Aus dem klassisch linken Totalitarismus wird durch die Hilfe der Union der Neo-Totalitarismus, als dessen Fundament die Brandmauer dient. Zur Sicherung der eigenen Macht, der eigenen Posten, der eigenen Eitelkeiten und des eigenen Wohllebens. Der Neo-Totalitarismus ist das letzte Bollwerk der gestrigen Eliten, die das Land im Gestern halten wollen.
picture alliance / Chris Emil Janßen | Chris Emil Janssen
Die Brandmauer, die man frei nach einem DDR-Begriff auch als Antidemokratischen Schutzwall bezeichnen könnte, ist das praktische Eingeständnis der Alt-Eliten Deutschlands, dass sie ihre Macht, ihre Posten und Pöstchen immer weniger auf demokratischem Weg und unter Beachtung von Presse- und Meinungsfreiheit, unter Befolgung des Prinzips von freien und pluralistischen Wahlen sowie unter Respekt vor den Bürgern und ihren Rechten zu sichern vermögen. Der Verlust an Wirklichkeit wird durch mehr Staat ersetzt, die Unfähigkeit dieser reaktionären Eliten, zeitgemäß und zum Wohle des Landes zu handeln, durch Propaganda und Zwangsmaßnahmen abgesichert. In letzter Zeit erlebt das pathetische Etikett „Europäer“ eine gewisse Konjunktur, steht aber nur als PR-Ausdruck für Alt-Eliten, für die Starmer, Merz, Macron und von der Leyen zunehmend autokratisch und völlig dysfunktional agieren.
Zum Verständnis dessen, was in der westlichen Welt geschieht, ist eine kurze analytische Reminiszenz unerlässlich. Der Niedergang begann bereits 1968 mit dem größten Kulturbruch für die westliche Welt nach dem II. Weltkrieg. Mit dem Sieg des reaktionären grün und sozialdemokratisch designten Westmarxismus durch geistgeschichtlich vulgärmarxistische und in ihrer gesellschaftlichen Wirkung selbstzerstörerische Theorien wie Genderismus, Postkolonialismus, Critical Race Theory, Wokeismus und Klimatotalitarismus, mit der Klimaapokalyptik als Mittel zur Veränderung der Gesellschaft, kurz des Postmodernismus zur Ausübung totalitärer Herrschaft, setzt der Niedergang des Westens ein, der mit der Erlangung der Diskursherrschaft im medialen, kulturellen und Bildungsbereich durch den langen Marsch durch die Institutionen der 68er und ihrer Nachkommen begann. Das deutsche, durch den Verrat der CDU und CSU postmodernisierte Bildungssystem befähigt junge Menschen nicht mehr, im Konkurrenzkampf in der Welt, in der Neuordnung der Welt für sich, aber auch für Deutschland zu bestehen.
Indes sind das Dekadenzerscheinungen, Phänomene des Niedergangs, die welthistorisch nicht neu sind. Die westliche Zivilisation wäre nicht die erste, die nach Aufstieg und Blütezeit, zerfällt und untergeht. Die Geschichte kennt keine Ewigkeitsgarantien. Allerdings heißt das nicht, dass, weil es so kommen kann, auch so kommen muss. Geschichte ist anderseits auch keine arithmetische Reihe.
Darum geht es in nuce im Kampf, der in der westlichen Welt ausgebrochen ist, um Erneuerung, Reform, Neustart auf der einen Seite, oder um Besitzstandswahrung einer dysfunktionalen Elite auf der anderen Seite, die eher den Niedergang der Gesellschaft in Kauf nimmt, als von ihrer Macht zu lassen. Diesen Vorgang habe ich Paradigmenwechsel genannt.
In Europa haben sich in den letzten zwei Jahrtausenden zwei große Paradigmenwechsel vollzogen, der eine im Übergang von der Spätantike zum Feudalismus, der andere im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit. In einem Paradigmenwechsel dieser Dimension befindet sich die westliche Welt, der allerdings verschärft und getrieben wird durch eine Neuordnung der globalisierten Welt, die von den deutschen Eliten, den grünen, roten und schwarzen Geistesriesen nicht einmal im Ansatze begriffen worden ist.
