Jobverlust-Report September

Deindustrialisierung und Wirtschaftsabsturz sind nicht nur abstrakte Begriffe. Es sind real existierende Probleme mit dramatischen Auswirkungen auf viele Millionen Menschen. TE zieht jeden Monat Bilanz.

Deutschland baut weiter Arbeitsplätze ab. Im September ist die Zahl der Arbeitslosen zwar gesunken: auf knapp unter drei Millionen. Eine Entwarnung ist das nicht: Gegenüber dem Vorjahr stehen 40.000 Menschen mehr ohne Job da.

Hinter der saisonalen Herbstbelebung geht der Verlust wirtschaftlicher Substanz weiter.

Offiziell 2,994 Millionen Menschen waren im September bei uns arbeitslos gemeldet. Das sind zwar 67.000 weniger als im August, die Arbeitslosenquote sinkt auf 6,4 Prozent. Doch der Rückgang folgt dem üblichen Herbstmuster. Rechnet man die saisonalen Einflüsse heraus, steigt die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat sogar um 12.000 Menschen. Selbst die Bundesagentur für Arbeit mag dazu keine Jubelmeldung liefern und erklärt: „Die wirtschaftliche Verbesserung kommt auf dem Arbeitsmarkt derzeit noch nicht an.“

Auch die sogenannte Unterbeschäftigung liegt mit 3,615 Millionen Menschen um 25.000 über dem Vorjahreswert. Sie erfasst zusätzlich unter anderem Menschen in den sogenannten „arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen“.

Hinter den Zahlen verbergen sich Schicksale. Menschen fragen sich, wovon sie künftig leben sollen. Was hat dieses Land ihnen noch zu bieten?

1. September

Thor-Gruppe
Der Haus- und Gebäudetechniker aus Erfurt in Thüringen meldet Insolvenz an. Betroffen sind die vier Standort in Erfurt, Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis und Menteroda. Laufende Aufträge und Montage-Einsätze sollen weitergeführt werden. Die Geschäftsführung nennt gestiegene Spritkosten, hohe Zinsen und Verzögerungen bei Bau- und Modernisierungsprojekten als Gründe für die Krise. Die Löhne werden zunächst durch Insolvenzgeld abgesichert. Die Sanierung ist ungewiss.
Minus 800 Jobs.

Bäckerei Konditorei Wahl
Der Familienbetrieb aus Bestensee in Brandenburg mit über 50 Filialen meldet Insolvenz an. Kaufzurückhaltung und ein massiver Umsatzeinbruch zwingen das Unternehmen zur Sanierung. Der Betrieb soll zunächst weitergehen. Die Sanierung ist ungewiss.
Minus 400 Jobs.

MS-Time-Gruppe
Die Insolvenz der Holding aus Meiningen in Thüringen zieht mehrere Fenster- und Metallbaubetriebe mit hinein: FT Nickel in Weißwasser, Alusysteme Metallbau Bellmann und FTM Fenster- und Türenbau Mulda in Brand-Erbisdorf, Refalett in Großschirma und Korsche Fensterbau in Zschopau. Die Geschäftsführung räumt zu schnelles Wachstum, hohe Verbindlichkeiten und operative Überforderung ein. Ein geplatzter Großauftrag hat die Liquiditätskrise verschärft. Eine Sanierung ist ungewiss.
Minus 260 Jobs.

Frischfaser Karton
Für den Verpackungshersteller aus Baiersbronn in Baden-Württemberg im Schwarzwald endet die Hoffnung auf Rettung. Nach dem Insolvenzantrag im Juni springt der potenzielle Investor ab. Der Betrieb wird nach dem 7. September eingestellt. Zuletzt produziert das Unternehmen Faltschachtelkartons für die Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Hohe Produktions- und Energiekosten sowie fehlende Aufträge lassen sich nicht mehr auffangen.
Minus 220 Jobs.

