Nackte Panik in der CDU und Ignoranz in der SPD

Die vermeintlich fest zementierte und staatlich fett alimentierte Parteienlandschaft gerät ins Rutschen. Ohne die Hilfsstimmen der CSU fällt die CDU auf 20 Prozent, die SPD droht aus immer mehr Landtagen zu verduften. Hinter der Brandmauer dagegen regen sich Menschen mit Ideen.

picture alliance/dpa | Michael Kappeler

In den Machtpositionen der CDU regiert die Angst vor Wählerverlust; statt damit klug umzugehen, sind Kopflosigkeit und Kurzschlussreaktionen zu beobachten. Es rappelt im Parteien-Karton.

Verzweiflungsaktion in Sachsen-Anhalt

Da tritt Knall auf Fall der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff zurück. Üblicherweise verzichten solcherart Regional-Könige Mitte der Legislaturperiode auf ihr Amt zu Gunsten des Spitzenkandidaten der Partei für die nächsten Landtagswahlen. Das soll dem neuen Kandidaten noch etwas Aura, Bekanntheit und Blaulicht einbringen, unter dessen Flackern die Wagenkolonne zu Wahlveranstaltungen rauscht oder zum Durchschneiden eines Eröffnungsbandes für einen Radschnellweg – in jedem Fall überreichen dann kleine Mädchen dem Mann oder der Frau von Morgen einen Blumenstrauß. Die drängelnde Brav-Pressemenschen lassen die Blitzlichter zucken und die Landesrundfunkhäuser sorgen artig für Bekanntheit. Noch ein paar Subventionsversprechen, und die Wahl scheint gelaufen.

So war es immer. Reiner Haseloff verweigerte diesen Schachzug; manche sagen: Weil ihm ein altersgerechter Ersatzplatz in der Riege des Bundeskabinetts versagt wurde. Und jetzt wirft er 4 Monate vor der Landtagswahl hin. Das ist noch kürzer als das Wählergedächtnis, das nach Ansicht von Parteistrategen ohnehin so kurz wie bestechlich ist. Der Schachzug kommt ein paar Züge zu spät.

Die Herausforderer von der AfD lachen über das Wahlkampfgeschenk und selbst die Koalitionspartner zieren sich beim Pfötchenheben und erhöhen schnell noch den Preis fürs Mitregieren. Es ist eine Verzweiflungsaktion, weil nicht mal mehr ein All-Parteien-Bündnis ausreichen könnte, die AfD-Mehrheit zu verhindern – wobei das überkommene Spiel der Nationalen Volksfront bei den kritischen Ex-DDR-Bürgern ohnehin schlechte Erinnerungen wachruft. Schließlich wollten sie mal Wettbewerb, nicht Einheitspartei.

Berlin unter der Regenbogenfahne der CDU

In Berlin regiert der selbige Bürgermeister einfach weiter; macht sich den Kopf frei beim Tennis-Match mit der Lebensgefährtin, im Nebenberuf Bildungssenatorin im Kabinett des Familienbetriebs Berlin. Jagd auf die Täter, die seit 15 Jahren die Infrastruktur mit Sprengsätzen traktieren? Nicht doch. Der Bürgermeister hält die Regenbogenfahne des klammheimlichen „Ist doch egal“ hoch.

Im benachbarten Brandenburg zerlegt sich das gerade gegründete BSW und reduziert die Zahl möglicher Wahlalternativen, aber das ist auch egal. Dort regiert immer die SPD, egal wie gewählt wird, und Ministerpräsident Dietmar Woidke kann in Winterurlaub fahren: Die CDU steht zur Rettung seines Amtsbonus wie immer bereit und stramm. Da erscheinen Neuwahlen als störend.

In Kiel ist der dortige Ministerpräsident und Antifa-Anhänger Daniel Günther so verzweifelt, dass er nur noch im Verbot kritischer Medien die Überlebensfähigkeit sieht. Gut für ihn, dass er als Regierungschef Herr des Verfahrens ist, sonst müsste die CDU unter Beobachtung gestellt werden. Aber wenigstens soll seine Meinung frei sein in Zukunft, darauf kommt es ihm an.

