Im Fall der Sprengungen der Nord-Stream-Pipelines verdichten sich die Hinweise auf eine direkte militärische Verbindung ukrainischer Spezialkräfte.
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Der in Untersuchungshaft befindliche Ukrainer Serhij K., der als Beteiligter an dem Anschlag auf die Ostsee-Gaspipelines gilt, war zum Zeitpunkt der Tat offenbar aktives Mitglied einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte. Das geht aus einem offiziellen Dokument des ukrainischen Verteidigungsministeriums hervor, das dem SPIEGEL vorliegt.
Brisant ist vor allem, dass Serhij K. nach Angaben seines damaligen Vorgesetzten unter regulärem militärischem Kommando stand. Roman Tscherwinsky, ehemaliger Offizier und selbst eine Schlüsselfigur in den Ermittlungen, bestätigte auf Nachfrage, dass K. während des relevanten Zeitraums seiner Einheit zugeordnet war. „Serhij stand zu diesem Zeitpunkt unter meinem Kommando“, erklärte Tscherwinsky. Er habe alle ihm erteilten Aufträge ausgeführt und sich nicht eigenmächtig von der Truppe entfernt.
Diese Aussagen sind brisant – und belasten auch die Regierung in Kiew: Tscherwinsky gilt nach Erkenntnissen westlicher Ermittler als möglicher Drahtzieher der Operation. Bereits 2024 zeigten Ermittlungsergebnisse, dass die Anschläge auf Nord Stream 1 und Nord Stream 2 von einem ukrainischen Kommando durchgeführt worden seien, das aus militärischen Spezialkräften und zivilen Tauchern bestand. Demnach soll die Aktion von hochrangigen Stellen innerhalb der ukrainischen Militärführung zumindest gebilligt worden sein.
Selenskyj stritt die Beteiligung der Ukraine am Anschlag mehrmals ab
Zur Erinnerung: Wolodymyr Selenskyj betonte mehrmals, dass die Ukraine nicht an der Sabotage-Aktion gegen die Pipelines beteigt gewesen sei. Am 10. März 2023 meinte der ukrainische Präsident bei einer Medienkonferenz mit der finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin: „Ukrainer haben das definitiv nicht getan. Das ist lächerlich.“ Und am 7. Juni 2023 wiederholte Selenskyj in einem Interview mit Politico: „Nichts dergleichen hat die Ukraine getan … Ich würde nie so handeln.“
Roman Tscherwinsky selbst äußerte sich nicht zu einer eigenen Beteiligung an der Operation. Er verwies darauf, keine Genehmigung zu haben, über konkrete militärische Einsätze zu sprechen. Auch zu einer möglichen Rolle von Serhij K. machte er keine weitergehenden Angaben. Gleichwohl unterstreicht seine Bestätigung der militärischen Einbindung, dass es sich nicht um eine rein private oder lose organisierte Aktion gehandelt haben dürfte.
A0987: Tatverdächtiger ist Soldat einer ukrainischen Spezialeinheit
Ein Schreiben des ukrainischen Verteidigungsministeriums vom 21. November an den Menschenrechtsbeauftragten des ukrainischen Parlaments liefert weitere Details. Darin heißt es, Serhij K. habe vom 10. August 2022 bis zum 28. November 2023 den Dienstgrad eines Hauptmanns bekleidet und in der Einheit mit der Kennung A0987 gedient. Diese Einheit steht für das Spezialkräftekommando der ukrainischen Armee. Damit war K. zum Zeitpunkt der Anschläge unzweifelhaft aktiver Soldat.
Die neuen Informationen könnten politische und diplomatische Konsequenzen haben. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würde dies den Verdacht erhärten, dass staatliche Akteure an einem der folgenschwersten Sabotageakte in der europäischen Geschichte beteiligt waren. Die Ermittlungen in Deutschland und anderen betroffenen Staaten dauern an.
Was geschah bei der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines?
Am 26. September 2022 kam es zu mehreren Explosionen an den Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2. Die Detonationen ereigneten sich in internationalen Gewässern nahe der dänischen Insel Bornholm. Insgesamt wurden vier Lecks festgestellt: zwei an Nord Stream 1 und zwei an Nord Stream 2. Die Pipelines, die russisches Erdgas nach Deutschland transportieren sollten, wurden dabei schwer beschädigt und dauerhaft außer Betrieb gesetzt.
