Ein Autofahrer erfasst in München drei radelnde Mädchen und schleudert sie zu Boden. Anschließend gibt der Mann Gas, rammt auf der Flucht ein weiteres Fahrzeug und fährt weiter. Die Polizei ermittelt den 42-jährigen Marokkaner wenig später – festgenommen wird er nicht.
IMAGO
Drei Mädchen im Alter von zehn und elf Jahren waren am Samstagabend mit ihren Fahrrädern in München-Sendling unterwegs. Vor ihnen fuhr die Mutter eines der Kinder. Gegen 18.45 Uhr näherte sich auf der Lindenschmitstraße ein VW Polo, gesteuert von einem 42-jährigen Marokkaner mit Wohnsitz in München.
Der Wagen erfasste die drei Kinder. Alle wurden durch den Aufprall von ihren Fahrrädern geschleudert und verletzt. Die Räder wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Der Fahrer hielt nicht an. Er kümmerte sich nicht um die Kinder und verständigte keinen Rettungsdienst. Stattdessen beschleunigte er seinen Polo, kollidierte im weiteren Verlauf der Straße noch mit einem Kleintransporter und setzte seine Flucht fort. Ein weiterer Radfahrer konnte dem Wagen laut „Bild“ gerade noch ausweichen.
Zwei der Mädchen mussten mit Verdacht auf einen Bruch des Knöchels beziehungsweise des Sprunggelenks in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Das dritte Kind erlitt Prellungen und Abschürfungen. Es wurde zunächst vom Rettungsdienst versorgt und anschließend von seinen Eltern zur weiteren ärztlichen Behandlung begleitet.
Die Polizei leitete eine Fahndung ein und ermittelte den mutmaßlichen Unfallfahrer wenig später. Beamte trafen ihn an seiner Wohnanschrift an. Sein Führerschein und der VW Polo wurden beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an, weil nach Angaben von „Bild“ der Verdacht bestand, dass der Mann unter Drogeneinfluss gefahren war.
Festgenommen wurde der 42-Jährige nicht. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Man kann sich nur noch an den Kopf fassen. Die Münchner Verkehrspolizei hat den Fall übernommen.
Drei Kinder liegen verletzt auf der Straße. Der mutmaßliche Verursacher tritt aufs Gas, verursacht den nächsten Zusammenstoß und flieht. Wenige Stunden später ist seine Identität bekannt. Für eine Festnahme reicht auch diese Folge von Entscheidungen offenbar nicht aus. Dies unmittelbar an den radikalislamen Anschlag auf den CSD in Berlin und die bekanntgewordene absolut skandalösen juristischen Schonungs-Vorgeschichte zu dem Attentäter Ballout. Deutschland 2026, wo es jeden nunmehr unbemittelt jederzeit treffen kann und man sich von der willenlosen Politik nur noch anhören darf: ja, kann halt passieren, da seid ihr dann halt angeschissen.


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Ich kann das alles gar nicht mehr fassen. Was ist mit unserer Justiz los? Was ist mit diesem Land los?
Hat überhaupt irgend jemand überprüft, ob das womöglich gar Absicht war?
Genau deswegen werden in den USA Staatsanwälte und Sheriffs von den Bürgern gewählt. Weil die wussten, dass andere System automatisch zu einem Kastensystem führen, in der die Rechtsprechenden sich über dem Volk wähnen und es verachten. In der dann das römische Recht Einzug hält, wo Eigentum- oder Äußerungsdelikte, die die Patrizier betreffen (Beleidigung, Diebstahl) härter bestraft werden als Gewaltaten, bei denen i.d.R. „nur“ der Plebs Opfer wird.
Ich überlege manchmal, ob ‚Selbstjustiz‘ in Summe nicht weniger Tote und unschuldige Opfer zur Folge hatte, als die raffinierten Rechtssysteme in Europa. Viele würden auch ‚Rechts’systeme schreiben. (Oktoberfestanschlag 1980 oder NSU-Show)
Gut dokumentiert, und ein paar damalige Bretterbuden stehen noch an der Bahnstrecke: „The Life and Times of Judge Roy Bean“, John Huston, mit Paul Newman, Ava Gardner et al. Toller Film.
> Dies unmittelbar an den radikalislamen Anschlag auf den CSD in Berlin und die bekanntgewordene absolut skandalösen juristischen Schonungs-Vorgeschichte zu dem Attentäter Ballout.
Nicht jedes Straßen-Rowdytum ist gleich gezielter Anschlag mit extremistischem Hintergrund. Immerhin wurden der Lappen und das Auto beschlagnahmt.
Es geht nicht darum, ob das ein Anschlag war, sondern darum, dass die Kuscheljustiz die dem CSD-Anschlag vorausging ungehindert weiter geht.
Es ist nicht seriös, sofort ob eines möglichen Anschlags zu alarmieren immer wenn wer aus einem muslimischen Land wen überfährt. Ist in Schland Standard, dass nach einem Unfall mit Verletzten der Verursacher sofort verhaftet wird?
Etwas Besonnenheit sollte schon sein.
Kuscheljustiz wäre ja toll, wenn das nicht nur volltrunkene Minister oder Torwarte, sondern auch Parksünder und Raser einschlösse. Ob die Staatsanwälte privat mit Hundemaske herumlaufen oder als drag den Kindern aus den Akten von Mißbrauchsprozessen was vorlesen?