Nicht sagen, was ist: von Iran bis Minnesota

Vor dem Mut der zahllosen Bürger, die unter Lebensgefahr auf den Straßen des Iran unterwegs sind, kann man nur den Hut ziehen. Die Ignoranz des politmedialen Komplexes im Westen, vor allem in EUropa, ist eine Schande.

Screenprint via X

Staatlich geförderte Piraterie an Land kann man ohne Übertreibung nennen, was in Minnesota nun nicht mehr zu verbergen ist. Mit Steuer-Milliarden wurden Somalier von Somaliern nach Minnesota gebracht und dort gut gepflegt bis zum US-Pass an Recht und Gesetz vorbei. Die Wahlergebnisse der Dems wären ohne sie nicht so, wie sie sind. Stimmenkauf ist keine neue Erscheinung. Professionalisierung schon.

In der Kleinstadt Marshall, westlich von Minneapolis, arbeiten vorher wenige Somalis oft in Fleischverarbeitungsfabriken wie Geflügelverarbeitung in Nachtschichten, die nach jeder Schicht bar bezahlt wurde, in prekärsten Verhältnissen – Taglöhner hieß das mal. Diese Somalier waren aus anderen US-Staaten zugezogen.
Ab Mitte der 1990er explodierte die Zahl Somalier in Minnesota durch den direkten Zuzug aus Somalia verbunden mit der Zusage auffallend großzügiger Sozialhilfe.

Ein 42-Minuten-Video hat nun aufgedeckt, was faul im Staate Minnesota ist.

Über den polit-finanziellen Riesen-Korruptions-Skandal hinaus ist es ein geistiger Korruptions-Skandal der alten Medien. Erst nach und nach berichteten sie überhaupt und dann mit dem ideologischen Spin von White Supremacy gegen Schwarze.

Alte Medien stehen nicht mehr auf der Seite der Freiheit

Als die Rote Armee den Aufstand in Ostberlin 1953 niederwalzte, den Aufstand in Budapest 1956, den Prager Frühling 1968, standen die Westmedien auf der Seite der Freiheitskämpfer.

Diesselben Medien stellten sich 1979 blind auf die Seite des Ajatollah Ruhollah Chomeini und seiner islamischen Revolution, weil es gegen das autoritäre Regiment von Reza Schah Pahlavi im Kaiserreich Iran ging. Damals begannen die Medien, sich mit den 68ern zu Parteigängern der Grünen zu entwicklen.

Heute tritt Schah-Sohn Mohammad Reza Pahlavi als Sprecher der Aufständischen gegen das Mullah-Regime auf. Die einen alten Medien schweigen über die wahren Geschehnisse im Iran, die anderen tun sie als „normale“ Unruhen gegen exorbitante Preissteigerungen und Inflation ab, wie sie im Iran alle zehn Jahre vom Regime niedergeknüppelt wurden.

Die Aufständischen im Iran werden von alten Medien abgetan

Mahyar Tousi ist Gründer, Host und Gesicht von Tousi TV. Er wurde im Iran geboren und kam als Kind mit seiner Mutter nach Großbritannien, die als politische Asylantin vor dem islamischen Regime anerkannt wurde. Tousi setzt sich für Freiheit, Markt, freie Meinungsäußerung und traditionelle Werte ein. Er positioniert seinen Kanal gegen alte Medien: „We Are The Media“.

Heute berichtet Tousi am siebten Tag der Aufstände im Iran. In seinem Bericht gibt er die Ansprache von Pahlavi in Farsi mit englichen Untertiteln wieder. Pahlavi ruft zum millionenhaften Marsch auf Teheran auf. – Wer wissen will, was im Iran geschieht, kann den ganzen Tag auf Tousi TV verbringen.

Der ÖRR stellte gestern Abend die Lage im Iran so dar, als würden sich die Proteste von selbst erledigen. Das sieht in den Videoberichten bei Tousi anders aus. Ob es diesmal zum mehr als notwendigen Regimewechsel kommt, kann niemand wissen. So „selbstverständlich“ Nein, wie es alte Medien hinstellen, ist es gottseidank nicht.

