Der CDU-Parteitag in Stuttgart zeigt keine Wende, sondern Ermüdung: Merz wird wiedergewählt, weil alles andere Selbstzerstörung wäre. Die CDU sehnt sich nach „Ordnung“, applaudiert aber dem Merkel-Erbe – und liefert weiter das Gegenteil dessen, was sie verspricht.
Der CDU-Parteitag in Stuttgart wird die Politik der Bundesrepublik kaum beeinflussen. Klar, dass Merz als Parteichef trotz anschwellender Kritik wieder gewählt wurde. Alles andere wäre Selbstmord gewesen. Ein Parteitag der Neuorientierung konnte das Treffen in Stuttgart schon deshalb nicht sein, weil er in ein Jahr entscheidender Wahlkämpfe fiel, zunächst in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Gehen die Wahlen für die die CDU schief, kann sie in den drei östlichen Bundesländern später im Jahr den weiteren Aufstieg der AfD nicht bremsen – geht es mit der Regierung Merz zu Ende. Zu spüren war nicht viel mehr als Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung. Nur weiß die Partei nicht mehr, was die „gute, alte Zeit“ gewesen ist: Kohls Kanzlerdemokratie oder Merkels asymmetrische Demokratiesimulation.
I.
Natürlich ist es ein Witz, dass die Regierung Merz in Umfragen noch schlechter beurteilt wird als die Regierung Scholz. Die Leute leiden unter Gedächtnisschwund. Der Chefideologe der Transformation Robert Habeck ruinierte von Scholz ungebremst das Land. Das geistige Napalm der Ampel entlaubte das Land. Schlimmer als Scholz war nur Merkel. Sie hatte ganze sechzehn Jahre für ihr Vernichtungswerk. Ohne die Illusionen der „inneren Einheit“ wäre sie nicht Kanzlerin geworden. Letztlich sorgte sie dafür, dass die „Wiedervereinigung“ schief ging. Auf allen Mentalitätslandkarten ist die DDR nach wie vor existent. Schuld daran ist ironischerweise vor allem die Migrationspolitik der ostdeutschen Pfarrerstochter. Sie hat aber nicht nur das Land, sondern auch ihre Partei schwer beschädigt. Die CDU ist im Gleichschritt mitgezogen. Ergebnis: die Massenflucht enttäuschter konservativer Wähler in eine Partei, die ohne Merkels Wirken wahrscheinlich gar keine Rolle spielte.
II.
Dafür zahlt Merz nun den Preis. Zwar hatte er sich als Gegenmerkel darstellen lassen, aber es nie geschafft, seine Partei wieder auf Kurs zu bringen. Insofern sind die Ovationen für Merkel auf dem Bundesparteitag in Stuttgart kein gutes Zeichen, sondern ein böses Omen. Die Partei hat nicht nostalgische Versöhnung mit sich selbst nötig, sondern rückhaltlose Aufarbeitung. Merkel ist der Steinerne Gast der CDU. In der Oper erscheint er, um als Protagonist des Mainstreams Don Giovanni in die Hölle zu ziehen. Aber Merz ist ohnehin kein Don Giovanni. Nicht nur, weil er bei Frauen nicht gut ankommt. Es fehlt ihm einerseits an Verführungskunst und Entschlossenheit, andererseits an Freiheitsgeist. Merz predigt nur.
III.
Mehr als einen Feldgottesdienst bekam die Partei in Stuttgart nicht zustande. Das hohe Lied der Geschlossenheit wird in solchen Zeiten immer angestimmt. Unter schwierigen geopolitischen und ökonomischen Umständen zählen nicht rhetorisch aufgedonnerte Absichtserklärungen. Die historische Aufgabe von Friedrich Merz wäre es, das Land auf Wachstumskurs zu bringen, die Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig zu machen. Klar, die Union besitzt nicht die absolute Mehrheit im Bundestag, ist auf die SPD angewiesen. Dennoch wäre es des Kanzlers Aufgabe, Schluss zu machen mit der als Klimareligion getarnten Planwirtschaft. Seine besseren Reden, auch die in Stuttgart, klingen schal und surreal angesichts des Widerspruchs zwischen angekündigtem Politikwechsel und realem Reformstau. Allein an seinen Taten wird Merz gemessen. Sein Image aber ist das eines Schwätzers, der es nicht hinkriegt, weil er sich von der 15-Prozent-Partei-SPD knebeln und vorführen lässt. Es genügt nicht, die Unterschiede zur SPD zu beschreiben. Der Konflikt muss gewagt werden.
IV.
