Sven Schulze setzt im Wahlkampf auf Markus Söder und Didi Hallervorden. Aus München kommen derweil Belehrungen für die Ostdeutschen. Funktionäre reden über Bürger, die sie längst nicht mehr verstehen.
IMAGO / Matthias Wehnert
Würde man nicht über die führenden Genossen der SED und über ihre Blockfreunde nur allzu gut Bescheid wissen, dann wäre es schier unbegreiflich, wie wenig Sven Schulze aus Heteborn, am Rand des Hakels im Harzvorland von Sachsen-Anhalt gelegen, versteht, weshalb ihm der Wahlkampf vollständig misslingt. Man gewinnt den Eindruck, dass dem Funktionär das Gespür für die Bürger abhandengekommen ist wie weiland den Bewohnern von Wandlitz und heute denen von Neu-Versailles. Man könnte verkürzt und vergröbert mit Lenin das Heranreifen einer revolutionären Situation feststellen, in der die Herrschenden nicht mehr so weitermachen und die Beherrschten so nicht mehr weiterleben können wie bisher. Die Krise jedenfalls ist objektiv.
Schulzes beeindruckende Helfer im Wahlkampf sind Didi Hallervorden und Markus Söder, man könnte sie fast miteinander verwechseln, Leute aus dem Westen, die den Ostdeutschen mal erklären wollen, was sie zu tun und zu lassen, wen sie zu wählen haben und wen nicht.
Gäbe es die AfD nicht, hätte Söder längst kein Thema mehr. Der Mann, der es genoss, dass die Kühltürme des AKW Gundremmingen gesprengt worden sind, der eine große Mitverantwortung für Deutschlands Niedergang, für steigende Energiekosten und Treibstoffpreise trägt, behauptet vollmundig wie immer und wie immer schon fast mit automatenhafter Attitüde, dass es gar nicht anders sein kann, als es der große, weise, erfahrene Markus Söder, eine Art Big Daddy der deutschen Politik, verkündet. Söder schwadroniert darüber, dass die Pläne der AfD „das schlimmste wirtschaftliche Schredder-Programm“ seien. Man darf Markus Söder daran erinnern, dass das „schlimmste wirtschaftliche Schredder-Programm“ die von der Union in trauter Verbundenheit mit den Grünen und der SPD durchgesetzte Energiewende ist, die von der Ampel beschleunigt und radikalisiert, von Merz und dessen Genossen bruchlos weitergeführt wird.
Es ist doch nicht die Frage, ob es die AfD in Sachen Wirtschaft schlecht machen wird, es ist doch hingegen Gewissheit, dass es die Union grottenschlecht aus purem Opportunismus rotgrün macht. Die AfD wird die Wirtschaft aus einem Grund nicht schreddern können, weil sie eine von Merkel, von Habeck, von Merz und eben auch von Söder geschredderte Wirtschaft übernehmen würde.
