Blackbox KW 47 – Das Wort zum Sonntag: Bleiben ist seliger denn gehen

Frank-Walter bastelt an der SED 2.0, Oberlehrer Wolfgang tadelt die Parlamentarier und Lindner ist schlecht nach Schwampel-Likörverkostung. Lasset uns beten!

Wir wollen den Sonntag besinnlich beginnen. Mit einer Facebook-Predigt Rainers, des Peinlichen, mit Woelki-Worten aus Köln. Ohne Kreuz und Käppi steht er da, vor einer Hundewiese mit Bäumchen – statt Kerze oder Kreuz hält der heilige Mann eine Tüte in der Hand.

„Frische Brötchen zum Frühstück, das ist eine feine Sache“, verkündet der Erzbischof, und gleich mit diesen Worten hat er unsere ganze Aufmerksamkeit. Selbst ein Ungläubiger muss zugeben, Woelki hat recht! Laudate Dominum! Laudate Pistorem! Wir können hier nicht die ganze Predigt wiedergeben, da wir aus alter Angewohnheit bei Predigten immer wegzudummeln pflegen, aber so viel ist hängengeblieben: Der Teufel hat das Auto gemacht, deshalb ist für den Christenmenschen kein Weg zu weit, um per pedes (oder e-Bike) die gebackenen Gaben zu empfangen! Gehet hin zum Bäcker. Gehet! Nicht fahret, so steht es bei Paulus geschrieben (obwohl Theologen einwenden, dass Paulus weder Volkswagen noch Daimler kannte, aber da mischen wir uns nicht ein).

♦ Recht eigenwillig interpretiert auch Horst von der christlichen Bayern-Union seine Heiligen. Das Zitat „bleiben ist seliger denn gehen“, behauptet er, in alten Schriften gefunden zu haben und zögert seinen Abschied hinaus. Zunächst gründet er eine Kommission mit den Jungen Wilden der Partei – Edmund Stoiber, Theo Waigel und Barbara Stamm –, die „den Untergang“ der CSU organisieren soll. Oh, Pardon! Den „Übergang“!

♦ Bei der Merkelianischen Glaubensgemeinschaft (mit der schwarz-rot-grünen Göttin An-Gaia-la) könnten die Turbulenzen bald enden! Womöglich kehren die von einem Aufwiegler namens Martin verhexten Abgefallenen schon bald in die Gemeinschaft der Gläubigen zurück.

♦ Genug des Religiösen! Es scheint wohl das Verdienst Frank-Walters, des ersten Steinmeiers, zu sein, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands neues, vielleicht sogar grünes Leben einzuhauchen. Jedenfalls hat unser Präsident mit allen (!) Parteien gesprochen, um zu klären, wer welchen Part im Schland-a-lament übernimmt. Ein wahrlich gelungener Witz der Geschichte, dass ausgerechnet „Die Linke“ wieder nur Blockpartei wird.

♦ Die Linke kann das selber noch gar nicht begreifen. Nur so ist zu erklären, dass ein verdienter Kader versuchte, seine „Aus- und Weiterbildung als SED-Propagandist“ als Fachschulabschluss anerkannt zu bekommen.

♦ Merkels neuer parlamentarischer Bundesschulmeister Wolfgang fühlt sich als Sahneschäuble, als Kirsche auf der Parlamentstorte, offenbar prima aufgehoben. Mittels Handyfoto- und Twitterverbot will er Klassenclowns und Volksvertretungslümmel auf Vordermann bringen. Damit er nie wieder Bilder wie etwa vom Volkstrauertag sehen muss, wo im Hohen Haus von der Union sieben, von der SPD sechs, von der FDP drei, von den Grünen acht MdBs und von den Linken gerade mal einer auftauchten – und die AfD die absolute Mehrheit hatte.

♦ Obwohl Merkel-Medien versuchen, das Bild einer souveränen Kanzlerin zu vermitteln, lassen sich Auflösungserscheinungen bis in ihr engstes Umfeld beobachten.

