Ausgediente Windräder – wer räumt den Schrott weg?

Ganze Anlagen erleiden immer häufiger Schiffbruch, darunter auch nagelneue. Die Stahltürme knicken bei starken Winden einfach um, Rotoren fliegen in die Gegend und Gondeln brennen spektakulär ab.

imago images / teutopress

Die Krise ist unübersehbar. Immer deutlich wird: Die Windkraft leistet längst nicht das, was sich die Ökoindustrie von ihr verspricht. Hersteller von Windanlagen gehen reihenweise pleite. Ganze Anlagen erleiden immer häufiger Schiffbruch, darunter auch nagelneue. Die Stahltürme knicken bei starken Winden einfach um, Rotoren fliegen in die Gegend und Gondeln brennen spektakulär ab.

Eigentlich soll sie zu einer wesentlichen Stütze der »Energiewende« werden, die Windkraft. In früheren Jahrhunderten ärgerten sich Müller, wenn sie in ihren Windmühlen das Korn nicht mahlen konnten, weil Flaute herrschte. Der große Fortschritt kam mit der preisgünstigen und zuverlässigen Energieerzeugung mit Hilfe von Kohle und Kernkraft. Jetzt soll ein modernes Industrieland wieder mit der Energie vergangener Jahrhunderte versorgt werden. SPD und CDU hatten in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, dass 2030 stolze 65 Prozent der deutschen Stromerzeugung aus »erneuerbaren Energien« gewonnen werden soll.

Doch wer kehrt schon mal die Scherben der Windräder auf? Die verteilen sich häufig in winzig kleinen Stückchen über ganze Äcker und gefährden das Vieh. Sie sind aus harten glasfaserverstärkten Kunststoffen und splittern in zahllose kleine Stückchen, wenn Rotorblätter brutal brechen. Da sollte man besser nicht in der Nähe sein.
Kein Wunder: Ein Teil der Anlagen ist fast 20 Jahre alt, die Materialien sind häufig ermüdet. Ausgelegt sind die Anlagen nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinenbauer (VDMA) auf 20 Jahre.

Doch auch bei neuen Anlagen häufen sich schwere Unfälle. Das wundert nicht, die Anlagen werden höher und größer, erreichen Nabenhöhen von fast 200 Metern. Die Rotoren haben Durchmesser von 150 Meter, ein Blatt kann mit rund 25 Tonnen fast so viel wie ein mittlerer Lastwagen wiegen. Die Rotorblätter müssen die teilweise sehr stark schwankenden Winddrücke aushalten. Die übertragen sich auch auf die Lager in den Gondeln hoch droben über dem Erdboden.

An den Enden der Blätter zerren enorme Fliehkräfte. Da kann man sich leicht ausmalen, welche gewaltigen Kräfte am Werk sind, wenn solche Teile zerbrechen und die Trümmer 600, 700 Meter weit in die Gegend geschleudert werden und Mensch und Gebäude gefährden.

Immer wieder geraten die Turbinen in Brand. In den Gondeln befinden sich brennbare Ölvorräte. Löschen in 180 Meter Höhe ist nicht mehr drin, die Feuerwehr kann lediglich aus der sicheren Entfernung zuschauen, wie dramatisch die Gondeln unter einer erheblichen umweltkritischen Rußentwicklung abbrennen und zu Boden fallen.

Am 10. Dezember vergangenen Jahres war bei Alzey ein zehn Tonnen schweres Rotorblatt aus 150 Meter Höhe zu Boden gestürzt und in den Acker gerammt. Dies, obwohl nicht einmal starker Wind wehte. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Feuerwehren fürchten die Vorstellung, wenn dies im Sommer in ausgetrockneten Wäldern geschieht und die brennenden Anlagen Waldbrände entfachen. Nicht umsonst hält der TÜV Windkraftanlagen für »tickende Zeitbomben« und fordert – wen wundert’s? – eine Prüfpflicht. Denn die gibt es erstaunlicherweise nicht. Windparks rücken zudem immer näher an Siedlungen und Straßen.

