Erneut Hysterie in Europa und ein Erfolg für Trump

Am Ende steht erneut ein Erfolg: Die USA bekommen in Grönland freie Hand. Bei all der Hysterie um Donald Trumps zuweilen brutalen Politikstil sollten seine stillen Botschaften beachtet werden. Es gibt für ihn unausgesprochen eine Achse des Bösen gegen den Westen. Und Europa ist ihm wichtig. Das wurde bei seinem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos erneut deutlich.

picture alliance / newscom | World Economic Forum/Benedikt vo

Während in Europa viele über Trump nur wettern und lamentieren, scheint nicht nur Kanadas Premierminister Mark Carney verstanden zu haben; auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) hielt in Davos eine durchaus realitätsgerechte Rede, was die neue Weltordnung angeht – andere zentrale Botschaften Trumps, wie die Warnung vor einer maßlosen Migration, ignorierte der CDU-Politiker. Aber Carney und Merz scheinen erkannt zu haben: Raue Zeiten erfordern nüchternen Pragmatismus.

Kein Einmarsch der US-Truppen in Grönland

Welch eine Überraschung! US-Präsident Donald Trump erteilt den amerikanischen Streitkräften nun doch keinen Marschbefehl gegen das Protektorat des Königreichs Dänemark; Grönland steht nicht vor einer Invasion von US-Kampftruppen. Wieder einmal hat Trump mit seiner zuweilen aggressiven, großspurigen Rhetorik bei den westlichen Partnern vielfach Panik und Hysterie ausgelöst, letztendlich aber wohl alles erreicht, was er wollte.

Die USA können Grönland in die militärische Absicherung Nordamerikas voll mit einbeziehen, die Amerikaner erhalten den Zugriff auf Erschließung und Ausbeutung der Rohstoffe auf der größten Insel der Welt. Grönland soll ein wichtiger Standort für das amerikanische Frühwarnsystem und Raketenabwehr („Golden Dome“) werden. Zudem wird die überwiegend eisbedeckte Insel der militärischen Präsenz der USA im Polargebiet und der Sicherung der nordatlantischen Schifffahrtswege dienen.

Im Nachhinein lässt sich feststellen, dass die Drohungen Trumps, Grönland gegebenenfalls mit Gewalt in die USA einzuverleiben und die Europäer mit harschen Zöllen für ihre Solidarität mit Dänemark zu bestrafen, nicht viel mehr als heiße Luft waren, mit denen der US-Präsident wieder mal Angst und Schrecken verbreitete.

Trumps Worten folgen keineswegs immer Taten

Nach dem ersten Jahr seiner nunmehr zweiten Amtszeit müssten sein ruppiger Verhandlungsstil, sein respektloser, manchmal grober Ton gegenüber Freund und Feind sowie seine zuweilen mangelhaften Manieren auf dem diplomatischen Parkett bekannt sein. Inzwischen weiß man allerdings auch, dass seinen wilden Worten und wüsten Drohungen in der Regel durchaus maßvolle, pragmatische Aktionen folgen, insbesondere in der Außenpolitik.

Was nicht heißt, dass er nicht bereit wäre, sowohl militärisch als auch mit Zöllen die Daumenschrauben anzulegen – wenn er denn glaubt, mit der Durchsetzung des Rechts des Stärkeren nachhaltig Erfolg zu haben, und die Risiken überschaubar sind. Bei dem Streit um Grönland war dem Republikaner sicher von Anfang an klar, dass er bei der Umsetzung seiner Drohungen das westliche Bündnis nachhaltig beschädigt hätte – was ihm auch in seiner eigenen Partei massiv geschadet hätte.

Trumps Auftritt in Davos bestätigte durchaus seine Kritiker und Gegner, die seine 80-minütige Rede voller Forderungen nach Anerkennung amerikanischer Interessen, gespickt mit Selbstlob und Prahlerei, maßlosen Übertreibungen und fragwürdigen Fakten als erneuten Beleg für die Rücksichtslosigkeit und mangelnde Seriosität des Präsidenten ansahen.