Harmlos ist da noch der Jung-Unionist aus Düsseldorf, der sagte: „Ich habe, ehrlich gesagt, nicht das Gefühl, dass Frau Merkel so viel geleistet hat.“ Schmerzhafter dürften die Absetzbewegungen ihres schwarzen Peters sein. Ausgerechnet Altmaier, der der leider vergebenen Frau Merkel-Sauer immer geschworen hatte, er wolle „allein durchs Leben gehen“, wurde erwischt, wie er nach den Jamaika-Verhandlungen mit roten Bäckchen „durch die Menschen pflügte“, um einer Angebeteten zuzurufen: „Liebe Frau Roth, Sie waren großartig!“ „Worauf diese mit den Tränen kämpfte.“

♦ Auch international wird Angela Merkel nur noch umgarnt (etwa von Macron oder der EU), wenn „wir“ dafür bezahlen. Die Chinesen hingegen, die ihren Namen schon immer wie „Ma-kel“ aussprachen, bezeichnen sie inzwischen als „Baizuo“, was so viel bedeutet wie ‘gebildeter Dummkopf, der sich für Frieden, Gerechtigkeit, Flüchtlinge, Minderheiten und Umwelt einsetzt, und seinem Land damit eine traurige Zukunft beschert‘.

♦ Aber Merkel wäre nicht Merkel, wenn sie nicht die kleinste Kleinigkeit zur Gefolgschaftsmotivation nutzen würde. Soeben sagen Forscher verheerende Erdbeben voraus, weil sich die Erddrehung verlangsamt, und schon folgt der Aufruf aus dem Kanzleramt: Auf zum Rotationswandelgipfel!

♦ Schneller verglühte wohl keine Sternschnuppe am sozialdemokratischen Firmament als Martin Schulz, dessen 100%iges „Nein zur Groko“ derzeit so viel wert ist wie sein 100%-Wahlergebnis. Politologen wollen in Zukunft die politische Halbwertszeit in „t minus Schulz“ berechnen.

♦ Nachdem seine Partei die deutsche Kraftwerkstechnik jahrelang für obsolet und Windräder und (chinesische) Solarzellen für opportun erklärte, beschimpfte der gelernte Buchhändler Schulz öffentlich Siemens-Chef Kaeser als „verantwortungslos“, weil der die Kraftwerkssparte logischerweise dichtmachen will. Das war mindestens so glaubwürdig wie der Auftritt des EU-Millionarios Schulz als Trillerpfeife in Gewerkschaftsweste auf einer IG-Metall-Demo.

♦ Haben wir zu wenig Lindner im Text? Nur, weil dem bei der Schwampel-Schnapsverkostung von grünen und schwarzen Likörchen übel geworden ist?

♦ Da wären wir fast aus unserem Regie-Sessel gekippt: TV-Regisseur Dieter Wedel taucht im Zusammenhang mit der #metoo-Kampagne auf? Ach so, früher, als Jüngling, wurde er von Schwulen bedrängt. Und wir dachten schon …

♦ Pflichtgemäß Auszüge aus der Serie „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“: Spezialeinheiten schützen Volksfeste, 10-jähriges Mädchen nach brutaler Attacke von halbwüchsigen Syrern muss per Heli ins Krankenhaus, 15 „Männer“ attackieren vier Düsseldorfer mit Messer und Elektroschocker, 51-Jähriger in Münchner S-Bahn schwer verletzt, undundund. Selbst Thomas, die Misere, wird leicht nervös und lässt mehrere Syrer unter Terrorverdacht festnehmen. Die Justiz ließ die Verdächtigen umgehend frei, weil „zum jetzigen Zeitpunkt“ wohl nichts geplant sei. Vielleicht etwas später?

Wir aber warten immer noch auf die Erklärung von Katrin Göring-Eckardt, über welche drastische Änderung sie sich nun genau dermaßen freut…

♦ Ein G20-Krawallbruder wurde zu drei Jahren ohne Bewährung verurteilt? Ach so, der war auf Bewährung beim Krawallmachen.

