Das Europäische Parlament hat eine neue Resolution verabschiedet, die Prioritäten der EU für die kommende Sitzung der UN-Frauenrechtskommission festlegt: Darin wird unter anderem festgehalten, dass auch Transfrauen im Rahmen der EU-Gleichstellungspolitik als Frauen anerkannt werden sollen.
picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth
Das Abstimmungsergebnis: 340 Stimmen dafür, 141 dagegen und 68 Enthaltungen. Die Resolution dient als Positionspapier für die Europäische Union vor der 70. Sitzung der UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau (Commission on the Status of Women), die im kommenden Monat in New York tagt. Dieses Gremium wurde 1946 gegründet und gilt als zentrales internationales Forum für Fragen der Gleichstellung und der Förderung von Frauenrechten weltweit. Zwar ist die Entschließung des EU-Parlaments nicht bindend, doch sie zeigt, mit welchen Positionen die EU in die internationalen Verhandlungen gehen will.
Transsexuelle sollen in Frauenhäuser dürfen
Im verabschiedeten Text wird gefordert, Transfrauen im Kontext der europäischen Gleichstellungsziele vollständig als Frauen anzuerkennen. Das betrifft unter anderem den Zugang zu Schutzangeboten gegen Gewalt, etwa Frauenhäusern oder Beratungsstellen. Gleichzeitig behandelt das Papier eine Vielzahl weiterer Themen, die für die UN-Sitzung relevant sind: den Zugang zu Justiz für Frauen und Mädchen, Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt, strukturelle Diskriminierung, Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern sowie Fragen der reproduktiven Gesundheit und Rechte. Der diesjährige Schwerpunkt der UN-Kommission liegt insbesondere auf der Stärkung des Zugangs zu Recht und Schutz für Frauen und Mädchen weltweit.
Die Debatte im Parlament im Vorfeld der Abstimmung verlief kontrovers: Abgeordnete verschiedener Fraktionen betonten einerseits die Bedeutung von Inklusion, Antidiskriminierung und internationalen Verpflichtungen im Bereich Gleichstellung. Andere äußerten Bedenken hinsichtlich der Definition des Begriffs „Frau“ in internationalen Dokumenten und möglicher Auswirkungen auf geschlechtergetrennte Räume und Schutzangebote. Da die Passage zur Anerkennung von Transfrauen Teil einer umfassenden Resolution war, konnten die Abgeordneten nicht über einzelne Punkte getrennt abstimmen, sondern nur über den Gesamttext.
Auch außerhalb des Parlaments stieß die Entscheidung sofort auf Reaktionen: Einige zivilgesellschaftliche Organisationen begrüßten die Resolution als konsequenten Schritt im Rahmen der europäischen Antidiskriminierungs- und Gleichstellungspolitik. Sie sehen darin eine Fortsetzung früherer Positionen des Parlaments zu LGBTQ-Rechten und zu einem breiten Verständnis von Gleichstellung.
Andere Gruppen äußerten hingegen Kritik: So bezeichnete etwa die in Madrid gegründete Organisation CitizenGO die Resolution in Stellungnahmen und Videos als Teil einer politischen Agenda, die sie ablehnt. Die Organisation kündigte an, ihre Kampagnen im Vorfeld der UN-Sitzung fortzusetzen und auf eine andere Position der EU hinzuwirken.
Rechtlich verbindliche Folgen hat die Parlamentsresolution zunächst nicht. Sie gibt jedoch einen Hinweis darauf, wie die Europäische Union bei der UN-Frauenrechtskommission argumentieren könnte. Die dort ausgehandelten Abschlusserklärungen sind ebenfalls nicht bindend, beeinflussen aber häufig internationale politische Leitlinien.
Und so stimmten die Fraktionen ab:
S&D (Sozialdemokraten & Demokraten) – waren fast geschlossen dafür (die Berichterstatterin Lina Gálvez kommt aus den S&D). Die Fraktion hat Roll-Call-Votes für viele progressive Passagen beantragt und durchgesetzt. Die Greens/EFA (Grüne/Europäische Freie Allianz)stimmten fast geschlossen dafür, diese Fraktion war maßgeblich an der Formulierung inklusiver Sprache beteiligt und hat mehrere Schlüsselstellen verteidigt.The Left (Die Linke) war ebenfalls fast geschlossen dafür – die Linke ist traditionell stark pro-Gender-Inklusion und gegen Diskriminierung auf Basis von Geschlechtsidentität). Renew Europe (Liberale) stimmte auch größtenteils dafür, aber mit einigen Abweichlern.