Merz hat das Koalitionsprogramm schlecht verhandelt. Vorteile gab er auf, weil sich seine Partei mit der Brandmauer strategisch einmauerte. Er gab Terrain preis, wiegte sich in Illusionen. Dazu kam die Lüge der billiardenschweren Sonderverschuldung, ein Kraftakt, auf den Merz auch noch stolz ist. Tatsächlich hatte Merz bereits damit all seine Glaubwürdigkeit verspielt. Gerechtfertigt war allenfalls der Rüstungsteil. Der langjährige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach, auch ohne Amt einer der letzten liberal-konservativen Leitfiguren der Partei, brachte es auf den Punkt: Man darf die Latte nicht so hoch legen, dass man nicht drüber kommt. Genau das tat Merz. Er versucht die Bürger zu belehren, statt ihren Wohlstand zu bewahren. Er lässt es zu, dass die Lebensleistung der Bürger massiv entwertet werden, statt sie endlich zu entlasten. Merz verspricht es noch immer. Nur glauben will ihm niemand mehr – solange nicht Taten folgen und spürbar werden.


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Bitte nicht vergessen: Merzens Ergebnis über 90% ist nur der Taktik geschuldet, dass nicht fast anonym, sondern durch Hochhalten von Handzetteln abgestimmt wurde, so dass jeder im Sall die Stimmabgabe seiner Nachbarn, und Vorderleute bemerken konnte und musste. Statt fast geheimer Wahl eine offene Wahl! Dass nun tatsächliche technische Probleme vorlagen, die nicht in kurzer Zeit oder mit anderen Mitteln behoben werden konnten, darf in heutiger Zeit bezweifelt werden! Wenn es nicht nur eine vorgeschobene Begründung war … Ich bin zwar überhaupt für die Abschaffung von geheimen Wahlen, denn man sollte ehrlich seine Meinung kundtun dürfen, der Wählende darf aber… Mehr
Merkel erhielt auf dem Parteitag wieder einmal standing ovations und doch konnte diese nachtragende Frau nicht anders, als Merz abermals zu kränken in dem sie noch vor der Verkündung der Wiederwahl von Merz einfach aufstand in ging. Eine derartige Persönlichkeit, getragen von dem Antrieb andere durch Missachtung und Kränkung abzustrafen, wird in den Medien als Kandidatin für das BuPrä Amt gehandelt.
Dass Merz lügt und nicht vertrauenswürdig ist, war vor der Wahl schon klar. Wer glaubt, dass unsere aktuellen Machthaber (CDU, SPD, Grüne, FDP, Die Linke/SED) im Kern die Interessen der deutschen Bürger im Sinn haben, ist einfältig und naiv. Bei der AfD weiß ich es noch nicht. Erst Regierungsverantwortung wird zeigen, ob sie zu dem stehen, was sie sagen.
„Sein Image aber ist das eines Schwätzers, der es nicht hinkriegt, weil er sich von der 15-Prozent-Partei-SPD knebeln und vorführen lässt.“ Das ist aber mehr als kurz gesprungen. Er ist ein Schwätzer, dazu ein Lügner und seit dem Parteitag ein Kanzler mit totalitärem Gebaren.
Weshalb jammern? Er hat sich doch selbst die spd zum Partner ausgesucht – und die konservative AfD gar nicht erst in Betracht gezogen!
Wenigstens das konnte der einfältige Wähler auch dieser Brandmauerpartei schon vor der Wahl wissen. Und was die spd in Regierungsverantwortung bedeutet, das auch.
es brauchte auch noch Stimmen der Grünen und Linken für seine Kanzlerschaft.
Die CDU trauert nicht der Politik von Merkel nach, sondern den damit verbundenen Mandaten. Jeder der glaubt, dem Funktionärskörper dieser Partei ginge es „um das Land“, ist ein Naivling. Dazu muss man nur einem Linnemann zuhören, einst die konservative Hoffnung der CDU, nun auf Schwarzgrün gezogen, als gäbe es die von ihm zuvor lautstark angemerkten Probleme gar nicht. Die gesamte Veranstaltung mit ihren Klatschritualen und den austauschbaren Figuren wirkt nicht nur aus der Zeit gefallen, sondern wie ein Paralleluniversum. Die Erzählungen vom bösen Trump und dem tollen Europa, von den „lieben Freundinnen und Freunden“ und den schlimmen Sozis, die einen… Mehr
Vielleicht war sie auch deshalb in Stuttgart.
„Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“
Merz ist unwesentlich. Der macht seinen Rüstungslobbyismus in der Ukraine, eine andere Rolle hat er nicht. Alle Augen von Freund und Feind sind auf Merkel gerichtet. Merkels Dissertation in Physik beweist ihre Intelligenz und Fähigkeit, Sachverhalte zu analysieren und bei der Zielfindung nüchtern strukturiert vorzugehen. Um so ernüchternder wird die Geschichtsschreibung offenlegen, wie trotz ihrer naturwissenschaftlichen Bildung Merkel den Atomausstieg als totalitäre Religion aufbaute, um damit ihr Heimatland zu zerbrechen. Eine Erkenntnis, ironischerweise von Gregor Gysi, steht bereits fest: Sie hatte bei alledem keine eigenen finanziellen Interessen. Auf der Suche, was es dann wohl war, wird man nicht viel finden.… Mehr
Frau Merkel hat einen Doktortitel aus dem Bereich der physikalischen Chemie / Quantenchemie. „Während der Arbeit an der Untersuchung nutzte Merkel die Gelegenheit, einige der Berechnungen auf dem IBM–Großrechner der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften in Prag durchzuführen, den es in der DDR damals nicht gab… …Merkels Dissertation entstand am Zentralinstitut für Physikalische Chemie (ZIPC) der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Adlershof, an dem sie – wie ihr Mann Ulrich Merkel – von 1978 an arbeitete und forschte. Das Thema der Arbeit schlug ihr Doktorvater Lutz Zülicke, Leiter der Abteilung Theoretische Chemie am ZIPC, vor.“ Quelle: Wikipedia Mir persönlich fällt es sehr schwer, mir Frau Merkel an einem Großrechner vorzustellen.… Mehr
Manchmal schüttelt es sie wohl selbst – und wenn tatsächlich Pläne bestünden, sie in Bellevue einziehen zu lassen, wäre das zunächst abzustellen – außer es wäre gewollt, das Land weiter zu blamieren: https://www.youtube.com/watch?v=nca3Z3-9K4c
Gut. Man könnte auch zur Annahme kommen, dass sie da schon wusste, dass Panzer auffahren würden – und sie nicht unmaßgeblich dazu beigetragen haben würde?
Sollte ich jemals in einen körperlichen Zustand geraten, wie Frau Merkel, dann erwarte ich, dass man mir einen Krankenwagen ruft. Im Vergleich zu Herrn Selensky, wirkt Frau Merkel gigantisch aufgeschwemmt. Der Kopf ist doppelt so groß wie der Schädel von Herrn Selensky. Der Leib aufgebläht wie der Kadaver eines gestrandeten Walkadavers. Für das Zittern existiert bis heute keine med. Erklärung. In meinen Augen ist das auch kein orthostatic tremor. Denn das Zittern war viel zu extrem. Dehydration ist auch keine Erklärung. Wenn ein Mensch dehydriert ist, dann friert er furchtbar. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Denn ich war schon… Mehr
Der Rechner in Prag bot die Möglichkeit, mit US-amerikanischen Vertretern (von welcher Organisation sie auch sein mochten – einschließlich CIA?) zusammenzutreffen. Denn wieso wurde sie sofort nach der Wiedervereinigung in die Förderung des WEF aufgenommen? Woher kannte man sie und ihre Intentionen?
Artikel von Herles lesen sich wie Romane aus der alten Bonner Loriot-Republik. Mit einem altgedienten, untadeligen Hauptstadtkorrespondenten als Protagonisten.
Man liest diese Romane andächtig am Kamin, schläft darüber bei einem Moselwein ein und wacht am nächsten Morgen erschrocken auf, daß man sein Kreuz wieder bei der CDU gemacht hat.
Was konkret war denn jetzt Merkels Rolle und was konkret wollte sie auf dem Parteitag – außer dass man ihr huldigt?
Die Bild spricht geheimnisvoll von 3 geheimen Botschaften ihres Auftritts – allerdings muss man dafür zahlen – aber das müssen wir ja eh:
https://www.bild.de/politik/inland/angela-merkels-drei-geheime-botschaften-an-die-cdu-699871fb153f05936cafe4d0
Nicht einen Cent. Niemals. Never.
WEF
Larry Fink hat wohl den Auftrag dazu erteilt. Eine andere Erklärung dafür habe ich nicht.
Mit dem Ostzonenabitur und mit der vermutlich unterstützten Kraft ihrer Dissertation konnte sie es dem Namen nach bis zum Stand einer Physikerin bringen und das war der größte und zugleich dümmste Lohn, bis dann die abschließende Krönung der Karriere durch die übertragene Kanzlerschaft erfolgte und das nennt man destruktive Dissonanz von Geisteskranken, die erneut die Büchse der Pandorra öffnen und von der Selbstkasteiung nicht genug kriegen können, weil es einfach immer noch zuviele Idioten gibt, wenn man ihre Landsleute davon abzieht, die noch bei klarem Verstand sind, während wir im Westen von Leuten umringt sind, denen alles abhanden gekommen ist,… Mehr
Es will niemanden geben , der mit ihr zusammen studiert hat.