♦ Ja, es gibt sie noch: mitfühlende Richter in schweren Zeiten. Ein Richter in Rottweil bat ein vergewaltigtes Mädchen, es möge für den Richterspruch Verständnis haben, „so schwer es auch fällt“. Schließlich hatte der Täter mit „sieben Voreintragungen im Bundeszentralregister – davon drei wegen Körperverletzung“ – eine schwierige Kindheit in einem „Familienclan“. Bei einer solch positiven Sozialprognose musste das Gericht einfach auf Bewährung entscheiden. Oder gehört der Richter auch zum Clan?

♦ Im Homeland NRW hat die Justiz nun genug vom Gemecker der juristischen Laien und verurteilte zwei Messerstecher (Opfer fast tot) zu … Tja, das sagt Justitia nicht. Geht ja auch niemanden was an. Und eigentlich ist auch gar nix passiert…

♦ Eine sogenannte „Künstlergruppe“, Preisträger der Kahane-Stiftung, stellte dem AfD-Abgeordneten Höcke ein kleines „Holocaust-Denkmal“ vors Haus. „Das ist eine wunderbare Idee“, jubelt Denkmal-Initiatorin Lea Rosh, sie will jetzt auch so eins im Garten haben.

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Stichwort „Baizuo“:
„Viele chinesische Internetnutzer bezeichnen Angela Merkel als Baizuo“,
nachdem die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua im Zusammenhang mit dem
Abbruch der Jamaika-Gespräche über „Merkels Ende und Deutschlands traurige Zukunft“ berichtet habe.“

Krass – jetzt sind nicht mehr nur die schweizer Zeitungen das neue „Westfernsehen“, sondern selbst im kommunistischem China wird wahrheitsgetreuer berichtet als in unseren MSM.

Finis Germania!

… und fürchtet euch nicht vor diesem christlichen Feste, genannt auch Weihnachtsmarkt. Ihr seid geschützet durch grundgütige Engelchen mit Maschinenpistolen. Euer Bratwurst- und Holzspielzeugrausch sei von glückseliger Weihnachtspracht überzogen. Genießet in Ruhe (wie ‚damals‘ noch) euren Glühwein zwischen Betonpollern, dank der neuen Bereicherung unserer Kultur (die ja nicht wirklich auszumachen ist in Deutschland). Allah sei dank, haben wir nun endlich diese ‚Kultur‘, die die Deutschen nie hatten. Erfreuet euch an euren Weihnachtsständen, liebe Deutsche (entschuldigung, es muss natürlich heißen: liebe die, die schon länger hier leben). Rein wirtschaftliche Frage: Wie weit wird der Umsatz der Budenbetreiber und Schausteller dieses Jahr… Mehr

Jetzt aber mal langsam! Man kann doch Chulz nicht vorwerfen, wenn er sich politisch weiterentwickelt. Vielmehr sollten wir mit Bewunderung zur Kenntnis nehmen, wie schnell er sich entwickelt. Noch vor 10 Tagen sagte er voller Inbrunst, dass er nie in eine Koalition mit Merkel einsteigen würde! Heute ist er bereit, seine Partei auf 10% zu fahren, um Merkel wieder ins Kanzleramt zu hieven. Politiker, die sich so schnell entwickeln und bereit sind Verantwortung zu übernehmen, braucht das Land. Lindner sollte sich mal ein Beispiel nehmen.

Da können die armen Vögel in Deutschland ja nur hoffen und beten, dass KGE endlich mit ihrer besonderen Fürsorge aufhört. Immerhin werden in den Windrädern massenhaft Vögel und Fledermäuse bei lebendigem Leib geschreddert und müssen elend verenden. Das wird natürlich momentan immer wieder verharmlost und als Mythos bezeichnet. Aber einfach mal „windräder schreddern vögel sturmimwald“ googeln, da finden Sie einen etwas ausführlicheren Bericht mit fotografischer Dokumentation.

