Bärbel Bas vergleicht sich mit Helmut Schmidt und sieht sich als heldenhafte Widerstandskämpferin bereits im Gefängnis. Zwischen Selbstüberhöhung und Realitätsverlust ihrer Vorsitzenden wird die politische Geisterfahrt der SPD immer rasanter.
picture alliance/dpa | Britta Pedersen
Bärbel Bas, Bundesarbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende, fährt offenbar gern neben der Spur. Sehr anschaulich hat die Motorradfahrerin Bas das bei ihrem sonntagabendlichen Wohlfühltalk am 7. Juni bei ARD-Frau Caren Miosga dokumentiert.
Über ihre Gewohnheiten als Bikerin tat sie dort, angesprochen auf das Durchfahren bei einem Stau auf Autobahnen, kund: „Ja, das muss man … Natürlich! Wenn die Maschine heiß wird. Ich muss Fahrtwind haben, insofern muss ich dann schon mal.“ Dann ihre Bitte an Autofahrer: „Jeder Autofahrer: Bitte Platz machen, wenn Motorradfahrer kommen! Die müssen da durch.“ Moderatorin Miosga vergaß nachzufragen, ob das dann auch für die sie begleitenden Bodyguards gelte.
Nun, wenigstens von einer Bas’schen Geisterfahrt mit ihrer Harley Davidson ist bislang nichts bekannt geworden. Solche Fahrten unternimmt sie allerdings in immer kürzeren Abständen als „Spitzen“-Politikerin: als Bundesministerin mit dem mit Abstand größten Jahresetat (197,4 Milliarden von 524,5 Milliarden Euro) und als Co-Chefin der zuletzt in Umfragen auf 12 Prozent geschrumpften vormaligen Volks- und Arbeiterpartei SPD.
Bärbel Bas sieht sich als Märtyrerin im Kampf für Demokratie schon im Knast
Nun sieht sich Bärbel Bas offenbar direkt auf dem Weg in den „Knast“. Am 12. Juni 2026 sagte sie am „Tag des Familienunternehmens“ im „Adlon“ in Berlin, als sie über notwendige Reformen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sprach:
„Es wird von dieser Regierung abhängen, ob dieses Land demokratisch bleibt oder nicht. Und diesen Mut, uns mit allen anzulegen, mit den eigenen Leuten, mit wem auch immer, den brauchen wir jetzt. Und ob ich dann am Ende im Knast lande, weil andere sagen, die muss weg, das Risiko gehe ich ein.“
In der Diskussion war Bas von einem Teilnehmer auf das Handeln des damaligen Hamburger Innensenators Helmut Schmidt während der verheerenden Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 mit 347 Toten angesprochen worden. Der spätere Verteidigungsminister (1969 bis 1972) und Bundeskanzler (1974 bis 1982) hatte sich damals über juristische Zuständigkeiten hinweggesetzt und die Bundeswehr zum Einsatz beordert. Der Einsatz der Bundeswehr im Innern, also etwa für Katastrophenhilfe, war damals qua Grundgesetz noch ausdrücklich verboten.
Und was macht Bas daraus? Sie vergleicht sich mit dem legendären Helmut Schmidt und zieht eine gewagte Parallele zum Kampf für „unsere Demokratie“. Noch einmal Bas: „Und ob ich dann am Ende im Knast lande, weil andere sagen, ,die muss weg‘, das Risiko gehe ich ein.“ Wer die “anderen“ sind, sagt Bas nicht, aber es dürfte klar sein: Es ist das „einheitsbraune“ Volk. Diese Definition hatte Bas am 21. Mai 2026 beim Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ vom Stapel gelassen. Wörtlich sagte sie beim Deutschen Kulturrat: „Wir wollen Farbe bekennen und wehren uns auch gegen dieses sogenannte Einheitsgrau oder – ich will es sogar braun nennen – auch wenn manche sich danach sehnen. Aber so ist es halt nicht mehr. Und das ist auch gut so.“
Schon häufiger neben der Spur
Bei so viel Selbstinszenierung ist fast schon in Vergessenheit geraten, wofür Bas unmittelbar zuvor „gut“ war. Am 6. Mai 2026 sagte sie im Bundestag im Rahmen einer Regierungsbefragung auf eine Frage des AfD-Abgeordneten René Springer: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“
Bei einer Landeskonferenz der NRW-Jusos hat Bärbel Bas Ende August 2025 zu den Forderungen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) nach Einschnitten im Sozialbereich gesagt: „Diese Debatte gerade, dass wir uns diese Sozialversicherungssysteme und diesen Sozialstaat finanziell nicht mehr leisten können, ist – und da entschuldige ich mich jetzt schon für den Ausdruck – Bullshit.“ Das sagte Bas über den Regierungschef, mit dem sie nach wie vor am Kabinettstisch sitzt und für Grinsfotos posiert.
Dass Friedrich Merz Bärbel Bas irgendwann mal wieder in die richtige Spur hätte bringen wollen, ist nicht bekannt.




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„Bärbel Bas sieht sich … schon im Knast.“ Ich auch – seit geraumer Zeit. Mit einigen anderen…
Seltsames Rechtsverständnis dieser Frau. Hat sie schon so viel Muffe vor den Blauen? Wegen fortgesetzter Überforderung muss niemand in den Knast. Wenn sie und ihre unsägliche Partei endlich abgewählt sind, geht sie einfach nach Hause und jut is.
Soll sie doch auf der Autobahn auf dem Standstreifen „durch“ und nicht Autofahrer zwingen, durch Kurverei im Stau der Bärbel Platz zu machen. Bas sammelt Punkte in Flensburg bis sie ihren Führerschein los ist. Dann kann sie als Sozia hinten drauf hocken und der Bodyguard fährt.
Nanananana, Herr Kraus. Gerade ist die Bild zur Ehrenrettung der Dame angetreten. Mit einer wirklich rührseligen Geschichte. Also: sie ist auch nur ein Mensch, bloß eben nicht graubraun, so wie wir alle.
Dass sich diese politische Versagerin und Lusche von B.Bas (SPD) mit Helmut Schmidt am vergleichen bzw gleichstellen ist, das grenzt schon an übler Beleidigung.
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Ich frage mich mittlerweile, ob und was diese Politttröte schon morgens am Frühstückstisch einnehmen könnte oder ober sie einfach nur an Größenwahn am leiden ist….?
Im Knast wäre die sicherlich ein großes Licht.
Daß Merz sie nicht fallenläßt, ist durchaus verständlich, denn ihr verdankt er ja die Möglichkeit, noch mit dem alten Bundestag seine Billionen-Schulden-Orgie, pardon die Super-Investition, durchzuziehen.
„Bas phantasiert sich als Märtyrerin für die Demokratie in den „Knast“ hinein“
Das wirklich tragische an der Geschichte Bas ist das eine solche wirklichkeitsfremde Person in der Regierung des dritt oder viertgrößten Industrielandes
der Welt sitzt.
Es scheint das sich über Jahrzehnte Personal in der Politik ansiedeln konnte das in keinster Weise für die notwendigen Aufgaben qualifiziert ist.
Self fulfilling prophecy – oder: wat mutt dat mutt. Gute Reise!
Genau betrachtet sagt sie, dass sie sich über alle Rechtsnormen hinwegsetzen will, um bestimmte Regierungskonstellationen zu verhindern, auch wenn sie deswegen verurteilt werden sollte.
Man darf gespannt sein, was sie vorhat.