Der Fall Kyrath offenbart, wie gefährlich der Verfassungsschutz politisch operiert: Wer an Opfer illegaler Migration erinnert und die Verantwortlichen benennt, gerät in Verdacht. Der Staat schützt nicht die Verfassung, sondern sich selbst.
picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert
Am Donnerstag ging ein X-Post von Michael Kyrath viral, aus dem zuerst hervorging, dass er ins Visier des Verfassungsschutzes Sachsen-Anhalt geraten sei, weil er an seine brutal ermordete Tochter Ann-Marie erinnert. Die 17-Jährige wurde im Januar 2023 im Regionalzug bei Brokstedt getötet. Auch ihr 19-jähriger Freund Danny starb. Weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der Mörder Ibrahim A., ein staatenloser Palästinenser und abgelehnter Asylbewerber wurde wegen zweifachen Mordes und weiterer Taten zu lebenslanger Haft verurteilt.
Später nahm Kyrath die Aussage aus seinem X-Post zurück, er werde als verfassungsfeindlich eingestuft. Er habe sich missverständlich ausgedrückt. Im TE-Wecker vom 5. Juni 2026 stellt Kyrath richtig:
„Nein, der Verfassungsschutz stuft mich persönlich nicht als rechtsradikal ein, sondern es wurde ein Politiker als gesichert rechtsextrem eingestuft, weil er die von Migranten ermordeten Kinder betrauert hat. Und das reicht für den Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt, jemanden als rechtsextrem einzustufen. Insofern habe ich heute sehr viele Anrufe bekommen von anderen verwaisten Eltern, die sagten: Hast du gehört, wir sind jetzt rechtsextrem?
Ich habe es dann nachgelesen und habe gedacht: Werden wir jetzt als provokante Frage vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt auch als rechtsextremen eingestuft, weil wir unsere Kinder betrauern, die von illegal im Land befindlichen Ausreisepflichtigen, mehrfach straffällig gewordenen Migranten ermordet worden sind?“
Kyrath erhebt deutliche Vorwürfe gegen den Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt. Ein AfD-Politiker werde wegen seiner Trauer um ermordete Kinder vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. Denn der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt belegt die angeblich rechtsextreme Einstufung der AfD unter anderem mit einem Facebook-Beitrag von Oliver Kirchner, dem Co-Vorsitzenden der AfD-Landtagsfraktion, in dem er um die bisher ermordeten Kinder trauert. Er ruft darin auf: „Lasst uns die ermordeten Kinder, die diese illegale und unkontrollierte Zuwanderung durch die Altparteien zu verantworten hat, niemals vergessen. Es kann jeden in Deutschland treffen, immer und überall!“
In dem ursprünglichen Post sprach Kyrath deshalb den Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt direkt an und fragt provokant: „Sie stufen mich allen Ernstes als verfassungsfeindlich ein, weil ich meiner am 23.01.2023 in Brokstedt ermordeten 17-jährigen Tochter Ann-Marie gedenke, die durch einen illegal im Land befindlichen, mehrfach vorbestraften, ausreisepflichtigen Palästinenser mit 26 Messerstichen in einem Nahverkehrszug niedergemetzelt wurde…?…“
TE berichtete und schrieb: „Offenbar sind das Gedenken an seine Tochter Ann-Marie, das Engagement Michael Kyraths im Rahmen von ‚Trauerwache Deutschland‘, seine Unterstützung für Hinterbliebene von durch illegale Einwanderer ermordeten Menschen, seine Hilfe für vergewaltigte Mädchen und seine Weigerung, über die brutalen Folgen unkontrollierter Einwanderung zu schweigen, Grund genug, ins Visier des Verfassungsschutzes in Sachsen-Anhalt zu geraten.“
Kyrath im TE-Wecker: „Es gibt ja Rechte und es gibt Gesetze, und ich bin der Meinung, die sind auch gar nicht schlecht. Sie müssten bloß wieder Anwendung finden und deshalb auch der Aufruf von mir und meinen Mitstreitern von der Trauerwache Deutschland, wo wir an die Kinder erinnern, die in diesem Land seit 2015 ermordet worden sind. Und wir sprechen dort ja von allen Kindern, egal welcher Hauptfarbe, welchen Glaubens, welcher Herkunft. Das ehrlichste, was sie immer zu sehen bekommen und zu hören bekommen, ist das Lachen. Ein ehrliches Kinderlachen. Und darum geht es, das zu beschützen. Und dafür kämpfen wir auch als Trauerwache Deutschland.“
Kyrath tritt seit dem Tod seiner Tochter öffentlich als Stimme von Hinterbliebenen auf und erinnert mit seiner Trauerwache Deutschland an die Opfer, kritisiert Behördenversagen und verlangt politische Konsequenzen.
Der ursprüngliche Post von Kyrath ist inzwischen gelöscht. Kyrath stellte mit seinem späteren Post richtig:
„… NEIN, ich persönlich werde wohl nicht vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsEXTREM eingestuft!