Merz schlendert durch die Welt wie Hans im Glück und steht am Ende doch nur da wie Max in der Sonne. Niemand in der Welt schätzt die deutschen Eliten, die Deutschland international zur Lachnummer gemacht haben. Selbst Georgia Meloni, die sich bisher nicht als Freundin Deutschlands hervorgetan hat, macht sich plötzlich Sorgen um Deutschland. So schätzte Meloni auf einer Pressekonferenz gerade ein: „Unser Wachstum leidet bekanntermaßen stark unter dem Rückgang der deutschen Wirtschaft. Wir befinden uns in einer hoch vernetzten Wirtschaft, insbesondere mit der deutschen, und wir sind vermutlich das Land, das den höchsten Preis für die Rezession der deutschen Wirtschaft zahlt.“
Letzteres sagte Meloni, die gerade von ihrem Verhandlungsgeschick zum Mercosur-Abkommen profitiert, natürlich auch, um von der Leyen zu verdeutlichen, dass das „vermutlich“ am meisten leidende Land unter der deutschen Rezession Kompensationen benötigt, die Deutschland am Ende zu zahlen hat. Das alles sind Phänomene des Paradigmenwechsels und eine Tatsache der Unfähigkeit der deutschen Eliten, mit der Realität des Paradigmenwechsels umzugehen.
Die Grammatik des Paradigmenwechsels habe ich in der Beschäftigung mit der Renaissance ermittelt, nachzulesen in den Biographien von Johann Gutenberg, Albrecht Dürer, Leonardo da Vinci und Martin Luther, für unsere Zeit formuliert in dem Buch „Die Zukunft gestalten wir! Wie wir den lähmenden Zeitgeist endlich überwinden“, das 2021 erschien (erhältlich im TE-Buchshop). Wie wirkt sich aber die Verweigerung der Realität des Paradigmenwechsels durch die reaktionären Eliten auf Deutschland aus?
Man hat immer von der Sozialdemokratisierung der CDU unter Angela Merkel gesprochen, in Wahrheit wurden in der asymmetrischen Demobilisierung, die zu einer Reinigung der Partei führte, liberale und konservative Positionen marginalisiert und durch Postmodernismus im Denken und Postdemokratie im Handeln ersetzt. Doch in Wahrheit hat Merkel, die beste Kanzlerin, die die Grünen je hatten, die Union grüner Ideologie geöffnet, wie im Übrigen die Sozialdemokratie ebenfalls postmodern und grün wurde und politisch, soziologisch und im Diskurs von der Arbeiterpartei nichts mehr übrigblieb.
Insofern ist es nur folgerichtig, wenn ein CDU-Politiker wie Daniel Günther, der allein schon deshalb die Meinungs- und Pressefreiheit aufheben will, weil er selbst nicht diskursfähig ist, von einer Einheitspartei träumt, die von der SED bis zur CSU reicht, und die das Bündnis mit der „Zivilgesellschaft“, also mit Leipzig Connewitz, mit der Antifa, mit der Migrantifa, mit Inquisitoren und Zensoren sucht, mit den vom Staat finanzierten Garden, die dort kräftig hinlangen, wo es der Ministerpräsident Günther noch (?) nicht darf. Für Leute wie Günther spielt es offensichtlich keine Rolle, mit was für Leuten sie die Brandmauereinheitspartei bilden. Die CDU wird wieder zur Blockpartei, jedenfalls muss man das denken, wenn aus der Partei kein Widerspruch kommt. Doch dort ist es still.
