„Der politische Islam will ein Klima der Angst“

Susanne Schröter, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam hat eine Konferenz zum Thema „Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?“ geplant – und damit einen islampolitischen Shitstorm gegen sich persönlich ausgelöst. TE berichtete. Tomas Spahn sprach mit ihr über den Vorgang – und über die Ziele, die hinter der Kampagne stecken.

imago images / Future Image

Tomas Spahn: Frau Schroeter, Sie werden an der Uni Frankfurt eine Veranstaltung zur Bedeutung des islamischen Kopftuchs durchführen. Die Ankündigung dieser Veranstaltung sorgte für eine gezielte Schmutzkampagne gegen Sie bis hin zur Forderung, Sie wegen Rassismus aus der Uni zu werfen. Ist mittlerweile bekannt, wer hinter der Kampagne steckt?

Susanne Schröter: Nein, aber die Kampagne folgte einem bekannten Muster, mit dem der politische Islam weltweit versucht, seine Kritiker mundtot zu machen. Dafür werden Kampfbegriffe wie „antimuslimischer Rassismus“ oder „Islamophobie“ benutzt. International sind die Mullahs des Iran, Erdogan und einige Kreise in der Golfregion Stichwortgeber solcher Kampagnen.

Haben diese ausländischen Islamideologen denn überhaupt die Möglichkeit, in Deutschland derartige Kampagnen anzuleiern?

Denk- und Sprechverbote
Kesseltreiben gegen eine islamkritische Frankfurter Professorin
Selbstverständlich – und niemand sollte deren Einfluss unterschätzen. Das läuft nicht nur über dunkle Kanäle, sondern über in Deutschland zugelassene Vereine wie Ditib, Mili Görüs und schiitische Gemeinden, die unmittelbar vom Iran gesteuert werden.

Sind also die Studenten, die angeblich die Kampagne losgetreten haben, nur vorgeschoben?

Das kann ich nicht beurteilen. Es gibt auch an der Universität Studierende, die in den oben genannten Vereinigungen organisiert sind. Außerdem haben umgehend noch radikalere Akteure auf die Kampagne draufgesattelt und den Shitstorm angefeuert. Warten wir ab. Vielleicht bringt der Staatsschutz etwas Licht ins Dunkel.

Schauen wir noch einmal auf die Veranstaltung. Was ist aus islamischer Sicht an einer Debatte über das Kopftuch derart bedeutend, dass ein solches Thema eine Schmutzkampagne auslöst?

Auch wenn gern etwas anderes behauptet wird: Das Kopftuch ist ein politisches Symbol einer bestimmten islamischen Strömung. Unsere Veranstaltung sollte zur Debatte um die Ausstellung islamischer Mode im Museum für angewandte Kunst beitragen. So lange es Länder gibt, in denen Frauen gezwungen werden, dieses Kopftuch zu tragen, und ins Gefängnis müssen, wenn sie das verweigern, kann man es nicht allein als Modeaccesoire verstehen. Es ist auch ein Instrument der Unterdrückung. Diese Problematik umfassend zu diskutieren, ist Ziel der Veranstaltung.

Deshalb also die konkrete Attacke?

Nun, letztlich geht es selbstverständlich nicht nur um das Kopftuch, sondern um deutlich mehr. Der politische Islam will weltweit ein Klima der Angst erzeugen bei allen, die es wagen, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Ziel ist es, jegliche Diskussion über Islam oder Islamismus zu verhindern.

Tatsächlich scheint sich ja vielerorts eine Stimmung durchzusetzen, dass auch an den Universitäten bestimmte Themen nicht mehr diskutiert werden dürfen.

Diese Tendenz ist leider tatsächlich zu erkennen. Hier ist schlicht festzustellen: Es geht um Zensur. Es geht darum, die Freiheit der Wissenschaft zu vernichten. Sollten tatsächlich Studenten hinter der Attacke stecken, so haben sie das Prinzip von Wissenschaft und Universität nicht begriffen. Ohne wissenschaftliche Kontroverse wird Wissenschaft zur Farce.