Nach bisherigen Informationen der Ermittler nutzten die Täter eine gemietete Segeljacht mit dem Namen „Andromeda“, von der aus Taucher in etwa 70 bis 80 Metern Tiefe Sprengladungen an den Röhren anbrachten. Die Explosionen setzten große Mengen Methan frei – und markierten einen Wendepunkt in der europäischen Energie- und Sicherheitspolitik.
Wer sonst an der Aktion beteiligt und wer der eigentliche Auftraggeber war, steht zur Aufklärung vorerst noch aus.

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Wenn mir einer erzählt, dass Maulwurfsmenschen unter unseren Füßen ein riesiges Imperium aufgebaut haben und uns erobern wollen oder dass Elvis in Wirklichkeit ein Außerirdischer war … solche Leute sind natürlich bescheuert, aber dennoch kann man denen einen gewisses Maß an Respekt entgegenbringen. Weil sie i.d.R. nicht einfach nachplappern, was ihnen vorgesetzt wurde, sondern sich aus mehreren (zweifellos meschuggenen) Quellen ohne Anleitung informierten. Weil man ihnen vielleicht Wahn attestieren kann, aber ganz gewiss keine ekelhafte Sklavenmentalität, die eigenständiges Denken verhindert. Weil sie nicht -bewusst oder unbewusst- in Diensten sinistrer Akteure stehen, deren stumpfe Propaganda sie verbreiten. Weil sie sich nicht… Mehr
Die Ukraine sprengt unsere Pipeline und anstatt, dass sie diesen Schaden zu ersetzen haben und die Freundschaft gekündigt wird, zahlen wir zig Milliarden und geben zig Milliarden an Waffen in die Ukraine, alles VON UNSEREN STEUERGELDERN! Diese deutschen Regierungen sind auch nur VERBRECHER! Was soll man mit so einen Land noch anfangen!?
Was kann die Ukraine dafür, wenn wir von solchen Leuten regiert werden?
Ja, das frage ich mich auch. Aber was weiß ich schon.
Was hat eigentlich Deutschland je unternommen, diese Rohrleitung zu schützen – wenn sie denn so ungeheuer wichtig für da Land war? Wo war die Deutsche Marine? Warum haben die so geliebten Russen nichts unternommen, ihre besten Freunde, die Deutschen, ohne die sie nach Ansicht aller Putinisten nicht existieren können, zu schützen? Die haben bloß gähnend zugeschaut. Einmal mehr erkennt man, dass der Pazifist immer verliert. Die Ukraine sah die Pipeline als Quelle russischer Kiregsfinanzierung an, also war sie für sie ein militärisches Ziel. Darum wurde sie zerstört. Das kann man als Deutscher verfluchen – aber was hilft das, wenn man… Mehr
Die Ukrainer haben 1. nix gesprengt; können sie wahrscheinlich nicht und 2. warum sollten sie? Nur wenn unsere Wirtschaft brummt, profitieren sie; nicht wenn wir pleite sind.
Mit Nordstream gäbe es kein Monopol auf Durchleitungsgebühren weder für Ukraine noch Polen. Darum mußte die Leitung weg. So einfach. Und der große Bruder in Washington wird das abgenickt haben, Flüssiggas bringt auch viel Kohle.
Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde.
Wir profitieren auch, wenn unsere Wirtschaft brummt, aber trotzdem machen wir sie selber kaputt.
Ist Westdeutschland ein legitimes Ziel für die Russen weil es den Krieg der Ukrainer finanziert?
Wer glaubt, dass es ein Ukrainer war, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Das Land dass 2014 noch nicht mal eine wehrfähige Armee besaß, zaubert 8 Jahre später auf einmal Tiefsee Kampftaucher mit Sprengwissen aus dem Ärmel. Sicher, sicher. Was kommt als Nächstes? Dass er es auf ganz eigene Faust gemacht hat? Ja, klar doch. Ich sehe Selenski schon vor dem inneren Auge an den Steg rennen, an dem das Boot des Einzeltäter ablegt, während Volodymir ruft „Nein! Dreh um! Lass es, Serhij!“ Dass ein US-Präsident Biden Monate zuvor ankündigte, man würde die Pipeline „auf die eine oder andere Weise“… Mehr
Dafür gibt es jetzt noch 90 Milliarden von der korrupten EU für die korrupten Ukraine für den Kickbacks-Korruptionssumpf als Belohnung obendrauf. Diese Zahlung zeigt aber, dass die westlichen Kriegstreiber den Krieg nicht beenden, sondern weiterführen wollen. Verhandeln über einen Frieden oder Waffenstillstand ist mit solchen Leuten absolut sinnlos.
