Typisch deutsch: Volkswagen, Goethe, Merkel

Deutschsein, was heißt das eigentlich? Das diese Frage kompliziert werden würde, war von Anfang an klar. Aber vielleicht ist sie es nur deshalb, weil man sich daran gewöhnt hat, dass sie immer aus der akademischen Warte heraus gestellt wird.

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Deutschsein, was heißt das eigentlich? Dieser Frage stellen sich die Medien in schöner Regelmäßigkeit. Der Tagesspiegel beispielsweise hat es getan, die WELT schon mehrfach. Letztere unterfütterte ihren Erklärungsversuch mit einer Umfrage, die zu dem Schluss kam: Am meisten stolz sind die Deutschen auf die Meinungsfreiheit, den Wiederaufbau, das Grundgesetz und die Wiedervereinigung. Aufgeschrieben wurde das 2005.

Deutschsein, was heißt das eigentlich? Zwölf Jahre später ist es um diese Frage herum deutlich stürmischer geworden: Das Justizministerium hat Meinungsfreiheit mit einem Netzdurchsetzungsgesetz belegt, das Grundgesetz wird wie eine Art Rumpfleitkultur vorneweggetragen und die deutsche Wiedervereinigung und ihre blühenden Landschaften haben mit Blick auf Dresden und Co ihre schönsten Sommer hinter sich. Der Osten seinerseits wendet sich ab vom sich unverzagt weltoffenen gebenden Westen, während die ostdeutsche Angela Merkel nicht mehr aufhören mag, Kanzlerin aller Deutschen zu sein.

„Was ist deutsch?“, fragte Anfang des Jahres auf über tausend Seiten auch ein Professor Dieter Borchmeyer. Der Spiegel las und war sehr unzufrieden mit Borchmeyers Antworten: „Es wird überhaupt nicht klar, wieso das Fehlen eines positiven Bezuges auf die deutsche Nation ein Mangel sein und warum ausgerechnet das deutsche Kollektivsubjekt ihm Abhilfe verschaffen soll.“ Ein Fazit, dass keine Fragen mehr offen lässt. Zumindest, was den Spiegel angeht: Nation in den Mülleimer der Geschichte. Und das Kollektivsubjekt, was nichts anderes meint, als eine deutsche Identität, gleich mit entsorgen.

Deutschsein, was heißt das eigentlich? Die Welt glaubt, typisch deutsch wäre, „(d)ie Freiheit, seine Meinung öffentlich frei äußern zu können.“ Davon haben die Deutschen nun allerdings umfangreich Gebrauch gemacht. So sehr, dass den Obrigkeiten bange wurde: Die Meinungs(ver)äußerungsmaschinen Facebook, Twitter und Co sollen nun besser kontrolliert werden. Denn dort, außerhalb der meinungsbildenden Medien, fern der akademisch gebildeten Redaktionsstuben, sieht der Justizminister Heiko Maas Volkes Meinung zum Hass-Sprech verkommen, hört ein verbalisiertes Bauchgrummeln, ein Magenknurren, eine hochgewürgte Selbstbeschmutzung, die unbedingt bekämpft gehört, wie lästiges Sodbrennen.

Also: Deutschsein, was heißt das eigentlich? Der Historiker Christoph Stölzl, Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Museums Berlin, schrieb, Deutsch sei das typisch Menschliche: „Stolz aufs gemeinsam Vollbrachte, Freude am Leben, so wie es der Gattung Mensch eingeboren ist: in Freiheit.“ Da schwingt zum einen viel Sozialpathos mit. Und zum anderen die Frage: Was daran nun explizit deutsch sein soll? Gilt, was Stölzl da zusammenfasst nicht für alle Völker und Bevölkerungen auf diesem Erdball?

Wieder die WELT nennt Stölzl einen der wichtigsten Kulturfunktionäre des Landes. Er müsste es also wissen. Im Interview schwärmt Stölzl nun in seiner Funktion als Präsident der „Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar“, von der deutschen Provinz, die er gar nicht so rückständig empfindet: „Wenn man sich abends im Spätkauf seine Tomaten, Äpfel oder Gurken holt, sind da die vielen, vielen Chinesen, die ihren Reis kaufen. Bei uns an der Hochschule kommen die Schüler aus 50 Nationen.“

Aber ist das wirklich typisch deutsch? Also die Abwesenheit von etwas verdichtet Deutschem? Ist in diesem Geist sogar diese 2015er Anfangsbegeisterung der Refugees-Welcome-Bewegung verortet? Ein Stolz auf die Begehrlichkeiten des Auslands an einem Deutschland, das sich so schwer tut, auch individuellen Wohlstand herzuzeigen? Wo es immer noch für viele Selfmade-Millionäre als edelmutig gilt, montags als erster im Betrieb zu erscheinen – am besten mit der abgewetzten Aktentasche unterm Arm? Nicht selten wird sogar die Modellbezeichnung am Fahrzeug entfernt, weil die Größe des Motors peinlich vor den Nachbarn ist.