Also ein Angriff nicht nur auf die Meinungsfreiheit, sondern auch auf die Freiheit des Denkens …

Hochschule als Glaubensort?
Hamed Abdel-Samad solidarisch mit Susanne Schröter
So ist es. Und damit sind diese Versuche, eine Deutungshoheit über den wissenschaftlichen Diskurs zu gewinnen, letztendlich auch ein Angriff auf die Demokratie. Meinungsfreiheit und wissenschaftlicher Diskurs sind die Grundlage der Demokratie. Wie die Meinungsfreiheit ist auch die Religionskritik Teil des Erbes der Aufklärung. Wer sie zu verhindern sucht, negiert eine wichtige Wurzel unserer Gesellschaft.

Also zurück in die Zeit, als der Klerus den alleinigen Wahrheitsanspruch vertrat auch dann, wenn seine Auffassungen noch so sehr an der Wahrheit vorbei gingen. Wie hat denn nun die Universitätsleitung reagiert? Sind Sie ihren Job los?

Nein, selbstverständlich nicht. Ich hatte die Kampagne sofort öffentlich gemacht und die Universitätsleitung informiert. Sie hat sich vorbehaltlos hinter die Wissenschaftsfreiheit gestellt, ebenso wie der AStA. In den USA, Großbritannien und selbst Frankreich ist das mittlerweile nicht mehr selbstverständlich. Dort wurde die Reputation kritischer Professoren gezielt mit solchen herbeigesuchten und absurden Rassismusvorwürfen zerstört. Selbst Alain Finkielkraut, einer der renommiertesten Philosophen der Gegenwart, soll jetzt damit mürbe gemacht werden.

Also wird in Deutschland die Fahne der Wissenschaftlichkeit hoch gehalten?

Leider ist auch das nicht mehr uneingeschränkt der Fall. Teile der studentischen Linken übernehmen die Propaganda des politischen Islam, weil sie ihre postkoloniale Theorie dadurch bestärkt sehen. Linke Feministinnen bilden eine krude Querfront mit radikalislamischen Gruppen. Selbst scheinbar renommierte Personen wie Yasemin Shooman vom Jüdischen Museum in Berlin arbeiten eng mit Islamistischen Gruppen zusammen. Das ist teilweise mehr als absurd.

Also haben wir es mit einer letztlich geduldeten, verfassungsfeindlichen Querfront gegen unseren Staat zu tun?

Alain Finkielkraut attackiert
„Ich kann die Nase nicht mehr herausstrecken“
Dem kann ich leider nicht widersprechen. Dem politischen Islam geht es darum, schrittweise eine islamistische Ordnung zu etablieren. Was Feministinnen und politische Linke dazu treibt, sich mit diesen Kräften zu verbünden, wird ihr Geheimnis bleiben.

Und wie es endet, konnten die linken Studenten im Iran am eigenen Leib erleben. Sie wurden von den Mullahs an die Wand gestellt. Im Moment also scheint die Kampagne gescheitert zu sein?

Wir werden unsere Veranstaltung wie geplant durchführen. Dennoch sind solche Schmutzkampagnen sehr anstrengend. Sie bedeuten, weil sie sehr persönlich werden, einen erheblichen Stress.

Nun – das genau ist ja auch das Ziel solcher Angriffe. Selbst wenn die Vernichtung von Reputation und Existenzgrundlage nicht erreicht wird, soll der Betroffene zumindest dazu gebracht werden, die Schere im Kopf anzuwerfen und künftig auf ähnliche Veranstaltungen oder Äußerungen zu verzichten.

Sie sagen es. Solche Attacken haben selbstverständlich das Ziel, eine Stimmung der Angst zu erzeugen. Jeder, der es wagt, sich kritisch mit problematischen Richtungen des Islam zu beschäftigen, soll eingeschüchtert werden. Deshalb diese Kampfbegriffe des antimuslimischen Rassismus und der Islamophobie.

Und? War die Kampagne erfolgreich? Werden Sie künftig auf solche Themen verzichten?

