Südafrika: Massive Unruhen, Plünderungswellen und Brandstiftungen

Von den meisten Medien unbeachtet bricht eine Gewaltwelle über Südafrika herein. Es geht um einen Ex-Präsidenten unter Korruptionsverdacht. Die öffentliche Ordnung zerfällt allmählich. Jetzt setzt die Regierung auf das Militär.

Screenshot Twitter

Mehr als 70 Menschen sind in Südafrika bei den schwersten Unruhen seit Jahrzehnten gestorben. Seit Tagen schon kommt es im Land zu massiven Plünderungen und Brandstiftungen, insbesondere in den beiden Provinzen KwaZulu-Natal und Gauteng.

In vielen Videos der Unruhen ist zu sehen, wie die südafrikanische Polizei mit der Situation hilflos überfordert ist. Das Ausmaß der Gewalt ist enorm: Mehr als 200 Einkaufszentren wurden bereits geplündert, mehr als 1.000 Plünderer wurden festgenommen. Vielerorts blockieren Plünderer Autobahnen und ziehen nicht nur von Geschäft zu Geschäft, sondern leeren auch ganze Lagerhäuser aus. Inzwischen wird von der Regierung auch das südafrikanische Militär eingesetzt in der Hoffnung, die Lage so unter Kontrolle zu bringen. Immer mehr, auch unpolitische Leute schließen sich den randalierenden Gruppen an, Beobachter beschreiben die Lage als Plünderungsrausch.

Vordergründig Auslöser der Gewalt ist die Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma, der während Verhandlungen über Korruptionsvorwürfe wegen Missachtung des Gerichts zu 15 Monaten Haft verurteilt wurde. „In den letzten Tagen und Nächten hat es öffentliche Gewalttaten gegeben, wie sie in der Geschichte unserer Demokratie selten vorgekommen sind.“, erklärte Zumas Nachfolger Cyril Ramaphosa, der amtierende Präsident Südafrikas. Ein Großteil der Gewalt findet dabei in der Provinz KwaZulu-Natal statt, Zumas Heimatprovinz, wo er auch inhaftiert ist. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet derweil, dass Zumas Stiftung erklärt habe, die Gewalt werde erst enden, wenn der Ex-Präsident aus der Haft entlassen wird.

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Kommentare ( 58 )

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Plumber
8 Tage her

Thats Africa, für Europäer schwer zu verstehen, aber so ticken die nun mal, wenn man das Land kennt, verwundert es einen nicht. In Europa wird immer mit Weltrettungsmassstäben argumentiert, das funktioniert aber in Africa nicht. Da ist Stammesdenken angesagt, ich habe Familie dort und mache mir Sorgen, der geringste Anlass wird für den eigen Vorteil ausgenutzt…..

PUH
10 Tage her

Si siehts halt aus, wenn Fertilität und Intelligenz sich final duellieren. Willkommen in der Zukunft.

christin
11 Tage her

Na hoffentlich wird Deutschland nicht nach dem Hindukusch in Süd-Afrika verteidigt.

Lothar Finger
11 Tage her

So um die neunziger bis 2005 war ich sehr engagiert in ZA. Gerade auch in Kwazulu -Natal in Durban, Pietermaritzburg bis hinauf nach Richardsbay. Eine kleine Firma hatte ich dort gegründet und dachte beim Aufbau der Rainbownation mitmachen zu können. Meine Illusionen wurden recht schnell zerstört! Sofort war eine neue Apartheid zu spüren! Mit jedem Besuch wurde es etwas schlimmer, immer mehr ging in den Abgrund und nicht nur die Brückengeländer wurden gestohlen. Ein weites Thema -ich möchte nur auf die ungezügelte Zuwanderung aus den nördlichen Ländern hinweisen. Da wurden Leute massenweise aus dem Busch Zimbawes und anderer Länder in… Mehr

Wilhelm Roepke
11 Tage her

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, mit Südafrikas Umweltminister über Klimaschutz zu sprechen. Es gibt ja laut den Grünen nichts wichtigeres… Sehen die Afrikaner bestimmt bald genauso.

Konradin
11 Tage her

Konsequenterweise werden diese massiven Unruhen, Plünderungswellen und Brandstiftungen in der postdeutschen linksgrünen sozialistisch-migrantischen Erziehungsrepublik unisono verheimlicht, verharmlost und allenfalls unter ferner liefen in den Staatsmedien und regierungsnahnen Mainstreammedien gebracht. Natürlich weil es die „falschen“ Täter sind. Es sind schwarze Täter. Dabei dürfen im Zeitalter „Kampf gegen rechts/weiß“ schwarz-bunte Peoples wenn dann nur Opfer sein.
Vorbei sind die Zeiten in denen Deutsche und Europäer vollständig, korrekt, wahrheitsgemäß und in Zusammenhängen von den o.g. Medien informiert wurden. Vorbei sind die Zeiten als „Die Zeit“ z.B. noch klar und deutlich von Negeraufständen schrieb:
https://www.zeit.de/1967/29/negeraufstand-in-newark?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Teide
11 Tage her

Südafrika. Unser Fenster in die Zukunft.
Heute auf Youtube, morgen in ihrer Strasse.

Ralf Poehling
11 Tage her

Das soll sich bitte jeder Deutsche genau anschauen. So zerfallen Gesellschaften, in denen unterschiedliche Stämme, Ethnien und Kulturen einfach künstlich zusammengepresst werden.
Was in Südafrika derzeit passiert, wird bei uns in absehbarer Zeit auch folgen.
Wenn der Migrationspakt nicht im Müll entsorgt und der Diversifizierungswahnsinn nicht gestoppt wird.
Es soll keiner behaupten, das so etwas in Deutschland nicht möglich ist.
Wenn man das Volk einfach austauscht, ist es sehr wohl möglich.

Sonny
11 Tage her

Was haben Bekannte und Freunde von uns in den letzten 20 Jahren von Südafrika geschwärmt und wären am liebsten sofort dorthin ausgewandert. Aber Südafrika scheint denselben Weg zu gehen, wie alle anderen afrikanischen Staaten. Sie jagen die Kolonalisten aus dem Land und verkommen im Anschluss zu einem Bürgerkriegsland.
Als Folge dieses Umbruchs dürfen wir hier demnächst wahrscheinlich auch noch jede Menge südafrikanische „Flüchtlinge“ mit durchfüttern.

EinBuerger
11 Tage her

Als Weißer, aber auch als Inder oder sonstig Asiatischstämmiger wird man auf Dauer aus Südafrika weggehen müssen.
Um es deutlich zu sagen: Am Ende entscheidet die Geburtenrate alles.