Aussagekräftige Statistiken über Windradunfälle sucht man übrigens vergeblich ebenso, wie viele Leute bei Unfällen beim Bau ums Leben gekommen sind. Die edle Windkraft darf nicht mit so Schnödem wie tödlichen Arbeitsunfällen in Verbindung gebracht werden. Es sind jedoch hohe und gefährliche Industrieanlagen, mit denen die Landschaft zugepflastert wurde. Und der Bau von Offshore-Anlagen auf hoher See ist eine riskante Angelegenheit.

Nach Blitzschlag brennende Windanlagen, einfaches Umknicken der langen dünnen Stahltürme oder vom Sturm zerfetzte Rotoren – das liest man in der Auflistung der Unfälle, wie sie Vernunftkraft aufstellt, recht häufig.

Die Windblase platzt
Windräder: Subventionen-Geschäft
Die Rotorblätter bestehen aus glasfaserverstärkten Kunststoffen und zerlegen sich bei Bruch des Windrades in viele winzig kleine Glasfaserpartikel. Die verstreuen sich über die Fläche. Eine Heuernte ist dann kaum mehr möglich, zu groß die Gefahr, daß sich Tiere an den scharfkantigen Partikeln verletzen. Die Reste von Windkraftanlagen sind Sondermüll, und die Felder müssten eigentlich fachgerecht dekontaminiert werden. Viel kritisches Material also verschandelt die Landschaft bei sehr bescheidenem Energiegewinn.

Die ersten Anlagen müssen bald abgebaut werden. Denn nach 20 Jahren fetter Förderung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) auf Kosten der Stromkunden entfällt jetzt dieser rauschende Geldstrom. Die ersten Anlagen werden demnächst nicht mehr gefördert, und prompt lohnen sie sich nicht mehr für die Betreiber. Die haben sich zwei Jahrzehnte auf Kosten horrend steigender Strompreise die Taschen voll gemacht und klagen jetzt über harte Realitäten: Solche Anlagen rechnen sich bei Klarlicht betrachtet in keiner Weise.

Für Sachsen beispielsweise bedeutet das, dass Hunderte von Windrädern sich nicht mehr lohnen, weil die Subventionen wegfallen. Die Betreiber erhalten dann nur noch drei bis vier Cent pro Kilowattstunde, der Betrieb kostet jedoch fünf bis sechs Cent. Der MDR berichtet von 40 Prozent aller Anlagen, die stillgelegt werden sollen. Bis 2025 werden laut MDR fast 70 Prozent der Anlagen aufgegeben. Ein »Unternehmer«, der viele Jahre staatlich garantierten Preisen lebte, wird zitiert: »In Sachsen werden ungefähr zehn bis 15 Windkraftanlagen pro Jahr errichtet. Gleichzeitig sprechen wir von 400 bis 600 Anlagen, die in den nächsten fünf, sechs Jahren aus der Vergütung rausgehen. Also da müsste schon noch ein bisschen was passieren.« Im Klartext: weiterhin mehr Subventionen.

Die Anlagen müssten eigentlich abgebaut werden. Doch noch weiß niemand so recht, wie das geschehen soll. Vor allem die Rotorblätter müssen »umweltgerecht« entsorgt werden. Die gewaltigen tiefreichenden Stahlbetonfundamente bekommt wohl niemand mehr aus dem Boden. Während jeder Kaffeepappbecher recycelt werden soll, ist es anscheinend gleichgültig, was mit den Monsteranlagen geschieht.

Auch in Rheinland-Pfalz fragt man sich, was mit den vielen Windrädern geschehen soll, wenn die Subventionen wegfallen. Dort hat die rot-grüne Landesregierung erfolgreich die Landschaften von Eifel, Hunsrück und Rheinhessen hemmungslos mit gigantischen Windparks zerstört. Denn Grüne und SPD träumen tatsächlich vom Ziel, das kleine Rheinland-Pfalz komplett aus sogenannten »erneuerbaren Energiequellen« zu versorgen.

Doch kaum ein Windradbetreiber will auch hier seine Anlagen ohne fette Zuschüsse vom Stromverbraucher weiterlaufen lassen. So klingt die Forderung nach weiteren Subventionen durch: Umweltpolitisch sei es nicht sinnvoll, den »grünen« Strom wegfallen zu lassen. Die Landesregierung solle über eine Gesetzesänderung nachdenken und den Abbau verhindern, so die Forderung.