Selbstverständlich nicht! Ich werde mich als überzeugte Demokratin gegen solche Versuche, sollten sie wiederholt werden, ebenso vehement zur Wehr setzen, wie ich dieses jetzt getan habe. Hier gilt es, den Akteuren, wer immer sie auch sein mögen, unmissverständlich die Rote Karte zu zeigen. Geben wir solchen Attacken nach, geben wir uns auf. Das wird es mit mir nicht geben.

Dessen, Frau Schröter, bin ich mir absolut sicher. Auch deshalb, weil ich Sie als Kollegin im Beirat der Kurdischen Gemeinde kennen- und schätzen gelernt habe. Wer Ihnen Rassismus und Islamophobie vorwirft, könnte ferner von den Tatsachen nicht sein. Insofern meine Bewunderung für Ihre Deutlichkeit – und vielen Dank für dieses gute Gespräch, das keine Zweifel an den Hintergründen der Schmutzkampagne gegen Sie gelassen hat.

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Kommentare ( 223 )

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Liebe Frau Schröer, im Prinzip wurde schon alles gesagt. Ich möchte lediglich noch einmal betonen, dass es eine Wissenschaft im Islam niemals geben kann. Der Ausschließlichkeitsanspruch der mittelalterlichen Ideologie ist unvereinbar mit moderner wissenschaftlicher Forschung, wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen und ihrer Umsetzung. Wissenschaft benötigt einen offenen und freien Geist, der denken darf und nicht durch Angst, Unterdrückung und Bedrohung verschrumpelt. Wir sollten stolz auf unsere Aufklärung sein und dafür, das finstere Mittelalter durch Intelligenz und Forscherdrang überwunden zu haben. Ich bewundere Ihren Mut und Ihre Standfestigkeit. Wenn die Wissenschaft fällt, fällt diese gesamte System und mit ihm die Demokratie. Machen… Mehr

Das Gleiche gilt für die Religion des Gender Mainstreaming.

Ferhat Mehenni, Präsident der provisorischen Regierung der algerischen Kabylei im Pariser Exil, erklärt jedem, der es wissen will (die meisten wollen es nicht wirklich), was von der europäischen Unterscheidung eines politischen Islams bzw. »Islamismus« vom Islam an sich zu halten ist:

»Der Islam ist der Islamismus in Ruhe und der Islamismus ist der Islam in Bewegung. Beide sind ein und dieselbe Sache.« [«L’islam c’est l’islamisme au repos et l’islamisme, c’est l’islam en mouvement. C’est une seule et même affaire.»]

Also: Reine Machtfrage. Und Boumedienne dereinst: „Wir erobern Frankreich mit den Bäuchen unserer Frauen“. Klare Ansage. Erdogan ganz rezent: „Macht 5 Kinder, nicht bloß 3“. Wozu wohl, wo die doch schon ihre – viel zu vielen dreie – nicht mit Anstand mit einer guten Lebensperspektive versorgen können. Müssen zu uns laufen, Mama mia. Ziel: Demographische Eroberung, nicht zuletzt durch Nötigung mit Kinderkulleraugen.

Oder so: Der Islamismus ist militant und gewalttätig. Der Islam versucht die gleichen Ziele (Scharia, Errichtung einer islamischen (Gegen)gesellschaft) friedlich und durch politische Einflussnahme zu erreichen.

Ist wohl so, reine Machtfrage. Viele Wege führen zum Ziel. Sehr nachhaltig: Ausnutzung der Humanität der Anderen mit Kinderkulleraugen, Nötigung zur Hilfe. Erdogan: „Macht 5 Kinder, nicht nur 3“ usw.

Was aber wäre, wenn wir nicht „Tribut“ zahlten? Und was ist, wenn uns das Geld ausgeht, womit ja bei dieser Politik tatsächlich zu rechnen ist?
https://www.welt.de/kultur/history/article482001/Bekaempft-sie-bis-sie-Tribut-entrichten.html

Tja, dann müssen die sich andere Opfer suchen oder endlich mal selber was arbeiten. So wie die Brits. Aus isses mit dem British Empire, schon länger, und jetzt wird noch ne Weile gejammert und dann muss der Engländer halt wieder selbst in die Hand genommen werden, falls jemand weiß. was ich meine. Ich will, dass die Brits in der EU bleiben. Hoffentlich wollen die das auch. Wollen wir europäisch bleiben, brauchen wir die Brits, wollen wir islamisch werden, isses egal.