Trump wird als „Erpresser“ und „Imperialist“ beschimpft

Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) oder die Europa-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) wandten sich gegen jegliche „Erpressung“ der Europäer. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betonte, Europa lasse sich nicht durch Drohungen einschüchtern, drohte im Fall neuer US-Zölle mit einer handelspolitischen „Bazooka“ der Europäer.

Die Süddeutsche Zeitung beklagte die „Ruchlosigkeit“ und „Erpressertaktik“ Trumps, nannte seine Rede „unverschämt“. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung bezeichnete die „Bosheiten über den alten Kontinent“ und die „mit Lügen und Selbstlob gespickte Rede“ als Kampfansage an die Europäer. „Trump ist ungebremst auf dem Ego-Trip“, er ignoriere in „imperialistischer Manier“ das Völkerrecht. Europa müsse sich auf den „finalen Bruch mit Trump vorbereiten“.

Die Volksstimme aus Magdeburg beschuldigt des US-Präsidenten, wie ein „römischer Imperator“ herrschen zu wollen, „ganz oben auf der Feindesliste des US-Präsidenten stehen Deutschland und Europa“. Es führt kein Weg mehr an „der Abnabelung von Amerika“ vorbei, „wenn das hiesige Gesellschaftsmodell nicht der Diktatur im Stil eines Wahnsinnigen wie Kaiser Nero weichen soll“.

Die hasserfüllten Tiraden und die Verteufelung des Immobilien-Tycoons im Weißen Haus lassen wenig Gutes für die Zukunft des transatlantischen Bündnisses ahnen. Dabei war Trump in seiner Rede nicht nur fordernd, selbstgefällig und emotional, er hatte auch Botschaften, die die Europäer sehr ernst nehmen sollten.

Interessen des Volkes gegen globale Ideale

Trump demonstrierte bei all den irritierenden Lobpreisungen seiner eigenen Präsidentschaft und nervigen Beschimpfungen seines Vorgängers Joe Biden, was für den Republikaner an allererster Stelle steht: die Interessen des amerikanischen Volkes. Innen- und Außenpolitik sollen Sicherheit und Wohlstand der US-Bürger wahren; „America first“ bedeutet demnach, dass auch bei den Themen Migration, Klima, Energie und Wirtschaft es erst einmal um die Interessen der Amerikaner geht. Jobs, Benzinpreise und Kampf gegen Bandenkriminalität sind dabei wichtiger als das angebliche Wohl der Menschheit, die Ideale globaler Gerechtigkeit oder einer „regelbasierten“ Weltordnung.

Trump preist die USA mit ihrer Konzentration auf Wirtschaftswachstum und Steuersenkungen, Verschlankung von Staat und Bürokratie auch als ein Vorbild auch für die Europäer. Für Trump riskieren die Regierungen in Europa mit ihren, aus seiner Sicht klimapolitischen Irrwegen, einer unsinnigen Energiepolitik sowie einer ungesteuerten, maßlosen Migration die ökonomische und kulturelle Zukunft des alten Kontinents. „Entweder sie sehen es nicht oder sie wollen es nicht sehen“, sagte Trump über Europas Politiker angesichts der gravierenden Fehlentwicklungen in ihren Ländern.

Trump betont Verbundenheit mit Europa

Gleichzeitig betont der 79 Jahre alte US-Präsident aber immer wieder auch seine Verbundenheit zu Europa, er beschwört die Bedeutung des westlichen Bündnisses und die gemeinsamen Interessen der Länder der freien Welt. Trump, dem manche sogar eine gefährliche Kumpanei mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorwerfen, lässt in seinen Reden und in seiner Politik deutlich erkennen, wen er als Feinde des Westens ansieht: Unausgesprochen prangert er eine „Achse des Bösen“ an, bestehend aus Moskau, Teheran und Peking.

