Das ABC von Energiewende- und Grünsprech 69 – Halbjahresrekord

Gute Nachrichten hört man lieber als schlechte. Wenn die Meldungen den Erwartungen entsprechen, noch besser. So lässt sich medial verbreiten, dass den von der Regierung verordneten Fortschritt weder Ochs noch Esel aufhalten. 

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Täglich werden wir mit Begriffen konfrontiert, die im Ergebnis einer als alternativlos gepriesenen Energiewende verwendet werden oder durch sie erst entstanden sind. Wir greifen auch Bezeichnungen auf, die in der allgemeinen Vergrünung in den Alltagsgebrauch übergehen drohen oder im Rahmen der deutschnationalen Energiewende genutzt werden – in nichtalphabetischer Reihenfolge.

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Halbjahresrekord, der

Rekorde gibt es immer wieder. Wenn man sie bestimmten Zeiträumen zuordnet, ist die Unterteilung in Tages-, Wochen- oder eben Halbjahresrekorde möglich. Ein solcher wurde jüngst im SPIEGEL vermeldet und bezieht sich nicht auf Sonnenstunden, Regenmengen oder die Roheisenproduktion in Nordkorea. Inhalt der Meldung ist die Tatsache, dass in den ersten sechs Monaten 2018 eine Rekordmenge von Strom aus den so genannten Erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Im Grunde wäre dieser Rekord keine Extra-Meldung wert, denn der Zubau an Neuanlagen (2017 zu 2016: Wind plus 6.400 Megawatt installierter Leistung, Sonne plus 1.750 Megawatt) sollte natürlich folgerichtig zu höherer Produktion führen. Nichtsdestotrotz kann man sich darauf nicht verlassen, beispielsweise war das Windjahr 2016 ausnehmend schwach und trotz Zubau von 10.100 Megawatt installierter Windleistung, ging die Jahresproduktion sogar zurück (minus 0,6 Milliarden Kilowattstunden zu 2015). Nun war der Windgott gnädig und bescherte uns einen Halbjahresrekord.

Das muss gefeiert werden und der Spiegel tut es, indem er nur einen Ausschnitt der Realität berichtet. Das Thema des Energiewende-Erfolgsjournalismus beschrieb ich erst vor kurzem, auch zur Sinnfälligkeit blanker Zahlen der Stromerzeugung ist im Grunde alles gesagt. Der „Spiegel“ übernimmt von E.on-Energie, dass die erzeugte Menge ausreichen würde, alle deutschen Haushalte bei einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden zu „versorgen“. Allerdings brauchen die Haushalte nachts weniger als früh oder abends und der Wind weht mal mehr, mal gar nicht. Und wenn die Sonne untergeht, machen die Leute das Licht an. Fake in Reinform, rechnerisch richtig, aber praktisch ohne Relevanz. Der „Spiegel“ als Vorspiegler einer Wunschwelt. Auch konkrete Daten werden genannt. Am 3. Januar gab es die bisher höchste Einspeisung von 1,1 Milliarden Kilowattstunden, was Sturmtief Burglind zu verdanken war. Am 28. Januar wurden 71,6 Prozent des Strombedarfs durch „Erneuerbare“ gedeckt. Ein Sonntag, hohe Einspeisung traf auf geringen Verbrauch. Gutes Journalistenhandwerk wäre nun, auch die Antipoden zu benennen. Beispielsweise die folgenden Windleistungen:

Die Minimalleistungen des Windstroms verharren seit Jahren in einem zu vernachlässigenden Bereich. Natürlich ist es eine Plattheit und ein grundlegender Zweifel an menschlicher Intelligenz, ständig wiederholen zu müssen, dass bei Windstille die Anzahl stehender Windkraftanlagen irrelevant ist. Null mal X ist null. Bei Journalisten und einigen durch unser Bildungssystem geprägten Menschen ist es offensichtlich nötig.

Die Einsicht, dass Windstrom nicht geregelt eingespeist wird, mithin Millionen von Haushalten nicht versorgen kann, ist so simpel, dass die Verbreitung anderslautender Fakes durch die Branche und durch Journalisten mit ganzer Kraft betrieben wird.

Der Vergleich mit den Erfolgsmeldungen der verblichenen DDR ist natürlich schräg, aber er zeigt schon die Parallele der Tendenzberichterstattung. Rekorde in der DDR gab es häufig. Die Produktion von Stahl, Zement und Dederon-Gewebe wurden in Erfolgsmeldungen gegossen wie auch die von Braunkohlekoks und Caprolactam aus der Chemieindustrie. Tote Flüsse und Bitterfelder Luft waren verschwiegene und nicht weniger als menschenfeindliche Zeichen eines scheiternden Systems. Die Erfolgsmeldungen von heute verschweigen weitgehend die lebensfeindliche Kehrseite des exzessiven Ausbaus der „Erneuerbaren“, insbesondere der Windkraft.