In GB ist der Islamismus noch wesentlich weiter fortgeschritten als hier schon. Mir ist daher nicht klar wobei ie uns helfen solten.
Ausserdem ist eine Auflösung der EU zum Erhalt der nationalen Souveränität zu begrüssen.

Die Moslems in GB sind zum größten Teil aus Pakistan und Indien. Indien ist das größte muslimische Land weltweit, noch vor Pakistan (und Indonesien) – gemessen an der Bevölkerungszahl. Beide waren mal britische Kolonien – der Fluch der bösen Vergangenheit. Deshalb hausen so viele jetzt in GB. Das müssen die Brits in der Tat in den Griff bekommen. Eine schwache EU, gar vereinzelte europäische Nationalstaaten werden im Spiel der globalen Mächte untergehen. DAS ist nicht zu begrüßen. Bleibt nur: Eine starke EU, die sich einig ist in der Abwehr der islamischen Zumutung. Die EU hat 550 Mio. Einwohner (mit GB),… Mehr
Giesemann, die Briten werden uns bei dem, was sie möchten, nicht helfen, denn (1) die Arroganz, mit der die deutsche Regierung die britischen Unterhändler in Brüssel kalt abserviert hat, hat das Verhältnis beider Länder in der Migrationsfrage nachhaltig gestört (2) kein Brite sein Leben für ein Land oder eine Idee gibt, die von Millionen Deutschen seit Jahren gutgeheißen wird, (3) Briten noch deutlich eher Patrioten, die für ihr eigenes Land kämpfen und nicht für fremde Regierungen wie der einer EU. Die deutsche Regierung propagierte doch jüngst wieder, es solle eine „europäische“ (EU)-Armee geben und die meisten Deutschen finden das tatsächlich… Mehr

Zwei Korrekturen:1. es gibt keinen unpolitischen Islam. Ser Koran kennt keine Trennung zwischen Politik, Kultur und Religion. Das kann er auch nicht, weil die Ideen des Koran nur mit Repressalien konsequent durchgesetzt werden können. 2. Damit. verbunden und wie von Samad, Hartlage uvm. klar bewiesen, handelt es sich um eine faschistische Ideologie.

Es fiel mir jüngst wieder auf, das einige Zeitgenossen das angeblich friedliche Zusammenleben von Christen, Juden und Muslimen im Al-Andalus des 9. Jh. beschwören als Vorbild für die Gesellschaft „der Zukunft“. Das ist ein fataler Irrtum. Lest das Buch Darío Fernández-Morera: The Myth of the Andalusian Paradise . Fernández-Morera klärt fundiert über die falschen Mythen, die seit Jahrhunderten über diese Region verbreitet werden um Kritiker des I* zu beschwichtigen, auf. Öffentliche Stellen und Schlüsselstellen in der Wirtschaft wurden und werden von den Anhängern des Kriegstreibers aus der Wüste besetzt. Recht und Gesetz ist ein Mehrklassenrecht. Die oberste Klasse sind jene,… Mehr

Dem stimme ich zu. Und so etwas hat in einer freiheitlichen Demokratie meiner Meinung nach nichts verloren. Überhaupt nichts!

Genau: Nieder mit dem Faschismus! Egal, woher er kömmt.

Offenkundig sind die Organe des Staats, die mit dem Schutz der Verfassung betraut sind, mit in der Zukunft vermuteten Straftaten von rechtsradikalen Kräften beschäftigt. Da bleiben keine Ressourcen, um den Staat vor Straftaten von linksradikalen oder islamistischen Kräften zu schützen…

Die zeigen nur mit den Fingern auf „rechts“, um dem Michel Sand in die Augen zu streuen, und blasen diesen fiktiven Luftballon immer weiter auf.
Währenddessen formieren sich hinterrücks linksextreme Kräfte und die mohammedanischen Einwandererkohorte, die durch weitere einsickernde „Flüchtlinge“ beständig anschwillt.
Eine gute Vernetzung ist durch die smarphones gegeben und auch die Aufträge zur Schädigung dieses Staates sind bereits verteilt. Wer weiß schon, wie viele sich wo und zu welchem Zweck hier aufhalten?