Die ZEIT entdeckt die Liebe zu Kindern als typisch deutsch ebenso wie eine Ahnungslosigkeit gegenüber der Kunst und sogar den Ekel vor Maden.

Nun gelten die Madenkäse essenden Italiener viel eher als besonders kinderlieb, nicht die kinderarmen Deutschen mit ihren einbetonierten Vorstadtspielplätzen. Wer einmal mit Kind(ern) im Italienurlaub war, der hat eine herzliche Bambini-Begeisterung kennengelernt. So typisch deutsch kann es also gar nicht sein.

Auf die Frage, welche Personen oder Dinge besonders für Deutschland stehen würden, antworteten 2015 von der ZEIT befragte Leser zuerst mit „Volkswagen“, dann mit „Goethe“. Klar, Volkswagen fahren Millionen auf deutschen Straßen, Goethe kennen die meisten aber nur noch dem Namen nach – die Goethe-Volksausgabe in der Wohnzimmer-Vitrine gehört längst der Vergangenheit an. Dran hat auch die deutsche Filmkomödie „Fack ju Göhte“ wenig geändert. Und was folgte gleich auf Platz drei nach Goethe? „Angela Merkel“. Was für ein deutscher Dreiklang!

Deutschsein, was heißt das eigentlich? Eines der vielen Klischees über Deutsche geht so: Sie würden vor einer kaputten Ampel eher verhungern, als bei Rot zu fahren, schreibt Journalist Christoph Drösser. Und eine Umfrage (Wieder eine Umfrage!) belegt tatsächlich, dass erstaunliche 14 Prozent der Deutschen mit dem Auto eher umkehren, als über eine Dauerrot zeigende Ampel zu fahren. Ein Rest von Obrigkeitshörigkeit aus den Gründungsjahren Deutschlands? Aus der Kaiserzeit herübergeweht?

Deutschsein, was heißt das eigentlich? Im Einbürgerungstest stehen Fragen wie diese hier. „Was geschah am 08. Mai 1945?“ Der Gründungsmythos der Bundesrepublik war die „Befreiung“ von der Naziherrschaft, nicht „Adenauer“, nicht das „Wirtschaftswunder“, nicht die „Währungsreform“, nicht der „Verfassungspatriotismus.“ Der CDU-Politiker Jürgen Rüttgers umschrieb es einmal so: „Insoweit sind die Befreiung Deutschlands von der Nazi-Diktatur und der demokratische Neubeginn zusammen mit der Wiedervereinigung zwei Seiten einer Medaille. Sie finden ihre Vollendung in der Schaffung eines Vereinten Europas.“

Deutschland wäre in dieser Definition also lediglich noch als Interimsnation hin zu den Vereinigten Staaten von Europa denkbar? Aber was heißt Deutschsein dann eigentlich noch? Hat sich die Frage schon ganz erübrigt? Erleben wir die Insolvenzverwaltung eines vakanten Nationalgefühls? Die aktuelle politische Lage scheint den Beweis zu führen: Die deutschen Grenzen werden nicht mehr geschützt, die Sprache entledigt sich ihrer nationalen Begrifflichkeiten, in der negativen Zuspitzung sind die Deutschen ein Volk von blöden Wutbürgern, die man nur noch mit der starken Hand im Zaum halten kann, dieses heilige Europa nicht zu beflecken.

Der Historiker Michael Wildt formuliert so: „Wir erleben in unserem Alltag, wie gern wir Anregungen von außen aufnehmen. Die Deutschen sind nach wie vor das Volk, das am meisten reist in der Welt, das andere Kulturen offensichtlich kennenlernen will und Anregungen mitnimmt. Und wir sind selbst so ängstlich, was angeblich unsere eigene kulturelle Identität betrifft.“

Deutschsein, was heißt das eigentlich? Dass diese Frage kompliziert werden würde, war von Anfang an klar. Aber vielleicht ist sie es nur deshalb, weil man sich daran gewöhnt hat, dass sie immer aus der akademischen Warte heraus gestellt wird. Die Wucht eines Bekenntnisses zum Deutschsein in Bewegungen wie Pegida in Dresden war auch deshalb so wirkmächtig, weil ihr Initial eben gerade kein akademisches war. Beantwortet sich, was Deutschsein heißt, also dort am besten, wo man sich der Frage am wenigsten intellektuell annähert? Wo Dissonanzen spürbar werden, wo sofort Ressentiments und Ängste diagnostiziert werden?

Der Journalist Matthias Matussek schreibt in seinem Bestseller „Wir Deutschen“: „Und nun waren wir Analphabeten, wenn es um das Nationale ging. Wir waren Wirtschaftsriese und Führsorgeriese und Exportriese, geschichtlich entwurzelt, merkwürdig farb- und geruchslos.“

Deutschsein nur noch als Bauchgefühl? Deutschsein aus dem Bauch heraus? Wie wäre es damit: Spüren wir diesem Deutschsein doch einmal in der direkten Nachbarschaft nach, dort, wo es doch zu Hause sein müsste. Schauen wir mal nicht ins Bücherregal im Wohnzimmer nach Goethes Werken oder der Volksausgabe des Grundgesetzes, sondern folgen wir unserem Nachbarn in seinen Keller hinunter, wo er seine hochgerüstete Werkzeugsammlung aus dem Baumarkt zusammengetragen hat: Veritable Hobbymaschinenparks von der Standbohrmaschine bis zum elektrischen Schleifstein an der Multifunktionswerkbank. Darüber Wände voller penibel sortierter Schraubenzieher in allen Größen und Ordnungen unter grell brutzelndem Neonlicht. Folgen wir ihm an den Ort, wo die Schlitten der Kinder für den Winter fit gemacht werden, wo das kleine Gewürzregal für die Küche ausgesägt, geschliffen und liebevoll lackiert wird, wo Verschleißteile für den geliebten Volkswagen aufgearbeitet werden und wo für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft der Fahnenmast für den Vorgarten mit glänzend-weißer Lackfarbe gestrichen wird.

Versteckt unterm gepflegten Einfamilienhaus findet sich nun alles, was in der Theorie immer zum Deutschsein dazugehören soll: Ordnung, Fleiß, Geradlinigkeit, sogar Pünktlichkeit in der Rückgabe des ausgeliehenen Spezialwerkzeuges vom Nachbarn. Sein Projekt ist unser Projekt. „Mach es zu Deinem Projekt!“ formulierte es treffend eine bekannte Baumarktkette.

Ist das typisch deutsch? Wenn nicht das, was dann? Hier ist Deutschsein übrigens auf besondere Weise männlich geprägt. Zwar sagt man den südlichen Länder Europas eine Machokultur nach, aber Spanien, Portugal, Italien und Griechenland sind ihrem Wesen nach weiblich geprägte Nationen, bis heute dominiert von einem ausgeprägten Mutterkomplex. Die deutsche Frau hingegen vermännlicht zusehends, der deutsche Mann ist geradezu asexuell. Beides selbstgewählt. Eine polnische Studentin erzählte gegenüber der taz: „Deutsche Männer haben den polnischen Männern eines voraus: Sie sind keine Muttersöhnchen.“

Die Deutschen sind hier tatsächlich auf eine Weise miteinander verbunden, wie man es nur unzulänglich intellektuell erfassen kann. Dennoch wird der Konsens, wird das Miteinander sofort spürbar in einem gewachsenen Zugehörigkeitsgefühl, welches sich nicht an patriotische Formeln oder Eide anbinden muss. Es funktioniert aus sich heraus! Der Deutsche spürt die Kraft dieser Verbindung, aber er weiß nicht recht, wie sich daraus eine verbindliche Leitkultur ableiten ließe. Oder er hat einfach lernen müssen, solche Bekenntnisse tunlichst zu vermeiden. Weil sie unnötig geworden sind? Wenn wir heute über Leitkultur sprechen, dann doch kaum für uns selbst, sondern als Hinweisschild für den Kulturfremden. Oft sogar als Warnschild.

Wenn also Autoren wie Professor Dieter Borchmeyer behaupten, eine Nation suche sich selbst, und wenn er meint, die Frage „Was ist deutsch?“ würde nie aussterben, dann mag das für eine deutsche Denkelite gelten, die eine Leitkultur ausformulieren will. Der gewöhnliche Deutsche fragt sich das überhaupt nicht. Allerdings spürt er instinktiv, was ihn mit seinem Nachbarn verbindet. Und das geht selbstverständlich weit über den aufgeräumten Werkzeugkeller hinaus.

Die Frage: „Deutschsein, was heißt das eigentlich?“ ist nur deshalb so schwer zu beantworten, weil sie gottseidank längst keiner Willensbekundung mehr bedarf, sondern im Bauchgefühl angekommen und dort fest verankert ist. Weil sie keine verquaste Kopfsache ist. Und weil sie schon gar keiner Ideologie mehr bedarf.

Es geht hier nicht mehr um ein „deutsches Nationalgefühl“. Davon hat sich der Deutsche längst emanzipiert, dass Zusammengehörigkeitsgefühl ist in den Herzen verankert. Und dort entzieht es sich intellektueller Vermessungen. Hier wird das Deutschsein nicht in historischen Dimensionen gedacht, sondern in Zuneigung und Wohlgefühl gemessen. Übrigens entgegen der Einschätzung vieler Fachleute eine durchaus komfortable Seelenlage. Wenn nicht die komfortabelste überhaupt.

