43,8 Prozent wählen in Sachsen-Anhalt die AfD – und Berlin antwortet mit Bundeszwang, Verbotsforderungen und offenen Drohungen gegen eine mögliche Regierung. Wenn Parteiapparate Wahlergebnisse nur noch dulden, solange sie ihnen passen, beginnt aus Demokratie schrittweise Diktatur zu werden.
picture alliance/dpa | Christoph Soeder
Wenn man beobachten möchte, wie aus der parlamentarischen Demokratie die Demokratie der Exekutive wird, aus der Demokratie der Parteien die Diktatur der Parteiapparte und aus der Vorstellung, dass die Parteien an der politischen Willensbildung mitwirken, die Realität, dass die Parteiapparte ihren Willen den Bürgen aufzwingen, dann ist man in Deutschland im September 2026 angekommen. Höchst erstaunlich, aber die Landtagswahl in einem kleinen Bundesland führte dazu, dass unseren Demokraten die Masken verrutschten.
Dirk Wiese klatscht heftig zu Merzens und Freis Bundeszwang-Phantasien Beifall und plumpt: „Sollte dort die Putin-Koalition von AfD und BSW erstmals einem Rechtsextremisten in das Amt des Ministerpräsidenten verhelfen, ist es gut zu wissen, dass das Grundgesetz Möglichkeiten vorsieht, verfassungsgemäßes Handeln eines Bundeslandes notfalls per Weisung zu erzwingen.“ Der Duktus erinnert an Stalin, den Wieses SPD-Genosse Otto Grotewohl verehrt hatte. Demokraten hingegen würden zur Kenntnis nehmen, dass die AfD 43,8 % der Stimmen, die SPD hingegen nur 9,3 % der Stimmen bekommen hat – und auch das nur, weil die CDU mit einem grottenschlechten Wahlkampf ungewollt der SPD half.
Man versteht Wieses Phantomschmerz, die SPD ist längst keine Arbeiterpartei mehr, denn die Arbeiter, die Erwerbstätigen überhaupt sind von der SPD zur AfD gegangen, und schaut man auf die Wähler, dann ist die SPD auch keine Volkspartei mehr, die ist jetzt die AfD, in Sachsen-Anhalt mit 43.8 % und im Bund nach neuesten Umfragen zwischen 28 und 29 %. Man hat als Parteipolitiker zwei Möglichkeiten auf diese Veränderungen und Entwicklungen zu reagieren, als Demokrat allerdings nur eine: entweder man ändert die eigene Politik oder man ersetzt die Demokratie durch die Diktatur. Nimmt man Wieses Drohungen ernst, dann entscheidet sich die SPD wohl zu zweiteren. Sie hat darin zweifellos Erfahrung, denn diesen Kurs hatte sie zumindest im Osten Deutschlands 1946 schon einmal beschritten, nachdem sie sich mit der KPD vereinigte.
Dass die Grünen immer dabei sind, wenn es um Diktatur geht, hat die Gewissheit eines Naturgesetzes, denn es liegt in ihrer Natur. Sie können nun einmal nicht anders als vorschreiben, verketzern und verbieten. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Irene Mihalic, sagte dem RND: „Die Ankündigung von Ulrich Siegmund, Kriegswaffen gegen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes einzusetzen, die nicht in das völkische Weltbild der AfD passen, verdeutlichen aufs Neue, dass die AfD eine verfassungsfeindliche Partei ist, die dazu bereit ist, am Rechtsstaat und an allen demokratischen Regeln vorbei ihre menschenverachtende Agenda durchzusetzen.“ Das ist doch ganz allerliebst, denn wenn 43,8 % aller Wähler die AfD wählen, aber nur 8,9 % der Wähler – und auch nur dank der ungewollten Unterstützung von Sven Schulze – die Grünen, so entscheiden sich die Wähler in einer Demokratie in diesem Fall für die AfD und geben ihr den Regierungsauftrag und eben nicht den Grünen. Was ist daran „an allen demokratischen Regeln vorbei“? Oder bedeuten „alle demokratischen Regeln“, dass man in „unserer Demokratie“ Grüne zu wählen hat? Allein Mihalics Äußerungen belegen, dass der Teil von Bündnis 90, zu dem Göring-Eckardt gehörte, der mit den Grünen fusionierte, die Friedliche Revolution verriet.
