Die echte Herausforderung ist da: Wie das neuartige Corona-Virus Covid-19 die politischen und wirtschaftlichen Systeme der Welt auf die Probe stellt und warum die EU am schlechtesten abschneiden wird.
In der Coronakrise gibt es wenige verlässliche Informationen. Selbst Virologen sind uneinig über das richtige Vorgehen, die Details von Corona und was die Konsequenzen sind. Eine Besprechung der Lage.
Das Volk sehnt sich nach autoritärer Führung. Gehorsam wird zur ersten Bürgerpflicht erklärt. Ich will nicht verhehlen, dass mir das Angst macht. Deutlich mehr Angst als das Virus. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
In Deutschland steigen die Fallzahlen weiterhin an. Eine deutsche Textilfirma stellt die Produktion um, Betrüger teiben ihr Unwesen und in Spanien rettet die Ausgagssperre Menschenleben: aber anders, als man vermuten würde.
Im Frühsommer könnte mit klinischen Tests und ab Herbst mit der Produktion eines Impfstoffs begonnen werden. Das bestätigen auch nicht industriegebundene Fachleute.
Die meisten Aussagen über die Tödlichkeit von Corona sind entweder viel zu hoch oder viel zu niedrig. Warum das so ist und welche Länder wirklich schlecht testen.
Einige, auch ältere Menschen, nehmen die Lage mit Witzen und demonstrativer Gelassenheit. Oder schimmert auch da schon die Angst durch? In dieser Krise lernt man die Menschen kennen, wie sie sind. Vor allem sich selbst.
Die Regierung vermittelt immer noch den Eindruck, man könne den Kampf gegen das Virus führen, ohne dass es zu Firmenpleiten und Arbeitsplatzverlusten komme. Aber absurd ist schon lange sehr vieles in Deutschland.
In Deutschland laviert sich die Regierung Merkel angestrengt durch einen Corona-Dschungel. Der kritische Blick auf die bisherigen Fehler bleibt weitgehend aus. Wie machen es die Nachbarländer?
In der Corona-Krise offenbart die EU nicht nur ihre Unfähigkeit, sondern ihre Überflüssigkeit.
Die Folgen der Corona-Pandemie schlagen eine Schneise der Verwüstung durch die Wirtschaft. Staaten und Zentralbank greifen zu massiven Maßnahmen - nicht ohne Nebenwirkungen. Und doch muss es jetzt schnell gehen und mit absehbaren Verlusten.
Der massenhaften Einzug von Parteienstaat-Leuten vorbei am alten Laufbahnrecht und der bewährten Verwaltungspraxis durchsetzte Ministerien und Behörden mit immer mehr politisch Gläubigen statt fachlich Kundigen, mit immer mehr Haltungs-Leuten statt Handlungs-Erprobten.
Johnson Pandemie-Strategie scheint riskant: die schnellstmögliche Erlangung der »Herdenimmunität«. Bei genauerem Hinsehen sind die Unterschiede rhetorisch. Neben viel Wissenschaft hat Johnson auch ein Konzept zur Schonung der besonders gefährdeten älteren Menschen vorgelegt - im Gegensatz zu Merkel.
Für die Grünen in Stuttgart ist Diesel gefährlicher als Corona. Punktum.
Wegen Corona steuern Krankenhäuser auf die Pleite zu und die Lieferketten für Medikamente und Desinfektionsmittel sind nach wie vor gestört. In Spanien steigen die Fallzahlen weiterhin schnell an.
Illner: „Hat China schon einen Impfstoff?“ Drosten: „Das würde mich nicht wundern.“
Hamstern, Vorräte aufbauen, zu Hause kochen, weil Restaurants unerreichbar sind und unsicher ist, was morgen noch geht: In Zeiten von Corona hat das Wissen der Großmütter Konjunktur. Sie haben Schwereres durchgestanden. Ein Kochbuch baut darauf auf.
Für Jahre werden nun die dramatischen Folgen der Corona-Rezession im Fokus der Politik stehen. Die Regierung profitiert.
Ein regierender Politiker will Verbreiter falscher Nachrichten bestrafen. Da könnte man dann gleich bei der Bundesregierung und der ARD anfangen.
Die Hoffnungsträgerin der Berliner SPD kommt nicht aus der Kritik wegen ihrer Doktor-Arbeit. Sie hat, wie jetzt bekannt wurde, für ihre Dissertation "mit Vorsatz" plagiiert.
