Den Bürger unter Druck zu setzen ist ja auch die Aufgabe der von offzieller Seite als Schlägertruppe eingesetzten und finanzierten Antifa. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Alles unter Schirmherrschaft der großen Schwester. Schon Robbespiere (frz. Revolution) wusste, dass der Terror an sich und die daraus resultierende Angst, die Menschen manipulierbar macht und „Wir brauchen nur eine große Krise, dann machen die Bürger schon was wir wollen“-Schäuble (etliche Videos seines Ausspruchs auf youtube) weiss das auch. Sie inszenieren ein Chaos und präsentieren sich dann als Retter.

Zu Assad in Syrien muss ich noch etwas sagen. Was ist schlecht an dem Mann, der Syrien westlich-offen regiert. Seine Frau jedenfalls muss kein Kopftuch tragen, ihre schönen Haare wehen frei im Wind. Er ist beliebt bei der Bevölkerung. Meine Vermutung ist, dass die Globalisten vor allem Russland damit schaden wollten indem sie Krieg in Syrien entfacht haben und Assad stürzen wollten – um Russland endgültig vom Zugang zum Mittelmeer abzuschneiden mitlitärisch und damit den Einfluss weiter einzudämmen. Das ist nach meiner Meinung der Hauptgrund gewesen. Dazu kommt, dass die Globalisten die vielen islamischen Länder östlich und südlich des Mittelmeeres… Mehr
Der Syrienkrieg wurde ganz wesentlich vom Iran geschürt, der die Bürger gegeneinander aufhetzte, um dann selber, auf der Seite Assads eingreifen zu können. Muslime reagieren sehr emotional, so dass das iranische Unterfangen sehr einfach war. Daher auch die Liebe deutscher Politiker zum Iran, denn insbesondere der Bundesgrüßaugust dankt dem Iran jeden Tag für die Millionen Syrer, die hierher kamen. Während diese Flüchtlinge in der Heimat auf Granit bissen, sehen sie eine schwache Frau bei uns als Kanzlerin, da fühlt sich jeder gläubige Muslim haushoch überlegen. Der zweite Gedanke, der auch Türken nie kommt, wäre, dass sie alle in der alten… Mehr
Woher haben Sie diese Infos? Das macht ja gar keinen Sinn, dass der Iran auch nur irgendein Interesse an einem instabilen Syrien haben könnte. Es gibt sicherlich viele Interessengruppen dort, die Assad dort weg haben wollten, aber der Iran gehört sicherlich nicht dazu. Wesley Clarke, ehemaliger NATO-Befehlshaber, äußerte sich vor Jahren darüber, dass es bereits 2001 Pläne der US-Regierung gab, innerhalb von 5 Jahren sieben Länder, darunter Syrien, anzugreifen und die Regierungen zu stürzen. Das Video ist bei youtube zu sehen. Ebenso gibt es arabische, islamische Kräfte, die aus Syrien ein Kalifat machen möchten. Auch die Türkei ist stark involviert.… Mehr
Es ging (und geht noch) um die geplante Pipeline vom Persischen Golf zum Mittelmeer. Beide ausschließlich mögliche Routen führen über syrisches Staatsgebiet und damit über ein Gebiet unter russischem Einfluß. Letzteren militärisch auszuschalten diente der als Volksaufstand getarnte und propagandistisch vermarktete Krieg in Syrien. Gewonnen haben die Russen, weil sie den Einsatz solange erhöht haben, bis ‚der Westen‘ paßte. Trump hat dabei wohl einfach Kosten und Nutzen gegenübergestellt und als Geschäftsmann gehandelt, vernünftig nach meiner Einschätzung. Wen interessieren schon Menschen, wenn es ums Geldverdienen geht? Die Herrschaft der Familie Assad und ihrer Paladine ist eine feudale, daran bestand >40 Jahre… Mehr

Es ist schlicht und einfach Dummheit gewesen. Man glaubte, Demokratiebewegungen in islamischen Ländern wie bspw. Ägypten fördern zu können. Das steckt letztlich auch hinter dem Desaster des Sturzes von Gaddafi. In Syrien macht man den gleichen Fehler.