Bayerns Wirtschaft wird ausgebremst von hohen Energiekosten, weshalb die Sprengung der Kühltürme des AKW Gundremmingen ein wahrer Geniestreich Söders, des Weisen aus Franken, war. Hinzu kommen staatlich verschuldete Schwierigkeiten für die bayerische Wirtschaft, nämlich hohe Arbeitskosten, eine überschwängliche Söder-Bürokratie und hohe Steuern und Abgaben. Wie befand doch Markus Söder: „Wirtschaft ist Chefsache.“
Und dieses goldene Söder-Wort gab auch das Motto für das historische Treffen der beiden Bundesstaaten-Lenker Markus Söder und Sven Schulze in Wernigerode ab, das die Harzer so sehr begeisterte, dass sie der Veranstaltung doch lieber fernblieben. Wirtschaft ist eben Chefsache. Angesichts des Niedergangs der bayerischen Wirtschaft ergibt das Motto der Veranstaltung doch wirklich Sinn: „Wie viel Bayern kann Sachsen-Anhalt?“ Es ist doch schön, wenn man in der Deindustrialisierung voneinander lernt und sich bei der Schussfahrt in den Abgrund einander die Hände reicht. Denn wie sagte doch im herzlichen Tone von Erich Honecker, als stünde Leonid Iljitsch Breschnew neben ihm, Sven Schulze in unverbrüchlicher Freundschaft zu Markus Söder: „Ihr habt in Bayern echt was erreicht, echt was geschafft. Und ehrlich gesagt, das ist auch ein Stück weit Vorbild für uns.“ Und im reinsten Funktionärsdeutsch fügt er hinzu: „Und das ist für mich der Punkt, der enorm wichtig ist. Man muss hart arbeiten.“ Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
Aber bleiben wir in Söders München, wo die Fachkräfte für Agitation und Propaganda die Hände tief im Steuertopf haben. Das Institut für Zeitgeschichte in München war einmal, long, long ago, eine seriöse Forschungseinrichtung, doch dann wurde das Institut unter seinem früheren Direktor Andreas Wirsching, den man wirklich nicht für einen großen oder mittleren Historiker halten muss, immer mehr zu einem rotgrünen Propaganda-Institut mit grünschwarzen Einsprengseln. Nun versuchte der stellvertretende Direktor des Instituts, ein Mann namens Magnus Brechtken, in merzsauerländischer Arroganz die Ostdeutschen abzumeiern. Brechtken behauptet mal eben faktenfrei: „Viele Westdeutsche haben mittlerweile die Nase voll angesichts der ständigen Klagen aus dem Osten – auch angesichts der Kosten.“ Ich höre hingegen von vielen Westdeutschen wie von Ostdeutschen in trauter Einigkeit, dass sie von der Verschuldungs- und Dekadenzpolitik von Brechtkens Landsmann Merz „die Nase voll haben“.
Der bewunderungswürdigen Ratio Brechtkens entzieht es sich offensichtlich, dass auch die Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung Steuern und den Soli bezahlten. Dem sauerländischen Professor aus München ist entgangen, dass der Aufbau Ost auch ein Teil Bereicherung West war, dass der Osten zwar neue Häuser, der Westen aber die Grundbücher bekommen hat und die Gelder teils über Bande in den Westen zurückflossen.
Bleiben wir bei historischen Fakten. Die Operation Ossawakim dürfte dem „Zeithistoriker“ nicht untergekommen sein. Wir sind so freundlich, dem Münchner Zeithistoriker Nachhilfe in Zeitgeschichte zu erteilen. In den frühen Morgenstunden des 22. Oktober 1946 wurden Industrieanlagen in Ostdeutschland demontiert, auf Züge verladen und in die Sowjetunion verfrachtet. Doch damit längst nicht genug. Mehr als 2.500 deutsche Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker – zusammen mit etwa 4.000 Familienangehörigen – wurden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in der sowjetischen Besatzungszone verhaftet und in die Sowjetunion verschleppt, um dort Zwangsarbeit zu leisten. So sah der russische Marshallplan für Ostdeutschland aus.
Werfen wir doch mal einen Blick darauf, was Herr Brechtken so als „Geschichtsirrtümer“ benennt: „Wenn Ostdeutsche heute klagen, in den Ländern der ehemaligen DDR gebe es ja nichts zu vererben und die Leute seien ärmer als im Westen, dann liegt das nicht daran, dass die Westdeutschen ihnen etwas weggenommen haben, sondern dass die DDR 40 Jahre lang von der Substanz gelebt hat und nicht in der Lage war, ein dem Westen vergleichbares Wirtschaftsvermögen aufzubauen.“ Selber schuld, ihr blöden Ossis, dass ihr von der Substanz gelebt habt. 40 Jahre? Apropos, von welcher Substanz, Brechtken? Stimmt: Berlin, Magdeburg und Dresden lagen nicht in Schutt und Asche. Welch Glück für die Ostdeutschen, dass sie in Rostock einen niegelnagelneuen Überseehafen von den Heinzelmännchen übernehmen konnten, den sie in typischer Ossidummheit zerfallen ließen. Und es war doch wirtschaftlich zutiefst förderlich, dass Ostdeutschland das schlesische Bergbaurevier verlor, sodass es die eigene Braunkohle entdecken konnte. Was weiß Brechtken darüber, wie die Oder-Neiße-Grenze tatsächlich zustande gekommen ist?