Eine Untersuchung der Uni Mainz zeigt nach einem Experiment, dass die Infraschallbelastung auf den menschlichen Körper Wirkung hat, insbesondere auf den Herzmuskel. Windkraftgegner haben das Thema schon lange thematisiert, dringen aber medial kaum durch. Die Branche stellt sie als fortschrittsfeindliche Psychopathen dar, die ihre vorhandenen gesundheitlichen Probleme auf die Windkraftanlagen schieben wollen. Wurde der Atomausstieg 2011 noch damit gerechtfertigt, dass der Staat einem „Gebot äußerster Vorsorge“ (Energiespezialist Röttgen) folgen müsse, gilt dieses Gebot bei Windkraftanlagen offenbar nicht. Ein Ausbaumoratorium, wie es de facto in Dänemark schon besteht, wäre sonst die logische Folge.

Klimaschutz schlägt Umweltschutz

Hauptbetroffene sind auch Greifvögel und Fledermäuse, auch hier gilt ein flexibler Maßstab. Der Bau der Waldschlößchenbrücke in Dresden vor einigen Jahren, wurde fast durch eine Fledermaus zu Fall gebracht. Durch angepasste Beleuchtung der Brücke und Festlegung von Tempo 30 jedes Jahr ab April, gelang der Brückenschlag doch noch. So zimperlich geht man bei Windkraftanlagen nicht vor. Tausende Fledermäuse werden von Grünen und Umweltverbänden wie dem BUND verraten.

Fledermäuse müssen nicht von Rotorblättern getroffen werden, die Luftdruckunterschiede vor und nach den Anlagen reichen aus, ihre filigranen Lungen platzen zu lassen. Greifvögel wiederum, sonst Hindernissen ausweichend, kennen aus der Natur keine Objekte, die sich mit 300 Stundenkilometern bewegen wie die Flügelspitzen der Rotorblätter und werden einfach geschreddert.

Dass Umweltschutz und Klimaschutz zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind, sagte der damalige Energiewendeminister in Schleswig-Holstein, Robert Habeck, bereits 2012 in einem „Welt“-Interview unumwunden:

„Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird.”

Nun ist er Bundesvorsitzender einer zwar kleinen aber wirkungsmächtigen Ideologenpartei und wird weiter dafür sorgen, dass Umwelt für quasireligiöse Ziele geschädigt werden wird. Den Höhepunkt des Frevels bilden Windkraftanlagen in Wäldern. Pro Anlage muss etwa ein Hektar Wald gerodet werden, dann kommt die dauerhafte Bodenverdichtung für die Schwerlaststraßen. Der fehlende Wald hätte etwa zehn Tonnen CO2 im Jahr gebunden. Verdrängter Kohlestrom ist auch verdrängtes CO2-Zertifikat, das heißt, die nicht benötigten werden verkauft und benutzt, auch europaweit. So gesehen haben Windkraftanlagen im Wald eine emissionssteigernde Wirkung.

Der „Spiegel“ steht beispielhaft für den Qualitätsverlust der Medien. Berichterstattung ist heute wohl nur noch interessen- und gesinnungsgeleitet. Allerdings werden die Zeiten schwieriger, denn die Ausbaurate bei der Windkraft geht zurück und ab 2021 wird es vermehrt Stilllegungen von Windkraftanlagen geben. Schauen wir mal, mit welchen Erfolgsmeldungen wir dann beglückt werden.


Frank Hennig ist Diplomingenieur für Kraftwerksanlagen und Energieumwandlung mit langjähriger praktischer Erfahrung. Wie die Energiewende unser Land zu ruinieren droht, erfährt man in seinem Buch Dunkelflaute oder Warum Energie sich nicht wenden lässt. Erhältlich in unserem Shop: www.tichyseinblick.shop

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Kommentare ( 37 )

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… Leider ist die richtige Antwort auf Links-Grün nicht, dass man immer mehr Schaum vorm Mund bekommt, sondern dass man sich durch Ehrlichkeit und Realismus abhebt. Schauen wir uns doch mal die Fakten an. Wie sehen diese denn aus? 1. Wind & Sonne haben nie und werden nie Leistung garantieren. Das müssen diese auch gar nicht, denn garantierte Leistung wird bei uns nicht bezahlt. Wir haben einen sog. „Energy only“ – Markt. Der bezahlt nur gelieferte Energie, egal wann und in welcher Menge diese geliefert wird, allerdings hängt der Preis stark von der angebotenen Menge aus Wind & Sonne und… Mehr
Die steigenden Strompreise sind mittlerweile sehr ärgerlich. Ich informiere mich gerade über kleine Solaranlagen, Inselsolaranlagen. Es scheint dort was zu geben, wo man die Solaranlage mittels Stecker in seine Wohnung einsteckt. Damit kann man einen erheblichen Teil seines Stroms selber herstellen. Braucht man den Strom nicht, dreht sich der alte Zähler rückwärts. Man muss wohl nur aufpassen, das man nicht mehr erzeugt, als man im ganzen Jahr selbst verbraucht. Da dürfte der Energielieferant misstrauisch werden. In wie weit das gesetzlich möglich ist bzw. Überhaupt erlaubt ist weiß ich noch nicht. Aber in einem Land wo Gesetze aus humanitären Gründen einfach… Mehr

