Die Partei weiß genau, wer die FDP führen sollte, welche CDU das Land und welchen Papst die Kirche bräuchte. Ihr Ideal ist das große Wir.
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„Er wird die FDP nicht zu der Partei machen, die Deutschland braucht“, wusste Robert Habeck schon kurz nach der Wahl Wolfgang Kubickis zum neuen Vorsitzenden der FDP. Der Grünen-Politiker erklärte auch gleich im sogenannten SPIEGEL-Spitzengespräch – bei der anderen Spitze handelte es sich um einen Redakteur Blattes –, wie eine Freidemokratische Partei nach seinen Vorstellungen aussehen müsste: „Es gibt schon eine Aufgabe für eine liberale Partei in Deutschland, weil andere Parteien diese Lücke nicht so gut schließen können.“ Genau dahin entwickle sich die Partei unter ihrem neuen Vormann aber nicht: „Ich sehe das mit großem Bedauern und großer Sorge.“ Nachdem sich Kubicki gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann in einer Kampfabstimmung, die sie vorher ausgeschlossen hatte, mit 59 zu 39 Prozent der Stimmen durchsetzte, schwappte eine Solidaritätswelle durch die Plattform X: praktisch das gesamte grün-linke Establishment und seine nachgeordneten Nutzer beklagten, dass die FDP mit Strack-Zimmermann, 68, ihre letzte Chance nicht ergriffen hätte.
Strack-Zimmermann, lobte die selbst innerhalb der Grünen sehr weit linksstehende sächsische Landtagsabgeordnete Paula Piechotta, hätte „in DIESER Partei so wahnsinnig viel erreicht“. Was genau, das erklärte sie nicht. Wahlergebnisse über fünf Prozent dürfte sie kaum gemeint haben. Denn die liegen schon eine ganze Weile zurück.
Natürlich geht es den Grünen darum, noch ein wenig Salz in den Wundspalt zu schütten, der nach der 60-40-Entscheidung auf dem FDP-Parteitag für alle sichtbar weit offen steht, und gern noch eine Weile schwären soll. Aber der Anspruch von Habeck und seinen Mitgrünen reicht deutlich über Taktik hinaus. Sie nehmen wirklich für sich in Anspruch zu wissen, welche Figur die FDP und welche FDP das Land in Wirklichkeit bräuchte. Das gilt nicht nur für die gelbe Partei. Vor einiger Zeit teilte Grünen-Parteichef Felix Banaszak seine „große Sorge um die CDU“ mit der Öffentlichkeit: zu konservativ, zu wenig bereit, die Brandmauer noch ein bisschen aufzustocken. Grüne Ratschläge für andere beschränken sich nicht auf die Politik, noch nicht einmal auf Deutschland. „Die Kirche braucht jetzt einen Reformpapst“, verkündete Claudia Roth 2013, kaum dass die Medien den Rückzug von Benedikt XVI meldeten. Zur Not, das schimmerte durch Roths Worte, würde sie die Bürde des Jobs auch selbst auf sich nehmen.
Zum einen liegt der Hang zum ungefragten Ratschlag tief in der Matrix einer Partei, deren Mitglieder jeden zweiten Satz mit „wir brauchen“ oder „wir müssen“ beginnen. Auch „wir als Gesellschaft“ gehört zu den bevorzugten grünen Textbausteinen. Wer weiß, wie die Gesellschaft aussehen sollte, der hegt auch ganz spezifische Vorstellungen über eine ideale FDP, eine gute CDU, eine ideale katholische Kirche und sieht sich überhaupt in der Pflicht, eine Gesellschaft nach dem eigenen Bild zu formen. Eine FDP nach dem Konzept von Robert Habeck würde Strack-Zimmermann führen – und zwar in den Haarriss zwischen Grünen und Volt. Mit Daniel Günther käme die C-Partei endlich in die Position des grünen Juniorpartners. Im Idealzustand gäbe es überhaupt nur noch grüne Parteien mit einem Spritzer gelb, schwarz und rot (mit Ausnahme der einen natürlich, die gerade deshalb verboten gehört). Die Cattolica würde als zweite EKD endlich ein vollumfängliches Lob von Leuten wie Claudia Roth und Katharina Dröge ernten. Sie hätte dann zwar drastisch weniger Mitglieder, dafür aber die Richtigen. Genauso wie die Parteien, die nach ihrer Eingemeindung in das extrabreite Grünbündnis auch nur noch wirkliche Liebhaber wählen würden. Denn Grüne und ihr Anhang würden selbst dann nie ihr Kreuz bei der FDP machen, wenn deren Doppelpack Strack-Zimmermann und Gerhard Baum hieße. Die Frage, wer eine Daniel-Günther-CDU bundesweit wählen würde, lässt sich nicht so recht klären. Die Ausschlussfrage schon: kein einziger der Grünen, die Günther dreimal am Tag zur letzten Hoffnung der Union hochtwittern. Übrigens gibt es das umgekehrte Phänomen überhaupt nicht: also die Empfehlung aus CDU oder irgendwelchen Medien, beispielsweise Boris Palmer wieder bei den Grünen aufzunehmen und ihn zum Solovorsitzenden zu küren. Oder Peter Thiel zum Schirmherr der Szenekonferenz Republica zu bestellen.
Das Spiel mit den Ratschlägen für politische Kräfte, die man am liebsten in der Hölle versenken möchte, beherrschen auch Medienschaffende perfekt,
und das seit Jahren. Schon zu Kohls Zeiten erklärten einem Journalisten von SPIEGEL und „Süddeutscher“, mit Rita Süßmuth als Chefin wäre die Partei endlich wählbar. Nicht für sie selbst, Gott bewahre, dafür hatte man schließlich seine nahestehende Kraft. Aber für imaginäre Bürger irgendwo draußen im Land.