Immer häufiger wird offenbar, dass die tatsächlich erreichte Stromerzeugung der Windräder nicht dem entsprach, was deren Erbauer versprochen hatten. Kein Wunder, wenn bei langen Hochdruckwetterlagen im Sommer über halb Europa kaum ein Lüftlein weht, dann stehen auch die Windräder über halb Europa still.

Jetzt stellt sich auch in der Schweiz heraus, dass die Anlagen längst nicht so viel Leistung bringen, wie ihre Planer behauptet hatten. Nur mit viel Zahlenschönfärberei gelang es ihnen, die Windkraft als segensreich darzustellen. So haben die Schweizer 2017 denn auch für ein Energiegesetz gestimmt, nach dem die Windenergie ein Standbein der »Energiewende« werden soll. Mit vorerst 600 bis 800 Windrädern soll die schöne Schweizer Landschaft zerstört werden.

Sogar die Alpenpässe sollen nach den hochfliegenden Plänen mit Windrädern zugepflastert werden, sodass auch noch die letzten Raubvögel in den Alpen zerhackt werden können. Großer Sankt Bernhard und Simplon stehen auf dem Plan. Auch auf dem ehrwürdigen Gotthardpass sollen tatsächlich Windräder entstehen. Dort hat es die Windkraftindustrie geschafft, eine rechtsgültige Baubewilligung für Windräder zu erhalten und darf ab diesem Jahr in der hochalpinen Landschaft Fundamente für fünf Turbinen betonieren. Bisher wurde diese Landschaft immer als besonders empfindlich angesehen.

Doch der Wind hat kein Öko-Einsehen und weht deutlich schwächer, als die Modellrechnungen vorher ergeben hatten. Grundlage für die Volksabstimmung waren Prognosen des schweizerischen Bundesamtes für Energie (BfE), die in einem Windatlas zusammengefasst wurden. Dieser Windatlas soll darüber Auskunft geben, wie hoch Windgeschwindigkeit und Windrichtung in den verschiedenen Regionen sind. Und zwar angeblich auf 100 Meter genau.

Windkraftgegner in der Schweiz werfen jetzt dem Bund vor, mit falschen, übertrieben hohen Daten das Potential zu hoch eingeschätzt zu haben, berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) und fragt nach bei Elias Meier, dem Präsidenten der »Freie Landschaft Schweiz«, der dem BfE eine massive Frisierung der Zahlen vorwirft:

»Das BfE hat vor der Abstimmung nach Möglichkeiten gesucht, um die Windenergie als starke Ressource zu verkaufen, mit welcher der Atomausstieg gelingen würde.«

Das weist die Vorwürfe gegenüber der NZZ zurück und verweist auf viermal höhere Messdaten, über die man jetzt verfüge.

Im Klartext: Der genauere Blick zeigt, wie wenig die Windkraft bringt. Aber das Schweizer Bundesamt weiß Rat: Die Windanlagen werden immer höher und die Durchmesser der Rotoren größer, die damit mehr Strom produzieren könnten.
Sieben bis zehn Prozent Anteil Windenergie sollen es am gesamten Verbrauch sein. Aber nur dann, wenn der Wind weht, bei Flaute gibts eben keinen Strom. Die dafür vorgesehenen 800 Windräder stehen dann nutzlos in der Landschaft. Den Strom müssen dann Kohle- oder Kernkraftwerke produzieren.


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Kommentare ( 101 )

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101 Kommentare auf "Ausgediente Windräder – wer räumt den Schrott weg?"