Halberstädter Konserven
Für den traditionsreichen Lebensmittel-Hersteller aus Halberstadt in Sachsen-Anhalt endet die Investorensuche ohne Ergebnis. Der Betrieb wird eingestellt, sämtliche verbliebenen Beschäftigten erhalten Kündigungen. Gestiegene Energie-, Fleisch- und Personalkosten treffen auf einen umkämpften, rückläufigen Markt. Die Zukunft der bekannten Marke ist offen. Die des bisherigen Produktionsbetriebs ist entschieden: Nach mehr als 140 Jahren ist Schluss.
Minus 150 Jobs.

Wolf Essgenuss
Beim Wurst- und Fertiggerichthersteller aus Schwandorf in Bayern wird eine dreistellige Zahl an Stellen gestrichen. Betroffen sind die Unternehmenszentrale und der Standort Schmölln in Thüringen. Nur der dritte Standort Nürnberg bleibt verschont. Das Unternehmen nennt ein gesunkenes Auftragsvolumen als Grund. Nach Angaben der „Lebensmittel Zeitung“ übernimmt der wichtige Kunde Netto Marken-Discount die Abwicklung seiner Bedientheken künftig selbst. Für Wolf fällt damit Geschäft weg. Erst im Januar hat die britische Morliny Foods Holding das Unternehmen übernommen. Nun folgt der Personalabbau.
Minus 120 Jobs.

Torney Landfleischerei
Die Landfleischerei aus Altentreptow in Mecklenburg-Vorpommern beantragt Insolvenz. Betroffen sind 13 Verkaufsstellen bei Kaufland und Netto. Der Betrieb läuft weiter, Investoren sollen eine Rettung ermöglichen. Noch aber gibt es keine. Hohe Kosten und zurückhaltende Käufer belasten das Unternehmen.
Minus 100 Jobs.

Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz
Der Hersteller von Holzfiguren und Großpyramiden aus Oederan in Sachsen meldet Insolvenz an. Die Geschäftsführung nennt die schlechte Wirtschaftslage und die Kaufzurückhaltung von Händlern und Kunden als Gründe. Selbst das Ostersortiment findet kaum Abnehmer. Eine angekündigte Bestellung aus Japan fällt aus. Die große Pyramide des Dresdner Striezelmarkts stammt aus diesem Betrieb. Auch weltbekanntes Handwerk hat keine sichere Zukunft.
Minus 20 Jobs.

Red Rebane
Die Taschen- und Rucksackmanufaktur aus Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern stellt ihre deutsche Fertigung endgültig weitgehend ein. Auch der Reparaturservice endet. Das Insolvenzverfahren läuft schon seit dem 1. August. Die Geschäftsführung nennt gestiegene Material-, Energie- und Personalkosten, Fachkräftemangel sowie zu geringe Nachfrage nach den teuren Produkten als Gründe für das Aus.
Minus vier Jobs.

2. September

Autohaus König
Das Unternehmen aus Berlin meldet Insolvenz an. Verkauf, Werkstätten und Service laufen zunächst weiter. Als Belastungen nennt die Mitteilung den Umbau vom Verbrenner zum Elektroantrieb, neue Wettbewerber und ein stagnierendes Neuwagengeschäft. Eine Rettung außerhalb der Insolvenz ist misslungen nicht.
Minus 1.200 Jobs.

ArcelorMittal
Der Konzern plant das Ende seiner Stahlproduktion im nordrhein-westfälischen Duisburg. Stahlwerk, Stranggießanlage und Knüppelwalzwerk stehen vor der Schließung; nur das Drahtwalzwerk soll bleiben. Hintergrund ist das Ende des Roheisen-Liefervertrags mit Thyssenkrupp im September 2027. Neue Bezugsquellen und der Umbau auf einen Elektro-Lichtbogenofen rechnen sich nach Unternehmensangaben nicht. Hinzu kommen schwache Nachfrage und hohe Energiekosten.
Minus 550 Jobs.