Gegen das Haus des Antisemitismus-Beauftragten von Brandenburg, Andreas Büttner, wurde ein Brandanschlag verübt, die Tür seines Hauses mit dem roten Dreieck der Hamas, das für Terror steht, markiert. Die Empörung hielt sich in den von Günther gelobten traditionellen Medien in Grenzen, denn der Anschlag kam nicht von rechts, sondern von links. Die Partei, mit der Günther sich in unserer Demokratie vereint sieht, führt gegen Büttner ein Parteiausschlussverfahren. Wohl weil Büttner die Realität beim Namen nennt: „Es gibt ein Antisemitismus-Problem in der Linken. In Berlin-Neukölln wurde ein Sommerfest mit einer terrorismusnahen Organisation gefeiert, die der ‚Volksfront zur Befreiung Palästinas‘ (PFLP) nahesteht und die Hamas lobt. Teile dieser Szene sehen den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023 als legitimen Widerstand und Befreiungsaktion. Wie irre muss man eigentlich sein? Da wurden Kinder und ältere Menschen abgeschlachtet, Zivilisten!“
Mit dieser Partei will Günther zusammengehen. Doch hören wir weiter, was Büttner im Interview mit der Welt sagt: „Wenn ich Antisemitismus als Problem nicht anerkenne, kann ich nichts dagegen machen. Die Frage ist für mich mittlerweile aber auch: Will die Partei überhaupt etwas dagegen machen?“
Die Frage ist berechtigt, wollen Günthers neue Genossen das? Büttners Erfahrungen lassen Zweifel aufkommen. „Aber meine Parteivorsitzenden brauchten für eine öffentliche Stellungnahme rund 48 Stunden. Jan van Aken rief mich am Montag an und sprach mir die Solidarität aus – tritt wenige Minuten später aber vor die Presse und sagt kein Wort dazu. Die Stellungnahme der beiden ist nicht einmal eine Pressemitteilung, sondern in irgendeinem Online-Magazin versteckt … Dass man sich vom Anschlag auf mich nur distanzieren kann, wenn man sich gleichzeitig von Kriegsverbrechen und der Unterstützung der Bundesregierung für Israel distanziert, zeigt: Man will offenbar Teile seiner Wählerschaft nicht vergraulen.“
Die Wirtschaft im Niedergang, die Insolvenzen erreichen das Niveau der Weltfinanzkrise von 2008, das Vertrauen der Investoren ist im freien Fall, der gesellschaftliche Diskurs zerbrochen, Fachkräfte, gutausgebildete Deutsche verlassen in Scharen das Land, ca. 200.000 in jedem Jahr, jeder 5. Deutsche denkt über das Auswandern nach. Im Gegenzug findet eine Turboeinwanderung in die deutschen Sozialsysteme statt, die zum Kollaps der deutschen Sozialsysteme führt, auf Kosten derer, „die schon länger hier leben“ – und auch schon länger eingezahlt haben. Mit Ausnahme des Bruchs aller Wahlversprechen und einer Mega-Verschuldung bekommt die Union, die längst zu Klingbeils Dackel geworden ist, nichts hin.
Einem der treuesten Beobachter der CDU im deutschen Journalismus, Nikolaus Doll von der Welt, verführt die Trostlosigkeit der Lage zu einer Stilblüte, die ihm wahrscheinlich unterlaufen und doch so symptomatisch ist, wenn er schreibt: „Die angekündigten Reformen schlagen bisher nicht durch.“ Wie sollen auch Reformen, die nur angekündigt sind, durchschlagen? Ginge das, dann könnte man auch wie Till Eulenspiegel mit dem Klang des Geldes, anstatt mit Geld bezahlen.