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Ja, die Bauern haben verpachtet und ordentlich kassiert. Ist auch einfacher als etwas anzubauen. Nur es kann teuer werden. Solche Windparks sind oft GmbH-s oder GmbH & Co KG-s. Laufen weiter mit Verlust sind sie schnell pleite. Die GmbH-s sind in der Regel „leer“, nicht einmal die 25.000 ist mehr drinn. Damit wären die Türme ihre einzige Vermögensgegenstände. Deren Schrott reicht aber nicht, um den Abbau zu bezahlen. In diesem Fall muss der Grundbesitzer dafür bluten, damit es beseitigt wird. Das ist den Scheunentrick – nicht unähnlich dem, bei dem eine Scheune gemietet, mit Altreifen vollgepumpt und „vergessen“ wird. Da… Mehr
Wenn man den Infraschall der Windanlagen hören würde, wäre sicherlich eine breite Diskussion über den Sinn von Windkraft ausgebrochen. Es sind also nicht nur die hier genannten negativen Einflüsse, es kommt auch noch eine wesentliche gesundheitliche Komponente hinzu. Bei der Deutschen Energie Agentur (Dena.de) kann man nachlesen, dass zu den bisherigen 30.000 Windkrafträdern noch einmal das 3-4-fache an Anlagen geplant ist. Es wird in Zukunft keinen Winkel in Deutschland mehr geben, an dem einem nicht Rotoren mit all den geschilderten Nachteilen visuell, unhörbar, unbezahlbar in Betrieb und Abbau auf den Frühstückstisch schauen. Logisch, dass bei dieser Planung die Abstände zur… Mehr

Wo ist die Auflösung dieses Irrsinns – wessen Plan ist das? Wer hat einen Vorteil davon? Bauern, die nur das Geld sehen, sind mir auch ein Dorn im Auge. Wenn die ihre Felder nicht verpachten würden, könnte man sie auch nicht zwingen.

Wie ist es möglich, daß dieser Wahnsinn gegen jegliche Vernunft weitergeht? Realität wird einfach geleugnet. Eine neue düstere Zeit zieht auf. Es ist nichts gewonnen, die moderne Zivilisation (die den Namen nicht verdient), macht mit dem Irrsinn weiter wie schon von Anbeginn der Menschheit an.

Lieber Herr Douglas,
herzlichen Dank für Ihre klaren Analysen und Aussagen, die den ganzen Widersinn aufzeigen. Durch Expertise in der Familie kann ich bestätigen, dass für die komplexen Entsorgungsprobleme rund um Windräder, die aus teils hochgiftigen Verbundstoffen bestehen, keine Vorsorge und Konzept existieren. Aber das ist ja nur ein klitzekleiner Baustein einer von vorne bis hinten nicht durchdachten Energiewende. Rational betrachtet ist es kaum fassbar, was Politik und Ökoindustrie hier gemeinsam anrichten zum großen Schaden von Natur und Mensch.

Man kann nur hoffen, daß die Sinnlosigkeit dieser Anlagen nach Bilanzierung der Entsorgungskosten auch dem letzten Umweltapostel offenbar wird. Was hat man sich immer echauffiert über die Entsorgungs- und Rückbaukosten von Kernkraftwerken bis hin zur letzten Schraube. Wenn man die restlose Beseitigung des Windmühlenmülls mit der gleichen Gründlichkeit verlangt, inklusive der Fundamente, wie es bei Kernkraftwerken selbstverständlich gefordert wird, werden die Betreiber merken, daß Subventionen immer nur dann gewährt werden, wenn niemand, der bei klarem Verstand ist, ohne Förderung investieren würde. Zu vermuten ist, daß sie das immer gewußt haben. Noch eine Erkenntnis steht ihnen bevor: wenn die Politik ein… Mehr

Wünsche darf man haben.

Voraussichtlich wird nichts wird passieren. Der mehr oder weniger monolithisch erscheinende Einheitsblock aus schwarz/rot/grün steht bei 65 plus/minus 3 % und so wird es wohl weiter gehen … .

Die Alternativen dazu präsentieren sich derzeit weder dynamisch noch vertrauenerweckend genug.

Die Wahlbeteiligung bei EU- Wahlen ist üblicherweise gering, so daß die Chancen gut sind, bei entsprechender Mobilisierung einen Erfolg deutlich oberhalb der üblichen Umfragewerte zu erzielen. Wie Sie sagen, Wünsche darf man ja haben, auch wenn man Frau Weidel nicht mit der Guten Fee verwechselt!

Deutschland entwickelt sich rückwärts. Und zur Atomkraft kann ich nur sagen: Wer eine Technologie aufgibt, entwickelt sie auch nicht weiter.

Typisch deutsch! Wem schadet ein Fundament im Boden? Ist doch nicht radioaktiv! Wieso kaputtmachen? Könnte man doch jederzeit ein Getreidesilo draufstellen! Paar Bäume drumrum! Kleine Erinnerung an eine Fehlinvestition!

