USA stoppen russischen Öltanker im Atlantik

Die USA erhöhen den Druck zur Durchsetzung ihrer Energiesanktionen gegen Russland. Nachdem tags zuvor mit der M/T Sophia ein offiziell staatenloser Öltanker von der US Coast Guard im Karibikraum gestoppt wurde, beschlagnahmten US-Streitkräfte am Mittwoch mit der M/V Marinera erstmals einen Öltanker unter russischer Flagge.

Screenprint: via X

Das Alaska-Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Gegenpart Wladimir Putin scheint inzwischen etwas zu verblassen. Nach diversen gescheiterten Versuchen der Befriedung des anhaltenden Konflikts in der Ukraine haben die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland nun einen neuen Höhepunkt erreicht.

Nach der Festsetzung des staatenlosen Öltankers M/T Sophia zu Beginn der Woche setzte die U.S. Coast Guard im Zuständigkeitsbereich des US European Command (EUCOM) am Mittwoch auch den Öltanker M/V Marinera fest, der unter russischer Flagge fährt. Begründet wurde das Vorgehen mit Verstößen gegen die US-Sanktionen.

Das US-Sanktionsregime gegen die sogenannte russische Schattenflotte zielt darauf ab, zentrale Einnahmequellen Moskaus aus dem Öl- und Gasgeschäft systematisch auszutrocknen. Dies geschieht, indem Energieunternehmen, Finanzströme, Dienstleistungen und Logistiknetze schrittweise blockiert oder vollständig eliminiert werden.

Das überwiegend sanktionierte Öl- und Gasgeschäft Russlands läuft vor allem über die gigantische Schattenflotte und wird über Drittstaaten abgewickelt – etwa über Häfen in Indien, Afrika und Südamerika, insbesondere in Venezuela. Das Land hatte in der Folge erst am 3. Januar einen amerikanischen Militärschlag erlebt und steht seither unter weitgehender Kontrolle Washingtons.

Neue Linie der Abschreckung

Im Fall der Marinera operierte EUCOM über mehrere Wochen und verfolgte das Schiff nördlich der schottischen Küste, in unmittelbarer Nähe der sogenannten maritimen GIUK-Lücke, wo auch der Zugriff des US-Militärs erfolgt.

Die US-Aufklärung erhielt bei ihrer Aktion Unterstützung durch das britische Militär, das damit an der ersten bekannten Festsetzung eines russisch beflaggten Tankers beteiligt war. Damit dürften die letzten Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende in der Ukraine zunächst passé sein.

Das harte Eingreifen, das einem drastischen Kurswechsel der amerikanischen Politik folgt, zieht entlang der Greenland-Iceland-United Kingdom-Gap, der GIUK, scheinbar eine neue Linie der hemisphärischen Machtbasis der USA.

Diese Linie gilt der NATO seit der Zeit des Kalten Krieges mit der Sowjetunion als U-Boot-Abwehr- und Frühwarnlinie. Entsprechend scheint die US-Operation entlang dieser Region militärisch kalkuliert und lässt zugleich eine politische Sichtbarkeit der Strategie Washingtons erkennen. Es ist ein klares „Bis hierher und nicht weiter“, das man in Moskau kaum falsch interpretieren wird, wo die Reaktionen seit dem Militärschlag gegen Caracas entsprechend heftig ausfallen.

Parallel zu dieser Entwicklung signalisierte Washington, Venezuelas Ölverkäufe künftig nach eigenem strategischem Interesse zuzulassen und zu kontrollieren. Praktisch bedeutet dies einen Entzug des Zugriffs auf dieses Marktsegment für Russland, China und den Iran, der vor allem militärisch mit Venezuela im Bereich der Drohnenfertigung verbunden war. China, das bislang einen Großteil seines Schweröls aus Venezuela bezog und zu den Nutznießern des billigen, sanktionierten Öls zählt, das weit unter dem Marktwert verkauft wird, steht nun vor einem Versorgungsengpass und der Exportzuweisung oder Quotierung des Öls durch die USA.

Indien, das raffiniertes russisches Öl bislang als eine Art Handelsdrehkreuz größtenteils nach Europa weiter exportierte, könnte im Falle einer Eskalation der amerikanischen Politik Schwierigkeiten bekommen, dieses Geschäftsmodell aufrechtzuerhalten. Für Europa wiederum könnten die Energiepreise im Zuge der harten Linie der Amerikaner schon bald drastisch steigen.