Doch die tiefere Wahrheit lautet, mehr als Reformen anzukündigen, kann die Union nicht in dieser Konstellation. Rotgrün ist ein Auslaufmodell der Geschichte, die Frage lautet, ob Deutschland weiter dem Weg von Rotgrün folgt. Dann wäre auch Deutschland das. In der CDU scheint man dazu entschlossen zu sein, blind für die Zeichen der Zeit und taub für die Realität, die an die Tür klopft, zu bleiben. Insofern ist der Kampf, den Günther gegen alle führen will, die den rotgrünen Kurs seiner Einheitspartei kritisieren, die sich weigern „positive Zukunftsbilder von Deutschland“ mit breitem Pinsel flächig zu malen, um damit die Wahrheit zu übertünchen, die andere Vorstellungen und Konzepte der gesellschaftlichen Entwicklung den Wählern als Vorschlag unterbreiten, mit allen Mitteln bekämpfen will, politisches Ziel der Brandmauerparteien oder der vereinigten Linken, zu der nach Günther die CDU gehört.
Deutschland steckt in der Anachronismusfalle, wie sie der junge Karl Marx in der beachtlichen Schrift „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung“ vier Jahre vor Ausbruch der 1848er Revolution skizzierte. Aber man kann ja nicht einmal mehr Marxisten diskutieren, weil es keine Marxisten mehr gibt, so sehr ist die Linke intellektuell zerfallen. Der Geist steht nicht links. Möglicherweise floh Daniel Günther deshalb so schnell nach links, denn, wenn man diesem Ministerpräsidenten – und nicht nur ihm – zuhört, wird man von einer tiefen intellektuellen Trostlosigkeit überfallen. Die Macht in Deutschland ist geistlos und der Geist machtlos. In der schon erwähnten Schrift sprach Karl Marx vom „Geist geistloser Zustände“ – das ist die exakte Definition für die Brandmauer, die zu Deutschlands Friedhofsmauer werden könnte. Der Geist steht zwar nicht links, doch was links immer noch steht, ist der Totalitarismus.
Daniel Günther ist zwar aufgrund fehlender Subtilität im Formulieren plump nach vorn geprescht, das heißt jedoch nicht, dass in der Union nicht so gedacht wird, denn die Union trägt den Digital Services Act mit, die Union hat geholfen zwei Juristinnen zu Verfassungsrichterinnen zu machen, deren Positionen dem Geist des Grundgesetzes zuwiderlaufen, die Union hat ganz schnell ihre 550 Fragen zu den NGOs vergessen, die sie nun selbst finanziert, damit diese NGOs als Günthers Zivilgesellschaft mit den Mitteln der Einschüchterung, der Zensur und der Denunziation, des Anprangerns und des Mobbings gegen die Freiheit der Meinung vorgeht, gegen, wie Rosa Luxemburg es einmal gegen Lenin formulierte, gegen die Freiheit des politisch Andersdenkenden. Dass der überflüssigste Minister von allen, der Bürokratieaufbauminister Wildberger auf Geheiß der Von-der-Leyen-EU das Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz (PWTG) in den Bundestag einbringen will, durch das das Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung wie schon im Infektionsschutzgesetz aufgehoben wird, denn einschränken heißt aufheben, ist nur ein weiteres Instrument des Neototalitarismus „unserer Demokratie“, der Diktatur der dysfunktionalen Alt-Eliten.
So heißt es beispielsweise im Entwurf von Wildbergers Antifreiheitsgesetz im § 9 Absatz 3: „Bei Gefahr im Verzug dürfen die Personen, die die Nachprüfung auf Anordnung der zuständigen Aufsichtsbehörde durchführen, während der Geschäftszeit die erforderlichen Durchsuchungen ohne richterliche Anordnung vornehmen. An Ort und Stelle ist von ihnen ein Protokoll über die Durchsuchung und ihr wesentliches Ergebnis zu erstellen, aus dem sich, falls keine richterliche Anordnung ergangen ist, auch die Tatsachen ergeben, die zur Annahme einer Gefahr im Verzug geführt haben. Das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.“
Unter sticht Ober, Wildbergers Gesetz das Grundgesetz. So einfach geht das inzwischen. Hinzu kommt ein BND-Gesetz, das dem BND zu weitgehende Vollmachten zum Hacken erteilt, damit wird der BND auch zu einem Inlandsgeheimdienst.