Denn gleichwohl er immer in höchsten Tönen von dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dem chinesischen Volk spricht, auch gegenüber Putin und dem russischen Volk stets den allergrößten Respekt demonstriert, ist klar erkennbar, gegen wen sein außen- und sicherheitspolitisches Konzept gerichtet ist. Gleich, ob es um Venezuela, den Nahen Osten, Grönland, die Arktis oder den Pazifik geht, unausgesprochen, aber eindeutig geht es gegen die Expansion der Großmächte China und Russland, in Nahost und Afrika, manchmal auch um den Iran.

Pragmatismus statt Wolkenkuckucksheim

Auch wenn viele Politiker und Medien in der westlichen Welt nach wie vor mit Empörung und Ratlosigkeit auf die dramatischen weltpolitischen Veränderungen reagieren, wächst auch hier zunehmend Pragmatismus und Sachlichkeit. Der kanadische Premierminister Mark Carney hielt in Davos eine Aufsehen erregende Rede, in der er nüchtern und strategisch auf die veränderte Lage zu reagieren suchte.

Der Westen habe jahrzehntelang „mit einer Lüge, in einer bequemen Illusion“ gelebt, betonte der Liberale, der ganz sicher nicht als ein Freund Donald Trumps gelten kann. Eine funktionierende, „regelbasierte Weltordnung“ habe es in Wirklichkeit nie gegeben, sagte Carney, nur sei das nie so deutlich geworden wie jetzt, da es „einen Bruch“ gebe, das „Ende einer schönen Geschichte“ und „Beginn einer brutalen Realität“.

„Jeden Tag werden wir daran erinnert, dass wir in einer Zeit rivalisierender Großmächte leben …, dass die Starken tun, was sie wollen, und die Schwachen erleiden, was sie müssen“. Carney warnte die schwachen Staaten vor der trügerischen Hoffnung, sich mit Unterordnung Sicherheit erkaufen zu können.

„Ein neues Zeitalter“

Der kanadische Premier forderte neue Koalitionen: „In einer Welt der Machtkonflikte der Großen haben die Länder dazwischen die Wahl: Entweder, sie konkurrieren miteinander um Gunst. Oder sie rücken zusammen, um einen dritten, einflussreichen Weg zu schaffen.“

Auch Kanzler Merz sprach von der neuen Weltordnung, einer Realität, die es anzuerkennen gelte. Europa müsse sich auf eine neue Ära der Großmachtpolitik einstellen. „Ein neues Zeitalter hat bereits begonnen … Die neue Welt der großen Mächte ist auf Macht, Stärke und – wenn nötig – auch Gewalt gegründet. Sie ist kein kuscheliger Ort.“

Auch der CDU-Politiker setzte sich wie Carney für ein Zusammenrücken der freien Länder ein, für die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit und der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der Europäer. Die Anerkennung neuer Realitäten ging allerdings nicht einher mit Einsichten über die weiter wachsenden Probleme der Europäer, wie sie Trump sieht. Migration beispielsweise war für Merz kein Thema.

Trumps Friedensrat als Konkurrenz zur UN

Zur neuen Realität gehört nun auch der „Friedensrat“, den Trump ins Leben gerufen hat. Er verbirgt gar nicht seine Absicht, eine Institution als Konkurrenz zu den nach amerikanischer Ansicht ineffizienten und korrumpierten Vereinten Nationen (UN) schaffen zu wollen.

Bei der Unterzeichnung des Gründungsdokuments am Donnerstag in Davos waren von den 60 eingeladenen Staaten lediglich Vertreter von 19 Ländern anwesend, darunter der ungarische Regierungschef Viktor Orbán und der argentinische Präsident Javier Milei.