Ob eine Diktatur „links“ oder „rechts“ ist, macht für den der Gummiknüppel ins Gesicht kriegt, wohl nicht so den Unterschied.

Ja, das ist richtig und schlimm genug. Und es stimmt auch, dass zahlenmäßig die linken Diktaturen und Linksfaschisten weltweit führend sind.

Nur: rechte Diktaturen sind selten, mir fallen nicht viele ein.

Spontan denke ich da an die ein oder andere Militärdiktatur z.B. Pinochet, Argentiniens Videla, Franco (?), die Apartheitsregierung in Südafrika … Wobei und das wollte ich ausdrücken, welche Geschichte die „Totalitäten“ erzählen, welches Narrativ sie nutzen, ist doch egal. Der Alltag, die Rechtslosigkeit, ja die totale Versklavung des eigenen „Volkes“ ist gleich, nur die Phrasen sind andere.

Frau Schröter macht den ersten Schritt in die richtige Richtung.

** die wirkliche Frage herum:

Gibt es einen verfassungskonformen Islam?
Ist der Islam in den Fassetten, wie er in Deutschland gelehrt, noch von der Religionsfreiheit gedeckt?
Müßten Islamvereine als verfassungsfeindliche Organisationen verboten werden?
Und wenn ja, welche?

Nein, die Kernfrage lautet: Wollen wir Moslems und den Islam auf UNSEREM Territorium haben?
Also, ich bin dazu nicht bereit, mein Territorium mit denen zu teilen

Rapsack, in Bosnien gibt es ein Oberhaupt der Gläubigen. Es gibt angeblich keinen Einfluss aus dem Ausland. Das macht Verhandlungen einfacher.
Video: Europas Muslime: Bosnien Doku (2016), Minute 29:10 des Interviews mit dem Imam:
https://www.youtube.com/watch?v=ovd5DzuGDhs

Nein
Nein
Ja
Alle

Leider werden solche elementaren Fragen in den allseits bekannten, systemstützenden Medien nicht thematisiert. Dabei entscheiden sie über die Zukunft dieser Republik. Aber es ist wie immer: Diejenigen, die diese Tür für die Ideologie des Islam geöffnet haben, werden sich den zu erwartenden Zerfall der Gesellschaft in ihren sicheren Auslands-Domizilen von Außen ansehen. Und niemand wird sie dafür belangen.

Die junge Generation heute, die auf dem Wege zum Erwachsen ist, ist eine sorgenfreie Generation, die keine Not und keine existenziellen Ängste kennt und von ihren Eltern gepudert wurde. Ich kenne das aus dem Bekanntenkreis. Deren Kinder werden von allen Sorgen, Pflichten ferngehalten, damit sie ganz frei und unbekümmert aufwachsen können…. Was für ein Irrsinn! Man zieht damit realitätsferne Menschen auf, die nicht mehr in der Lage sind, die wirkliche Gefahren zu lokalisieren und zu erkennen.Doch zum Glück ist noch nicht Hopfen und Malz verloren. Ich kenne auch so manche Kinder von Bekannten, die studieren und die eine ganz andere… Mehr

Habe gestern erstmals wieder nach Jahren ein kurzes Smartphone-Video gesehen, wo eines dieser Schneewitchen-Kinder (geschätzt 12 Jahre alt) von einem vermutlich ein, zwei Jahre jüngeren „Neubürger“ brutal zusammengeschlagen wurde. Der Schneewitchen-Junge sagte immer wieder „tu mir nichts, tu mir nichts, ich hab nichts getan“. Der Schläger wurde von seinen Freunden geifernd angefeuert.
Buchtipp: Martin van Creveld: Wir Weicheier: Warum wir uns nicht mehr wehren können und was dagegen zu tun ist Gebundenes Buch – 14. März 2017

