Die Realität rächt sich an Deutschlands Ideologen

Deutschland besitzt eine bemerkenswerte Begabung: Was politisch nicht ins Bild passt, wird statistisch unscharf gestellt. Man verbietet die Wahrheit nicht unbedingt. Man erhebt sie einfach nicht. Aber am Ende gewinnt sie immer.

picture alliance/dpa | Arne Dedert
Vom Bundeskriminalamt (BKA) sichergestellte Waffen,

Das neue „Bundeslagebild Waffenkriminalität“ des Bundeskriminalamts (BKA) meldet für das vergangene Jahr einen Anstieg der Verstöße gegen das Waffengesetz um 5,5 Prozent. Die registrierten Straftaten unter Verwendung einer Schusswaffe haben um 1,9 Prozent zugenommen.

In 4.360 Fällen wurde geschossen. In 5.281 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht. Bezogen auf sämtliche rund 5,5 Millionen registrierten Straftaten lag der Anteil der Delikte, bei denen eine Schusswaffe benutzt wurde, bei 0,18 Prozent. Das ist weniger als zweimal pro 1.000 Fälle.

Verbrecher benutzen illegale Waffen

Es ist sicher keine allzu steile These, dass bei den meisten dieser (ohnehin wenigen) Straftaten mit Schusswaffe eine illegale Waffe benutzt wird.

Im berüchtigten Berliner Stadtbezirk Neukölln haben zwei Täter vor ein paar Tagen einen Mann aus einem „dunklen Fahrzeug der Oberklasse“ heraus erschossen. Man riskiert wenig, wenn man darauf wettet, dass die Tat nicht von einem oberbayerischen Jäger mit amtlich registrierter Waffenbesitzkarte verübt wurde.

Wer eine legale, also jederzeit zurückverfolgbare Waffe für ein Verbrechen nutzt, ist schlicht blöde. Und der handelsübliche Verbrecher ist keineswegs so blöde, wie man ihn vielleicht gerne haben möchte.

Absichtlicher Blindflug

Das eigentliche Problem ist: Wir wissen es nicht. Genauer sollte man sagen: Wir wollen es gar nicht wissen.

Denn die Bundesstatistik unterscheidet bei Straftaten mit Schusswaffen gar nicht zwischen legalen und illegalen Waffen. Der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) fordert diese Differenzierung seit Jahren. Vergeblich. Das BKA warnt in seinen Publikationen vor gefälschten Waffen, 3-D-Druck, internationalen Schmugglern und professionellen Banden. Aber wie viele illegale Waffen bei Straftaten zum Einsatz kommen, wird nicht gezählt.

Der Staat dokumentiert, wie oft es knallt oder wie oft jemand bedroht wird – und wo. Aber er dokumentiert nicht systematisch, ob zum Beispiel eine Pistole registriert und legal erworben war – oder ob sie aus Schmuggel, Schwarzmarkt, Umbau oder 3-D-Druck stammte. Das Lagebild zeigt nicht, wie oft Besitzer von legalen Waffen diese Waffen für Straftaten benutzen – denn das Lagebild zählt das erst gar nicht.

Gesetze ohne Grundlage

Das freilich hält unsere ideologiegeleitete Berufspolitikerkaste nicht davon ab, aktiv zu werden. Aber sie will keineswegs mehr und bessere Informationen, was ja problemlos möglich wäre. Nein, sie will ganz ohne sinnvolle Datenbasis nicht etwa den Verbrechern mit den illegalen Waffen das Leben schwer machen, sondern den Legalwaffenbesitzern.

Es ist, noch einmal, ziemlich absurd zu glauben, dass für Verbrechen ausgerechnet Waffen benutzt werden, die aus den massiv und akribisch kontrollierten Beständen von Jägern, Sportschützen und Sammlern stammen. Wer im Drogenmilieu mit einem Rivalen abrechnen will, wer einen Bankraub plant oder Schutzgeld erpresst, der beantragt vorher vermutlich nur höchst selten eine Waffenbesitzkarte. Doch anstatt für diese – ja doch ungemein naheliegende – Annahme einfach endlich bundesweit die Zahlen zu erheben, drangsaliert die Politik liebe jene Bürger, deren Waffen schon längst im Register stehen.