Wem schadet ein Fundament im Boden?

Auszug aus
http://bi-berken.de/resources/Dimensionen+Windkraftanlagen_.pdf

„Damit das Windkraftwerk auch sicher steht, ist ein entsprechendes Fundament erforderlich. Dies hat einen Durchmesser von 20 – 30 Meter und eine Tiefe bis zu 4 Meter. Hier werden 1.300 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl verbaut.
Insgesamt hat das Fundament ein Gewicht von 3.500 Tonnen.
Bei einer Tiefgründung werden zusätzlich ca. vierzig 15 Meter lange Betonpfeiler in den Boden gerammt.“

► Bodenversiegelung
► Druck

Beides verändert (unberechenbar) die natürliche Umgebungssituation!

Nach 20 Jahren alles wieder umzumodeln, nur um einen Zustand wiederherzustellen, der nicht wiederherzustellen ist, weil eben ja eingegriffen wurde, ist irrational. Der Mensch, auch Sie, in einer industrialisierten Welt ist das Problem. Für mich ist ein Fundament ein künstlicher Steinblock, im Gebirge normal oder ein großer Stein irgendwann irgendwo in der Eiszeit beispielsweise entstanden. Und die Natur arrangiert sich damit.

Stimmt, … ‚die Natur‘ wird sich immer arrangieren können! Weil es bei ihrem genial-flexiblen Anpassungsprinzip ja nicht auf ein paar Jahrtausende und Millionen von Trials & Errors ankommt. So gesehen sind ALLE Naturschutz-Bedenken und -Taten überflüssig… – wer von Flora und Fauna nicht mithalten kann, kickt sich halt selber aus dem Lebensspiel aus. Diese sachlich nüchterne, wert- und urteilsfreie, rein faktische Betrachtungsweise und Darwin, als ihr ‚Entdecker‘, lassen grüßen… – und diese Erwähnung meine ich NICHT zynisch, denn sie ist m. E. vom Grundsatz her und auch empirisch richtig… Nicht zu übersehen und zu bedenken ist trotzdem, … dass die… Mehr
Vielen Dank für die Antwort, Birgit und auch Ihnen Frohe Ostern! Die Frage ist doch immer die gleiche: Wem nützt es? Doch immer dem, dem daraus ein Machtzuwachs erwächst oder dem dann Geld zuwächst: dem Gutachter, dem, der den Boden austauscht, dem Kontrolleur, usw. Wer gibt schon so eine Chance auf, auch wenn die Natur nach 20 Jahren sich vermutlich damit arrangiert hat. Und was tue ich: nicht viel. Wahrscheinlich schaue ich schon bald wieder den Libellen am See zu, die es schon seit 300 Millionen Jahren geben soll. Und das Gedicht, das Charlie Chaplin mit 70 Jahren gesschrieben hat,… Mehr
Charlie Chaplin: Als ich mich selbst zu lieben begann https://www.selbstbewusstsein-staerken.net/charlie-chaplin-gedicht/ Liebe/r Wasdennun, … besten Dank für den Hinweis zu diesem wunderschönen Gedicht! Ich unterschreibe JEDE ZEILE! ————- Gelassen-respektvolles Annehmen des Seienden ist wahrlich der (sich als Mensch entwickelnde) Weg als auch erstrebenswertes Ziel, um auf diese Art BEWUSST auf die vernunftbefreiten und gierig-blinden ‚Verwirrungen‘ der heutigen Zeit reflektiv zu RE-agieren. Ich habe dieses Gefühl kennengelernt – in den 17 Jahren, in denen ich im Dschungel von Honduras zum größten Teil alleine am Rand eines kleinen Dorfes lebte. Losgezogen bin ich mal als kämpferische, rot-grüne ‚Öko-Jüngerin‘, die ‚die Welt‘ retten wollte…… Mehr

Die Beseitigung des Problems liegt dabei auf der Hand und sollte zudem aus Naturschutzgründen allen Beteiligten mehr als recht sein.

Die Ansiedlung der im Aussterben begriffenen Steinlaus im Fundament löst die Frage der Fundamententfernung nachhaltig und dazu biologisch vorbildlich.