Offensichtlich ist, dass die USA Venezuela nicht isolieren, sondern funktionalisiert in ihre Geostrategie einbinden.

Die USA wählen damit eine Strategie symbolischer maritimer Dominanz und setzen den ökonomischen Hebel der Kontrolle über rund 40 Prozent der globalen Erdölreserven gezielt gegen ihren wichtigsten geopolitischen Rivalen China ein.

Moskau versucht derweil, den Präzedenzfall der Marinera als eine Form amerikanischer Piraterie darzustellen und ihn als Angriff auf die eigene Handelsfreiheit zu framen. Gleichwohl ist offensichtlich, dass es sich bei dem Schiff um ein Fahrzeug aus dem Sanktionshandelsmilieu handelt. In einer Stellungnahme berief sich das russische Transportministerium auf die UN-Konvention des Seerechts und die Freiheit der Navigation auf hoher See aus dem Jahre 1982 und bemerkte, dass kein Staat das Recht habe, Schiffe anderer Staaten festzusetzen.

Vom Sanktionsregime zur Machtprojektion

Die Enterungen der beiden Tanker Marinera und Sophia, die der sogenannten Dark Fleet zugerechnet werden, markieren den Übergang von bislang nur punktuell und oft halbherzig durchgesetzten Energiesanktionen hin zu einer physischen Durchsetzung der von den USA angestrebten globalen Ordnung. Sanktionen bleiben nicht länger ein rechtliches oder finanzielles Instrument, sondern werden auf See exekutiert.

Energiepolitik wird damit endgültig zu einer maritimen Machtfrage. Sie manifestiert sich in der Neuordnung hemisphärischer Einflusszonen, die in ihrer Logik an eine neue, aktualisierte Monroe-Doktrin erinnert: Kontrolle durch Präsenz, Durchsetzung durch Zugriff, Legitimation durch national definierte Ordnungspolitik Washingtons.

In diesen Zusammenhang gehört auch die von US-Präsident Donald Trump angestoßene Debatte über ein mögliches Referendum in Grönland und die Einbindung dieses – räumlich wie strategisch, nicht zuletzt über die Beringstraße – zentralen Ressourcenraums in den Einflussbereich der Vereinigten Staaten. Territoriale Fragen werden dabei weniger als klassische Annexion, sondern als Frage funktionaler Zugehörigkeit verhandelt.

Die nun vollzogene Kontrollgewalt über venezolanische Öl-, Gas- und weitere Ressourcenvorkommen unter der Ägide Washingtons stärkt nicht nur die Dollar-Souveränität der USA, da künftig die Zahlungsmodalitäten für den Export dieser Güter maßgeblich von amerikanischer Seite bestimmt werden. Sie schafft zugleich einen erheblichen geopolitischen Hebel für künftige Verhandlungen zwischen den beiden Supermächten USA und China.

Gerade vor dem Hintergrund der zuletzt im Dezember eskalierten Debatte über die Verfügbarkeit seltener Erden und den politisch gesteuerten Rücklauf der chinesischen Exportmaschine erhält dieser Hebel besonderes Gewicht. Kontrolle über Energie- und Rohstoffströme wird damit zum zentralen Verhandlungsinstrument einer sich neu ordnenden Weltwirtschaft.

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Kommentare ( 97 )

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97 Comments
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November Man
3 Stunden her

Die Russen sollten jetzt kurzen Prozess machen und alle die an der illegalen Kaperung beteiligte amerikanische Kriegsschiffe kurzerhand versenken. Nur so lernt Trump, dass er nicht alleine auf der Welt ist.

Lepanto
10 Stunden her

„Trump 2024“ war eine PsyOp. Trump kämpft nicht gegen den Deep State, sondern er wurde vom Deep State an die Schalthebel der Macht gelassen, um als Containment die kriegsmüden MAGA Wähler zu kapern und die Agenda weiter vorantreiben zu können. Nur weil jetzt vom Regime „Woke“ bewusst weggelegt wurde, heisst das nicht, dass sich etwas geändert hat. Oder um es mit Tancredi aus Tomasi di Lampedusas Roman «Der Leopard» zu sagen: Es muss sich alles ändern, damit alles so bleibt wie es ist. Smart Cities von Klaus Schwab? Pfui! Smart City Gaza von Trump? Hui. Alle Never-Trumper und NeoCons, die… Mehr

Thomas
10 Stunden her
Antworten an  Lepanto

Trump verfolgt einen komplett anderen Ansatz als Obiden.
America first vs. managed decline der USA und des Westens insgesamt.
Nationalismus anstatt Globalismus.