Der illegale Waffenbesitzer ist schwer zu finden. Vom legalen Waffenbesitzer hat man eine Akte. Also verfolgt man nicht den Verbrecher, sondern legt dem Bürger mit der Akte die Daumenschrauben an.

Das Bundesinnenministerium prüft gerade Bedürfnisprüfungen alle drei Jahre, obligatorische psychologische Gutachten, neue Auflagen für Schreckschusswaffen und eine Höchstgrenze für Langwaffen von Jägern. Beschlossen ist das noch nicht, aber so lautet der politische Wille der schwarz-roten Regierung.

Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Der Staat weiß gar nicht, ob es mit den Menschen, für die man da die Regeln verschärfen will, überhaupt irgendein Problem gibt. Aber das ist standardmäßig die deutsche Lieblingslösung: mehr Misstrauen gegen unbescholtene Menschen und mehr Bürokratie für gesetzestreue Bürger.

Mindestens ein Ergebnis ist übrigens absolut absehbar: mehr Umsatz auf dem Schwarzmarkt.

Wunsch geht vor Wirklichkeit

Das Nichtwissen ist kein Versehen. Eine Datenlücke kann mal passieren. Eine über Jahre gepflegte Datenlücke ist bewusste Politik.

Präzise Zahlen erzeugen Entscheidungsdruck. Wenn illegale Waffen das tatsächliche Sicherheitsproblem bilden, muss der Staat Schmuggelstrukturen, Banden und den Schwarzmarkt bekämpfen – statt noch mehr Formulare an Jäger und Sportschützen zu verschicken. Also verzichtet man lieber auf präzise Zahlen.

Das gilt analog auch anderswo. Wenn bestimmte Nationalitäten bei bestimmten Delikten massiv überrepräsentiert sind, dann muss die Migrations- und Abschiebepolitik geändert werden. Wenn Clans Millionen verschieben, muss der Staat deren Netzwerke killen. Wenn eine Energiewende Billionen kostet, dann muss jede Maßnahme ihren Nutzen beweisen.

Diesen Realitäts-Check verweigert unsere politische Klasse – und das höchst absichtlich. Unsere Berufsideologen wollen sich im Wortsinn nicht messen lassen.

Dänemark zählt, was Deutschland nicht zählen will

Natürlich geht es anders. Anderswo wird es auch anders gemacht.

Dänemark zum Beispiel listet strafrechtliche Verurteilungen nach Herkunftsländern der Verurteilten auf. So eine ausführliche Statistik gibt es bei uns nicht nur nicht – sie ist für „Unsere Demokratie“ auch völlig undenkbar.

Die Dänen gehen noch viel weiter: Tabellen unterscheiden zwischen Menschen dänischer Herkunft, Einwanderern und Nachkommen aus westlichen oder nichtwestlichen Staaten sowie nach Alter und Geschlecht. Das ist keine rechte Propaganda, sondern der öffentlich zugängliche Datenbestand von Statistics Denmark. (Wer Interesse hat, kann das hier nachlesen).

Die deutsche „Polizeiliche Kriminalstatistik“ (PKS) erfasst dagegen gar keine Urteile nach Täterherkunft, sondern nur Tatverdächtige. Warum? Das weiß kein Mensch. Erfasst wird auch nur die Staatsangehörigkeit, nicht die Migrationsgeschichte; und eingebürgerte Tatverdächtige gelten statistisch immer ausschließlich als Deutsche.

Dänemark fragt: Wer wurde wegen welcher Tat verurteilt, woher stammt er, und woher stammt seine Familie? Deutschland fragt: deutscher Pass – ja oder nein? Welches Land weiß wohl besser darüber Bescheid, was auf seinem Staatsgebiet wirklich passiert?

Organisiertes Nichtwissen

Dasselbe Muster findet sich bei der Clankriminalität. Zwar gibt es inzwischen immerhin eine bundesweit einheitliche Definition. Bundesweite Verfahrenszahlen liegen dem BKA jedoch nur für den Teilbereich der Organisierten Kriminalität vor.

Rollenverteilungen, Einschüchterungsstrukturen, legale Tarnbetriebe und Finanzströme werden nicht systematisch erhoben. So steht es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD.