Hier erklärt ein bekannter Wissenschaftler die Eigenschaften und die Vorgehensweise dieser nützliches Tiere:

https://www.youtube.com/watch?v=6ehcytFUV38

Die Damen der entsprechend interessierten Fraktionen des deutschen Bundestages werden sicherlich hoch erfreut sein und umgehend eine „Arbeitsgruppe Steinlaus“ ins Leben rufen.

Es geht, man muss es nur versuchen… .

Oder: Maschinenhaus oben und Flügel weg, Spargel stehen lassen! Bei zuviel Strom Wasser reinpumpen, bei zu wenig Speicherenergie nutzen!

Der Betonturm ist sicher nicht unten auf 10 und mehr Bar Wasserdruck ausgelegt. Wozu man die Türme vereinzelt nutzen könnte, wären als Aussichtsturm, mit Kameras als Waldbrandfrühwarnsystem. In alten dicken Burgtürmen sind gerne Fledermäuse.

Es lohnt sich meines Erachtens nicht sich über den ganzen Irrsinn aufzuregen. Besser ist, find ich, sich zurückzulehnen, die Tüte Chips in die Hand zu nehmen und die gebotene Show zu genießen. Auch die erneuerbaren Energien können sich nicht dem alles durchdringenden Wirken der Darwinschen Evolutionstheorie – die schließlich ein eherndes Naturgesetz ist – entziehen. Die Prämisse des „The Survival of the Fittest“ bedeutet letztendlich nichts anderes, als dass die Windkraft komplett vom Energiemarkt verschwinden wird, wenn sie langfristig nicht gegenüber anderen Energieformen wettbewerbsfähig ist. Der Kommunismus kollabierte im Ostblock, als deren Staaten nicht mehr genügend Kapital zu Verfügung hatten,… Mehr
Die Windkraft / Stomerzeugung durch WEA erfordert zur Einbindung in das noch funktionierende Stromnetz eine Menge Änderungen und zusätzliche Infrastruktur die eine Menge kostet und von der Alklgemeinheit bezahlt werden müssen. Je mehr Windräder um so mehr. Je schneller mehr WEA gebaut wird um so mehr muß diese Infrastuktur ausgebaut und daraf ausgerichtet werden. Wenn dann die Konventionellen Kaftwerke außer Betrieb gesetzt und abgerissen werden und es Offensichtlich wird daß es so niocht Zuverlässig funktioniert kann man das Ganze nicht rückgängig machen und man muß versuchen das Ganze wieder gebrauchsgerecht zu machen, koste es was es wolle. Schon heute ist… Mehr

Unter https://www.konstruktionspraxis.vogel.de/staerkere-windraeder-altern-schneller-a-750154/
Stand : 04.09.18
Lager-Schäden
Stärkere Windräder altern schneller

„Die aktuellen 1-MW-Windenergieanlagen haben ein Probem – die hohe Belastung beeinträchtigt die Lebensdauer der Hauptwellenlager und der Getriebelager, was unter Umständen zu Totalausfällen führen kann.
Windkraftanlagen sind mit mehreren verschiedenen Wälzlagern bestückt, die unterschiedlich schnell verschleißen. Die heutzutage in größeren Windkraftanlagen auftretenden höheren Belastungen stellen konventionelle Lagerausführungen auf die Probe – besonders bei Hauptwellenlagern.
Die Herausforderung besteht darin, dass viele Windkraftanlagen eine größere Überholung bereits der ersten 7 bis 10 Jahre erfordern. Das bedeutet höhere Ausgaben für Betrieb und Wartung über den Lebenszyklus der Windkraftanlage…..“

Schön, daß auch die Problematik der Fundamente erwähnt wurde, das fällt sonst meist unter den Tisch. Sieht ja keiner…

Was wohl auch noch problematisch sein könnte: Die Vereisung. Ich stelle es mir nicht sehr angenehm vor von einem Eisklumpen getroffen zu werden, der sich am Rotorblatt gebildet hat und in die Landschafft geschleudert wird, mit Karacho.
Schon die Placken aus zigtausend geschredderten Insekten und Vogelfedern dürften zu unerfreulichen Flugobjekten werden.

Aber – grünseidank! – wird das ja nicht weiter erwähnt, wogegen jede flackernde Glühbirne auf dem Klo eines AKW brav als „Störfall“ in die Statistik einfließt… 😉