Continental
Der Reifenhersteller verlagert die Produktion von Vollgummi-Industriereifen aus Korbach in Hessen nach Sri Lanka und Malaysia. Bis Mitte 2029 soll die Verlagerung abgeschlossen sein. Continental nennt eine seit Jahren bestehende Unterauslastung und hohen Kostendruck als Gründe.
Minus 140 Jobs.

4. September

InfiniteSea
Die Meeresfischzucht in Völklingen im Saarland ist endgültig gescheitert. Nach der Insolvenz im Frühjahr findet sich kein neuer Betreiber. Die letzten Fischbestände werden überwiegend nach Italien und an Restaurants verkauft. In den Becken wurden vor allem Gelbschwanzmakrelen gezüchtet. Jetzt folgt die Abwicklung.
Minus 21 Jobs.

6. September

Wahl-Gruppe
Die große Autohandelsgruppe aus Siegen Nordrhein-Westfalen beantragt für sechs Gesellschaften das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Betroffen sind 31 Standorte in Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz. Verkauf und Werkstätten laufen zunächst weiter, die Löhne sind bis Ende November über Insolvenzgeld gesichert. Die Geschäftsführung nennt steigende Kosten, sinkende Umsätze und die Kaufzurückhaltung von Privat- und Firmenkunden.
Minus 1.000 Jobs.

9. September

Leuna Polyamid
Das Kunststoffunternehmen aus Leuna in Sachsen-Anhalt ist am Ende. Der Rettungsversuch ist nach wenigen Monaten gescheitert. Zum 1. April übernahm eine neue Gesellschaft den Betrieb des insolventen Vorgängers Domo Caproleuna. Schon im Juni folgt der nächste Insolvenzantrag. Jetzt scheitert auch die Investorensuche. Die Geschäftsführung nennt gestiegene Gas- und Rohstoffpreise, schwache Nachfrage und den Preisdruck chinesischer Importe. Bis Ende September sollen noch Kundenaufträge erfüllt werden, anschließend werden die Anlagen kontrolliert heruntergefahren.
Minus 400 Jobs.

Schleipen Paper
Die Papierfabrik aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz hat ihre Wurzeln im Jahr 1737. Jetzt verschwindet sie. Der Betrieb ist eingestellt. Kein Investor übernimmt das Unternehmen, auch die Weiterführung des Zuschneidebereichs ist gescheitert. Der Insolvenzverwalter nennt rückläufige Aufträge und kritisiert hohe, schwer planbare Energie- und Auflagenkosten sowie die mangelhafte Infrastruktur. Erst fünf Jahre zuvor hatte ein neuer Eigentümer die Fabrik nach einer Insolvenz übernommen.
Minus 73 Jobs.

Breckle Matratzenwerk
Der Matratzenhersteller aus Weida in Thüringen meldet Insolvenz an. Ein erwarteter Großauftrag fällt viel kleiner aus als geplant, auch die übrige Nachfrage bleibt schwach. Schon Anfang des Jahres begann der Personalabbau.
Minus 65 Jobs.

TRIPLE2
Der Hersteller von Fahrrad- und Sportbekleidung aus Verden in Niedersachsen gibt zum 30. September auf. Gründer Matthias Dreuw nennt Lieferprobleme, Produktionsverzögerungen und rund 30 Prozent weniger Umsatz in der laufenden Saison. Die Finanzierung wurde unsicher, die Suche nach einem Investor scheiterte.
Jobverlust: unbekannt.

10. September

United Internet
Der Internetkonzern aus Montabaur in Rheinland-Pfalz kündigt bei seinen Töchtern 1&1 Versatel und IONOS einen großen Stellenabbau an. Vereinfachte Führungsstrukturen, gebündelte technische Plattformen und künstliche Intelligenz sollen die Unternehmen produktiver machen.
Minus 800 Jobs.

