„Loverboys“: verharmlosende Beschreibung für zugewanderte Zuhälter minderjähriger Mädchen

Allmählich sind die Folgen der neuen Gesellschaft nicht mehr zu verdrängen: Zunehmend machen sogenannte "Loverboys" Mädchen in sich verliebt, treiben diese anschließend in die Zwangsprostitution; nun befasst sich der Landtag von Nordrhein-Westfalen mit dem Thema sexueller Ausbeutung.

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Symbolbild

In England wurde es lange Zeit ignoriert bzw. dann totgeschwiegen. Zum einen wohl, weil es eben „nur“ Mädchen aus den Arbeitervierteln trifft. Und zum anderen, weil es nicht so recht passen wollte zum Bild gelungener Integration: Zuwanderer, die sich an einheimische minderjährige Mädchen herangepirscht und diese hundertfach in die Prostitution versklavt haben: „Die Abwesenheit von Recht und Moral mitten im zivilisierten Europa“, titelte TE deshalb auch Anfang 2018. Wir schrieben über eine unfassbare Missbrauchswelle, „über entmenschlichte Zustände mitten in England, die das Potenzial mitbringen, tief in die bundesdeutsche Zuwanderungsdebatte zu wirken.“

Selbstredend gab es damals Stimmen zum Artikel, die den Ball flach halten wollten, die spezifische Zustände in England erkannt haben wollten, Zustände, die es aber doch in Deutschland so nie geben könnte. Leider mehren sich jetzt speziell aus Nordrhein-Westfalen Medien- und Radioberichte, die bestätigen könnten, dass diese Entwicklung auch bei uns Einzug gehalten hat, wenn immer mehr Fälle bekannt werden, wo junge Mädchen über die so genannte „Loverboy“-Masche in der Zwangsprostitution landen.

Die erzählten Fälle sind so besorgniserregend, dass sich vor Wochen schon der Landtag von NRW damit beschäftigt hat. Die Westdeutsche Allgemeine weiß von Experten, die Alarm schlagen. Die Zeitung zitiert einen Gutachter, der von einer „extrem hohen Dunkelziffer“ berichtet, „weil die „Loverboy“-Methode in der Kriminalstatistik nicht gesondert erfasst werde.“ Und dieser Gutachter ist auch kein einsamer Mahner im Wald, wenn das Bundeskriminalamt ebenfalls davon ausgeht, „dass bundesweit die „Loverboy“-Masche bei mehr als einem Viertel der Opfer von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung angewendet wurde.“

Den Mädchen wird von jungen Migranten eine Liebesbeziehung vorgegaukelt, die in einer emotionalen Abhängigkeit und in Prostitution mündet. Hier trifft es übrigens nicht nur die Unbedarften, jene Mädchen aus zerrütteten Verhältnissen, die Einsamen und die Bildungsfernen – die Opfer sollen zunehmend aus ganz normalen Familien kommen. Die Mädchen werden freundlich angesprochen, bekommen großzügige Geschenke, die „Loverboys“ sprechen von der großen Liebe, „schleichen sich in den Freundeskreis ein, suchen sich ihre Opfer vor Schulen, in der Nähe von Jugendtreffs oder im Web“, so Gutachter Jürgen Antoni.

Besonders perfide: Die Opfer empfinden sich selbst häufig nicht als Opfer dieser „Loverboys“, weil das System der Loverboy-Zwangsprostitution so geschickt funktioniert, dass die Minderjährigen sogar meinen, sie selbst hätten sich entschieden, sich zu prostituieren, wie eine Betroffene schon im Juli in einer Anhörung vor dem Landtag mutig berichtete.

Nun nutzen die ausführlichsten Warnungen wie z.B. in der vergangen Woche via Radio Antenne Düsseldorf nichts, wenn nicht konkret genannt wird, wer da aktiv wird, vor wem sich das Mädchen hüten soll. Wenn beispielsweise die WELT über Loverboys berichtet, heißt es fast verschämt in einem Nebensatz: Die Täter seien laut Gutachter „junge Männer zwischen 18 und 28 Jahren, meist ausländischer Herkunft“ und über den Zeitraum dieser Masche heißt es am selben Ort: „in den vergangenen zehn Jahren sei die Zahl der Meldungen von Opfern und Angehörigen gestiegen.“

Aber wie wäre es hier einmal, das Zeitfenster auf die letzten fünf Jahre zu verengen und dann einmal zu schauen, womit diese bedrohliche Entwicklung tatsächlich etwas zu tun haben könnte? Wie aber präzise analysieren und berichten, wenn solche Fälle nicht gesondert gesammelt werden?

Aus 2018:

Wer sich daran erinnert, wie lange es brauchte, bis damit begonnen wurde, diese schreckliche Epidemie der Messerangriffe überhaupt gesondert zu erfassen und dann noch nach Nationalität zu sortieren, der ahnt in Sachen „Loverboys“, wie viele Mädchen hier noch leiden müssen, bis einmal konkrete Maßnahmen ergriffen werden.

Ja, es soll jetzt an Schulen eine Prophylaxe geben. Jedenfalls fordern das Eltern, Betroffene und Sachverständige. Aber vor was soll da gewarnt werden? Vor sich an Minderjährige heranwanzende Minizuhältern aus dem großen Treck der Massenzuwanderung? Nein, so ein Tacheles würde schon im Fokus einer politischen Korrektheit nicht funktionieren. Und selbstredend gab es diese Zuhältermethoden schon zu Reeperbahnzeiten, als hier noch deutsche Luden tätig waren, aber diese Masche hat irgendwann nicht mehr hinreichend funktioniert.

Sie funktioniert offensichtlich neuerdings nur deshalb wieder, erfährt eine gruselige Renaissance, weil die deutsche Mehrheitsgesellschaft es explizit zulässt. Weil der mit der großen Massenzuwanderung in die Sozialsysteme eingewanderte ungebildete Migrant als edler Wilder politisch vermarktet wurde, als freundlicher „Flüchtling”, der jede Hilfe braucht, auch die Hilfe junger Mädchen, die dafür alle Vorsicht fallen lassen, vielleicht auch, weil ihre Refugees-Welcome-Eltern immer noch im Seifenblasen-und-Teddybär-Modus unterwegs sind und sich beharrlich weigern, sich den realen Verhältnissen anzunähern.

Die sich weigern, ihre Töchter zu schützen – unterstützt von den Medien inklusive des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, wo ein „verliebter“ erst minderjähriger, dann korrigiert erwachsener Migrant im Kika-Kanal einem tatsächlich minderjährigen deutschen Teenager Liebesschwüre ins Ohr flüstern darf, die heute, ein Jahr später, auf Poetry-Slam-Veranstaltungen von Vergewaltigungen durch solche Loverboys erzählt, natürlich mit der Bemerkung, es seien fiktive Geschichten.

Doch: Wo die Verantwortung auch für diese zunehmenden Fälle von Zwangsprostitution liegt, muss einmal deutlich gesagt werden: Sie liegt nicht bei Merkel und ihrer Massenzuwanderungspolitik, nicht bei den Ermittlungsbehörden, nicht bei der Justiz und auch bei niemand sonst, außer bei der Gesellschaft selbst, die weiterhin mehrheitlich in das bunte Horn der Vielfalt  bläst. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und auf dem Rücken ihrer Kinder, deren Zukunft sie so auf multiple Weise zerstören.

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Kommentare ( 163 )

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Wenn unsere, einst blaugehemdete Kanzlerin vor wenigen Jahren sagte, daß wir das schaffen und Kläger darob abgebügelt wurden und Gerichte nicht urteilen konnten weil keine Kläger da waren, die Rechtsbruch hätten dem Urteil hätten zuführen können (auch wenn die Dame keinen Schutz mehr genießt wird sich dieses Spiel fortsetzen), wird sie diese Taten mit verantworten müssen, so wie ihre wessi-Kollegen in der Regierung und der Opposition im Bereich der Alt- und Neusozialisten von Grünen/Linken. Die frühen Opfer dieser Politik sind die Gemesserten und Vergewaltigten, jetzt folgen Legionen von „Freundlichzurprostitutionüberredeten“. Minderjährige – was solls, im Zeitalter der Gender“wissenschaften“ hätten diese Minderjärigen… Mehr

„Die Gesellschaft ist schuld“, „Die Eltern sind verantwortlich“ etc. das klingt viel zu Westdeutsch. Irgenwie pseudointellektuell. Wo bleiben die Vaeter?? Sind da keine Onkels? In meiner Bekanntschaft hatten wir oft das Thema. Gut, ich bin weg aus D. Aber meine Verwandten drueben im Osten wuerden sich das nicht bieten lassen. Die Ursache fuer das Moeglichsein solcher Dinge sehen wir im Ausbleiben von Selbstjustiz. In Brasilien, Ungarn und Indien klappts ja auch. Regt sich deshalb einer auf in diesen Laendern!?

Der Film zum Thema Loverboy „Ich gehöre ihm“ läuft aktuell 24.09. – 22:40 auf WDR3 – vielleicht schafft er ja in die Mediathek

Zitat: „Wo die Verantwortung auch für diese zunehmenden Fälle von Zwangsprostitution liegt, muss einmal deutlich gesagt werden: Sie liegt (…….) bei der Gesellschaft selbst, die weiterhin mehrheitlich in das bunte Horn der Vielfalt bläst. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und auf dem Rücken ihrer Kinder, deren Zukunft sie so auf multiple Weise zerstören.“ > WOMIT im Grunde Alles gesagt ist u. Roß & Reiter genannt wurden. – – – – – – – – Man kommt sich doch schon selber dämlich vor, weil man sich nur noch wiederholen tut/kann und immer und immer wieder das Gleiche sagt: Es ist einfach unbegreiflich… Mehr

Frauen sind die wichtigste Ressource die ein Volk hat. Wichtiger als Männer, davon kann man viele verheizen. Wichtiger als Land. Wichtiger als Rohstoffe. Wird diese Ressource preisgegeben so wird die Zukunft eines Volkes preisgegeben.
Deshalb setzen sie auch bei den Frauen und den Familien an. Wenn diese zerstört werden zerstört man ein Volk für immer.

Ich erinnere mich an die offizielle Comic Broschüre des Bundes wo in Bildern gezeigt wurde wie braune Neusiedler Sex mit deutschen Frauen haben und was dabei erlaubt ist und was nicht. Ich erinnere mich an eine Doku über die „Partition“. Die Aufspaltung Indiens 1949 in einen Teil für überwiegend Moslems und den anderen für die Hindus und Sikhs (Todfeinde der Moslems). Die Ausmasse sind vergleichbar mit der Vertreibung der Deutschen nach 1945. 17 Umsiedler und 3 Millionen Tote. Ein alter Sikh hat erzählt wie sein Dorf von Moslems umstellt wurde und diese die Herausgabe der jungen Frauen der Sikhs forderten.… Mehr
Stimmt nicht so ganz….in England waren das nicht unbedingt Loverboys….sondern Geschäftsleute aus der Pakistanisch stämmigen Mittelschicht, die die Mädels (12-14) mit Geschenken und Geld gefügig machten, anschließend mit Gewalt und Erpressung. Der Fall in England ist bis heute nicht aufgearbeitet…Dunkelziffer sehr hoch….man spricht von tausenden missbrauchter Mädchen. Der Begriff Prostitution ist auch nicht ganz richtig….die Mädchen wurden nicht entlohnt….sondern massenvergewaltigt. Teilweise sollen 50 bis 100 Männer (mit einheitlich kulturellem Hintergrund) die Mädchen ganze Nächte lang vergewaltigt haben. Weder Sozialämter noch Polizei glaubten den Kindern….bis zu einer Schwangerschaft die dann den Fall publik machte. Loverboys gehen da anders vor….meist aus schwarz… Mehr

Jeder kann froh sein, der keine Kinder im entsprechenden Alter hat!
Diejenige, die es letztlich zu verantworten haben, sind mittlerweile mit anderen Dingen beschäftigt, wie Zerstörung der Energieversorgung, der Autoindustrie, usw.

Bei Euch schon. Hier bei uns gibt es knallharte Strafen, wenn jemand einen auf „Loverboy“ machen will. Zwischen 15 und 20 Jahren.

Der sexuelle Trieb ist beinahe unbeherrschbar. Ebenso das Recht des Stärkeren und die Macht der Herrschenden. Das allein reicht schon, um menschenverachtend handeln zu können. Dazu die Gier nach Geld und Besitz, und der Gedanke der Prostitution erstreckt sich über alle Lebensbereiche. Es ist einfach, zu sagen, das war schon immer so. Aber wo ist der Fortschritt der Menschheit? Bestimmt nicht in der Schaffung verbesserter äußerer und materieller Lebensumstände. Eine immer mehr das vermeintlich lebenszerstörende Äußere der Welt hassende Kind Greta, sieht z. B. keine Kinderprostitution, die einen menschenverachtenden Umgang mit der Welt viel mehr zeigt, als ein ineffizienter Energieverbrauch.… Mehr
„Wenn ein wildes Tier dein Kind angreift oder deine Frau, dein Haus, deinen Freund oder dich selbst, ist es deine Pflicht als Mann mit aller Kraft und allen verfuegbaren Waffen zu kaempfen und es moeglichst schnell zu vernichten oder zu vertreiben, und an dieser Pflicht aendert sich auch nichts, wenn das Tier die Form eines Menschen hat. Zeige vor allen Menschen Respekt, aber krieche vor keinem. Ich habe viele Maenner gesehen, deren Religion, nach ihrer Lebensweise zu urteilen, „Liebe das Geld und fuerchte den Tod“ hiess, aber dies waren nicht Rote Maenner (nordamerikanische Indianer) des alten Schlages.“ Aus: Seton, Ernest… Mehr

Sehr gut! Aber welche Loesungen haben Sie?