Auch bei den Migrationskosten bleibt das Bild löchrig. Der Bund kann keine vollständige Gesamtrechnung vorlegen, die Länder und Kommunen mit umfasst. Im Ausländerzentralregister steht nicht einmal, wie viele der erfassten Ausländer eine Arbeitserlaubnis haben. Bei Teilen der Sozialhilfe und bei den Leistungen für „Bildung und Teilhabe“ fehlt ebenfalls die Aufschlüsselung nach Staatsangehörigkeit. (Nachzulesen ist das in der Bundestagsdrucksache zu den Kosten der Migration.)

Milliarden werden ausgegeben – aber wir wissen kaum, an wen. Oder noch schlimmer: Wir WOLLEN es gar nicht wissen.

Bei der Energiewende wiederholt sich das Schauspiel in noch größerem Maßstab. Die Bundesregierung nimmt weder eigene Abschätzungen der direkten Investitionskosten noch der gesamten Systemkosten vor. Einen klar abgegrenzten Bestand aller Energiewende-Maßnahmen und ihrer finanziellen Verpflichtungen gibt es nicht. Der drittgrößte Industriestaat der Welt baut seine komplette Energieversorgung für monströse Summen um, ohne eine zumindest halbwegs seriöse umfassende Kostenrechnung aufzustellen. (Auch das steht schwarz auf weiß in einer Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums.)

Man hat ein Ziel. Man hat die dazu passenden Parolen. Und bevor irgendwelche Zahlen möglicherweise Ziel und Parolen als falsch entlarven, verzichtet man lieber auf die Zahlen.

Das Imperium schlägt zurück

Die Wirklichkeit hat eine unangenehme Eigenschaft: Sie braucht keine amtliche Genehmigung und keine Vermessung. Sie ist einfach da.

Eine illegale Waffe bleibt nicht deshalb unbenutzt, weil die Politik legale Waffen stärker reguliert. Ein Täter bleibt ein Täter, auch wenn die Statistik seine Herkunft vertuscht. Eine verlorene Milliarde bleibt eine verlorene Milliarde, auch wenn sie in keinem Haushaltstitel steht (oder auf über 200 Titel verteilt wird).

Eine Statistik misst die Realität. Die Statistik kann man löschen, die Realität nicht.

Unsere Ideologen können die Wirklichkeit noch so lange beschweigen, umbenennen, hinter Fußnoten verstecken, von den Tagesordnungen streichen und aus den Sitzungssälen werfen: Sie verschwindet trotzdem nicht.

Irgendwann kommt die Wirklichkeit immer zurück. Und dann bringt sie eine Rechnung mit.

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Kommentare ( 45 )

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Manfred_Hbg
23 Tage her

Zitat: „Auch bei den Migrationskosten bleibt das Bild löchrig. Der Bund kann keine vollständige Gesamtrechnung vorlegen, die Länder und Kommunen mit umfasst.“ > Na, wenn hier dann bundesweit auch noch die Länder und Kommunen ihre „Bereicherungs-Ausgaben“ veröffentlichen und genausten auflisten würden, dann würde doch „Ein Teil dieser Antworten die Bevölkerung verunsichern„. Da verzichtet unsere „Altparteien- und Reg.-Elite“ dann besser auf solch Veröffentlichungen und geben diese Daten dann möglichst nur auf Nachfrage hin bekannt. So wurde zum Beispiel hier in Hamburg laut BILD bekannt, dass eine entsprechende AfD-Anfrage ergeben hatte, dass der ewig rot oder rotgrüne Hamburger Senat für die „Flüchtlinge“… Mehr

Albert Pflueger
23 Tage her

Es gilt, „Raser“ und Parksünder zu verfolgen. Sie sind es, die massenhaft die Gesellschaft gefährden! Und dann: wer braucht schon eine Waffe, wo die Wölfe doch menschenscheu sind! Tiki!

Kuno.2
23 Tage her

Die Gewaltkriminalität geht in Deutschland überwiegend von Ausländern aus, auch wenn einige der Täter mittlerweile einen Personalausweis besitzen.

Sonny
23 Tage her

Ich komme mir schon lange so vor, als wäre ich gefangen in einem äußerst schlechten Film. Leider gibt es immer noch kein wirkliches Erwachen aus diesem allumfassenden Alptraum.