GSK
Der Pharmakonzern will sein Impfstoffwerk im sächsischen Dresden bis zum Sommer 2028 schließen. GSK begründet den Schritt mit sinkender Nachfrage nach klassischen Grippeimpfstoffen und Überkapazitäten. Nach Angaben der Arbeitnehmervertreter soll die Produktion in Kanada konzentriert werden.
Minus 641 Jobs.

11. September

Schneider Electric
Der Elektrotechnik-Konzern streicht an beiden deutschen Standorten im baden-württembergischen Lahr und im bayerischen Marktheidenfeld massiv Stellen. In Altfeld, einem Ortsteil von Marktheidenfeld, wurde die Produktion bereits vor rund fünf Jahren eingestellt. Jetzt trifft der geplante Abbau auch die Entwicklungsarbeit. Sie wird wohl nach China oder Indien verlagert.
Minus 110 Jobs.

12. September

Prinz & Co. Stahlrohre
Der 1896 gegründete Autozulieferer aus Wickede in Nordrhein-Westfalen meldet Insolvenz an. Betroffen sind die vier deutschen Standorte in Altena, Werl, Westönnen und Wickede – alle in NRW. Als Gründe werden die Krise der Automobilindustrie, hohe Rohstoff- und Energiepreise sowie zu hohe Fixkosten genannt.
Minus 310 Jobs.

13. September

Evonik
Der Chemiekonzern aus Essen in Nordrhein-Westfalen schließt 2027 den Standort in Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt; dort werden Chlorsilanen produziert. Auch das Werk in Hamburg macht dicht; von dort kommen Kosmetik- und Pflegeprodukte. Evonik nennt schwache Auslastung und Wettbewerbsdruck aus Asien als Gründe.
Minus 90 Jobs.

15. September

Paragon
Der Autozulieferer aus Delbrück in Nordrhein-Westfalen beantragt für die Muttergesellschaft und zwei deutsche Töchter Insolvenz. Betroffen sind sechs Werke. Nach Unternehmensangaben scheitert eine zugesagte Finanzierung über zwölf Millionen Euro: Der Investor zahlt nicht. Paragon liefert unter anderem die Hebemechanik für die Rolls-Royce-Kühlerfigur. Eine Sanierung ist ungewiss.
Minus 552 Jobs.

16. September

Brandl Innenausbau
Der Handwerksbetrieb aus Kelheim in Bayern gibt nach vielen Jahrzehnten auf. Dabei ist die Firma gar nicht pleite – doch die Aussichten sind einfach zu schlecht. Die Geschäftsführung zieht die Reißleine, bevor das Unternehmen beim Insolvenzgericht landet. In der Pleitestatistik taucht eine solche Geschäftsaufgabe nicht als Insolvenz auf. Für die gekündigten Beschäftigten macht das keinen Unterschied.
Minus 50 Jobs.

17. September

Bilfinger
Der Industriedienstleister aus Mannheim in Baden-Württemberg senkt seine Jahresprognose und kündigt im Programm „Agile“ den Abbau von weltweit bis zu 1.500 Stellen an. Wie viele Arbeitsplätze davon in Deutschland wegfallen, ist nicht beziffert. Bilfinger nennt die Zurückhaltung seiner Kunden bei Investitionen und den anhaltenden Nahost-Konflikt als Gründe.
Jobverlust: unbekannt.

RTL Deutschland und Sky Deutschland
Nach dem Zusammenschluss sollen im nordrhein-westfälischen Köln und im bayerischen Unterföhring mehrere hundert Stellen gestrichen werden. Doppelstrukturen werden abgebaut, Verantwortlichkeiten gebündelt. Der Konzern will innerhalb von drei Jahren 250 Millionen Euro sparen – pro Jahr.
Minus 500 Jobs.

18. September

Julius Schüle Druckguss
Für den 1951 gegründeten Aluminium-Druckgussspezialisten aus Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg wird ein gerichtliches Schutzschirmverfahren angeordnet. Betroffen ist die deutsche Gesellschaft; die Tochtergesellschaften in Polen und der Slowakei bleiben außerhalb des Verfahrens. Der Betrieb läuft weiter, die Löhne sind bis einschließlich November über Insolvenzgeld gesichert. Als Ursachen nennt das Unternehmen Wettbewerber aus Niedriglohnländern, Überkapazitäten sowie sinkende Mengen und Margen im Automobilgeschäft. Ein Investor soll helfen – noch ist aber keiner in Sicht.
Minus 152 Jobs.