Last edited 10 Stunden her by Thomas
verifizierer
9 Stunden her
Antworten an  Lepanto

In diese Richtung sind einige abgedriftet: Egal was passiert, alles ist vom Deep State geplant und festgelegt :-). Oft passiert das bei Mitbürger, die zum Beispiel während der Coronomaßnahmezeit „aufgewacht“ sind und dann ihre Versäumnisse der Jahre davor im Schnellverfahren mit Youtubevideos nachholen um ihr altes angekratztes Weltbild schnell durch ein neues vereinfachtes ersetzen zu können. Komplexe Sachverhalte werden nicht tiefgründig analysiert weil es sehr aufwendig ist, sondern nur oberflächlich um sie dann wild zusammen zu würfeln. Ohne Namen zu nennen sehe ich das auch bei bekannte Analysten, die sich in ihren ursprünglichen Bereichen ganz gut entwickelt haben, aber bei… Mehr

Lepanto
8 Stunden her
Antworten an  verifizierer

Geben Sie Brian Berletic eine Chance. So eine nüchterne Analyse werden Sie selten finden – und bis jetzt lag er konstant richtig.

Last edited 7 Stunden her by Lepanto
verifizierer
7 Stunden her
Antworten an  Lepanto

Eigendlich gebe ich jedem eine Chance. Aber solche selbsternannten „Experten“ ohne jegliche Expertise oder Ausbildung gibt es tausende im Netz. Ein unbedeutender ehemaliger Soldat für elektro-optische Waffeninstandsetzung in Japan ohne sonderliche hochwertige Ausbildung ohne große öffentliche Resonanz gehört jetzt nicht zu meinen bevorzugten Quellen. Dieses Phänomen taucht auch immer mehr in der Diskussionskultur auf: Anstatt argumentativ zu antworten wird einfach auf einen einzelnen Youtubetypen hingewiesen der einem angeblich das komplexe Weltgeschehen allumfassend erklärt. Während ich eher mein Meinungsbild aus tausende verschiedene Ansichten, Meinungen und Perspektiven mühselig zusammen bastel, hängen sich viele an die Lippen einzelner. Was ich auch immer öfters… Mehr

verifizierer
7 Stunden her
Antworten an  Lepanto

Ein weiterer Tip an Lepanto:
Man muß nicht immer mit der Berichterstattung von Tichys Einblick übereinstimmen, aber damit haben sie die Analysen eines Netzwerkes altgedienter hochwertiger Journalisten zur Verfügung mit jahrzehntelanger Erfahrung, die vor allem völlig unabhängig von irgendeinem Verlagshaus studierten Journalismus betreiben. Das kann manchmal aufschlußreicher sein als irgendein Youtubeanalyst mit ein paar hunderttausend Follower der in Thailand lebt.

Hutten
7 Stunden her
Antworten an  verifizierer

Warum legen Sie sich so für die USA ins Zeug? Bitte vergessen Sie nicht, daß die USA zweimal Krieg gegen Deutschland geführt haben und dies keineswegs aus Liebe zum Deutschland. Trumps Unterstützer waren ja größtenteils in der Hoffnung, daß dieser den von den Woken geschändeten Rechtsstaat nach innen und außen wiederherstellt. Leider tut es das nicht, sondern wandert in den Fußstapfen von George Bush jun. Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, daß Trump in seiner Blase teilweise den Kontakt zur Realität verloren hat und in den Händen von schlechten Beratern ist. Vielleicht spielt hier auch die Ermordnung von Charlie… Mehr

verifizierer
6 Stunden her
Antworten an  Hutten

Ein bißchen einfacher Geschichtsunterricht für sie: Trump hat während der beiden Weltkriege noch gar nicht gelebt und die Bushfamilie steht in großer Feindschaft zu Trump. Die USA mußten gegen Deutschland Krieg führen um die Welt vor der Nazityrannei der Deutschen und um die Deutschen vor sich selber zu retten. Hunderttausende junge amerikanische Soldaten haben dafür auf der anderen Seite der Welt ihr Leben geopfert. Wenn sie das hier öffentlich als negativ für Deutschland darstellen gibt mir das schwer zu denken und ist für mich ein Hinweis auf die eigendlichen bedenlichen Beweggründe für ihren pauschalen Amerikahass bis in die heutige Zeit… Mehr

Egge940
11 Stunden her

Man sieht wieder, jeder nicht verbrannte Liter Diesel oder Benzin hilft. Wir sollten den Ausbau der Freiheitsenergien weiter forcieren und uns von den Schurkenstaaten unabhängig machen.