Mit ihrem Anspruch, sich die gesamte Gesellschaft nach ihrem Plan zurechzukneten, erinnern die Grünen erstaunlich an eine andere Partei mit einem – wie man heute sagt – ganz ähnlichen Mindset. In deren Staat gab es die Partei, und ansonsten Blockparteien, die sich von der Führenden Kraft hauptsächlich durch ihren Namen unterschieden. Auf „die Partei“ hatte sich alles auszurichten – bis zum Kleingartenverein.
Bei ihrer Strategiekonferenz in Berlin sagte Parteichefin Franziska Brantner den schönen Satz: „Frei sind wir nur als Wir.“ In der FDP soll es noch ein paar Leute geben, die das anders sehen. Und auch jenseits der Freidemokraten. Genau das weckt den pädagogischen Eros der Grünen: es existieren in diesem Land allen Ernstes noch Ecken ohne ihre Farbe.
Eins kann sich dieses Milieu übrigens selbst bei großer Anstrengung nicht vorstellen: dass Leute gar nicht zu diesem Wir gehören wollen. Und das auch nicht deshalb, weil man ihnen dessen Charakter nicht gut genug erklärt hätte. Sondern weil sie ihn genau verstanden haben.

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Ratschläge sind auch Schläge
WAS GUT IST BRAUCHT KEINE SUBVENTIONEN.
Nicht zum „Wir“ gehören wollen, das habe ich als Zwölfjährige in der DDR einst durchgestanden. Die Pionierleiter gaben eine Liste durch die Klasse, in die sich alle eintragen sollten, um sich damit zum „Freiwilligen Ernteeinsatz“ zu verpflichten. Als Einzige in der Klasse verweigerte ich die Unterschrift. Es waren unangenehme Minuten für mich, aber als sie vorbei waren, hatte ich gelernt, dass man so etwas aushalten kann.
Die Grünen sind der Beweis dafür dass eine Ausweitung von Bildungsabschlüssen eher zu einem generellen Intelligenzverlust führt. Bei den Grünen trifft man auf außergewöhnlich viele Leute mit einem pseudoakademischen Titel. Zum Beispiel Soziale Arbeit, Politologie, Genderforschung – alles, was einen Abschluss nach Gefügigkeit und Anpasslertum erreichbar macht. Ohne logisch und faktenbasiert argumentieren zu können versuchen sie den Klügeren ihren Wahn aufzudrängen.
> Vor einiger Zeit teilte Grünen-Parteichef Felix Banaszak seine „große Sorge um die CDU“ mit der Öffentlichkeit: zu konservativ, zu wenig bereit, die Brandmauer noch ein bisschen aufzustocken.
Manchmal lernt man hier ein wenig: Wenn man derartige Tipps üblicherweise kniend annimmt, kommt noch mehr davon.
Zitat: „Frei sind wir nur als wir.“
> Mhh, irgendwie kommt mir mit Blick auf Brandner’s Worte und Weisheit komischerweise der Gedanke, dass es mit Blick auf das obige zweite „wir“, dass es dann unter diesen „wir“ vermutlich einige Wenige geben wird die dann ein büttel mehr „wir“ als die anderen „wir“ sind und somit dann auch bestimmen werden wie dann das „Frei“ sein und die Freiheiten auszusehen haben werden.
Das große „Wir“ klingt fast schon wie die Kollektivierung all derer, denen die Grünen das eigenständige Denken abgewöhnen wollen oder es schon haben – nach dem Prinzip „Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mit eine Uniform“.
Frau Strack-Zimmermann hat Kubickis Parteitag zerschossen. Und so noch im Nachhinein die Begründung gegeben, warum die FDP aus dem Parlament geflogen ist. Nun ist auch klar, warum ein Lindner nie eine Chance hatte, Dabei kann das linke Lager in der FDP keine einzige Stimme für die Partei generieren. Es ist also mehr als überflüssig und Kubicki sollte klar geworden sein, dass die Partei am Punkt der Spaltung steht. Erst wenn er die MSZ-Truppe abgesprengt hat, kann es mit dem Wiedereinzug der FDP in die Parlamente etwas werden.
Die Denkweise des Totalitarismus a la Grün lässt sich gut vom Großen Bruder ableiten , eine Individualität ist dem verdächtig und sogar verhasst weil man nicht die Gedanken kontrollieren kann ,diese Angst ist seltsamerweise nicht existenziell ,eher eine neurotisch egoistische Aufmerksamkeitsstörung sodass man nicht darum kommt zu fragen was in der Kindheit schief gelaufen ist. Fremder Geist ist für einen Humanisten ein Feld in dem etwas wachsen kann , für einen niederträchtigen Demagogen und besessenen Autokraten ist es eine Ansammlung von Zahnrädern die nur „richtig“ eingestellt werden müssen. Das komplette 20.Jahrhundert mit allen seinen sozialistischen Experimenten und Diktaturen mit Millionen… Mehr
Die Grünen sind eine saubere Mischung aus NSDAP & SED. Alle Grünen beten um das IV. Grüne Reich, zu dem natürlich auch Rußland gehören muß. Ehrlich gesagt, habe ich 0 Bock auf die Meinung dieser IQ80-Grünen.
Die Gründungsriege der Grünen bestand zum großen Teil aus NSDAP Leuten
Gründungsmitglieder der Grünen waren Mitglieder der NSDAP