Klare Fragen und klare Antworten, die wir angesichts des herrschenden Meinungsklimas als mutig bezeichnen müssen. Dass Unileitung und ASTA sich hinter Frau Schröter stellen ist leider nicht mehr selbstverständlich in unserem Lande. Das Problem bleibt: auch die Universitäten sollen islamkonform im Sinne der politischen Hintermänner gemacht werden. Man wird versuchen, Lehre und Forschung im Sinne orthodoxer Deutungen zu monopolisieren. Neben kritischer Sozialforschung wird die historisch-kritische Methode, wie sie in christlicher und jüdischer Theologie – außer bei wenigen Außenseitern – im Laufe von Jahrhunderten mit viel Mühe etabliert worden ist von den Parteigängern des politischen Islams verworfen. Mein Szenario des weiteren… Mehr

Orban wird Soros nicht grundlos aus Budapest rausgeschmissen haben. Mitsamt seiner NGOs und seiner Universität.
Auch interessant: der neue Sitz der Soros Foundations ist jetzt Berlin – der Sitz der Universität wird Wien werden.

Die Globalisten wollen den Westen eleminieren und das tun mit Hilfe der radikalen Seite des Islam. Begonnen hatte es und nicht mehr ignorierbar mit 9/11. Der politische Islam ist für den Westen so unverdaulich wie Steine im Magen und das wissen die Globalisten ganz genau. Deutschland leidet besonders darunter da wir uns alles gefallen lassen müssen und hier werden ja sogar die Angreifer ausgebildet, siehe die Männer aus Hamburg, die die Flugzeuge gesteuert hatten 9/11 und auch die Syrien IS-Kämpfer wurden in Deutschland rekrutiert und dürfen jetzt „nach hause“ kommen und dann ab 2015 die unbegrenzte Masseneinwanderung aus Afrika, Syrien… Mehr

Deutschland ist ein Experimental-Labor für die Globalisten. Ein Freiluft-Labor mitten in Europa.

Die Verstrickungen und der Sumpf des Nepotismus zwischen den USA und Saudi-Arabien sind gut nachzuvollziehen im Buch
Thomas W. Lippmann: Inside The Miraga: America’s Fragile Partnership with Saudi Arabia

Nein, die Briten haben als Erste konsequent radikale Islamisten für ihre Zwecke benutzt während der Zeit des Empire, u.a. aus deren Reihen rekrutiert nach der Eroberung Bengalens (östliches Indien) im Jahr 1757. Die heutigen radikalen Sunni-Gruppen haben sich gebildet während der Zeit der Muslimbrüder in Ägypten der 20er Jahre und sind auf politisch bedeutsame Größe angewachsen in der Zeit von Nasser. Diese Kräfte sind erstmals politisch in Erscheinung getreten bei der Ermordung von Sadat im Jahr 1981 und bei der Unterstützung der Sunni im Libanon-Krieg. Radiakle schiitische Moslems gibt es politisch bedeutsam seit der Revolution im Iran 1979. Der Iran… Mehr

Sorry – nein. Begonnen hat es mit der Freigabe des säkularen Iran an die Mullahs. Manifestiert wurde es mit der Übergabe der laizistischen Türkei an die Muslimbrüder.

Im Iran haben die Kommunisten mit den Islamisten Seite an Seite gekämpft. Sie hatten sich verrechnet, kaum war der Sturz gelungen, wurden sie an die Wand gestellt. Leider sind die hiesigen Linken und Minderheitenfetischisten zu dumm, um aus der Geschichte zu lernen. Sie sind die ersten, denen es an den Kragen geht, weil sie dann nicht mehr nützlich sind. Wozu braucht ein islamisches Land Geisteswissenschaftler, Soziologen, Genderspinner und mehr als zwei Geschlechter, oder **