DELO
11 Stunden her

Etwas wirrer Artikel, der einiges durcheinander wirft. Witzig auch die antiamerikanischen Kommentare im Forum dazu. Klar ist: Die verhaltene Reaktion Russlands zu dem Vorfall – und die ist mehr als verhalten – signalisiert, daß man die Aktion durchaus als im Rahmen des möglichen betrachtet. Immerhin wurde das Schiff von russischen U-Booten und Kriegsschiffen begleitet, die auch anders hätten handeln können. Sieht eher nach einer Roten_Telefon_Aktion aus.

Rasparis
11 Stunden her

Immerhin – die „internationale Ordnung“ (= NWO) einer Logenaristokratie, ironischerweise zuerst institutionell implementiert 1776 in den U.S.A., scheint sich nun mit Trumps anglozionistischen Kaperbriefen facon Drake und Morgan endgueltig aufzuloesrn.

Ostfale
11 Stunden her

Lasst doch den Donald in Ruhe, er macht ja sogar sehr Vieles richtig, von dem was man ihn machen lässt. Aber das ist doch eine Binsenwahrheit, daß US-Präsidenten seit Generationen inthronisiert werden, wenn „man“ davon ausgehen kann, daß sie die besten Verfechter der Interessen potenter Kreise in den USA und darüber hinaus sein werden. Im Falle Ukraine ist er an der Weggabelung irrtümlich falsch abgebogen und wird zurückgepfiffen und in punkto China wird er gleichfalls den Schwanz einkneifen müssen, wenn es Peking zuviel wird was er anstellt und es dann seine Finanzforderungen an die USA beizutreiben gedenkt, was die USA… Mehr

Haba Orwell
12 Stunden her

Röper (bei dem ich nichts von 1968 spüre) warnt vor weiterer Gefahr – die Piraterie könnte die EUdSSR ermutigen, die sich eh schon länger in der Ostsee mit Piraterie versucht: „Die Gefahr, dass die Piraterie der USA die EU zu gefährlichen Fehlern motiviert – Anti-Spiegel“ > „… Die USA sind bei Venezuela zu offener Piraterie übergegangen und haben mehrere Tanker mit Ziel Venezuela festgesetzt. Die EU könnte sich dadurch zur Kaperung von Tankern mit Ziel Russland motiviert fühlen, was jedoch gefährliche Folgen haben dürfte. … realpolitisch wäre das etwas völlig anderes, denn die Atommacht Russland ist nicht das kleine Venezuela… Mehr

Ralph Martin
12 Stunden her

Bilden die Russen jetzt militärisch begleitete Konvois über den Atlantik, um ihre Handelsflotte zu schützen?

Juergen P. Schneider
13 Stunden her

Die Mehrheit der deutschen Untertanen sonnt sich in ihrem beschränkten Antiamerikanismus. Die im Niedergang befindliche deutsche Industrie und ihr Exportvolumen sind nach wie vor abhängig von der Sicherheit der internationalen Seewege. Wer garantiert diese Sicherheit? Es sind die USA und nicht die als Bundesmarine getarnte deutsche Heringsflotte. Die Amerikaner können uns jederzeit den Stecker ziehen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass 80 bis 90% der Cloud-Computing-Zugänge in den Händen amerikanischer Big-Tech-Unternehmen sind. Die Zeigefinger-Wedler in Buntschland sollten vielleicht einmal die geopolitischen Realitäten zur Kenntnis nehmen und sich ihr weltfremdes Moralgeschwafel sparen.