Vor ca. 2 Jahren las ich eine ausländische Reuters-Meldung, in der vermeldet wurde, dass die Deutschen in den windstarken Tagen gar nichts für Strom bezahlen müssten und ggf. sogar noch Geld gutgeschrieben bekommen, wenn sie Strom verbrauchen.

Da muss ich an den alten DDR-Witz denken:

– Was sind die vier Hauptfeinde der Planwirtschaft?
– Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

wenn ich das jetzt richtig sehe, fehlt es einfach an zivilgesellschaftlichem Engagement, jede defekte WKA, spart der Gemeinschaft nicht nur bares Geld (z.B. für die Flüchtlinge), sondern ist auch eine Investition in die Zukunft….
Für Biogasanlagen gilt das natürlich um so mehr, hat das Umweltministerium doch festgestellt, das dort mehr fossile Energie ´reingesteckt wird als Bioenergie ´rauskommt, aber nebenbei der Ackerboden für Jahrhunderte versaut wird – wovon sollen dann die Morgenthaudeutschen dann noch leben, von den afrikanischen Facharbeitern die die Ochsenfuhrwerke warten ganz zu schweigen?

Deutschland hatte früher schon Probleme sich zu ernähren und war/ist ein klassisches Auswandererland. Wir haben den Exodus der Deutschen m Osten verkraften müssen und das bei Verlust unserer Agrargebiete. Das Land ist hoffnungslos überbevölkert – damit wäre der Geburtenrückgang hilfreich und die Immigration kontraproduktiv – Polen und Franzosen werden uns nicht ernähren.

Ecopop ist in der Schweiz erst vor kurzem gescheitert, den Leuten wird halt erzählt, Nahrung gibt es bei Aldi und bei Engpässen radelt der Lieferando-Boy dann schnell nach Argentinien….andererseits nichts diszipliniert so sehr und trägt zur Schaffung konservativer Werte bei wie der Hunger, also auf in die wahrhaft herrlichen Zeiten…Um unsere Dörfer ist mir nicht bange, die rot-grüne-bunte Stadtgesellschaft wird sich freuen….

Gibt doch die Petition zur Sommerzeit, die werden einfach bald die Sonnenstunden zur Nacht erklären und schon ist das Solarproblem gelöst.
Und wer dann nix sieht, ibwohl ja offiziell Tag ist, dem wird man was von Fielmann verkaufen.

Irgendwie erinnert mich das an eine Brigade in einem großen, sehr energieintensiven Betrieb zu DDR-Zeiten, die unbedingt den Titel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ erringen wollte. Ich gab ihnen damals den Tip, doch ein großes Plakat über das Werkstor zu hängen mit der Lösung:

„Wir steigern die Entropieproduktion um 30%“.

Schade, irgendeiner hatte doch ein bißchen was von Thermodynamik gehört, und so sind sie dann stattdessen zu irgendeinem sowjetischen Heldenfilm gemeinsam ins Kino gegangen.

Ich neige zu der Gewissheit, dass die Leute von „Agora Energiewende“ unter stürmischem und langanhaltendem Beifall verdienter Genossen aus Partei- und Staatsführung ein solches Plakat feierlich enthüllen würden.

der ist gut!

genau auf diese Darstellung von installierter Leistung und Arbeitsleistung habe ich schon lange gewartet. Großen Dank an den Autor!

Kann man doch viel einfacher erklären. Sitzt einer an der Bar, das ist die Leistung, Er trinkt ein Bier, das ist die Arbeit. So hat es mal der Ulli Jochimsen in den 80ern im Institut Sankelmark / Schleswig Hollstein erklärt. Da gabs noch keinen Habeck. Sowas gabs damals nicht.

„Der Vergleich mit den Erfolgsmeldungen der verblichenen DDR ist natürlich schräg, aber er zeigt schon die Parallele der Tendenzberichterstattung.“
Wie wahr!
Dabei müssten sich die „Meinungsmacher“ nur einmal eine Stunde Zeit nehmen und Hans-Werner Sinn lauschen, der wie immer didaktisch perfekt erklärt, warum der Zappelstrom so unglaublich teuer ist:
http://www.hanswernersinn.de/de/Weihnachtsvorlesung_18122017

kann mir jemand erklären, warum man die Windenergieüberhänge nicht in Wasserstoff umwandeln kann?