Phil
24 Tage her

Die Zahlen aus den USA geben Aufschluss, 85% der bei einem Verbrechen verwendeten Schusswaffen sind illegal erworben, dies in einem Land in welchem in den meisten Staaten der Erwerb völlig unproblematisch ist. Wie viele der 15% legal erworbene Waffen zwecks Eigentumsschutz oder Selbstschutz verwendet wurden und dadurch, nach juristisch engen Grenzen, ebenfalls als „Verbrechen“ eingestuft werden, besteht keine Aufschlüsselung. Legal, illegal Sch….egal, könnte man sagen. Da in den Ländern mit den höchsten Mordraten, die strengsten Waffengesetze herrschen, kann kaum von einem Zusammenhang gesprochen werden, bzw. das staatliche Verbot vom Besitz von Schusswaffen verändert nicht die Mordrate, allenfalls macht sie die… Mehr

Schwabenwilli
24 Tage her

Spätestens wenn der Ukraine Krieg vorbei ist wird – ähnlich dem Jugoslawien Krieg – Deutschland mit Waffen geflutet.
Dafür sorgen schon die Flix-Bus Pendler die ihr mageres Bürgergeld aufstocken müssen.

Neu ist das alles nicht, die Bademäntel erzählen Geschichten. Kreuzbrave Sportschützen und Jäger die mit ihren Hobbys übrigens auch die deutsche Wirtschaft auf diesem Gebiet stärken, werden mit Auflagen überzogen.

Ohanse
24 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Der Sportschütze stanzt mit seinen Waffen Löcher in Papier. Mehr macht der nicht. Und dadurch fühlen unsere Superdemokraten sich herausgefordert. Ein Irrenhaus.

Kuno.2
23 Tage her
Antworten an  Ohanse

Kaliber 22 ist die gängige Waffe auf dem Schießplatz der Privaten.
Das sind in mm ausgedrückt 5,6 mm. Das durchschlägt die Stirn eines jeden Menschen mit Leichtigkeit und zwar immer noch aus 25 m Entfernung.

Schwabenwilli
23 Tage her
Antworten an  Kuno.2

Und das Küchenmesser aus dem Messerblock von Tante Erna durchdringt auf 0 Meter jede Schlagader. Was gibt es den in Deutschland mehr, Messeropfer oder Schusswaffen Opfer?

Und auf 25 Meter muss man erst mal überhaupt ein Ziel treffen, das ist nicht wie im Fernsehen.

pcn
13 Tage her
Antworten an  Kuno.2

Was wollen Sie damit sagen? Dass die Messer weniger gefährlich sind? Oder der Hammer, oder oder? Bitte erklären Sie Ihre Logik! Wäre sicher interessant

Retlapsneklow
24 Tage her

Wie soll der Staat zwischen legalen und illegalen Waffen unterscheiden, wenn er zwar die Straftat kennt aber nicht die Waffe, mit der sie verübt wurde?

In aufgeklärten Fällen kann man das erfassen. Aber die Statistik wird aufgrund der ungeklärten Fälle kaum so viel erfassen können, dass daraus ein brauchbar genaues Bild wird.

Phil
24 Tage her
Antworten an  Retlapsneklow

Sagen wir in 10-20% der Fälle wird die Tatwaffe ermittelt, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhältnis der Verteilung legal-illegal bei den übrigen 80-90% der Fälle in welchen keine Tatwaffe gefunden wird, in etwa ähnlich ist, kaum von der Hand zu weisen. Wenn 8-9 von 10 für ein Verbrechen benutzten Feuerwaffen illegal erworben wurden, kann davon ausgegangen werden, dass es bei den übrigen Waffen das selbe Verhältnis ist.

Retlapsneklow
24 Tage her
Antworten an  Phil

Sie spielen auf das Stichprobenprinzip an, das in vielen Fällen „erlaubt“ ist. Das setzt einen inhärenten Grund voraus, warum die Stichproben repräsentativ sind, was der Fall ist, wenn andere Einflüsse auszuschließen sind. Wenn es amtlich wird, muss das Ziehen von Stichproben bestimmte Kriterien erfüllen, die ein ungestörtes „echtes“ Zufallsszenario herstellen.

Unterschiedliche Einflüsse sind im Fall der Waffen jedoch nicht auszuschließen. Sie entziehen sich dem Zufallsprinzip. Verbrechen mit unregistrieren Waffen sind als wahrscheinlicher anzunehmen. Weil unaufgeklärte Fälle eine nicht vernachlässigbare Dunkelziffer mit unbekannter Zusammensetzung darstellen, kann keine gültige Statistik entstehen.