Der „Friedensrat“ soll nach den Vorstellungen des US-Präsidenten internationale Konflikte beilegen – wie derzeit die Probleme im Gaza-Streifen. Merz und die anderen Europäer stehen vor der schwierigen Entscheidung, in diesem „Friedensrat“ mitzumachen – und damit die UN zu schwächen – oder es sich aber mit Trump wieder einmal zu verscherzen.

Sehen Sie hier das Gespräch von Roland Tichy mit Laszlo Trankovits nach der Rede von Trump 21.1.2026 >>>

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Kommentare ( 123 )

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A.G.
1 Monat her

Trump will sich Grönland für 2 Dinge sichern: Die Rohstoffe und die sog. Freedom-City bzw Praxis-Nation wo man erst im Mittelmeerraum auf die Suche ging, dies allerdings dann Ende 2024 schon auf Grönland umgebogen hat…damals gab´s schon Berichte dazu…nur hat das damals keiner verstanden…aber heute wird ein Schuh drauss!!! Und siehe da…wenn man jetzt bei Goolge nach „KI, Trump, Thiel, Grönland“ such, bekommt man aktuelle Berichte. Und man könnte diese neue digitale Stadt schon unter dem Thema 15-minuten Stadt sehen…wenn auch mit nem anderen (evtl. noch schlimmerem?) Konzept…also die dystopische Agenda von Klausi Schwab wird hier fortgesetzt. Nun noch ein… Mehr

Last edited 1 Monat her by A.G.
GR
1 Monat her

Also ich kann nicht erkennen, daß Russland vor 2008 Macht, Stärke und Gewalt ausgeübt hätten. Erst als die Russen in Georgien drangsaliert wurden und später die Ukraine in die Nato sollte (kleiner Fakt: im Nordosten der Ukraine gibt es ein Gebiet, von dem aus Raketen mit 500 km Reichweite (die guten neuen von Starmer) Moskau erreichen können) hat Putin angegriffen. Und China? Die „Sauhund“ bauen in Afrika Häfen, Eisenbahnen und Straßen. Und nehmen sich als Gegenleistung „UnsereRohstoffe“. Und konkurrieren uns auch noch nieder und widersprechen Kaja Kallas. Wenn das nicht Gewalt ist. Die haben zu tun, was „wir“ sagen. Es… Mehr

Deutscher
1 Monat her

Wie ÖRR-hörig all die vermeintlichen Mediarebellen, GEZ-Verweigerer und ÖRR-Abschaffer hier doch sind, sobald es um Trump geht…😂

Sozia
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Wie gehirngewaschen hier doch die angeblich aufgeklärten konservativen Leser zum Teil sind, wenn es um Trump geht. Wenn die Trump-Religion das Denken ersetzt, ist alles gut? Wohl eher nicht.

Cubus
1 Monat her

Die USA sind der größte Schurkenstaat auf dem Planeten. In nur 16 Jahren ihres Bestehens haben sie keinen Krieg geführt, seit 1945 rund 100 Regimechanges durchgeführt. Schaut nach Gaza, dort haben sie mit ihrem Siamesischem Zwilling einen Völkermord zu verantworten und in der Ukraine einen Stellvertreterkrieg mit Russland. Und warum werden wir demnächst frieren? Weil sie unsere Ostseepipeline thermonuklear in die Luft gejagt haben. Ja, es ist tödlich, ein Freund zu sein. Ami Go Home! Aber bitte lass noch was übrig!

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Cubus

Vergessen Sie bitte mal für einen Augenblick, was man Ihnen in der DDR alles eingetrichtert hat.

Cubus
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Ja gut, ich werde das gleich mal an John Mearsheimer und Geoffrey Sachs weiterleiten – wusste gar nicht, dass sie in der DDR sozialisiert worden sind.

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Cubus

Ich meine ja nicht die, sondern Sie.

Barbarossa
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Manche Zeitgenossen haben offensichtlich Probleme mit logischem Denken. Schade eigentlich.