Es war ein Leichtes für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, jedem ihrer Mitarbeiter eine Vita nach Gusto und Einsatzgebiet zu verpassen . Ein Dr.-Titel und eine Doktorarbeit eingeschlossen. Ihr Doktorvater war passender Weise ihr Ehemann. Nur eines ist auch der Stasi nicht gelungen , nämlich ihr ihren Gossenjargon abzutrainieren.
Weshalb kann dann aber KGE keinen Abschluss vorlegen?
Gibt es eigentlich jemanden, der sich daran erinnert, daß sie sich zu Themen bezüglich der Physik geäußert hat?
Was sie sich allerdings bei der Abschaltung der Atomkraftwerke dachte, hat mit Physikkenntnissen m.E. nichts zu tun. Gerade eine Physikerin müßte doch zumindest ansatzweise die Folgen kalkuliert haben können…
Merkel hat damals kalkuliert, daß ihre CDU mit einem Atomausstieg bei der Landtagswahl Baden-Württemberg ihre Macht gegenüber den Grünen verteidigen kann.
Physikalisch war da nix.
Ja. Und in einem Streich hatte sie Mappus untergehen lassen, der kurz vorher schon Milliarden als gutes Geschäft für die schwäbische Hausfrau (damals noch viel Geld!) in einem edf-deal versenkt hatte. https://de.wikipedia.org/wiki/EnBW-Aff%C3%A4re
Der Ehemann war ein Physik Student und verblieb ohne Doktortitel. Übersicht mit KI Angela Merkels Doktorvater war der theoretische Chemiker Lutz Zülicke. Er leitete die Abteilung Theoretische Chemie am Zentralinstitut für Physikalische Chemie (ZIPC) der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Adlershof. Promotion: Angela Merkel reichte ihre Dissertation zum Thema „Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden“ am 8. Januar 1986 ein. Bewertung: Die Arbeit wurde mit der Note „sehr gut“ (magna cum laude) bewertet. Hintergrund: Zülicke schlug das Thema vor, und Merkel nutzte für Berechnungen den IBM-Großrechner der Tschechoslowakischen Akademie der… Mehr
Mit meinem „Ostzonenabitur“ kann ich immerhin lesbare Texte fabrizieren, was so manchem Kommentator hier abgeht. Und den Doktor habe ich ehrlich erarbeitet, im Gegensatz zu so manchem Betrüger mit Westabitur. Wann setzt sich endlich die Erkenntnis durch, dass das Murksel in einer ganz anderen DDR gelebt hat als die meisten ihrer Mitbürger? In einer seltsamen Symbiose von Kirche, Kommunismus und Westkontakten. Mit dem Hintern im Osten und dem Hirn im Westen. Alles nur halb und nichts ganz.
Ho Brauner, als Wessi mit Ost Verwandtschaft weiß ich, dass die naturwissenschaftliche Ausbildung in der DDR gleichwertig mit der der BRD war. Darum geht es hier aber nicht, sondern darum, ob man der schrecklichen Ex- Kanzlerin seitens Staatsmacht einen Lebenslauf gebastelt hat.
Von meinen Fahrten durch die DDR, dass war ab 1986, erinnere ich mich noch an die auf Holzplatten und von Hand geschriebene Werbung: „Computer Technik aus Bulgarien“. Diese Holzplatten baumelten damals von den dortigen Autobahnbrücken. Wir haben darüber herzlich gelacht. Es erscheint mir als wenig realistisch, dass IBM Großrechner in den Ostblock verkauft haben soll und ausgerechnet Frau Merkel in Quantenchemie, Berechnungen erstellt haben will. Was ist Quantenchemie: KI generiert Wichtige Aspekte der Quantenchemie: Grundlagen: Die Basis bildet die Quantenmechanik, insbesondere die [Schrödinger-Gleichung], die das Verhalten von Elektronen und Atomkernen beschreibt. Methoden: Da exakte Lösungen für komplexe Systeme unmöglich sind, werden Näherungsverfahren… Mehr
Zweiter Versuch: Ich möchte nicht, dass dieser Kanzler unsere Bundesrepublik fortlaufend „ …. an die Seite der Ukraine ..“ stellt! Wir haben mit diesem Krieg nichts zu tun. Aber Merz lässt nicht locker!