Nach der inszenierten Verbrennung eines Koran haben muslimische Migranten in der südschwedischen Stadt mit Brandstiftung und gewalttätigen Ausschreitungen reagiert.
imago images / TT
In Malmö in Schweden haben Hunderte Migranten in der nacht auf Samstag Autoreifen entzündet und dann Polizisten mit Steinen beworfen. Etwa 15 Personen seien bei den Protesten am späten Freitagabend vorübergehend festgenommen worden, berichtete die Polizei am Samstag. Die Ordnung sei in den frühen Morgenstunden wieder hergestellt worden, hieß es in Medienberichten. Die Gewalttaten waren offenbar eine Reaktion auf eine inszenierte Aktion von Anhängern der Partei „Strammer Kurs“ aus dem angrenzenden Dänemark. Deren Kundgebung war zuvor verboten und ihr Anführer Rasmus Paludan mit einem zweijährigen Einreiseverbot belegt worden. Die Polizei hatte Medienberichten zufolge die Versammlung aufgelöst und sechs Personen wegen Unruhestiftung gegen eine ethnische Gruppe festgenommen.
Für besondere Empörung unter den Gewalttätern hatten offensichtlich über Twitter verbreitete Aufnahmen gesorgt, die zeigen, wie Anhänger von „Strammer Kurs“ ein Exemplar des Koran verbrennen.
https://twitter.com/SVNewsAlerts/status/1299458895396646915
https://twitter.com/NoraVerystrong/status/1299540783402373122
Ein Twitterer schreibt ironisch, dass der Wald um Malmö herum Feuer gefangen habe und Muslime eine menschliche Kette gebildet hätten, um das Feuer von der Stadt fernzuhalten und dadurch „Billionen Leben zu retten“. „Maschallah“ – „Wie Gott es will“:
https://twitter.com/Sotiridi1/status/1299460110327128064

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