Brechtken will an historische Fakten erinnern. Etwa an die Leute, die ihre Häuser verloren, weil sie sich in der DDR nicht in Grundbücher eintragen konnten, die Häuser, die sie gebaut hatten? Oder an die historischen Fakten, dass der Osten inzwischen dem Westen gehört? An die historischen Fakten etwa, dass an den ostdeutschen Universitäten und Hochschulen ostdeutsche Wissenschaftler gegauckt, evaluiert und entlassen wurden, um Platz zu schaffen für die dritte Garnitur aus dem Westen? An die historischen Fakten, dass sich in Sachsen-Anhalt, gleich nachdem die doofen Ossis das SED-Regime gestürzt und die Mauer zu Fall gebracht hatten, die Niedersachsen-Gang breitgemacht hatte. Übrigens auch das ein Grund für die Zustimmung zu Ulrich Siegmund. Um das zu erkennen, müsste man allerdings Historiker sein und mit Fakten und nicht mit Ressentiments agieren.
Doch das Schlimmste an den faktenfreien Äußerungen des Professors aus Söders Landeshauptstadt ist, dass er spaltet, getreu dem römischen Grundsatz divide et impera. Denn die Trennlinie läuft eben nicht zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen. Die AfD erreicht nach neuesten Umfragen auch im noch reichen Bayern 20 % und würde damit zweitstärkste Partei. Die Trennlinie verläuft zwischen einerseits den dysfunktionalen Eliten und ihren Mandarinen und andererseits den zunehmend mehr Bürgern in der Bundesrepublik, die mit der Brandmauerpolitik nicht einverstanden sind.
Brechtken hat, hoch finanziert und subventioniert, im Mangel seiner Urteile und in der Fülle seiner Vorurteile nicht mitbekommen, dass es inzwischen egal ist, ob jemand aus Ostdeutschland oder aus Westdeutschland stammt, von der Isar oder von der Tanger, von der Oder oder vom Rhein, von der Elbe oder von der Donau. Mit nicht wenigen Freunden und Kollegen, die aus dem Westen stammen, verbindet mich weit mehr als mit den ostdeutschen Funktionären Schneider oder Schulze.
Den Unterschied macht, ob man Geschichte und Gesellschaft analysiert und versteht, nicht dem Brandmauerkombinat nach dem Munde redet, oder ob man sich die Wirklichkeit nach ideologischen Maßstäben zurechtbiegt. Die einzige Ostdeutsche, die Brechtken vermutlich schätzen mag, dürfte Angela Merkel sein. Doch die wird in Ostdeutschland nicht als Ostdeutsche wahrgenommen, die ist nur das, was sich Brechtken und Co. als Ostdeutsche wünschen. Wo die Ostdeutschen im Harz Sven Schulze haben, haben die Westdeutschen im Sauerland Friedrich Merz. Zieht man einen Strich unter das Interview, das Brechtken der FAS gegeben hat, dann wird deutlich, dass nicht die Ostdeutschen Sehnsucht nach einem starken Mann verspüren, sondern Magnus Brechtken. Man nennt das eine klassische Projektion.
Die dysfunktionalen Eliten können ihren Status quo offensichtlich nur noch durch Spaltung, Verunglimpfung, Repression und Zensur aufrechterhalten. Stellen wir schon einmal eine Tüte Popcorn bereit, die Klamotte „Ossi-Bashing“ geht gerade wieder in Serie.









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Die Typen, die heute in der CDU/CSU sind, waren schon die Typen, die in der Schule niemand leiden konnte.
Gut möglich, doch wie hilft es, die Typen samt Oligarchie dahinter loszuwerden? >>>Gekaufte Politik gibt es nur in Entwicklungsländern?<<<
Die größte Bananenrepublik ist Deutschland, wo man sich nur noch wundern kann, wie andere zu Heiligen wurden, während wir der staatlichen Anarchie immer näher kommen und wer hätte das gedacht, als er noch jung und unbedarft war, daß sowas jemals bei uns eintreffen wird.