Wenn es um Diktatur geht, ist die SED-Linke an vorderster Stelle mit dabei, da macht ihr so schnell keiner was vor, da hat sie wirklich einen Vorsprung an historischer Erfahrung. Aus biographischen Gründen kann die Linke jetzt mit der Durchsetzung des Verbots der AfD weder den Genossen Melsheimer, noch die Genossin Benjamin, noch den Genossen Mielke beauftragen, weil die verdienstvollen Genossen vorübergehend verstorben sind.
Wäre der neue Freund der Linken, Friedrich Merz, schon 1952 im Amt gewesen, hätte er vermutlich anders als Adenauer 1952 die Stalin-Note angenommen. Dann hätte man sich den ganzen Umweg von 1952 bis 2026 wirklich sparen können. Es war dann doch ein sehr langer Weg von Angela Merkel bis Friedrich Merz, dass die CDU wieder zur Blockpartei der SED wird.
Man kann sich nur abwenden, wenn man von den Brandmauer-Politikern vorgeführt bekommt, wie wenig Respekt sie vor dem Wählerwillen haben. SED-Linke, Grüne, SPD und CDU/CSU scheint der elementare Grundsatz der Demokratie unbekannt zu sein, dass die Bürger entscheiden und nicht die Parteifunktionäre. Ist es anders, ist es keine Demokratie.





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Der Zeitpunkt für erneute Montagsdemonstrationen und einer großen Kundgebung auf dem Alexanderplatz rückt näher. Denn wieder einmal haben die Machthaber vergessen, wer das Volk ist und was es bedeutet, seine Wahlentscheidung zu respektieren.
In Berlin funktioniert doch nur noch CSD als Großveranstaltung.
Das ist ein anderes Berlin als das von ’89.
Die werden Kanonen auffahren und das Ganze zusammenkartätschen. Mark my words!
Sage mir, dass du Boomer bist, ohne zu sagen, dass du Boomer bist. Die DDR ist wirtschaftlich kollabiert! Die Montagsdemonstrationen waren eine Funktion aus diesem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Ihre Montagsdemonstrationen können sie sich schenken. Die bringen gar nichts, denn vom Wirtschaftskollaps sind wir leider noch eine Weile entfernt.
.. ach was wurde DDR belächelt .. jetzt erlebt die größere DDR noch einen viel schlimmeren Absturz. Die Apparatschiks werden alles tun, um ihre Macht und Pfründe noch ein paar Monate, Wochen, Tage zu erhalten und der verblödete West Diederich Hessling unterstützt das.
Bei uns haben dumme Deutsche die beiden elenden Parteien mit über 50 % wiedergewählt, die Deutschland gerade ruinieren.
Für dieses verkommene Deutschland werden wir keinen Finger mehr rühren.
Aber wir werden einen Teil unserer Zeit in einem anderen, viel schöneren (Nicht-EU Land) verbringen, wo das Leben auch noch erträglich ist.
Ich habe von Paraguay viel Gutes gehört.
Leider ist es keine größere DDR was mich freuen würde sondern eine größere BRD was mich entsetzt!
DE wird ja schon als Tyranei bezeichnet, von der US Amerikanischen Dingsbums.