Mikmi
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Wo haben sie lesen gelernt, vielleicht mal mit der Abendschule anfangen? Denn belesen sind sie nicht und dann kann man auch vieles mit Google überprüfen, versuchen sie es doch einmal.

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Mikmi

Belesenheit ist für die Katz, wenn man sich nur Blödsinn reinzieht und diesen nicht mal als solchen erkennt. Ich dachte immer, die Ossis würden „zwischen den Zeilen“ lesen können. Allmählich glaube ich eher, dass viele von ihnen die DDR gar nicht so übel fanden und im Grunde den Neid auf den Westen nie überwunden haben. Mir ist nur nicht klar, wie man als Sozialist und Antiamerikaner die wirtschaftsliberale, amerikafreundliche AfD wählen kann – obwohl, da fällt mir ein, dass Ossi Chrupalla auch gerne mal über die USA und Israel wettert. Kommt da die alte, linke Prägung doch durch? Ist der… Mehr

Dr. Friedrich Walter
1 Monat her
Antworten an  Cubus

„Amerika zum Feind zu haben, ist gefährlich. Amerika zum Freund zu haben, ist tödlich.“ Ausspruch von Henry Kissinger…!

Last edited 1 Monat her by Dr. Friedrich Walter
Sozia
1 Monat her
Antworten an  Cubus

Sie haben gut angefangen, allerdings haben Sie dann mit Gaza das Thema verfehlt. Niemand hat die Hamas gezwungen, mordend und plündernd in Israel einzufallen und Menschen zu verschleppen. Und sie verschanzen sich auch freiwillig hinter der Zivilbevölkerung, unter Krankenhäusern und Schulen. Suchen Sie die Verantwortung für die vielen Toten bei der Hamas, da sind Sie an der richtigen Adresse.

Peter Pascht
1 Monat her

„Erneut Hysterie in Europa und ein Erfolg für Trump“ ?
Großer Erfolg Herr Trankovits.
Nachdem sich Russland schon den ganzen asiatischen Kontinent von Osteuropa bis zum Pazifik gestohlen hat,
China sich den ganzen Ostasiatischen Kontinent und Südafrika zu eigen gemacht hat
Indien sich den ganzen südaostasiatischen Subkontinent angeeignet hat,
alles mit leicht abbaubaren Bodenschätzen und guten Landwirtschaft Flächen,
bekommt Donald Trump ein paar Eiskrümmel im arktischen Eismeer mit schwer abbaubaren Bodenschätzen und gar keiner erträglichen Landwirtschaft
Toller Erfolg, Herr Trankovits.
Trump hat noch nicht gemerkt, dass er zusammen mit den Europäern in demselben Boot der Weltgeschichte sitzt.

Last edited 1 Monat her by Peter Pascht
Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Die EUropäer torpedieren aber doch – und nicht nur hinsichtlich der Ukraine?
Nur die EU-Mitteleuropäer stehen Trump bei – oder?

OJ
1 Monat her

Jeder einzelne in der EU lebende Bürger, 450 Millionen, wird von dieser auf dem Besen reitenden Hexe (Ursula von der Leyen) auf das ÜBELSTE DRANGSALIERT❗

Digenis Akritas
1 Monat her

Hoffentlich holt sich Milei die Falklands zurück!

Nibelung
1 Monat her

Europa ist ihm nur in strategischer Hinsicht wichtig, ansonsten interessiert ihn dieser Kontinent wenig, denn dafür müßte man mehr in sich tragen, als nur Raff -und Piefke zu sein, auch in Anbetracht der eigenen Situation im Land, die nicht gerade zukunftsweisend aussieht, wenn man es an den heutigen Zahlen messen würde. Sein ganzes Ansinnen ist darauf angelegt ausschließlich für das eigene Land tätig zu sein, was zwar legitim ist, aber nicht unbedingt nach seiner Art und alles was im Weg ist, wird weg geräumt und das beginnt innen ebenso wie außen und beschränkt sich aus der Erfahrung heraus in der… Mehr