Ansonsten müßte in einer realitätsbasierten Welt natürlich die Grundlast mit modernen AKWs (nicht den Dingern mit 50er Jahre Technologie, die wohl eher der Bombenproduktion dienten) erzeugt werden und der „Atommüll“ als wertvoller Rohstoff genutzt werden, anstatt ihn zu astronomischen Kosten zu verbuddeln….

Ein Faktor ist sicherlich, dass es auf Anhieb zu wenige Verbraucher gibt, die Wasserstoff in diesem Umfang verwenden können. Die Größe des Problems dürfte dadurch beschrieben sein, dass gleich mehrere Instanzen mitziehen müssten: • die Autoindustrie, die nicht lange von Kleinserien leben kann • die flächendeckende, möglichst dichte Verteilerinfrastruktur für Wasserstoff • Verbraucher in entsprechend großer Zahl, damit sich die Investitionen lohnen Wenn es an mehreren solcher Punkte eigentlich sofort „groß“ sein muss, damit alles zusammenpasst, was zu Anfang nie der Fall ist, braucht es dann doch wieder den Staat, um die Sache in Schwung zu bringen. Dieser hat aber… Mehr

Herr Theren, Sie scheinen eines nichts zu verstehen: Die Windräder dienen einzig und allein dazu, den dahintersteckenden Investoren risikofreie Renditen zuzuschustern. Mit der Energieversorgung einer (noch) hochentwickelten Volkswirtschaft hat das genau gar nichts zu tun…

das entspräche auch voll meinem conspirationsgesteuertem Weltbild (solange man am Öl auf Drogenniveau verdienen kann, wird auch die Mineralölwirtschaft weiter existieren) und schon vor 25 Jahren erzählte mir ein VW Manager, „3 l Autos ohne Leistungseinbuße, könne man jederzeit bauen, dürfe man aber nicht, wg. der Mineralölindustrie“, daher auch meine Zweifel ob der Verhinderung der Solarwasserstoffwirtschaft. z.B. im Rahmen des klassischen Saharamodells, wäre ja wohl nicht so schwer gewesen Libyen gleich zum EU Protektorat zu machen, wo man es eh gerade kaputt gekloppt hatte, beim Kosovo ging es ja auch und hat unsere Drogen- Nutten- und Organversorgung auf Jahrzehnte gesichert….… Mehr
Bei der Umwandlung zu Wasserstoff bzw. zu Methan wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt. Aus 1 kwh elektr. Energie werden so 0,5 kwh Wasserstoffenergie bzw. 0,25 kwh Methanenergie. Jetzt nehmen wir an, dass die Produktion von 1 kwh elekrischer Energie aus Wind in der Erzeugung 0,10 € kostet. Dann hat die kwh aus Wasserstoff auf diese Art schon den Wert von 0,20 €, die kwh aus Methan von 0, 40 €. Nicht mitgerechnet ist die Umwandlung selber. Dazu müssen sehr viele dezentrale Anlagen gebaut und betrieben werden, was extrem teuer ist und zusätzliche Resourcen bindet und auch im Betrieb… Mehr

Naiv wie ich bin dachte ich, man könnte die Überschüsse zentral abschöpfen und den Wasserstoff dann in Brennstoffzellen von U-Booten, äh PKWs abfüllen….

Theoretisch kann man das auch. Man darf aber auch hier nicht vergessen, dass dafür zunächst die Infrastruktur geschaffen werden muss, die eben auch nur sporadisch Wasserstoff liefert. Um das auszugleichen benötigen Sie wiederum Kohlekraftwerke, die immer dann, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint den Wasserstoff erzeugt.

Offensichtlich sind die Kosten höher als die Profite, denn ansonsten hätten schon findige Startups diese Markt aufegrollt.

Weil Sie das mit Ommas Thermomix nicht mal eben in den paar Stunden hinbekommen, in denen Überschussenergie vorhanden ist. Solche technischen Anlagen wachsen nicht auf den Bäumen und werden auch nicht von pinkfarbenen Einhörnern gebaut und bedient.

Die Investitionskosten bekommen Sie nie wieder raus, wenn das Ding nicht ein paar tausend Stunden im Jahr läuft – und zwar stationär.

Kann man schon. Nur ist das derzeit unglaublich teuer:
http://www.hanswernersinn.de/de/Weihnachtsvorlesung_18122017

Danke den Herren – kurzum ein Speichern ist faktisch unmöglich, das Ganze ein Milliardenbetrug, die Staatsanwaltschaft aber leider weisungsgebunden

Korrekt.

Normalerweise gehören die alle auf die Anklagebank, denn es geht nicht „nur“ um Geld, sondern im Fall eines Blackout um Menschenleben in einer nicht geringen Zahl.