Auch im Bericht von Tousi ist eine neue Hymne, die junge Iraner singen:

Wohin die Aufstände im Iran führen, steht nicht fest. Tatsache ist, sie halten nun den siebten Tag an. Sie finden im Westen nur die zurückhaltende Unterstützung der US-Regierung und der von Israel. Leute von heute wissen nicht mehr, der Iran hatte sehr große jüdische und christliche Gemeinden. Offen ist davon nur noch wenig sichtbar, verborgen dürfte mehr übrig sein, als der Westen weiß oder überhaupt wissen will. Geht es gegen islamische Regime, stehen alte Medien gern auf der falschen Seite.

Vor dem Mut der zahllosen Bürger, die unter Lebensgefahr auf den Straßen des Iran unterwegs sind, kann man nur den Hut ziehen. Die Ignoranz des politmedialen Komplexes im Westen, vor allem in EUropa ist eine Schande.

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Kommentare ( 57 )

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Mausi
1 Tag her

Minnesota: Bei ntv Suche nur Sport. Bei Google Urlaubsziel und mehr. Betrug? Immerhin auf der ersten Seite: Die Berliner Zeitung.
Beim Stichwort Somalier auf ntv: „Trump beleidigt Somalier als „Müll““
Fazit: Geht an unserer Öffentlichkeit vorbei.

Kassandra
20 Stunden her
Antworten an  Mausi

Ja. Sie lassen uns uninformiert.
Der Nachbar, dem ich auf einem Spaziergang begegnete, beschimpfte Trump entsprechend als Teufel – was soll ich da sagen?

Aber dabei wird es jetzt ganz spannend.
Trump veröffentlicht eine Liste aus der zu ersehen ist, wie viele Haushalte von „Immigranten“ prozentual von „assistance“ des US-Steuerzahlers abhängig sind (Immigrant Welfare Recipient Rates by Country of Origin – mit Lesebrille kann man es erkennen – aber da kommt sicherer noch was): https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115837373809832709
Auf Dauer kein „gutes Geschäft“ für das Aufnahmeland.

Biskaborn
1 Tag her

Die Angst vor dem Islam zeigt sich auch hier wieder überdeutlich. Man weiß offenbar schon ziemlich genau, das sind die neuen Herrscher, hier heißt es schon jetzt sich mit denen gut stellen!

Kassandra
20 Stunden her
Antworten an  Biskaborn

Klar – würde ansonsten jedem Illegalen, der ins Land fällt, gegenforderungslos Tribut gezahlt?
Schade, dass der Michel konstant hinter der Fichte positioniert bleibt und sich permanent über den Löffel balbieren lässt. Jammerschade.

GR
1 Tag her

Esslinger hat 2014 in einem entlarvenden Kommentar in der SüZ geschrieben, daß die „Menschen“ ihnen (den Schreiberlingen) in ihrem Kurs gegen Russland nicht gefolgt sind. Manipulation war schon immer.

paulierwitte
1 Tag her

Norbert Bolz spricht gern von der „Lücken-Presse“, was nichts anderes als Lügen durch weglassen ist.
Leider hält der Trend zur täglichen Portion Propaganda – oder wie heißt die Tagesschau nochmal genau? – unvermindert an.

andreas donath
23 Stunden her
Antworten an  paulierwitte

Der Begriff ‚Lückenpresse‘ ist zu schwach, es werden nämlich auch faustdicke Lügen bewusst präsentiert, man denke an die Lüge vom Potsdamer Treffen oder an den Nonsens, den Theveßen über Charlie Kirk verbreitet hat.

Kassandra
20 Stunden her
Antworten an  paulierwitte

Das Wort kam auf bei den Massenprotesten gegen S21 – und nichts war wahrer als das. Beides. Lücken und Lügen. Pfui Teufel. Gegenüber einem Souverän, der vertrauensselig den schleichenden Schritt ins politische AgitProp der Journos immer noch nicht bemerkten will? . Herr Goergen schrieb jüngst: „Zuerst lügen Spitzenpolitiker sich so lange selbst an, bis sie ihre Lüge für Wahrheit halten und sie von da an völlig überzeugt – manchmal überzeugend – den Bürgern mit williger Hilfe von Haltungsjournalisten als Wahrheit verkaufen.“ msm wie örr versagen – aber das beschrieb Augstein ja schon 2010 – weshalb es an sich kein Thema… Mehr

BellaCiao
1 Tag her

Ich wusste gar nicht, dass die USA auch Fachkräftemangel haben – offenbar besonders in der Fleischverarbeitung. Wieso dann Kindgärten speziell für Somalis gebaut wurden, in denen aber keine Kinder zu finden sind, erscheint eigenartig. Aber es kommt mir irgendwie trotzdem bekannt vor. Woher bloß?