Last edited 24 Tage her by Retlapsneklow
Ralf Poehling
24 Tage her

Wunderbarer Artikel, danke! Zitat:“Das Nichtwissen ist kein Versehen. Eine Datenlücke kann mal passieren. Eine über Jahre gepflegte Datenlücke ist bewusste Politik.“ Dieses Vorgehen hat einen Grund. Einen unfreiwilligen. Ein erheblicher Teil unserer Spitzenpolitik wird von internationaler organisierter Kriminalität und ausländischen Geheimdiensten (das geht meist Hand in Hand) im Amt(!) erpresst, damit diese ihr Volk kleinhält und von physischer Macht fernhält. Ein wehrloses Volk kann man natürlich viel einfacher fernsteuern und ausrauben als ein bewaffnetes. Da kommt das her. Von nirgendwo anders. Hanlons Rasiermesser greift hier nicht. Das ist ein bewusst gesteuerter Vorgang. Das ist keine Verschwörungstheorie und keine Vermutung, das… Mehr

pcn
13 Tage her
Antworten an  Ralf Poehling

Wenn so eine junge Richterin am Amtsgericht gesagt bekommt, direkt noch während der Verhandlung, „ich weiß, wo dein Haus wohnt“, dann ist das Zähneklappern mit am Urteil beteiligt.

Ralf Poehling
11 Tage her
Antworten an  pcn

Richtig, darum habe ich schon vor Jahren, bevor alles losging, umfangreiche Absicherungsmaßnahmen empfohlen.

Emsfranke
24 Tage her

Ich könnte zu glauben beginnen, dass unsere zuständigen Behörden und damit alle Landesregierungen bis hin zur Bundesregierung absichtlich nichts von illegalen Waffen wissen wollen. Denn würden sie über diesen Kriminalitätsbereich aussagekräftiges Zahlenmaterial erheben, könnten schnell unangenehme Tatsachen zutage treten. Hintergrund meiner Vermutung sind vermehrte Meldungen über eine große Anzahl von Kriegswaffen, die organisierter Kriminalität zugeordnet werden, da man dort solche Art Waffen gefunden haben will, die dem Fundus der an die Ukraine gelieferten Waffen entstammen sollen. Deshalb ihr Jäger und Schützen, gerade die mit Mitgliedsausweis der AfD, seid ihr die Opfergaben an Öffentlichkeit und Medien, damit unsere treu sorgenden Ukrainefans… Mehr

Last edited 24 Tage her by Emsfranke
Gerhard_F_Mossmayr
24 Tage her

Es ist sogar noch schlimmer, Herr Heiden: Bis vor etwa 20 Jahren (ich müßte das genau heraussuchen) gab es diese Unterscheidung zwischen Vergehen mit legal und illegal besessenen Waffen in der PKS. Die Daten sind beim BKA vorhanden, werden aber seitdem nicht mehr ausgewiesen. Das ist Absicht! Warum? Weil die letzten ausgewiesenen Daten nicht in das Narrativ der Agenda der jeweiligen Innenminister gepaßt haben. Auch hier möchte ich nicht lügen, deshalb verzeihen sie mir eine gewisse Unschärfe aus der Erinnerung: Es gab ungefähr 0,3 Promille (drei auf Zehntausend!) Verstöße legaler Waffenbesitzer gegen das Waffengesetz. Dabei waren das nicht alles Gewaltverbrechen.… Mehr

Ralf Poehling
24 Tage her
Antworten an  Gerhard_F_Mossmayr

Was die Sache mit dem Tresorschlüssel betrifft: Wenn ich einen Tresor knacken und die Waffen dort stehlen will, dann brauche ich entweder den Tresorschlüssel, muss ihn also physisch stehlen bzw. dem Besitzer mit Gewalt wegnehmen, muss den Tresor mit Schweißbrenner/Bohrmaschine vor Ort knacken oder den gesamten Tresor stehlen und das dann irgendwo anders tun. Ein relativ großer Aufwand mit viel Risiko entdeckt zu werden. Bei einem Tresor mit Zahlenschloss ist das viel einfacher: Ich bohre dem Waffenbesitzer ein Loch in die Wand und schiebe passend eine Kamera durch oder platziere heimlich direkt in der Wohnung eine Kamera in Sichtweite des… Mehr