Zwei Anmerkungen zum Schandurteil gegen den Vergewaltiger:

1. Ein Schöffengericht ist mit Schöffen besetzt. Dies sind normale Bürger, keine Berufsrichter, und meist ohne juristische Ausbildung. Ich kenne die konkrete Zusammensetzung der Kammer nicht. Oft besteht das Gericht aber aus einem Richter und zwei Schöffen, wobei die Schöffen dasselbe Stimmengewicht wie der Richter haben. Das bedeutet, dass ein oder sogar zwei der Schöffen offenbar kein Problem mit der Urteilsempfehlung des Richters hatten.

2. Schöffe kann jeder Deutscher ohne nennenswerte Vorstrafen werden. Da beständiger Mangel an Schöffen herrscht, wird normalerweise jeder Bewerber (formloses Schreiben an das zuständige Amtsgericht oder die Stadtverwaltung) auch gewählt.

In der Praxis ist es aber so, daß der Berufsrichter mit seinen „fachlichen“ Argumenten die Richtung vorgibt. Auch soll es üblich sein, mittels Terminierungsplan der jeweiligen Hauptverhandlung die „passenden“ Schöffen bewußt an die Seite zu stellen.

Beides mag richtig sein, insbesondere die Marschrichtung durch den Berufsrichter. Aber mehr kann der Richter nicht tun. Er hat keinerlei Sanktionsmöglichkeiten und muss das Votum der Schöffen akzeptieren, solange dieses nichts rechtswidrig ist.

Es kommt also eben auf die Schöffen an. Wer aus Harmoniegründen seine eigene Meinung verleugnet, sollte aber eh nicht als Schöffe tätig werden.

Da sich gerade besonders rot-grün bewegte Weltenverbesserer und Migrationseuphoriker für das Schöffenamt interessieren dürften, ist ohne Weiteres erklärlich, weshalb die Schöffen wohl in aller Regel keine Schwierigkeit haben, mit dem gleichermaßen welt- und ausländerfreundlich eingestellten Richter konform zu gehen.

Heute kommt ein Tatort im Ersten, in dem ein iranischer Flüchtling tot aufgefunden wird und eine politisch motivierte Tat vermutet wird.
Der Fall Maria L. wird wohl nie in einem Tatort verarbeitet. Geht ja wohl auch niemanden was an ?

Wie immer, köstlich!

Die Retterin der Planetinnen:comment image

Wunderbarer, amüsanter Artikel. Wenn es nicht alles traurige Realität wäre, könnte man sogar lachen.

Wieder eine besonders sprachlich gelungene Sammlung von den unglaublichen Freuden und Vorkommnissen, die uns die hl. Angela seit 2015 beschert hat. Vor allem die in Geschenkpapier eingepackten Betonpoller vor Weihnachtsmärkten, zeigen auf eindrucksvolle Weise die Verdienste, dieser Scheinheiligen. Entsetzt hat mich die Tat der Jugendlichen in Schwerte und das Urteil der Richter bleibt geheim. Ich kann um eine weitere Ungeheuerlichkeit aus dieser Stadt ergänzen : Am 30.11.17 findet da im Gemeindezentrum eine Disskussionsveranstaltung statt, mit dem Titel : Gewalt in den Religionen. Man will dabei der Frage nachgehen, ob der radikale Islam nicht so sehr eine Eigenheit einer besonderen Religion… Mehr

Okay, Sie sind schuld, dass ich meinen Nachmittagskaffee gerade
verschüttet habe -ihr letzter Satz -ich lach mich schief!
„Bin gespannt, wann man in Bayern nicht mehr Grüß Gott sagen darf,
weil man damit Muslime beleidigt“

Das Verheerende ist aber, dass es viell. bald Realität ist.

DAs werden die Bayern vielleicht schmerzlich lernen müssen, spätestens, wenn auf ein „Grüß Gott“ mit einem „Allah u Akbar“ geantwortet wird, mit allen bekannten Zutaten, die psychisch auffällige Einzeltäter heutzutage zu bieten haben, angefangen damit, daß sie in der Regel in Gruppen auftreten.

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