Kein Begriff vernebelt stärker als „Liebe“. Darum ist der Begriff untauglich, aus sich heraus Orientierung zu schenken. Liebe braucht eine überzeugende inhaltlich-weltanschauliche Substanz.
Den Dolchstoß in seinen Rücken hat Wolfgang Kubicki überlebt. Trotz der Intrige von Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist er neuer Parteivorsitzender. Aber die vielen Gegenstimmen zeigen: Auch mit ihm hat die FDP keine Zukunft.
Die EU-Kommission hat ein Reichweitenproblem: Die grüne Dienstwagen-Utopie überlebt nicht einmal die Reise von einem EU-Sitz zum anderen. An den Schnellladesäulen in Luxemburg erleben nun EU-Kommissare, wie sich die von ihnen verordnete Mobilitätswende anfühlt. Eine halbe Stunde Zwangspause im Nirgendwo.
Die EU will den digitalen Euro vorantreiben, doch 350.000 Bürger verlangen in Straßburg die Gleichstellung des Bargelds. Barzahlung wird immer häufiger abgelehnt, auch von öffentlichen Stellen: Wenn der Staat sein eigenes Zahlungsmittel nicht mehr annimmt.
Mann von gestern gegen Frau von vorgestern: Die FDP-Parteihaubitze Marie-Agnes Strack-Zimmermann kandidiert entgegen eigener Ankündigung nun doch gegen Wolfgang Kubicki um den Vorsitz. Ein politisches Blutbad. Popcorn, bitte.
„Klimaneutralität“ ist nicht nur Regierungsprogramm, sondern Verfassungsziel. Der Sprengsatz im Klimabeschluss des Verfassungsgerichts liegt nicht in der Klimapolitik. Er liegt tiefer: Es geht um das Verständnis von Freiheit und Verantwortung. Der Bürger steht unter dem Vorbehalt staatlich definierter Klimaziele.
KI-Boom heißt Rohstoff-Boom: Kupfer, Energie und Wasser werden zum Machtspiel von USA und China. Deutschland bleibt, wie immer, ohne Rohstoffe zurück. Darüber sprechen Thomas Kolbe, Philipp Mattheis und Maximilian Tichy.
Seit 2020 stellten britische Arbeitgeber laut Statistik für jeden jungen Briten 27 junge Nicht-EU-Migranten ein. Fast eine Million 16- bis 24-Jährige gelten inzwischen als NEET, also weder in Ausbildung, Beschäftigung noch Schulung. Großbritanniens Jugend zahlt den Preis der Masseneinwanderung.
Noch steht kein Kanzlerwechsel an, aber da ja schon so viel darüber geredet wird, hier einmal ein Denkanstoß der anderen Art. Es war ja gerade erst Pfingsten.
Seit eine Mehrheit für die AfD in Reichweite rückt, gibt es Debatten darüber, ob der Bund dann in die Rechte des Landes eingreifen darf oder sogar muss. Dafür gibt es nur ein historisches Vorbild: den Preußenschlag. Vor allem die Führung einer Partei sollte dessen Geschichte genau lesen.
Das Klimakartell weicht trotz dramatischer Nachrichten aus der Industrie keinen Millimeter von seinem Regulierungskurs ab. Dabei hätten unter normalen Umständen schon die Signale aus dem Maschinenbau und der Chemie genügt, um ein reflexhaftes Ende des Klimakomplexes einzuleiten.
Nicht nur in Polen wird empört auf die Vergabe des Ehrennamens „Helden der UPA“ für eine ukrainische Militäreinheit reagiert: Der Grund dafür sind Gräuel und Massenmorde der UPA im Zweiten Weltkrieg. Polens Präsident Nawrocki will Wolodymyr Selenskyj deshalb eine hohe Auszeichnung entziehen.
Nach zwei Stunden Beratung im Lagezentrum des Weißen Hauses wurde kein Letter of Intent, kein Vorabkommen mit dem Iran unterzeichnet. Der Zustand zwischen Verhandlungen, Militär-Aktionen und falschen wie richtigen Informationen auf beiden Feldern geht also weiter.
Deutschland diskutiert über Merz, Wüst und Kanzlergerüchte. Dabei liegt das Problem tiefer: Eine Regierung, die sich von SPD-Blockaden fesseln lässt, wird den Abstieg nicht stoppen. Deutschland hätte nur noch eine Chance, wenn Linksradikale wie Bärbel Bas nichts mehr zu melden hätten.
Der Urlaub einer 33-jährigen kolumbianischen Touristin in Italien wurde zu einem dreitägigen Horror-Trip mit Entführung, Drogen, Todesangst und sexuellen Gewalttaten. Zwei Gambier (29 und 38 Jahre), ein Malier (43) sowie zwei Nigerianer (29 und 39) wurden verhaftet.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Ein Unternehmen wagt den Schritt ins All und sucht nach Reichtum auf Asteroiden – doch der Erfolg ruft unerwartete Gegner auf den Plan. Internationale Verträge stellen die Frage, wem Ressourcen jenseits der Erde überhaupt gehören. Zwischen unternehmerischem Risiko und globalem Anspruch entsteht ein Konflikt von grundsätzlicher Bedeutung. Was bedeutet Eigentum in einer Zukunft, die längst über unseren Planeten hinausreicht?
Belgiens Premier Bart De Wever will das Antirassismusgesetz überprüfen. Nach der Verurteilung von Migrationskritiker Dries Van Langenhove ist mehr als deutlich geworden, dass das Gesetz längst zur Waffe gegen Meinungsfreiheit und unerwünschte Wahrheiten geworden ist.
»President Trump befindet sich im Lagezentrum, während ein wichtiges Iran-Abkommen kurz vor dem Abschluss steht! Die Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden, Atomwaffen sind verboten, und vergrabenes Nuklearmaterial wird geborgen.«
Friedrich Merz wollte Stärke zeigen und lieferte einen Zornesausbruch. Nun hofft die Union auf Ruhe, bevor aus der Debatte über Hendrik Wüst mehr wird als ein Gerücht. Aber mit kraftmeierischen Dementis läßt sich die durch Berlin kriechende Debatte nicht stoppen. Wut und Nervosität des Kanzlers werden aufmerksam registriert und konterkarieren die verordnete Beruhigung.