Allerdings hat der Verfassungsschutz einen Politiker als gesichert rechtsextrem eingestuft, weil er an die ermordeten Kinder einer illegalen und unkontrollierten Migration erinnert hat und warnte, das es jeden jederzeit treffen könnte! …“
Bei dem Politiker handelt es sich um Oliver Kirchner, an dessen Aussage bei Facebook der Verfassungsschutz laut seinem Bericht Anstoß nimmt. Nochmal: „Lasst uns die ermordeten Kinder, die diese illegale und unkontrollierte Zuwanderung durch die Altparteien zu verantworten hat, niemals vergessen. Es kann jeden in Deutschland treffen, immer und überall!“
Nichts anderes täten er und viele andere verwaiste Eltern auch, findet Kyrath: „…wir erinnern öffentlich an unsere von illegaler und unkontrollierter Migration ermordeter Kinder und versuchen etwas zu ändern, weil es in der Tat jeden an jedem Ort treffen kann!“
Vor dem Gesetz seien alle gleich, so Kyrath weiter, also müsste der Verfassungsschutz ihn und diese Eltern folgerichtig auch als gesichert extrem einstufen, wie den AfD-Politiker. Kyrath wollte mit seinem Post provozieren, gibt aber zu, dass er ihn unglücklich formuliert hat und er missverstanden werden könne. Dennoch:
„Nichtsdestotrotz bleibt die Frage im Raum stehen: Was ist daran rechtsEXTREM, wenn man um ermordete Kinder einer unkontrollierten und damit illegalen Migration trauert?“
Womit Kyrath Recht hat. Der Verfassungsschutz versicherte Kyrath zwar – ebenfalls bei X –, „dass der Verfassungsschutz niemanden als extremistisch einstuft, weil er um die Opfer von grausamsten Straftaten trauert“.
Der Verfassungsschutz tut es aber eben j doch: nämlich, indem er den AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt wegen der Aussage von Kirchner als rechtsextremistisch einstuft. Die Behörde kann nicht einem Politiker eine Aussage als verfassungsfeindlich auslegen, nur weil er einer bestimmten Partei angehört, aber die gleiche Aussage von Menschen außerhalb der Politik als legitim einstufen.
Konsequenterweise wäre jeder, der an von Asylbewerbern oder Ausreisepflichtigen ermordete Opfer erinnert und die Politik für diese Morde verantwortlich macht, ein Fall für den Verfassungsschutz. Also auch Kyrath und andere trauernde Angehörige, die die Politik für ihre Verluste in Verantwortung nehmen.
So ein Verfassungsschutz aber schützt nicht die Verfassung, sondern die Regierung vor dem Bürger, vor Kritik und Widerspruch. So ein Verfassungsschutz hat seine Legitimation verwirkt.
Auf die Frage von Holger Douglas im TE-Wecker, ob er den Eindruck habe, dass sich etwas in Sachen Sicherheit in Deutschland mittlerweile verbessert habe, antwortet Kyrath: „Ich möchte daran glauben, so wirklich sehe ich es nicht. Aber ich zitiere dort immer meine Tochter. Ihr Lebensmotto war: Aufgeben ist keine Option. Und daran halten wir uns. Es gibt nichts Wichtigeres als unsere Kinder zu schützen.“
Was der Staat offensichtlich nicht mehr tut.


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Kritik sei erlaubt: Das ist nicht Information, eher Desinformation durch echte Umstandskrämerei!
Ich kann jedem, der „rechtsextrem“, oder „Nazi“ genannt wird, Entwarnung geben: Seit 2015 ist das nur noch ein Akronym, das für „Nicht An Zuwanderung Interessiert“ steht. Soll sich doch die Wildsau an uns reiben, seit wann stört das eine deutsche Eiche?
Es wird Zeit, es wird sowas von Zeit!!
Wenn Höcke von einer „Erinnerungspolitischen 180° Wende“ ist genau das gemeint: Der Selbsterhaltungstrieb soll uns ausgetrieben werden.
Eigentlich muss man dem „Verfassungsschutz dankbar sein – denn nicht nur der Fall „Kyrath“ und das deutsche Desaster, das damit zusammen hängt, ist jetzt in aller Munde.
RIP all denen, die zu unbetrauerten „Kollateralschäden“ gemacht wurden – und Tag für Tag weiter werden.
Die im wahrsten Sinne des Wortes mörderischen Zustände im Land wurden und werden von einer Wählermehrheit immer wieder herbei gewählt. Wer Veränderung will, muss sie auch wählen. Es gibt eine Alternative zu der bürgerfeindlichen Politik des links-grünen Altparteienkartells.
Ich fände es gut wenn TE der Trauerwache Deutschland die Reichweite verschafft die sie verdient. Nicht nur durch seltene Artikel zu einzelnen Vorkommnissen sondern über Berichte / Reportagen über Aktivitäten und Veranstaltungen der Trauerwache Deutschland. Was halten sie davon Herr @Tichy ?
Herr Kyrath weiß sehr genau, warum was passiert ist. Er ist überdurchschnittlich intelligent und er hat bereits das wichtigste verloren. Er ist kein „Charles Bronson“, aber er gibt auch nicht auf. Sondern kämpft mit den Waffen, welche ihm in diesem Land noch gestattet sind.
Es gibt keine „innere Sicherheit“ mehr. Denken Sie bitte mal an Rouwen Lauer. Der Mann war bewaffnet, ausgebildet und er mit Kollegen am Einsatzort. Genutzt hat es ihm genau gar nichts.
Die Geschichte mit Rouven Lauer hat mehrere Gründe,ein entscheidender war,das seine Gruppe bei der Entstehung des Attentats gar nicht da war,wo Sie sein sollten,naemlich vor Ort bei der Veranstaltung,sondern mehrheitlich weit entfernt bei den Bullis am Platzrand.
Deshalb waren im entscheidenden Moment auch nicht genug Beamte direkt vor Ort,sondern kamen erst im Nachgang in die Situation.
Sieht man sehr deutlich im kompletten Video
Das ist eben die BRD und die ist so weil die BRD Bürger die Parteien gewählt haben die das durchsetzen. Gar nicht so schwer, gell.
Ich finde, jetzt wird das ganze etwas unübersichtlich….