Lepanto
10 Stunden her
Antworten an  Juergen P. Schneider

Nordstream vergessen?

verifizierer
8 Stunden her
Antworten an  Lepanto

Die Nordstreamzerstörung während der Ära Joe Biden, Scholz und seiner Außenministerin Baerbock, welche von den Linken und insbesondere von den GRÜNEN in Deutschland gefeiert wurde.

Lepanto
6 Stunden her
Antworten an  verifizierer

Ja, genau die Nordstreamzerstörung, an der auch Trump keinerlei Aufklärungsinteresse bekundet und welche unsere Liberal-Konservativen stets brav ausblenden. Ich verweise auf meinen ausführlicheren Post oben.

Scholz/Merz egal. Beide machen, was die USA befiehlt.

Trump/Biden egal. Beide erfüllen (aussenpolitisch) den „Washington Consensus“.

verifizierer
5 Stunden her
Antworten an  Lepanto

Wenn die von den Bürgern gewählte deutsche Regierung sich verhemt dafür einsetzt, das nach jahrzehnten die günstige Energieversorgung aus Russland gekappt wird auf der der Wohlstand des Landes aufgebaut wurde, ist das nicht das Problem von Präsident Trump auf einem anderen Kontinent. Die GRÜNEN sind ja sogar mit der Ankündigung offen in den Wahlkampf gegangen das sie Nordstream abschaffen wollen bevor sie in die Regierung gewählt worden sind. Wenn die deutschen sich nicht selber für eine Aufklärung einsetzen, warum soll es dann ein Land machen welches von der „Dummheit“ der Deutschen profitiert? Es stehen zahlreiche andere Länder bereit, die gerne… Mehr

Deutscher
14 Stunden her

Man sieht an der Kommentarspalte, dass die „Konservativen“ in Deutschland am Ende eben doch auch links ticken. Sie haben den Antiamerikanismus / Antikapitalismus der 68er tief inhaliert und ziehen es im Zweifel dann doch vor, weiterhin vom anderen Amerika, dem der Democrats, der Linken und Woken, dominiert zu werden. Nun, dann ist und bleibt Merkel/Merz/Brandmauer genau die richtige Politik für Euch 👍🏻

Hutten
13 Stunden her
Antworten an  Deutscher

Als Deutscher habe ich keine Lust , in einem von den USA durch völkerrechtswidrige Aktionen vom Zaun gebrochenen Weltkrieg atomar zu verdampfen. So einfach ist das. Was glauben Sie eingentlich, wie lange sich Russland und China dieses Gebaren des Epstein-Freundes noch gefallen lassen? Wir Deutsche müssen endlich souverän werden und uns von den USA trennen.

Deutscher
13 Stunden her
Antworten an  Hutten

Es gibt keinen atomaren Krieg. Wenn, dann hätte er als finaler Shodown in den 60er Jahren stattgefunden.

Btw: Ihre Haltung, nach der allein die USA Verursacher aller Konflikte sind, bestätigt genau, was ich oben schrieb.

Venezuela und die USA hatten Verträge zur Förderung von Öl durch amerikanische Konzerne. Chavez brach diese Verträge und entwendete dann den amerikanischen Geschäftspartnern die Milliarden teure Infrastruktur, die sie in Venezuela investiert hatten. Das ist die Vorgeschichte. Und da brauchen Sie mir auch gar nicht mit den so dämlichen wie verlogenen „Die Amis klauen der ganzen Welt das Öl“-Plattitüden Marke Volker Pispers zu kommen.

Last edited 13 Stunden her by Deutscher
August der Starke
10 Stunden her
Antworten an  Deutscher

Und wieviel von dem Öl blieb dem venezolanischem
Volk? Mit dem von US-Firmen gepumptem und ausge-
führtem Öl sind über die Jahre die Investitionskosten
längst beglichen. Auch mal Insider der anderen Seite
lesen oder hören.