Sofia Taxidis hat in einem präzisen Text das Ensemble an Gesetzen und Verordnungen analysiert und beschrieben: „Und jetzt bringt die Union beides zusammen: Öffentlichkeitskontrolle über DSA-Strukturen und Meldestellen. Dazu Kommunikationskontrolle über politische Werberegeln. Mediensteuerung über EMFA-Governance. Privatheitsdurchdringung über Chatkontrolle. Und als Klammer darüber ein BND, der speichern, auswerten und hacken soll. Das ist kein Flickenteppich. Das ist ein System, das ineinandergreift.“
So wird aus dem klassisch linken Totalitarismus durch die Hilfe der Union der Neo-Totalitarismus, als dessen Fundament die Brandmauer dient. Und all das nur zur Sicherung der eigenen Macht, der eigenen Posten und Pöstchen, der eigenen Eitelkeiten und des eigenen Wohllebens. Mit Deutschland hat das nichts zu tun. Der Neototalitarismus richtet sich nicht in erster Linie gegen Andersdenkende, er richtet sich gegen Denkende, er richtet sich gegen die Wirklichkeit. Er ist das letzte Bollwerk der gestrigen Eliten, die das Land im Gestern halten wollen.









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Die EU: Ohne wirtschaftliche oder andere Macht mit einer Bevölkerung, die aber „chinesisch“ wird leben müssen – wenn wir Pech haben.
Marx und Engels haben das, was der Autor als „Paradigmenwechsel“ bezeichnet, als „Übergang von einer ökonomischen Gesellschaftsformation zu einer neuen ökonomischen Gesellschaftsformation“ beschrieben. Dieser Prozess folgt der Hegelschen Dialektik, er kann mit den drei dialektischen Gesetzen beschrieben werden. Insbesondere die Negation der Negation ist in diesen Paradigmenwechseln klar nachvollziehbar, wenn man mal die entwickelte Geldwirtschaft im römischen Reich mit dem modernen Finanzkapitalismus vergleicht. Das, was wir gegenwärtig erleben, ist wie die Auferstehung des Feudalismus in neuem Gewand, in neuer Qualität. Die Gefolgschaften der Feudalherren heißen heute „Parteisoldaten“, die NGO‘s sind die neuen Voigte und Sheriffs und natürlich die moderne Inquisition.… Mehr
Günther hat ja noch mal nachgelegt. Es ist einfach nur unerträglich, was diese Schießbudenfiguren absondern. Für wen oder was halten sich diese Typen eigentlich?
Für mich ein eiskalter Politversager der schnellstens abgewählt werden muss.
Ich verstehe auch die Wähler dieser Figur nicht.
Zwei eklige Unsympathen die nur Unfrieden im eigenen Land anrichten.
Die nächste Wahl muss diese Figuren beseitigen.
Obrigkeitsstaatliche und autoritäre Verbotsdebatten und Verbote gab es in beiden Teilen Deutschlands schon seit deren Gründungen. In der alten Bundesrepublik kämpften Gewerkschaften in den 1950-1980er Jahren für Arbeitnehmerrechte gegen eine tatsächlich kreuzreaktionäre Unternehmerschaft. Das als Büttel für das Besitzbürgertum stets bereitstehende und zahlenmässig grösser gewordene Kleinbürgertum [in zeitlicher Reihenfolge CDU, SPD, Grüne …] vollzog/vollzieht eigennützig üble Angriffe auf demokratische Freiheiten. Mit Rückkehr rabiater Laissez-faire-Wirtschaftsliberaler an politische Macht ab 1982 wurden/werden eben auch deren Programme nach und nach umgesetzt. So kam/kommt es, dass vermeintlich ‚fortschrittliche‘ Parteien [Grüne&SPD+CDU+ …] seit 2015 offen mit radikalen Globalisierern zusammenwirken. Hypermoralismus und blanke Dummheit sind dabei… Mehr
Deutscher Schlaf/Wahl-Michel, es fehlt nicht mehr viel und ihr seid versklavt. Aber so richtig umfassend versklavt. Mich beschleicht mittlerweile das ungute Gefühl, dass der Michel das Handtuch geworfen hat. Dass sich der Michel nun kampflos ergibt. Nun, dann geht dieses Deutschland zurecht unter, und es ist auch nicht schade drum. Wenn ein Volk derart ignorant und idiotisch auf sein Ende wartet, mit voller Absicht und sehenden Auges, dann ist es besser dieses Volk kackt ab……..