Die EPP (Europäische Volkspartei / Christdemokraten) war bei diesem Thema stark gespalten, die Mehrheit war dagegen oder enthielt sich der Stimmen. Viele EPP-Mitglieder – insbesondere aus konservativen Ländern – kritisierten die „Löschung biologischer Frauen“ und forderten Separate Votes sowie Split Votes zu sensiblen Punkten. Einige moderate EPP-Abgeordnete stimmten dafür oder enthielten sich. Die ECR (Europäische Konservative und Reformer) war überwiegend dagegen. Die Fraktion beantragte zahlreiche Änderungen und Split Votes, um die Anerkennung von Transfrrauen zu streichen oder abzuschwächen. Und die PfE / Patriots for Europe (ehemals ID-Nachfolge, also rechte und nationale Fraktion) stimmte fast geschlossen dagegen. Sie beantragten mehrere Roll-Call-Votes und Amendments gegen die trans-inclusiven Formulierungen. Ebenso war die ESN (Europa der Souveränen Nationen) fast geschlossen dagegen (mit Fokus auf Schutz „biologischer Frauen“ und einer klaren Ablehnung von „Gender-Ideologie“).

Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Man kann nicht per Dekret etwas festlegen, was die Biologie in Abermillionen Jahren längst bestimmt hat. Aber man kann so zeigen, dass die EU in dieser Form nicht tragbar ist. Dieses Parlament, das sowieso wenig zu sagen hat, macht sich in dieser Weise selbst zum Witz. Und schwächt Frauenrechte in Europa. Für mich als Frau ist eine solche EU schlicht verzichtbar.
Ich freue mich für die Frauen über diese bunte Erweiterung ihrer Community!
☺️🏳️🌈
Aber Moment mal… 🤔
Hat man die Frauen denn gefragt, ob sie das wollen? Oder hat man sich wieder mal einfach über deren Wünsche und Bedürfnisse hinweggesetzt?
Ach, was soll’s! Frauen sind ja heute selber imstande, sich bei Bedarf dagegen zu wehren und da ich mich als Mann sowieso nicht in Frauenthemen einzumischen habe, brauche ich mir darüber auch keine weiteren Gedanken zu machen. Stattdessen nutze ich die wertvolle Zeit lieber, meine zwei Motorradl für die kommende Saison fitzumachen! 👌🏻
Das das EU Parlament manchmal abgehoben ist, sieht man an solchen Diskussionen. Es ist, wenn man sich die Fakten und Zahlen anschaut ein irrelevantes Thema, dass nur der Mobilisierung des Mobs dient, aber faktisch nichts erreicht. Wir reden bei Trans-Menschen von 0,5-0,6% einer Gesellschaft. Also jedem zweihundertsten. Andererseits ist Minderheitenschutz eines der wichtigsten Auszeichnungsmerkmale der Demokratie. Denn nicht Mehrheitsschutz zeichnet Demokratie aus, sondern der Umgang mit Minderheiten! Hier sollte aber nicht – und das ist m.E. der Fehler – die Förderung von Minderheiten im Vordergrund stehen, sondern die Gleichbehandlung und der Schutz der Minderheit. D.h. in diesem Bereich muss im… Mehr
Ein Pastor in den USA hat eine sehr kurze Definition dafür gegeben, was eine Frau ist:
Deine Mutter!
2+2=5 Dem Mensch einreden, dass er seinen Sinnen nicht mehr trauen darf. Wer aber seinen Wahrnehmungen nicht mehr vertraut, vertrauen darf, der muss letztlich das glauben, was ihm selbsternannte „Eliten“ jeweils tagesaktuell sevieren. Das ist es, worum es geht! Auch Frauen tragen Vollbart. Männer werden schwanger. Der Penis ist auch ein weibliches Geschlechtsmerkmal. Die Impfung schützt. Wer Alte einsperrt ist solidarisch. Wer Menschen isoliert sterben lässt, handelt verantwortungsvoll. Wer Kinder unter eine Maske zwingt rettet Leben. CO2 wird uns alle umbringen. Zu trocken, Klimawandel. Zu nass, Klimawandel. Zu warm, Klimawandel. Zu kalt, Klimawandel. Windräder machen den Strom billig und die… Mehr
Die Berufstätigen sollen 48 Stunden arbeiten, die Kinder möglichst ab 1 Jahr in indoktrinierende Betreuung, Schulnoten sind diskriminierend, Bruchrechnen wird abgeschafft, Rechtschreibung erledigt das Handy, für Genderstudien und Laberwissenschaften reicht das allemal. Für viele Minderleister gibt es in einer sich auf Talfahrt befindlichen Wirtschaft zu wenig Stellen. Sie müssen zusammen mit den „Neuen“ bei Laune gehalten werden. Wie wurde von Harari (WEF) schon geäußert: Drogen und Spiele (PC) sind für die unnötigen Esser sehr wichtig.