August der Starke
12 Stunden her
Antworten an  Hutten

Ich kenne das aus der Zeit, als es die DDR noch gab. Mit Menschen, die von der Ferse bis zur Haarwurzel ideologisiert sind, hat es keinen Sinn, über Anschauungen zu diskutieren. Leider mußte ich nach meiner Ausreise erfahren, daß es auch westlich der Elbe mehr als genug Menschen gibt, die einer Ideologie folgen wie die Kinder dem Rattenfänger von Hameln. Ami – gut, Russe – böse. Alles, was den Russen im 20. Jahr- hundert angetan wurde – selber schuld. Die Amis können Krie- ge führen, Piraterie betreiben, Sanktionen verhängen – alles für die (amerikanische) Demokratie. Ich sehe schwarz für die… Mehr

Thomas
11 Stunden her
Antworten an  Hutten

Russland und China sehen Trumps Aktionen aus der Sicht von Macht Playern und würden genauso handeln an seiner Stelle. Denn jetzt werden die Claims abgesteckt.

verifizierer
10 Stunden her
Antworten an  Hutten

Die Weltgemeinschaft hat weder die Gefangennahme des Diktators Maduro noch den Erdölboykott Venezuelas scharf verurteilt. Die Russen und Chinesen wirken diesbezüglich noch relativ entspannt. Die werden nicht wegen einem Öltanker einen Atomkrieg beginnen. Diese Vermutung von ihnen wirkt etwas hysterisch. Der inflationäre Gebrauch der schwammigen Bezeichnung „völkerrechtswidrig“ zeichnet sich dadurch aus, daß er praktisch nie juristisch konkret mit entsprechende Paragraphen belegt wird. Es gibt gut gemeinte gemeinsame Erklärungen aber keine „Völkerrechtspolizei“ oder einen „Völkerrechtsrichter“. Die Deutschen haben sich bereits von den USA getrennt und führen seit Jahren einen brutalen Hasskrieg gegen den gewählten amerikanischen Präsidenten. Der deutsche Bundespräsident hat ihn… Mehr

Hutten
9 Stunden her
Antworten an  verifizierer

Sie begreifen meines Erachtens nicht, daß die US-Regierung aktuell die minimalsten Regeln der geregelten Miteinander zwischen Staaten (Freiheit der Meere) bewusst zerstört. In der vergangenheit gab es das nur im Krieg. Kann man machen. Führt aber dann, wie schon John Locke feststellte, unweigerlich zu einem Krieg aller gegen alle. Vielleicht nicht heute und auch nicht morgen. Aber spätestens übermorgen. Jetzt wird sogar schon über eine amerikanisch-dänischen Krieg gesprochen! Russland und China haben sich bisher ungeachtet aller Provokationen maßvoll und selbstbeschränkt verhalten. Das muss nicht so bleiben. 1914 hat die deutsche Regierung auch geglaubt, daß es den Konflikt mit Serbien „lokalisieren“… Mehr

verifizierer
8 Stunden her
Antworten an  Hutten

Sie schreiben von der Gefangennahme eines weltweit verurteilten Diktators ohne Okkupierung des Landes und von der Festsetzung eines Öltankers im Rahmen des weltweiten Ölboykotts aufgrund der Diktatur in Venezuela. Das Angebot an die Grönländer haben schon zahlreiche US Präsidenten vor Trump unterbreitet. Die Kolonialmacht Dänemark ist durch dubiose Praktiken an Grönland gelangt. Da wurden sogar mal Karibikinseln unter dänischem Einfluß gegen Teile Grönlands getauscht. Aktuell laufen Anklagen in Dänemark wegen dessen unmenschliches Vorgehen gegen die Bevölkerung in Grönland. De Facto besteht Grönland bereits unter dem militärischen Schutz der USA. Der oberste Befehlshaber der NATO ist letztendlich immer der amerikanische Präsident… Mehr

Haba Orwell
12 Stunden her
Antworten an  Deutscher

> Sie haben den Antiamerikanismus / Antikapitalismus der 68er tief inhaliert

Welch primitive Denke – wenn jemand nur aus plausiblen und erklärbaren Gründen die US-Politik kritisiert, kommt gleich diese Keule? Viel der Kritik kommt direkt von den US-Konservativen, sogar sehr prominenten: „2026 war der Beginn vom Ende der westlichen Welt – uncut-news.ch

verifizierer
10 Stunden her
Antworten an  Deutscher

Da spielt wohl auch mit rein, das viele sogenannte „Konservative“ vor lauter Patriotismus und Nationalstolz sich nicht selber eingestehen wollen, das sich Deutschland mal wieder aus eigenem Verschulden weltweit isoliert hat. Bei einigen spürt man sogar immer noch unterschwellig einen inneren Frust, das die Amerikaner und Russen die Weltgemeinschaft von der fürchterlichen Nazityrannei der Deutschen befreien mußten um die Deutschen vor sich selber zu retten. .