24. September

Höhbauer
Ein Jahr nach dem 75-jährigen Firmenjubiläum meldet folgt der Hersteller von Fenstern, Türen und Wintergärten aus Luhe-Wildenau in Bayern Insolvenz an. Energie, Material und Personal sind teurer geworden, höhere Zinsen bremsen Neubauten und Sanierungen. Damit fehlt dem Unternehmen die Nachfrage. Der Betrieb läuft zunächst weiter, die Löhne sind bis einschließlich November über Insolvenzgeld abgesichert. Jetzt werden Investoren gesucht – noch gibt es keine.
Minus 325 Jobs.

27. September

Genuss-Bäckerei Tillmann
Die Familienbäckerei aus Balve in Nordrhein-Westfalen mit acht Standorten beantragt Insolvenz. Produktion und Verkauf gehen vorerst weiter. Als Gründe werden die schwache Konjunktur, Baustellen mit ausbleibender Kundschaft, höhere Personal- und Kraftstoffkosten, Bürokratie und Konkurrenz durch Discounter genannt. Ob eine Sanierung gelingt, ist völlig offen.
Minus 105 Jobs.

Roland Ruegenberg GmbH
Die Maschinenbaufirma aus Bad Sobernheim in Rheinland-Pfalz meldet Insolvenz an. Sie gehört dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister. Ein erwarteter Auftrag aus der Automobilindustrie über etwa zwei Millionen Euro ist geplatzt. Die Gehälter sind bis November über Insolvenzgeld gesichert. Ein Investor wird gesucht – auch hier gibt es noch keinen.
Minus 31 Jobs.

28. September

BioNTech
Der Pharmakonzern aus Mainz in Rheinland-Pfalz schließt die Standorte in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz), Marburg (Hessen) und Tübingen (Baden-Württemberg). Die monatelange Suche nach Käufern ist gescheitert.
Das Unternehmen nennt ein schwieriges Markt- und Investitionsumfeld als Gründe. Bereits im Frühjahr hatte es erklärt, die Werke wegen geringer Auslastung, Überkapazitäten und der stärkeren Konzentration auf Krebsmedizin nicht dauerhaft weiterführen zu wollen.
Minus 1.800 Jobs.

Bosch
Der Autozulieferer aus Gerlingen in Baden-Württemberg streicht die Hälfte der Stellen am bayerischen Standort Nürnberg. Bosch nennt den Wandel der Automobilindustrie sowie zunehmenden Wettbewerbs- und Preisdruck als Gründe. Der Standort hängt stark am Geschäft mit Verbrennerkomponenten; auch die Hoffnungen auf Brennstoffzellen erfüllen sich bisher nicht.
Minus 900 Jobs.

Wolters
Die Brauerei aus Braunschweig in Niedersachsen mit Wurzeln im Jahr 1627 stellt ihre Produktion zum 31. Dezember 2026 ein. Im Juni hatte das Hofbrauhaus Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt; Anfang September wurde das Verfahren eröffnet. Doch die Suche nach einem Investor für den Standort bleibt erfolglos. Absatzschwäche und gestiegene Kosten haben der Brauerei den Garaus gemacht.
Minus 90 Jobs.

29. September

Bohai und Schlote
Die Alugießerei aus Harzgerode und Wernigerode in Sachsen-Anhalt macht zum Januar 2027 dicht. Die Suche nach einem Investor blieb erfolglos.
Minus 730 Jobs.

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Bernd Bueter
48 Minuten her

Es fehlen die Mandatsverluste der korrupten Altparteien.
Pro Mandat + mindestens 4 Hilfstäter..