Erschreckend, was aus der CDU geworden ist: Das C ist schon lange weg (der letzte Beweis war Merz‘ Ja auf die Frage, ob er Brosius-Gerstorff wählen würde), jetzt demontiert Günther auch noch das D. Übrig bleibt das U – ich vermute, es steht für Unseredemokratie (mit Betonung des besitzanzeigenden Fürworts).
Bereits 2017 hatte die damalige Merkel- und Scholz-Regierung die „Smart City Charta“ mit Plänen veröffentlicht, in denen es zukünftig einen „hypervernetzten Planeten“ geben soll mit einer totalitären Totalüberwachung der Bürger und bei dem dann nicht nur das Privateigentum, sondern auch die Demokratie abgeschafft sein soll: Dazu sollen „digitale Dienstleistungen zielorientiert für Wohnungswesen, Verkehr, Nahrung, Gesundheit und Bildung entwickelt“ werden. Laut Planung gibt es dann kein Privateigentum mehr. Alle Autos werden von Uber und alle Häuser von AirBnB betrieben. Registriert das System z.B., dass Kinder bei den Eltern ausgezogen sind, dann wird mit Fremden „nachbesetzt“, damit alle Wohnungen „optimal genutzt“ werden. Weiter heißt es wörtlich… Mehr
Alleine wenn ich diese Visage von Günther schon sehe wird mir speiübel. Er und sein Kumpel Wüste sind genau dieser Schlag Politiker, die eingesperrt gehören. Schleimbeutel, gewissen- und charakterlos, machtbesessen. Politische Bordsteinschwalben. Macht und Kohle zählt. Dafür macht man es mit jedem.
Zitat „Der Niedergang begann bereits 1968 mit dem größten Kulturbruch für die westliche Welt nach dem II. Weltkrieg.“ Eine beliebte Erzählung im rechten Lager, aber falsch. Niemanden interessierte, dass sich an der Frankfurter Uni Adorno mit seinen Studenten über „repressive Toleranz“ stritt ( das hat er sofort bereut…). Es ging um Freiheit, das war der Geist der 60er. Kann man auch direkt hören, z.B. Mamas&Papas im Jahr 1965: Go where you wanna go https://www.youtube.com/watch?v=Vp0a2TCHcx4&list=RDVp0a2TCHcx4 Damals war Ludwig Erhard Kanzler. Die Freiheit hat immerhin über 40 Jahre gehalten, bis Angela Merkel das Rad zurückdrehte. Boomer zumindest sollten sich an die „alten… Mehr
Ludwig Erhard als politischer Ausdruck der 68er-Bewegung und Adorno als singuläres Phänomen. Autsch! Freiheitlich Denkende wurden von den 68er-Studenten psychisch und physisch angegriffen. So nah standen die 68er der Freiheit. Freiheit haben die 68er entweder als Zügellosigkeit („anything goes“ oder „Sex, Drugs and RocknRoll“) oder als Freiheit von Not missverstanden. Der gemeinsame Nenner ist die Ablehnung von Verantwortung, die andere Seite der Freiheit. Die 68er waren freiheitsunfähig und wurden daher entweder abhängig von sexuellem Ausagieren, Drogen, Unterhaltung, staatlichen Leistungen oder einem Mix aus allem. Die 68er sind Knechte und haben komplett den Laden übernommen. Der alles versorgende Wohlfahrtsstaat ist heute… Mehr