Auf das, was dem „Spiegel“ möglicherweise vorliegt gebe ich keinen Pfifferling! Für mich ist immer noch klar dass es ohne die Biden Administration und ein gewisses outsourcing von Spezialkräften und tatkräftiger Planungsunterstützung nicht gelaufen wäre! Schon gar nicht in der Ostsee dem best überwachtesten Meer der Welt! Nö! Das haben sich die Amis ausgedacht, Die Planung wahrscheinlich auch ausgeführt und letztendlich nicht zurückverfolgbare Spezialsöldnertrupps darauf angesetzt. Und was liegt später näher als die Ukraine Als Deppen vorzuschicken? Einen besseren Sündenbock gab es doch gar nicht! Ich halte auch heute noch Simon Hearsh für die kompetenteste und zuverlässigste Quelle. Und letztendlich:… Mehr
Im Herbst 22, zum Parteitag der Grünen, sprach Viola von Cramon über ihren kürzlichen Besuch in Washington
„Als Robert Habeck nämlich der Nord-Stream 2-Pipeline endlich den Garaus gemacht habe, hatte ich am nächsten Morgen beim Betreten des Aufzugs ein high five von meinem polnischen Kollegen.“
Cem Özdemir wird schon wissen, wem er es zu verdanken hat, dass er aus dem Rampenlicht der „Bonusmeilenaffäre“ damals so blitzschnell in einen Washingtoner ThinkTank evakuiert wurde.
Nein, nein. Die Grünen sind eine ganz authentische Truppe und genau so wenig ein Astroturf wie der ersatz-religiöse Atomausstieg Deutschlands auch keinen äußeren Interessen in die Hände spielt.
Scholz hat doch gesagt man könne der Bevölkerung nicht erzählen wer die Pipeline gesprengt hat, das würde das Staatwohl sowie das Gemeinwohl gefährden…die wussten von Anfang an wer das war. Auch die Aktionen kein russisches Gas und Öl mehr zu beziehen deuten darauf hin. Es scheint fast so als ob es mit zustimmung von Uschi, Olaf und co durchgeführt wurde. Was noch viel bedenklicher ist, ist das sich Politiker hinter Staatsgeheimnis verstecken können. Soetwas darf es nicht geben, genau wie die Verwendung unserer Steuergelder. Die Po-litiker haben nicht das Recht hier so mit den Geldern umzugehen
„Die neuen Informationen könnten politische und diplomatische Konsequenzen haben.“
Wer glaubt denn das?
Die Geschichte mit der gemieteten Segeljacht „Andromeda“, von der aus angeblich diese Terrorattacken vorgenommen wurden, glaubt ja nun kein vernünfiger Mensch mehr.
Das Segelschiffchen könnte ja kaum die notwendige Mannschaft, geschweige deren notwendige Ausrüstung (und das ist beim Tiefseetauchen eine Menge) noch die benötigte Menge an Sprengstoff (ca. 1 To) über Wasser halten. Ganz zu schweigen von Problem wie Lagestabilisierung, so was wie ein Kran zum Ablassen der schweren Bomben, der Dekompressionskammer, etc. pp.
Der Typ ist ein Bauernopfer, mehr nicht.
Sie vergessen, dass es kleine atomare Sprengladungen gibt. Es wurden auch atomare Verstrahlung in dem Seengebiet gemessen. – Wobei ich auch nicht glauben kann, dass diese, wesentlich leichtere Mienen mittels einer Bavaria-Segeljacht dorthin transportiert worden sind. Vielleicht würde nur der Zeit Zünder platziert. Wer weiß. Fest steht für mich, dass die Ukraine für die Sprengung „benutzt“ wurde. Seinerzeit war die Abhängigkeit von der US-Regierung extrem groß. Denen hat man eingeredet, sie könnten gg RUS einen Krieg gewinnen. Jetzt sind die USA bald raus und der billige Jakob springt mit unserem Steuergeld ein. Bravo. Alles für die UnsereDemokratie bzw zum heißen… Mehr
„Die neuen Informationen könnten politische und diplomatische Konsequenzen haben. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würde dies den Verdacht erhärten, dass staatliche Akteure an einem der folgenschwersten Sabotageakte in der europäischen Geschichte beteiligt waren.“
TE, macht euch nicht lächerlich.
Unsere Regierung steckt so tief im Rektum von Selensky. Die würde sich noch bedanken, daß die Ukraine die verwerfliche Abhängigkeit vom billigen russischen Puplinegas endlich beendet hat und nun unsere Industrie durch die gestiegenen Energiepreise in den Ruin getrieben, seine Klimaziele erfüllt.