Linke Abgeordnete mit knapp 12.000 Euro Diät geht sammeln wegen Pöbel-Ordnungsgeld

Eklat im Bundestag: AfD-Mann René Springer fordert Konsequenzen für per Haftbefehl Gesuchte. Linken-Abgeordnete Cansın Köktürk brüllt: „Was ist das für eine rassistische Scheiße!“ Sie kassiert Ordnungsrufe und schließlich 2.000 Euro Ordnungsgeld. Knapp 12.000 Euro Diät reichen nicht, also wird gesammelt.

IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Im Bundestag kam es zu einem Eklat während der Rede des Abgeordneten René Springer von der AfD. Eine Abgeordnete der Linken namens Cansın Köktürk brüllte in den Plenarsaal: „Was ist das für eine rassistische Scheiße?“ Staunen muss man über die Vulgarität, die die Linke in den Deutschen Bundestag einbringt, nicht, denn Köktürk drückte sich für die kulturellen und intellektuellen Verhältnisse der Linken noch gewählt aus. Mehr kann man von Leuten, die nicht einmal Karl Marx verstehen würden, wenn sie denn überhaupt wissen, wer dieser „alte weiße Mann“ ist, nicht erwarten.

Springer hatte in seiner Rede zum Haushalt darüber gesprochen, dass sogenannte Asylsuchende den Sozialstaat missbrauchen, und gefordert, dass denjenigen, wie es in einem Rechtsstaat mit Gleichheitsgrundsatz die Regel sein sollte, das Geld gestrichen wird, die mit einem Haftbefehl gesucht werden. Springer über die mit Haftbefehl Gesuchten: „Da werden wir dafür sorgen, dass, wenn die ins Jobcenter kommen, nur noch eins passiert, nämlich die Handschellen klicken und kein einziger Euro mehr bezahlt wird.“

Man sollte denken, dass diejenigen, die mit einem Haftbefehl gesucht werden, auch verhaftet werden. Laut WELT antwortete die Bayerische Staatsregierung auf eine Anfrage der AfD bezüglich der vorsätzlichen Tötungsdelikte wie folgt: „Von den 466 Tatverdächtigen besaßen laut Statistik 246 die deutsche und 220 eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit. Der Anteil nicht-deutscher Tatverdächtiger stieg damit von 42,6 auf 47,2 Prozent.“ Soweit zu den Fakten. Doch die Abgeordnete der Linken, Köktürk, schrie publikumswirksam in den Plenarsaal: „Was ist das für eine rassistische Scheiße!“ Und wollte sich noch publikumswirksamer auch nicht mehr beruhigen.

Was will Köktürk: Straffreiheit für Migranten? Den neuen Ständestaat? Bevorzugung aller Migranten und aller Bürger mit Migrationshintergrund vor Bürgern ohne Migrationshintergrund?

Blickt man auf Köktürks Lebenslauf, kann man sich des Gedankens nicht erwehren, dass es hier eher um das Engagement in eigener Sache ging, um den Kampf gegen ein Beachtungsdefizit. Als Tochter türkischer Eltern, darunter eines Bauingenieurs, geboren, studierte sie Soziale Arbeit und war als Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft in der Asylindustrie tätig. Die Linke verließ Köktürk angeblich aus Protest gegen Sahra Wagenknecht, trat den Grünen bei und versuchte, den Kampf gegen den Klimawandel als Karrieresprungbrett zu nutzen, was misslang. Denn im Kampf um einen Platz auf der Landesliste zum Landtag unterlag Köktürk Martin Metz. Sie kehrte in die inzwischen totalitär identitätspolitische Linke zurück und wurde mit einem Listenplatz belohnt, der sie über die Liste in den Bundestag brachte.

Während der konstituierenden Sitzung des 21. Deutschen Bundestages trug Köktürk eine Kufiya, was bei den Linken nicht verwundert. Das Leiden an einem Beachtungsdefizit muss eine schreckliche Sache sein, denn am 4. Juni 2025 trug Köktürk ein T-Shirt mit der Aufschrift „Palestine“ und wurde von Klöckner des Saals verwiesen. Wahrscheinlich steht Köktürk, was die öffentliche Wahrnehmung betrifft, in einem aussichtslosen Wettbewerb mit ihrer Genossin Reichinnek, denn am 25. September 2025 wurde Köktürk erneut des Saales verwiesen, weil sie gemeinsam mit den Linken-Abgeordneten Vinzenz Glaser, Lisa Schubert und Charlotte Neuhäuser die Flagge Palästinas hochhielt. Warum geht sie dann nicht nach Gaza, wenn ihr Palästina so am Herzen liegt? Als Aufbauhelferin zum Beispiel mit ihrer Erfahrung in Sozialer Arbeit?

Köktürk, die sich als „migrantische Frau“ bezeichnet, gilt die Würde der Demokratie, die Würde des Bundestags anscheinend nichts, denn sie warf Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) vor, die „Faschisten“ zu schützen, nachdem Lindholz Köktürk zunächst ermahnt und ihr dann einen offiziellen Ordnungsruf erteilt hatte. Darauf gab es von Lindholz einen zweiten Ordnungsruf. Köktürk verließ unter lauten Rufen die Sitzung, einige Linken-Abgeordnete folgten ihr. Lindholz sagte „Wir lassen die Kollegin jetzt diesen Sitzungssaal verlassen.“ Ein richtiger Rauswurf war es aber nicht. Der wird erst beim 3. Ordnungsruf innerhalb einer Bundestagssitzung fällig.

Was will Köktürk? In der Tradition ihrer Partei den Stasi-Knast in Hohenschönhausen wieder in Betrieb nehmen, um Andersdenkende einzusperren? Deutsche ohne Migrationshintergrund zu Menschen zweiter Klasse machen? Wäre denn nicht viel gewonnen für die deutsche Gesellschaft, wenn niemand mehr zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden und wenn Cansın Köktürk sich nicht als migrantische, sondern als deutsche Abgeordnete empfinden würde? Dann könnte sie allerdings nur durch inhaltliche Positionen und nicht durch Parolen und Klamauk auf sich aufmerksam machen.

Lindholz, die sich noch als allzu nachsichtig erwies, konnte dann doch nicht umhin, ein Ordnungsgeld gegen die Abgeordnete der Linken in Höhe von 2.000 Euro zu verhängen. Daraufhin brach Köktürk geschäftstüchtig als verfolgte Unschuld eine Spendenaktion vom Zaun.

Zur Information: Cansın Köktürk bekommt als Abgeordnete des Deutschen Bundestages vom deutschen Steuerzahler 11.833,47 Euro brutto im Monat, zuzüglich einer Kostenpauschale von 5.050 Euro als steuerfreie Aufwandspauschale. Hinzu kommt für ihre Angestellten in Berlin und im Wahlkreis ein monatliches Budget von 27.396 Euro, das direkt an die Mitarbeiter überwiesen wird. Bekannt ist, dass Köktürk Fördermitglied von Sea-Watch e. V. ist.

Man kann sicher sein, dass Cansın Köktürk wieder auf sich aufmerksam machen wird. Vielleicht gelingt es ihr ja eines Tages doch, Heidi Reichinnek in den Schatten zu stellen.

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