Mitgliedsländer aus dem Jahr 2002 vom NATO-Gipfel in Prag erfüllt.
Die Zurückhaltung Israels in der Ukraine-Frage hat seine Gründe: Jerusalem wahrt seine regionalen Interessen in Syrien und überlegt seine Reaktion genau. Premier Bennett hat mit Russlands Präsident Putin telefoniert und angeboten, zu vermitteln.
SPD, Grüne und FDP rüsten Deutschland auf: Bundeskanzler Olaf Scholz stellt ein Sondervermögen von 100 Milliarden für die Bundeswehr und Ausgaben von über 2 Prozent des BIPs für die Verteidigung in Aussicht.
Entweder, die UN beginnen, sich nach demokratischen Grundsätzen zu organisieren und die Vorstellung von gleicheren als gleichen Ländern mit Weltvormachtstellung zu überwinden – oder sie wird sich zunehmend überflüssig machen. Von Kay Tsune und Tomas Spahn
Große Krisen schaffen auch Klarheit. Sie schärfen unseren Blick für die Vergangenheit, für Fehlentscheidungen und wir erkennen die mit Sprengstoffen gefüllten Minen, die in die Zeitläufte eingegraben wurden und jetzt explodieren.
Erneut ziehen Zehntausende am Samstag durch Deutschland, um gegen Impfpflicht & Co. zu demonstrieren. Dabei entwickeln sich neue Symbole und Protestformen. Seit inzwischen 11 Wochen sind „Corona-Spaziergänger“ auf deutschen Straßen unterwegs.
Die Ukraine wehrt sich erstaunlich erfolgreich gegen Putins Armee, dafür wird bei uns offensichtlich: die Bundeswehr ist Schrott. Aber auch in Krisenzeiten immer verlässlich: Die Einigen Staaten von Europa.






















