Die linksradikale private Einflussorganisation Campact mobilisiert Konzerne für ihren Kampf gegen Meinungsfreiheit – über einen Anzeigenboykott. Wer betroffen ist, welche Unternehmen dem Aufruf folgen. Und warum es eigentlich auch ARD und ZDF treffen müßte. Aber Links geht vor Rechts....
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Das Schreiben beginnt mit einem kumpelhaften „Moin zusammen“ und fährt dann fort: „Anlässlich eines aktuellen Presseanliegens zum Thema Werbeplatzierungen auf YouTube möchten wir die Gelegenheit nutzen, um euch noch einmal für das Thema Brand Safety und Medienqualität zu sensibilisieren.“
Dieses Schreiben ging von der EDEKA-Konzernzentrale an die regionalen Genossenschaften und teilweise auch an andere Gesellschafter und Genossenschaftler des stark verzweigten Unternehmens mit seinen vielen selbständigen und wirtschaftlich verantwortlichen Kaufleuten.
Boykottaufruf, um Medien zu drangsalieren
Dann folgt das eigentliche Anliegen: „Wie ihr wisst, steht EDEKA für Vielfalt, Respekt und ein demokratisches Miteinander. Umso wichtiger ist es, dass unsere Werbung möglichst nicht in Umfeldern erscheint, die diesen Werten widersprechen oder problematische Inhalte verbreiten.“
Ziel des Aufrufs ist, künftig digitale Werbeausspielungen auf Plattformen wie YouTube, die weitestgehend automatisiert erfolgen, politisch zu kontrollieren und zu steuern. Deshalb sollen auch auf regionaler Ebene Werbemaßnahmen eingeschränkt werden.
Dabei stützt sich der Konzern auf eine Liste, die die linksradikale Kampagnen- und Wahlwerbungsorganisation Campact entworfen hat. Campact bat um Bestätigung bis zum 21. August. Mit anderen Worten: Kaufleute sollen nach Vorstellung ihrer Zentrale bei Campact bestätigen, dass sie den Wünschen folgen. Gleichzeitig veröffentlicht Campact eine Liste von Unternehmen, die bereits mitmachen wollen:
„Folgende Unternehmen haben bereits angekündigt, ihre Sperrlisten anzupassen: Aldi Süd, Kleinanzeigen, Indeed, XXXLutz, DEVK, Constantin Film, Wolt, Bergfreunde, Immowelt, Euronics, Axa, Berliner Wasserbetriebe, Milram, dm, Immoscout, Edeka, Flixtrain, Bifi, Klosterfrau, Procter & Gamble. Darüber hinaus haben Miniatur Wunderland, LG Electronics, Krombacher, Sparkasse, Sumup, Lenor, Rewe, Booking und Samsung zurückgemeldet, sie wollen dies prüfen.“
Es folgt eine Liste von Medien, die günstig boykottiert werden sollen. Auch Tichys Einblick ist darunter.
Sie können die Liste hier einsehen.
Bemerkenswert ist die Begründung: TE habe ein Interview mit dem Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, veröffentlicht. Folgt man der Logik von Campact, wird es künftig schwierig, noch Werbung zu schalten. Denn Interviews mit Siegmund oder aber Alice Weidel und Tim Chrupalla liefen im selben Zeitraum wie das TE-Interview auch auf den Kanälen von ARD und ZDF. Aber Campact und die folgsamen Konzerne wollen künftig bestimmen, wer überhaupt noch befragt werden darf. Unabhängiger Journalismus? Nicht wenn es nach Aldi Süd, EDEKA, DM geht; die Sparkassen, immerhin überlegen noch. Nur was gibt es da zu überlegen?
Bei Campact hat man das noch nicht verstanden und versucht gezielt, missliebige Medien auszuschalten: TE hat kritisch über die Einflussnahme von Campact auf die Wahl in Sachsen-Anhalt berichtet. Bei ARD und ZDF war davon nichts zu hören.
Campact kauft den Ost-Wahlkampf
Jetzt also die Retourkutsche. Wer Campact kritisiert, wird boykottiert. Notieren Sie sich die Namen der Unternehmen, die daran teilnehmen. Auch Konsumenten haben Rechte.
Denn es geht auch anders: Wer Konzerne unterstützt, die sich klar gegen freie Meinungsäußerung aussprechen, sollte seine Einkaufsentscheidung überdenken – vom Immobilienportal Immowelt bis hin zur Drogeriekette DM. Denn Demokratie und Meinungsfreiheit sind zu wichtig, als dass man sie Geschäftemachern und linksradikalen Einflussorganisationen überlassen dürfte.
Campact spricht von über vier Millionen „Unterstützern“. Doch diese sind keine Vereinsmitglieder und es ist unklar, wer dazu zählt und die Entscheidungen trifft. Der Verein hat lediglich zwölf stimmberechtigte Mitglieder, die den Vorstand kontrollieren.
Im Campact-Transparenzbericht 2020 hieß es ausdrücklich, Campact finanziere als Gesellschafter den fortlaufenden Betrieb von HateAid über Spenden mit. Besonders interessant ist die Demokratie-Stiftung Campact: Laut Transparenzbericht erhielt HateAid von ihr 2024 bis zu 300.000 Euro für „Organisationsaufbau“ und 50.000 Euro für „#Gerade Jetzt Für Alle“. Die scheinbar „unabhängige“ HateAid wiederum erhielt 2025 drei öffentliche Förderungen in Höhe von 420.001 bis 430.000 Euro aus dem Programm „Demokratie leben!“, 590.001 bis 600.000 Euro vom Bundesjustizministerium und zusätzlich 90.001 bis 100.000 Euro vom niedersächsischen Justizministerium. Damit kommt HateAid auf 1,10 bis 1,13 Millionen Euro Staatsmittel. Bis 2028 Jahren sind weitere 600.000 Euro jährlich aus dem Etat des Bundesjustizministerium vorgesehen.
Erstaunlich ist, wie schnell die EDEKA-Zentrale der Aufforderung der Kampagnen-Organisation Campact folgt. Campact hatte der Pressestelle in Hamburg am Freitag, 14. August, um 11.55 Uhr geschrieben, also kurz vor Dienstschluss. Bereits am darauffolgenden Mittwoch wurde aus der EDEKA-Zentrale die Unterwerfungs-Mail an ihre regionalen Gliederungen versandt.
Auf der Strecke bleibt die Meinungsfreiheit, die von einem Geflecht von Soros-Organisationen, Bundesministerien, Konzernen und fragwürdigen Geldgebern und ihren Einflussorganisationen zerstört wird.
TE wird sich gegen diese Giganten zur Wehr setzen. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen.








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man sollte mal tiefer bei Campact graben,würde mich nicht wundern,wenn dann mal wieder die Open Society irgendwo verdeckt auftaucht….
Edeka wollte doch schonmal keine blauen Artikel mehr anbieten,oder?