11 Tage noch politischen Terror. Dann fängt eine neue Zeitrechnung an. Sollten die Linksextremen zusammen mit ihren Islamistenfreunden am Wahlabend den Sieg mit Gewalt zu beantworten versuchen, werden sie wohl das erste Mal fürchterlich Prügel beziehen. Da setze ich auf die Vernunft der Ostdeutschen, die sich nicht wegducken.
Söder ist Franke und die muß man mögen.
„Der bewunderungswürdigen Ratio Brechtkens entzieht es sich offensichtlich, dass auch die Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung Steuern und den Soli bezahlten.“ Hach, wie großzügig von den Ossis! „Dem sauerländischen Professor aus München ist entgangen, dass der Aufbau Ost auch ein Teil Bereicherung West war, dass der Osten zwar neue Häuser, der Westen aber die Grundbücher bekommen hat und die Gelder teils über Bande in den Westen zurückflossen.“ Ah, das kenne ich irgendwoher: Zuerst haben die Gastarbeiter die Bundesrepublik aufgebaut und jetzt also auch die Ossis. Alle, nur nicht die Bundesbürger selbst… Und eines haben die Ossis wohl bis heute nicht kapiert:… Mehr
Nicht hilfreich, weil schlechte Analyse, „die Ossis“ wollten 1990 den westdeutschen Kapitalismus, aber sie haben ein mangelhaftes Produkt bekommen, DDR2.0, oder?
Im Gegensatz zu den Gastarbeitern haben Millionen echter Flüchtlinge aus dem Osten zwischen 1945 und 1961 sehr wohl die BRD (mit) aufgebaut. Das waren meist keine Rentner oder Messerfachkräfte die damals kamen – sondern junge gut ausgebildete Deutsche die anpackten (und deren Eltern dann oft in der DDR zurückblieben und für deren spärliche Renten kein BRDler jemals zahlen musste). Die späteren Gastarbeiter der 60er wurden ja auch deswegen angeworben – weil der Zustrom aus dem Osten wegen der Mauer ausblieb. Wenn heute immer rumgeheult wird, dass die Ostrentner angeblich die „Rentenkasse“ (die es ohnehin nie gab) geplündert hätten, wird der… Mehr
Ihre Thesen hatten wir schon vor ein paar Wochen zum Thema Hymnenstreit gehört. Meine Antworten: Ich wollte nicht rüber, genau wie die Mehrheit. Wir haben ein freies geeintes Deutschland erwartet – und wir wollten endlich die Russen loswerden. Dass unsere Betriebe nicht mehr wettbewerbsfähig waren, das wussten wir. Was wir aber nicht wollten, dass diese Betriebe, die nicht durch die Bank schlecht waren, von drittklassigen Glücksrittern innerhalb kürzester Zeit plattgemacht und filetiert werden. Ich bin trotzdem noch heute dankbar für die Aufbauhilfe, allerdings sollten Sie sich die Vermögensverteilung 36 Jahre später einmal anschauen. Ich persönlich will mich nicht beklagen, aber… Mehr
Ein Dissertationsbetrüger gibt den politischen Ehrenmann ab und noch schlimmer kann es nicht mehr vorgeführt werden, wo man nur noch ko….. kann, wenn man diese Schmierenkomödie auch noch ertragen muß.
Die bayrische Wetterfahne. Auf der einen Seite grün, auf der anderen Seite rot angestrichen. Nur die Schmalseite, die Dünnblechdicke, ist bürgerlich konservativ.
Gegen das bürgerliche lauwarme Lüftchen kräht auch noch der oligarchische Wetterhahn aus den USA dagegen und das ist der wahre Grund der deutschen Verirrungen, was viel zu wenig Beachtung findet und die Politiker nichts umsonst machen müssen, damit es dem vermeintlichen Freund gefällt.