moorwald
1 Monat her
Antworten an  Nibelung

Es gibt nur eine wichtige Frage: Kann irgendwer Trump stoppen? Darum kreist die ganze „europäische“ Rhetorik. Wenn man es aber nicht kann, dann muß man sich arrangieren, um zumindest selbst keinen Schaden zu nehmen und vielleicht sogar noch einen kleinen Nutzen einzufahren. Alles Gerede von Narzißmus, Größenwahn, großkotzigem Auftreten kann man sich schenken. Es geht hier nicht um einen Wettbewerb die besseren Manieren betreffend. Trump sieht sich als dealmaker. Er betreibt Politik – besonders Außenpolitik – wie ein Wirtschaftsunternehmen. Dieses trägt den Namen USA. Insofern unterscheidet sich von allen derzeit führenden Politikern. Das gilt es zuallererst ins Kalkül zu ziehen.… Mehr

Last edited 1 Monat her by moorwald
Sozia
1 Monat her
Antworten an  moorwald

Die erdrückende Schuldenlast und die weiter zunehmende Armut im eigenen Land wird Trump stoppen. Wenn die USA nicht mehr kreditwürdig sind und von ihren eigenen Ratingagenturen herabgestuft (irgendwann ist das unvermeidbar), dann war es das mit dem Terror auf der ganzen Welt. Kein Staat kann langfristig ohne solide Mittelschicht existieren, es geht einfach nicht. Und die US-Superreichen helfen dem eigenen Land nicht, was schon viel über sie aussagt.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Sozia

Vorher gehen aber wir im gesamten Abendlande unter – denn der Kostgänger sind Unzählige und „der Reichtum“ aufgebraucht.
Trump bekommt momentan sowohl über Zölle als auch Investitionen von außerhalb neue Milliarden, schafft neue Arbeitsplätze und kurbelt damit den inneramerikanischen Konsum an.

Peter Pascht
1 Monat her

„Erneut Hysterie in Europa und ein Erfolg für Trump“ ? Die Kirschen in Nachbars Garten sind immer die süssesten.?
Niederlage = Erfolg 😉 😉 😉 Mehr Niederlage geht nicht.
„Am Ende steht erneut ein Erfolg: Die USA bekommen in Grönland freie Hand.“
Der Räuber bekommt nun doch seine Beute? Das nennt man Erfolg?
Daran gibt es nichts zu bejubeln – sondern zu beweinen.
Auch sie Herr Trankovitz haben die Toten Glocken noch nicht läuten gehört.
Jede uneingeschränkte Macht trägt den Keim des Verderbens bereits in sich

Sozia
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Wenn Rutte das zusichert, hat das wenig Auswirkungen. Rutte besitzt keine Entscheidungsgewalt betreffend Grönland. Jetzt werden dort noch mehr US-Soldaten frieren, das ist vor allem eine Niederlage für die armen Kerle, die wahrscheinlich lieber in Kalifornien wären.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Sozia

Tja. Wissen Sie, wie oft die ausgewechselt werden? Vielleicht suchen sie dort ja auch welche aus, die gerne in der Kälte leben?

Everhard
1 Monat her

„Am Ende steht ein Erfolg“
So kann man es sich hier und auf Foxnews auch schönreden.
Nichts(!) hat Trump bekommen. Nichts, was er nicht aus vorher hatte.
Dafür hat er Unmengen Porzellan zerschlagen, die Reputation der USA ruiniert, Handelsbeziehungen gzerstört und sein Land insgesamt geschwächt.
Mir ist wirklich unverständlich, warum so viele hier ihm zujubeln.

Sozia
1 Monat her
Antworten an  Everhard

So ist es. Trump wurde abgespeist und konnte nur vordergründig das Gesicht wahren. Aber wie auch anders, wenn er unsinnige Forderungen stellt? Er hat sich das selbst angetan.