Angela Merkel: nicht „mein“ Bundespräsident

Werte Leser, bitte schreiben Sie uns, welche Ideen und Vorschläge Sie haben, um die Berufung von Angela Merkel in das Amt des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung zu verhindern.

IMAGO / Sven Simon
Bei der Eröffnung der Wagner Festspiele am Grünen Hügel am 25. Juli 2026

Den Mauerbruch bekam sie nicht mit, sie war in der Sauna. Das ist verständlich, untere DDR-Kader rechneten nicht damit. Ob sie je regulär CDU-Mitglied wurde, ist unklar. Wie sie mit FAZ-Hilfe Helmut Kohl abservierte, war ein Schurkenstück. Ihre asymmetrische Demobilisierung brachte mit dem kopflosen Atomausstieg nach Fukushima die Grünen in Baden-Württemberg an die Macht. Den Bürgern zu versichern, der UN-Migrationspakt wäre rechtlich unverbindlich, war arglistige Täuschung. Das individuelle Asylecht als Scheunentor zur Masseneinwanderung zu missbrauchen, war rechtswidrig. Ihre Behauptung, Deutschlands Grenzen ließen sich nicht schützen, wurde mehrfach in der Praxis widerlegt.

Die Freiheitsberaubung der Bürger in ihrem Corona-Regime überstieg alles bis dahin Dagewesene. Ihr Druck, einen frisch gewählten Ministerpräsidenten sofort wieder abzusetzen, war selbst dem von ihr handgezähmten Bundesverfassungsgericht nachträglich und wirkungslos zu viel. Als ihr die Kartoffeln zu heiß wurden, überließ sie ihren Scherbenhaufen einer Ampelregierung, von der sie wusste, sie würde den nur noch größer machen. Dann hörte man lange nichts von ihr trotz ihres neunköpfigen Büros auf der Steuerzahler Kosten von jährlich um eine Million Euro.

In letzter Zeit macht sie auffällig wieder von sich reden. Merkel als Bundespräsident droht, auch wenn sie schon mal verlauten ließ, dafür stünde sie nicht bereit. Aber was bedeutet das schon in Zeiten einer sich anbahnenden Staatskrise? Nichts.

Die Autoren des Grundgesetzes sprachen dem Volk ihr Misstrauen aus, indem sie ihm versagten, den Bundespräsidenten zu wählen. Das Volk sollte nicht noch einmal jemanden wählen können wie einst den Reichspräsidenten Hindenburg, der Hitler zum Reichskanzler bestellte. Sie erfanden die Bundesversammlung als Simulation von Wahl, die je zur Hälfte aus den Bundestagsabgeordneten und von den Landtagen entsandten Delegierten besteht, unter denen auch ein paar Nicht-Politiker wie Prominente aus Kultur, Sport, Wissenschaft usw. sein dürfen. In der Wirklichkeit des Parteienstaats bestimmen also die Berufspolitiker selbst, wer sie mit ihnen zusammen als Bundespräsident vor dem Volk beschützen soll. Was diese Staatskaste versucht, um den Einfluss der Bürger in Wahlen überhaupt zu beschränken, steht ganz im Geiste dieser Entmündigung der Bürger.

In Österreich blieb es nach der nicht minderen Katastrophe des Nationalssozialismus bei der Volkswahl des Bundespräsidenten. Trotz des vom Volk gewählten Grünen Alexander Van der Bellen als Bundespräsident ging die Welt nicht unter und beschränken sich die politischen Unterschiede der Wiener und Berliner Republik auf den in Österreich netteren Umgangston bei ansonsten deselben Fehlern in allen wesentlichen Fragen.

Werte Leser, bitte schreiben Sie uns, welche Ideen und Vorschläge Sie haben, um die Berufung von Angela Merkel in das Amt des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung zu verhindern.

Bitte schreiben Sie an: bg@tichyseinblick.de 

Unterstützung
oder

Kommentare ( 0 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen