Reza Pahlavi in Berlin mit roter Sauce überschüttet

Die Verweigerung eines Gespräches mit Pahlavi durch die Regierung ist eines, für seine Sicherheit nicht zu sorgen, das ist unverzeihlich. Wer Tomatensauce auf Pahlavi werfen konnte, hätte auch ein Messer oder eine Schusswaffe benutzen können.

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Ein iranischer Demonstrant warf heute in Berlin rote Sauce auf Reza Pahlavi, den Sohn des letzten Schahs des Iran und das einzig bekannte Gesicht des Widerstands gegen das Iran-Regime.

Es hätte auch ein Messer oder eine Kugel gewesen sein können. Ein schwerwiegendes Sicherheitsversagen. Die Verweigerung eines Gesprächs mit Pahlavi durch die Regierung ist eines, für seine Sicherheit nicht zu sorgen, das ist unverzeihlich.

Im Bundestag traf Pahlavi Armin Laschet als Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses zum Gespräch mit Außenpolitikern aus mehreren Fraktionen. Das Berlin-Treffen knüpfte an ein Gespräch an, das Laschet und Pahlavi am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 geführt hatten. Dort hatten sie vereinbart, den Austausch in Berlin fortzusetzen. Laschet betonte, Pahlavi werde als „bedeutender Vertreter der iranischen Oppositionsbewegung“ empfangen.

Während der heutigen Pressekonferenz nannte Pahlavi die Verweigerung der Bundesregierung „eine Schande“, sich vom Regime in Teheran erpressen zu lassen, und sagte, demokratische Regierungen sollten „mit den Menschen sprechen, die die Stimme der Stimmlosen sind“.

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Kommentare ( 11 )

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Biskaborn
54 Minuten her

Eine Regierung der absoluten Schande!

Fulbert
21 Minuten her

Werden mal wieder diejenigen empfangen und hofiert, die Deutschland vornehmlich beschimpfen? Hat er keinen dicken Scheck überreicht bekommen? Und was gehen die Deutschen eigentlich die persönlichen Ambitionen dieses Herrn im Vergleich zu den nationalen Interessen an?Aber bei einer derartigen Regierung verwundert es nicht, dass jeder noch so windige Typ sich alles ohne Widerrede heraus nehmen kann, wie schon die an Unverschämtheit nicht zu überbietenden Äußerungen des Ukrainers Melnyk vor nicht allzu langer Zeit gezeigt haben.

AlNamrood
26 Minuten her

Wenn ich Beef mit Moslems habe, oder vielmehr die mit mir, ist der wirklich letzte Ort an dem ich mich aufhalten würde Deutschland.

bkkopp
28 Minuten her

Das Sicherheitsversagen für die Person Pahlavi ist in der Tat unverzeihlich und sehr bedauerlich. Politisch ist nicht bekannt, dass Pahlavi viel Unterstützung im Iran hätte um eine aussichtsreiche Exilregierung zu organisieren. Seine positive Aussage zum israelisch-amerikanischen Krieg gegen das Land ( 13,000 Bombeneinsätze, tausende zivile Ziele zerbombt, mindestens 3000-4000 Tote ) um am Ende nichts Besseres zustande zu bringen als das JCPOA vor 10 Jahren, ist keine Empfehlung. Einen Volksaufstand gegen das Regime kann er offenbar nicht organiseren. Er möchte im Schutze „amerikanischer Panzer“ in Teheran einziehen. Trotzdem könnte man ihn im AA anhören und auf Minsterebene mit ihm nicht-öffentlich… Mehr

Kraichgau
35 Minuten her

nunja, der „Schah“ von Persien,also Papa,hat auch ziemlich rüde regiert im Iran vor 1979….seine „Jubelperser“ haben damals gut hingelangt und im eigenen Land noch fester.
Und der Sohn? Stellt sich auf die Seite Israels im Krieg gegen das eigene Volk.
Da ist etwas Tomatensauce doch gar nicht schlimm,selbst Kohl hat mehr einstecken müssen…

Nibelung
45 Minuten her

Da kommt ja der Richtige daher, dessen Vater der größte Schlächter an der iranischen Opposition war und der von den USA und Israel geschaffene Geheimdienst namens SAVAK scheint auch schon der Vergessenheit anheim gefallen zu sein und wie dumm muß man eigentlich sein um ausgerechnet einen Sproß dieser Dynastie als Retter zu sehen, wo vormals nicht anders gehandelt wurde als heute, wenn es um die Vorherrschaft unterschiedlicher Interessen geht. So blind kann man doch nicht sein um ausgerechnet auf solche Leute zurück zu greifen, deren Vorfahren schon die gleichen Methoden angewand haben um den selbstgeschaffenen Thron zu erhalten und damit… Mehr

Haba Orwell
1 Stunde her

> Im Bundestag traf Pahlavi Armin Laschet als Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses zum Gespräch mit Außenpolitikern aus mehreren Fraktionen.

Kein Wunder, dass Laschet wegen mangelnder Ernsthaftigkeit nicht gewählt wurde. Der real existierende Wertewesten macht sich anscheinend gerne lächerlich – wenn die Ergebnisse bloß nicht so tragisch wären.

Peter Gramm
1 Stunde her

Ach gottchen Tomatensauce auf den Sohn. Der Sohn vom Vati der seine Gegner im Folterknast verrecken ließ. Savak hießen diese Menschenfreunde. Wurden von den Amis ijnstalliert und unterstützt. Die Mullahs bedienen sich derselben Methoden und plötzlich heißt es Terrorregime. Tja, der Standpunkt des Betrachters ist ein wesentlicher Faktor um Terroristen und/oder Menschenfreunde zu erkennen und zu benennen. Auch Hinrichtungen gab es seitens des Savak. Es waren eben gute Hinrichtungen. Vor allem dann, wenn Rohstoffe diese Erkenntnis fördern können. Nicht zu vergessen, die Mullahs sind seit ca. 25 Jahren kurz davor die A-Bombe zu bauen. Dass andere diese Bomben schon seit… Mehr

AlNamrood
24 Minuten her
Antworten an  Peter Gramm

Ohne immer mal ein paar der größten Jihadis im Folterkerker verschwinden zu lassen lässt sich keine islamische Population regieren.

Joe X
1 Stunde her

Für den Brüller des Tages sorgte die außerpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, die Pahlavi vorwarf sich nicht ausreichend von der Schah-Diktatur distanziert zu haben und kein ernsthaftes Interesse an einer demokratischen Entwicklung im Iran zu haben …
… sagt eine Abgeordnete der Mauerschützenpartei, die 40 Jahre lang eine Diktatur geführt hat 😂

MeHere
1 Stunde her

Das Demontrationsrecht steht lt GG nur Bundesbürgern zu … alles andere haben SPD oder von linksbunt gehackte Gerichte so beschlossen …
Ich hab die Faxen einfach dick … Regierung funktioniert nicht – Neuwahlen bitte und ihren Propagandalautsprecher ÖRR & Co abschalten.