Die Gewalt in Leipzig reißt nicht ab: Für das Wochenende werden Demonstrationen mit über 1.000 gewaltbereiten Linksextremen erwartet. Die Szene agiert deutschlandweit immer brutaler – es scheint, als seien alle Hemmungen gefallen.
IMAGO / aal.photo
Nachdem es am vergangenen Wochenende in Berlin zu schweren Ausschreitungen bei einer linksextremen Demonstration mit über 5.000 gewaltbereiten Teilnehmern kam, droht nun auch Leipzig von einer linken Gewaltwelle überollt zu werden. Dieses Wochenende sind gleich drei Demonstrationen aus der linksextremen Szene angemeldet, die von der Stadt abgelehnt und anschließend auch gerichtlich verboten wurden. Die Polizei rechnet trotzdem mit dem Schlimmsten und bereitet einen Großeinsatz vor.
Die Polizei Leipzig rechnet bei den Kundgebungen mit etwa 1.000 gewaltbereiten Linksextremisten – und schweren Gewalttaten. Laut Polizeipräsident René Demmler ist es unabhängig von der Anzahl der Einsatzkräfte „faktisch unmöglich, den erforderlichen Schutz vor Ausschreitungen zu gewährleisten, wenn [so] hohe Teilnehmerzahlen von gewaltbereiten Personen im Stadtgebiet zusammen kommen“. Unabhängig davon sollen bereits am Freitag zahlreiche Beamte aus mehreren Bundesländern in der Stadt präsent sein. Unter anderem soll der Anreiseverkehr verstärkt kontrolliert und der von Freitag bis Sonntag geltende „Kontrollbereich“ gesichert werden. Es sollen Wasserwerfer, Räumpanzer und Hubschrauber für den Einsatz bereit stehen.
Eine erneute Gewalteskalation ist also höchst wahrscheinlich. Die linke Szene lud auf Twitter jeden herzlich ein, der sich zuletzt an den „kämpferischen Demos“ – beziehungsweise den bürgerkriegsähnlichen Zuständen mit brennenden Autos, beschädigten Gebäuden und zahlreichen verletzten Polizeibeamten – in Hamburg und Berlin gegen die Räumung des linken Wohnprojektes „Köpi“ beteiligt hatte. Zusammen will man seine „Wut auf die Straße“ tragen – und Leipzig damit wahrscheinlich ins Chaos stürzen.



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