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  BellaCiao

Former Somali Prime Minister Khaire at MN rally for Ilhan Omar:
„Her interests are not America. Ilhan is for Somalia.“ https://x.com/EndWokeness/status/2005502209530937659
Nur bei uns will das keiner verstehen, dass solche, die sich nicht an unsere Gesellschaft anpassen und ihr sogar schaden einfach wieder nach Hause geschickt werden müssen.
Rubio ist da ganz klar: https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115833551401004864
.
Inzwischen sprechen sie landesweit von Geldwäsche, die durch solche Strukturne initiiert sind.

Brauner Bodensatz
1 Tag her

Im Iran gab es zumindest früher eine Westorientierung, eine moderne Ausrichtung. Ein guter Freund und Kollege von mir hat einige Zeit im Iran gearbeitet (nach dem Sturz des Schahs) und wenn er Iraner(innen) näher kennengelernt hatte diese Einstellungen wiedergefunden bzw. bestätigt gesehen. Vielleicht ist es ein wenig wie im besten DE das es je gab, dass die Mehrheitsgesellschaft, deren Ansichten und Wünsche, unterdrückt werden, nur mit anderen Mitteln. Dass Iran ein Rechtsstaat wäre behauptet dort sicher niemand mehr. Im besten DE das es je gab ist es in Wahrheit kaum anders, nur gibt es hier noch viele die daran wirklich… Mehr

Brauer
1 Tag her

Diese schweigenden Linksgrünen sind eine Schande für den Planeten.

Logiker
1 Tag her

„Nicht sagen, was ist: von Iran bis Minnesota“ oder auch: Dauerberichterstattung über die Brandkatastrophe in der Schweiz aber Null Information über den ukrainischen Beschuss einer zivilen Silvesterfeier im russisch kontrollierten Gebiet Cherson mit 27 toten Zivilisten, darunter Kinder. Wann regt sich endlich Widerstand unter den anständigen Journalisten Deutschlands ob der massiven Steuerung der Medien? Einheitliches, tagelange oder ewiges Schweigen über Ereignisse, die das eigene Weltbild stören – das hatten wir schon öfter in den letzten Jahren. Erstaunlich dabei die Konsequenz und Disziplin in den Redaktionsnetzwerken und Redaktionsstuben bis hinunter zum kleinsten Käseblatt. Das ist generalstabsmäßig strukturiert und organisiert. Nicht alles,… Mehr

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  Logiker

Über die Opfer aus der Schweiz und deren Hintergrund wird ja auch so gut wie gar nichts öffentlich – weshalb eigentlich?

Judith Panther
1 Tag her

„Nicht sagen, was ist“
Ich ergänze: Nur noch sagen, was NICHT ist.

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  Judith Panther

„Wir werden mit der Welt umgehen, wie sie ist, nicht wie wir sie uns wünschen.“
Vizepräsident Pence auf der Sicherheitskonferenz in München 2019.
Schon damals hat Merkel nicht zugehört und folgre blindwütig der Transformationsagenda – und die Kanzler in Folge dito.

Raul Gutmann
1 Tag her

Ab Mitte der 1990er explodierte die Zahl Somalier in Minnesota durch den direkten Zuzug aus Somalia verbunden mit der Zusage auffallend großzügiger Sozialhilfe.

…was, nebenbei angemerkt, mit dem Wunsch des damals amtierenden US-Präsidenten zusammenhängen soll, die überwiegend weiße Bevölkerung Minnesotas durch den massiven Import Schwarzer Mores zu lehren.
Jeder Leser kann das erste Wochenende 2026 darüber sinnieren, ob es die fürchterlichste Militärdiktatur ist oder eine angeblich wohlmeinende Demokratie, die dem Volk größeren Schaden zufügt.