Wundert sich jetzt noch jemand, dass der 48-h-Arbeitstag für die fleißigen und klugen Köpfe wichtig wird, um ihre Kraft für Widerstand zu lähmen?
Mir wurde nach der Geburt eine Identität als weißer Deutscher zugewiesen. Aber ich identifiziere mich als afrikanischer Massai. Darf ich mich jetzt schwarz anmalen, die traditionelle Tracht meines Volkes, der Massai, tragen und so viele Frauen heiraten, wie ich mir leisten kann?
… und so viele Frauen heiraten, wie ich mir leisten kann?
In Deutschland müssen Sie sich die vielen Frauen icht leisten können, in Deutschland zahlt ihnen das Amt, also die Steuerzahler, die vielen Frauen und Kinder
Oh, vielen Dank für den Hinweis! Das ist ja sehr schön, dass der deutsche Staat die traditionelle Lebensweise meines Volkes so wunderbar unterstützt! Da werde ich meine Pläne sogleich anpassen!
Nein, Männer und Frauen sind nicht gleich. Ebenso gelogen ist die vielzitierte Behauptung von Simon de Beauvoir: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.“ Hier gibt es einen ganzen Lügenkomplex, den ich als „die Genderlüge“ zusammenfasse. Und Männer, die eine Geschlechtsumwandlung durchführen, selbst wenn sie es nicht nur auf dem Papier machen, sondern sich hormonell und phyisch völlig umbauen, sind deshalb noch keine Frauen.
Es ist irre, wie man immer mehr gezwungen wird, mitzulügen, weil man sonst großen Repressionen ausgesetzt ist.
Ich dachte immer EPP, ECR und PfE haben fast eine Mehrheit im EU-Parlament. Wie kann es da zu einem Ergebnis von 340 zu 144+68=212 kommen? Also ist konservativ doch nicht mehr konservativ.
Es waren offenbar nicht alle Abgeordneten anwesend (das EP hat 720 Sitze), und Konservative haben mit dafür gestimmt.
Abstimmungsergebnis siehe hier:
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/PV-10-2026-02-12-ITM-006-07_DE.html >>> Detaillierte Abstimmungsergebnisse
Wenn Sie auf das Endergebnis gehen, können Sie aufrufen, wie die einzelnen Fraktionen (Personen) abgestimmt haben.
„EU-Parlament weiß nicht mehr, was eine Frau ist“
Bei der Vorsitzenden und der FDP-Kriegstreiberin braucht man sich darüber nicht wundern.
Wenn man ein männliches Merkmal feststellen will, und man den Körper nicht sieht, nur das Gesicht, dann ist es nicht das knochige Kinn, nicht der Adamsapfel, nicht die große Nase und nicht der gut wegrasierte und geschminkte Bart, noch nicht einmal die Stimme. Es sind die Augen. Die Frau Kriegstreiberin hat zwar Mann und Kinder, aber ihre Augen sprechen eine andere Sprache. Daß es die Augen sind, merkt man, wenn man aus Jux und Tollerei Männern einen Niqab-Schleier aufsetzt und zwischen ebensolch Frauen ähnlichen Körperbaus stellt. Aus einer ganzen Reihe heraus kann man verkleidete Männer an den Augen erkennen. Nein,… Mehr
„EU-Parlament weiß nicht mehr, was eine Frau ist“.
Ja, das sind doch die Probleme die eines Diskurses und einer Abstimmung bedürfen.
EU IST EIN ERBÄRMLICH KORRUPTER ………❗
Diese links-grün-verseuchte, woke-verrottete Brühe ist der moralische Sumpf, der unser Land mit seiner widerlichen Gutmenschenseuche endgültig in hell’s kitchen führt.
Macht euer Kreuz endlich dort, wo es selbst ein Goldfisch beim ersten Versuch hinkriegen würde, es gibt nur ein richtiges Feld❗