Gerhard_F_Mossmayr
23 Tage her
Antworten an  Ralf Poehling

Na ja, kann man so machen. Allerdings denke ich, dass es im „Falle eines Falles“ rudimentärer zugeht und man den Tresor dann doch lieber freiwillig öffnet. Das wird vielleicht noch zum Problem, wenn die EU ihr Waffenregister vollständig hat und die registrierten Waffen von Bulgarien bis Portugal online abrufbar sind. Aber vermutlich mache ich mir da zuviel Sorgen. Sicher wird der Datenschutz in allen EU-Ländern genauso gründlich beachtet wie in Deutschland 😉 Hmm, 150,- DM, vielleicht wollte man mir ja einen „Sozialzuschlag“ oder eine Vermittlungsprovision aufrechnen. Nach den Aussagen befreundeter Polizisten lag der „Straßenpreis“ für eine AK letztes Jahr übrigens… Mehr

Ralf Poehling
23 Tage her
Antworten an  Gerhard_F_Mossmayr

Kann man nicht nur so machen, wird so gemacht. Meine gesamte Wohnung ist illegalerweise bis unter das Dach von unseren Behörden verwanzt. Und zwar bis in Badezimmer und Toilette, was natürlich nicht der Aufklärung von Straftaten dient, sondern dem Versuch mich zu erpressen. Dankenswerterweise gibt es im Behördenapparat noch etliche Leute, die da nicht mitspielen und mir entsprechende Hinweise geben, wo genau die Wanzen sitzen und was an Informationen rausgeht. Den Hinweis darauf, dass meine Tresornummer wie auch meine Zugansdaten fürs Onlinebanking geleakt worden sind, habe ich schon vor etlichen Jahren bekommen. Polizei und Verfassungsschutz spielen hier die entscheidende Rolle.… Mehr

Last edited 23 Tage her by Ralf Poehling
Schwabenwilli
24 Tage her
Antworten an  Gerhard_F_Mossmayr

“ Bei der letzten Kontrolle trat der begleitende uniformierte Polizist tatsächlich mit der Hand an der Waffe zur Sicherung einen Schritt zurück, als ich den Tresor öffnete“

In welchem Bundesland macht die Polizei die unangekündigten Kontrollen?
Das ist normalerweise Sache der Ordnungsämter.

Last edited 24 Tage her by Schwabenwilli
Gerhard_F_Mossmayr
23 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

NRW, dort liegt die Zuständigkeit bei den „unteren Waffenbehörden“, also denKreispolizeibehörden oder den Polizeipräsidien in den Städten.
Ein Beamter für das Ordnungsrecht (kein Polizist) und ein Uniformierter, scheinbar zum „Schutz“ …

Ralf Poehling
23 Tage her
Antworten an  Gerhard_F_Mossmayr

Bei mir waren das damals 5 Polizisten/Polizistinnen in Uniform und kein nicht uniformierter Beamter dabei. Und der Bescheid zur Wegnahme meiner Waffen enthielt offenkundige Lügen. Die Polizeipräsidenten der Kreisbehörden/Polzeipräsidien werden üblicherweise von den Landesinnenministern ernannt und wieder abgesetzt. Das ist also im Endeffekt Ländersache. Darum heißt es ja auch Landespolizei. Noch schwieriger wird es, wenn die Landespolizei im Auftrag von Landesjustiz- und Landesinnenministerium angebliche Honigfallen für Kinderpornographie konstruiert um die angeblich in die Hongfalle getappten dann nicht etwa mit einer Anzeige und einer Vorladung zu versehen, sondern um sie heimlich zu erpressen. NRW ist ein absolutes Dreckloch, in der der… Mehr

Schwabenwilli
22 Tage her
Antworten an  Ralf Poehling

Mit dem Antrag auf Mitgliedschaft in die AfD kann man besser gleich seine WBK abgeben.

Ralf Poehling
21 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Anders wird ein Schuh draus: Sobald Sie bestimmte Strukturen gefährden, werden Sie entwaffnet. Und zwar auch dann, wenn Sie kein AfD Parteibuch haben. Das sich bei der AfD aber die sammeln, die die bestehenden Strukturen mit Sicherheit gefährden, geht es dann natürlich noch schneller. Und nein, das hat mit „rechts“ gar nichts zu tun. Es geht einzig darum, dass der alte „Filz“ bzw. Schimmelpilz im Hintergrund seine Macht nicht abgeben will.
Hier läuft ein (noch) unsichtbarer Befreiungskampf…