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Kommentare ( 56 )

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„Deutschsein“ hat am ehesten etwas mit „Heimat“ zu tun. Und darüber lässt sich das Deutschsein wiederum am einfachsten erklären:
„Heimat ist da, wo ich mich nicht erklären muss.“

Keiner hat das deutsche Wesen so treffend skizziert wie Carl Spitzweg.

Deutschsein heißt zuhause in den unterschiedlichsten Regionen zu sein. Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Geborgenheit in Traditionen fühlend im Schützenverein bis zum Kirchenchor. Schimpfend auf den Fremden um mit ihm trotzdem ein Bier zu trinken, sobald er sich als anständig herausgestellt hat.
Die Unterschiedlichkeit der „deutschen“ Völker in den Regionen zeigt sich auch im unterschiedlichen Humor
Mir scheint die Frage falsch gestellt. Deutschland als Nation ist so heterogen wie die EU. Da fragt auch keiner, was macht Europa aus.

Eine Sache die sich in den letzten Jahrhunderten nie geändert hat ist der deutsche Michel. Diese Karikatur traf 1840 zu und tut es heute noch.

Danke, sehr erholend.. Merkel würde ich allerdings nicht unter „typisch deutsch“ einordnen. Ihr merkt man noch heute an , dass sie in der russischen Provinz sozialisiert wurde..

Wir alles erkennen im Bruchteil einer Sekunde wer Deutscher ist und wer nicht. Nach meiner Definition ist Deutscher wer mindestens einen (ethnischen) deutschen Elternteil hat. Pass und Staatsbürgerschaft spielen dabei keine Rolle. Das hat die Politik in den letzten Jahrzehnten total entwertet.

Rautengrundel ist nicht typisch deutsch.

Mittlerweile ist mir wurscht, was ‚Deutschsein‘ ist. Es ist so ermüdend, Herr Wallasch. Warum findet man sich ständig seit mindestens zwei Jahren in der Position, gegen eine laut kreischende Minderheit noch irgendetwas wie eine Identität verteidigen zu müssen? ‚Deutsch‘ ist für mich, als Frau ihr ganzes Leben lang selbstverständlich öffentliche Verkehrsmittel auch mitten in der Nacht benutzen zu können (wie ich es gewohnt war). ‚Deutsch‘ ist für mich, öffentliche Parks ohne ‚cornende‘ Typen in Masse frequentieren zu können, die pfeifen, singen, gestikulieren, glotzen…. Nur, wenn sie ein Mädchen oder eine Frau sehen. ‚Deutsch‘ ist für mich, auf Weihnachtsmärkten mal in… Mehr
Das Deutschsein brachte eine einzigartige Kombination von Werten und Tugenden hervor, die im deutschen Volk nie nur Begriffe waren, sondern Lebensart. Das Preußentum veredelte diese weiter. Fleiß, Bescheidenheit, Sparsamkeit, Pflichtbewusstsein, Treue, Glaube, Gehorsamkeit, Disziplin, Ordnung, Pünktlichkeit, Genauigkeit, Sauberkeit,Ehrlichkeit, Anstand, Unnachgiebigkeit, Rechtschaffenheit, Ritterlichkeit (besonders in der Armee), Weltverbesser, Gutmenschen, Wissensdrang und so weiter sind, was die Deutschen einst ausmachte und wofür er heute noch weltweit bekannt und geschätzt ist. Napoleon Bonapartes Zitat über die Deutschen beginnt mit den Worten “Es gibt kein gutmütigeres Volk als die Deutschen.” Dies waren die Merkmale der Deutschen, die man teils überall dort auf der Welt… Mehr
Psychologisch gesehen leiden wir unter einer Identitätsstörung. Wir wollen/sollen keine Deutsche mehr sein. Wir retten uns teilweise in (floskelhaftes) Europäertum, in dem so mancher Nachbar die gute alte Größensehnsucht der Deutschen unschwer erkennt. Als ob die angestrebte neue Euro-nation keine Nation mehr wäre! Unsere kulturellen Prägungen lassen sich tatsächlich kaum in Gesetzesform pressen. Doch wenn wir sie in einer dämlichen Unterwerfungssehnsucht dem Wohlbefinden derer opfern, die unsere Kultur hassen und mit Weihnachten z.B. nichts zu tun haben wollen, wird es uns schlecht ergehen… In Gesetzesform gibt es jedoch trotzdem sehr Wichtiges zu gießen z.B.: Jeder, der mit uns leben will,… Mehr