Zuerst war es die Erderwärmung, dann Israels Gaza-Politik – und jetzt will Greta Thunberg auch bei Frankreichs Schülerprotesten mitmischen, bei denen auch Migranten Gewalttaten verübten: Die Daueraktivistin sieht sich als Universalexpertin.
IMAGO / ABACAPRESS
Greta Thunberg ist wieder auf Protesttour: Diesmal führt sie ihr politischer Aktivismus nicht zu einer Klimakonferenz oder auf ein Schiff Richtung Gazastreifen, sondern in den Pariser Vorort Saint-Denis. Dort solidarisiert sich die 23-jährige Schwedin mit Schülern und jungen Migranten, die gegen Missstände im französischen Bildungssystem und das Vorgehen der Sicherheitskräfte protestieren.
Thunbergs Protest-Tourismus nach Paris sorgt jedenfalls erneut für Schlagzeilen: Laut französischen Medien traf die schwedische Aktivistin Migranten-„Schulkinder“ in Saint-Denis und trug dabei eine palästinensische Keffiyeh.
Aktionismus seit acht Jahren
Als die damals 15-jährige Schwedin 2018 mit ihrem Schulstreik für den Klimaschutz weltberühmt wurde, verkörperte sie eine neue Generation politisch engagierter Jugendlicher. Mit ihrer kompromisslosen Kritik an Regierungen und Konzernen mobilisierte sie Millionen Menschen. Aus der jungen Klimaschützerin ist inzwischen eine Dauer-Aktivistin geworden, die sich zu immer mehr internationalen Konflikten positioniert. Der Klimaschutz, einst ihr alles überragendes Anliegen, ist nur noch eines von mehreren Themen.
Dabei fällt auf: Komplexe Konflikte erscheinen in ihren öffentlichen Stellungnahmen oft als Auseinandersetzung zwischen Unterdrückern und Unterdrückten. Für Zwischentöne bleibt dabei wenig Raum. Besonders deutlich wurde diese Entwicklung nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023.
Thunbergs pro-palästinensische Stellungnahmen sorgten für Empörung: Kritiker warfen ihr vor, das Leid israelischer Opfer nicht ausreichend zu berücksichtigen und die Verantwortung der Hamas für das Massaker vom 7. Oktober in ihrer öffentlichen Kommunikation zu vernachlässigen. Für zusätzliche Aufregung sorgte ein im Oktober 2023 veröffentlichtes Foto: Darauf war neben Thunberg ein blauer Stoffkrake zu sehen. Da Kraken auch in antisemitischen Verschwörungsdarstellungen verwendet werden, wurde ihr die Verbreitung problematischer Symbolik vorgeworfen.
Im November 2023 kam es bei einer Klimademonstration in Amsterdam zum nächsten Eklat. Thunberg nutzte die Bühne für eine pro-palästinensische Rede. Ein Mann, der eine Rückkehr zum Klimathema verlangte, versuchte ihr das Mikrofon abzunehmen und wurde von der Bühne entfernt.
Der Auftritt verdeutlichte die zunehmende Spaltung innerhalb der Klimabewegung. Nicht alle ihrer Unterstützer wollten, dass aus dem gemeinsamen Kampf gegen die Erderwärmung eine Plattform für Thunbergs persönliche politische Weltanschauung wird.
Besonders umstritten waren Thunbergs Aktionen gegen die israelische Seeblockade des Gazastreifens: Im Juni 2025 fuhr sie mit dem Segelschiff „Madleen“ Richtung Gaza. Israelische Sicherheitskräfte stoppten das Schiff und brachten die Aktivisten nach Israel. Thunberg wurde anschließend ausgewiesen.
Protest-Maschine auf Tour
Im Oktober 2025 beteiligte sie sich erneut an einer Gaza-Flottille, die von Israel abgefangen wurde. Die Organisatoren betrachteten ihre Aktionen als humanitären Protest gegen die Lage im Gazastreifen. Israel verteidigte das Vorgehen seiner Sicherheitskräfte und warf den Beteiligten eine politische Inszenierung vor.
Unabhängig von der Bewertung der israelischen Blockade stellte sich erneut die Frage, ob Thunbergs Aktionen in erster Linie konkrete humanitäre Hilfe leisten oder vor allem maximale mediale Aufmerksamkeit erzeugen sollten.
Denn die internationale Bekanntheit der Schwedin garantiert nahezu jeder ihrer Aktionen eine enorme Öffentlichkeit. Greta Thunberg ist damit längst nicht mehr die harmlose Symbolfigur einer jungen Klimageneration. Aus der kleinen Schülerin mit dem Pappschild ist eine professionell agierende Protest-Maschine geworden, deren politische Positionen höchst umstritten sind.



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Fetales Alkoholsyndrom: Greta Thunberg zeigt nicht nur alle äußerlichen Symptome (Kleinwuchs, kurze Lidspalte, schmale Oberlippe, fehlendes Philtrum), sondern auch etliche psychische (Hyperaktivität, Impulsivität, mangelnde Impulskontrolle, Probleme im sozialen Umgang und oft eine ausgeprägte Naivität).
Greta ist also quasi eine Linke³, die wird man bei allem finden, was kommunistisch oder islamistisch ist.
Wenn die sich einklinkt, bedeutet es längst nicht, dass die Anliegen per Se illegitim sind – bis auf den Klima-Hoax natürlich.
Was will denn DIE schon wieder ? Sich wichtig machen ? Ist es in F nicht schon schlimm genug ?
Spätestens jetzt müßte den „protestierenden“ „Schülern“ ihr Gehampel doch peinlich werden.
Gibt es eigentlich kein Gesetz gegen die Instrumentalisierung mental Kranker? Wobei — dann hätten die Altparteien ja noch weniger Wähler…
Sie wechselt einfach ihre Geschäftsfelder nach Nachrichtenlage.
Was gerade ‚IN‘ und linksextrem ist, da ist sie (oder wer immer hinter der Marke ‚Thunberg‘ steckt) dabei. Die Neubauer ist so ähnlich gestrickt.