Hat der oligarchische Wetterhahn den bayrischen gezwungen, Gundremmingen in die Luft zu jagen? Ich glaube nicht. Er hat sogar vor dem politischen und gesellschaftlichen Niedergang gewarnt-siehe Rede von Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Nein, das hier ist hausgemacht und typisch deutsch.
https://www.youtube.com/watch?v=Ma3cBdS4GrY
Florian Schröder lässt seine Ressentiments gegen den Osten freien Lauf. Seht selbst. Und lest euch die Jubel-Kommentare durch. Da weiss man nicht, ob man lachen oder heulen soll.
Der gleiche Typ war ganz sicher auch dabei, als gegen „Hass und Hetze“ demonstriert wurde. Vermutlich in der ersten Reihe. Mangels Intelligenz fällt ihm dieser Widerspruch offensichtlich gar nicht auf.
Da hat Schröder in der Sache tatsächlich mal zu 10 bis 20% recht.
Das meiste, was Klaus-Rüdiger Mai über Ost und West schreibt, ist ricntig. Da setze ich aber etwas dagegen: 1995 habe ich in Frankfurt am Main in einer Investment-Bank gearbeitet. Deutsche Filiale einer großen Bank in den USA, Hauptquartier in Manhattan. Von 40 Mitarbeitern kamen 12 (!) aus dem Osten. Davon 10 (!) Frauen. Habt Ihr Ossi-Männer Euch eigentlich schon mal gefragt, warum Euch die Frauen seit fast 30 Jahren in den Westen abhauen? Ich hätte da so ein paar Thesen, die die Mär ostdeutscher Überlegenheit doch sehr infragestellen. Ich sage nur: Hochmut kommt immer vor dem Fall. Die Wiedervereinigung kam… Mehr
Das war einfach ’ne Geld und Arbeitsplatzfrage und nicht, weil die Männer im Westen so schön sind.
Also doch: Prostitutionsprinzip – Geld toppt Schönheit.
Uiuiui da stechen Sie hier in ein Wespennest. Die Reparationen an den Iwan, das Altreich futterte die Kartoffeln und Möhren aus dem Osten, die Wessis haben sich die Grundstücke angeeignet, das gute Sozialsystem usw. Erschreckend ist, daß nichts Neues kommt. Neulich schwallte mich ein junger Dresdner, lange nach der Wende geboren, mit denselben Sprüchen wie sein Opa zu.
Söder ist die Inkarnation der Korruption. Über 7 Jahrzehnte CSU können weder demokratisch noch gesund sein. Das System der Lügen, des Betrugs und des Bakschisch ist am Ende angekommen. Da kann der Staatsratsvorsitzende noch so viele Würste in die Kamera halten.
Moin,
Also mal abgesehen von dem Vorgang an sich. Wer hat Söder auf diese Idee gebracht? Oder, schlimmer noch, es ist ihm selbst eingefallen.
Ausgeschlossen! Womit wird Söder erpresst?
Schwamm drüber.
Tote Oma, Pottsuse, Halberstädter, Baumkuchen, Bördespargel, Hasseröder, Colbitzer, Frühlingssuppe, Griebenschmalz, Birnen und Klump usw. usf.
Söder kann ja den nächsten Ministerpräsidenten von SA für seinen nächsten Wahlkampf einladen. FJS hätte sicher seine Freude daran.
LG
Der Wahlkampf wird von der Bundeszentrale gemacht. Welchen Ossi kann man denn mit Hallervorden und Söder begeistern. Schulze wird hier verheizt. Er weiß das auch.
„Söder schwadroniert darüber, dass die Pläne der AfD das schlimmste wirtschaftliche Schredder-Programm seien.“
Naja, wenn die Regierung noch heute von ihrem toten Pferd „Energiewende“ abstiege, bliebe für die AfD vielleicht sogar noch ein kleiner Rest zum Schreddern übrig. Wird sie aber nicht tun. So bleibt der AfD nur, die Trümmer wegzuräumen und mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Genau wie damals.
Die AfD hat nicht den geringsten Anteil an den gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Zuständen in diesem Land – sie benennt sie nur. Die Zustände haben einzig und allein CDU, SPD und Grüne zu verantworten – unter gelegentlicher Mitwirkung der FDP. Söder sollte seine Klappe halten.