E r s c h r e c k e n d….. Wenn weder Permanent-Agitation in sämtlichen Vervielfältigungsmedien, noch Desavouierungen und Ausschluß gegen die AFD nicht helfen, die Beliebtheitswerte der Altparteien zu verbessern, wenn nicht einmal ein gleichgeschalteter Verfassungsschutz und eine eben solche Judikative die steigenden Sympathien für die AFD n i c h t verhindern können….. wenn selbst der Zusammenschluß sämtlicher Partei-Rivalen, die mit nachgewiesenem Wahlbetrug sich mühsam die Prozente zusammenkratzen müssen, um die AFD vom Regieren abzuhalten…. wenn als letzte Reißleine zum eigenen Machterhalt laut über ein Parteiverbot nachgedacht und mit BUNDESZWANG offen gedroht wird…. 👉DANN sind wir… Mehr
Die juristische Konstruktion der deutschen Wiedervereinigung erweist sich bei einer strikten dogmatischen Analyse als ein geschlossener Zirkelschluss, der die Gültigkeit des Beitrittsaktes zum 3. Oktober 1990 fundamental infrage stellt.
https://menschenrechtsverfahren.wordpress.com/2026/07/18/annexion-der-brd-reloaded/
Wenn man die jüngsten Wahlergebnisse aus Niedersachsen betrachtet, stellt sich die Frage, ob die Rückkehr zu einem gelenkten Kollektivismus den Deutschen, und besonders den Westdeutschen, so unlieb wäre. Das erschreckende Ausmaß an Rufen nach Bevormundung während der Corona-Phase hat gezeigt, was dieses Volk im Krisenfall will: Lenkung von oben, Einheitsmeinung und Vermeidung offener Debatten. In der Ex-DDR mag die Erinnerung an das SED-Regime noch wach sein und als Regulativ wirken, im Westen ist dies nicht der Fall. Ein Burgfrieden der Altparteien unter Ausschluss der Opposition dürfte daher ganz dem Wunsch der Bevölkerungsmehrheit entsprechen, sollten sich die derzeitigen Probleme zur Krise… Mehr
Hier „wird“ mE nicht mehr, hier „ist“ mE schon längst.
Melsheimer musste ich gugeln, er war von Geburt fast ein Nachbar von Erich Honecker. Hier im Ort gab es noch jemanden, inzwischen lange verstorben, der den Erich persönlich gekannt hat. Sie hatten vor der Saar-Abstimmung 1935 gemeinsam Flugblätter für den (irrsinnigen) Status Quo verteilt.
Diese Fettaugen auf der Wurschtsuppe haben seit 2015 keine Selbstreflektion mehr. Nur noch Diederich Hessling, nur noch Gelaber, nur noch maximaler Flurschaden. Diese Minderleister wären selbst unter Stalin schon Geschichte. Dumm und Dümmer. Kriegstreiber und Lügner und Betrüger ohne Ende. Es reicht. Es muss enden. Diese Dilletanten der 3. Generation blamieren alles. Merz ist ein Lauch wie Macron wie der Engländer. Looser vor dem Herrn. Möge der Herrgott diesem Drama ein Ende bereiten.
PS.: auf der Insel läuft es. Schottland, Wales und Irland werden souverän.
Die Wahlverlierer sollen einfach ihren Sabbel halten und sich aus der Politik zurückziehen. Die nimmt doch sowieso keiner mehr ernst. Man kann im eigenen Endstadium aber natürlich auch noch den großen diktatorischen Max markieren, wenn man Lust darauf hat, nach einem vom Volke durchgesetzten Regierungswechsel wegen Hochverrat im Knast zu landen. Nur zu liebe Altparteienkasper, dann sind wir euch später wenigstens ein für allemal los.
Es ist überdeutlich. Die Altparteien beanspruchen das Land und die Ämter als ihr persönliches Eigentum. Am ehesten würde ich das eine Feudalherrenhaltung nennen. Demokratie und Recht sind ihnen dabei offensichtlich völlig gleichgültig. Und Wahlen halten sie für einen Witz.
Wir sehen anlog dem Dritten Reich: Das Böse entsteht aus dem überschäumenden Guten. Ählich den Nationalsozialisten glaubt auch die gegenwärtige öffentlichen Mehrheitsgesellschaft das Gute zu repräsentieren und legitim gegen das Böse der AfD zu kämpfen. Wobei bei diesem Kampf ALLES erlaubt sei.