Gefahr droht ihm aus Düsseldorf: Dort kritisiert der frühere CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und bislang Gefolgsmann des linken CDU-Flügels ausgerechnet ARD und ZDF: „Ohne X wüsste man nicht, dass im Iran in diesen Stunden eine Revolution stattfindet. Der Mut der Menschen auf den Straßen überall im Iran ist heldenhaft. Sie haben das Interesse der Weltöffentlichkeit verdient.“

Genau dieses X steht für das frühere Twitter, das Günther als Instrument von Elon Musk verbieten will. Bei einer Wende braucht man auch die Wendehälse, kommentiert der Medienanwalt Ralf Höcker. In der Tat. Die heldenhaften Revolutionäre sind gut für Aufrufe, aber es braucht viele Mitläufer, um die Straßen zu füllen und der Revolution zum Sieg zu verhelfen.

Das lustige Leben hinter der Brandmauer

Ist die Zeit reif für eine innerparteiliche Revolution? Vielleicht in der CDU. Dort spürt man den Preis, den die Partei für die Brandmauer bezahlt. Die hält man aufrecht, um sich nur ja das Wohlwollen von SPD und Grünen zu sichern und die Bereitschaft der Linken, sich als Mehrheitsbeschaffer in kitzligen Parlamentsmomenten bereit zu halten. So funktioniert die Brandmauer zur Ausgrenzung der AfD in den Parlamenten – aber ansonsten nicht mehr. Hinter die Brandmauer ist ja nicht nur die AfD verbannt, sondern jeglicher kritische Geist, neue Medien, kurzum immer mehr Bürger, die mit dem rotgrünen Gesellschaftsvernichtungskurs unter einem CDU-Kanzler nicht in jedem Fall jubelnd einverstanden sind.

Die Brandmauer ist durchlässig und hinter ihr findet ein reges Leben statt. Was als Art Verbannung in ein innerdeutsches Sibirien eisiger sozialer Isolation gedacht war, wird langsam zum Normalfall gesellschaftlichen Lebens. Dort organisiert sich eine echte Zivilgesellschaft. Sie sammelt sich um das Lagerfeuer neuer Medien aller Darreichungsformen, mit eigener Buchmesse, Journalistenpreisen, Auto-Clubs, Fördervereinen und vielen Orten, an denen man sich trifft und austauscht. Immer mehr CDU-Wähler finden sich ein, die das Gebot der Unantastbarkeit der AfD albern finden, und Unternehmer, die unter schwarzer Misswirtschaft keine Zukunft mehr sehen.

So ist eine lebendige Gegengesellschaft entstanden, die täglich neue Mitglieder aufnimmt. Noch fehlt eine alternative Kirche, aber seit Papst Leo XIV. mehr Meinungsfreiheit fordert, kann es nicht mehr lange dauern, bis auch diese sich findet an Stelle der amtskirchlichen Verherrlichung der Regenbogentranssexualität und der Verdammung jeder Abweichung vom kirchlichen Dogma, das den Kampf gegen Rechts in jeder Kirchenbank fordert. Auch Unternehmen spüren die wachsende Macht der Anti-Woken: Egal ob EDEKA, Rassisten-Käse von Milram oder Rügenwalder Mühle, Rossmann, Lokalzeitungsverleger und ADAC – Bevormundung und Belehrung am Supermarktregal sind Kassengift. Vor allem: Das Lager jenseits der Brandmauer ist vielfach anschlussfähig geworden.

Neue Anschlussfähigkeit

Während sich Berlin außenpolitisch isoliert, ist in der EU mit der Kommissionspräsidentin des Schreckens, Ursula von der Leyen unbeliebt, und sieht in Russland den Erzfeind. Berlin hat mit China Krach wegen einiger muslimischer Uiguren, und mit den USA von Donald Trump will man nichts zu tun haben. Da erscheinen die jenseits der Brandmauer diskutierten Politikrezepte zukunftsfähiger und weniger ideologisch verbohrt.

Selbst die Revolution im Iran hilft da mit: Unvergessen die schmierige Anbiederung von SPD-Steinmeier an das Regime der Mullahs sowie die Unterwerfungsgesten der Grünen um Claudia Roth und Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour. Das muslimisch-fanatische Regime der Mullahs ist neben der Türkei Rückhalt des muslimischen Extremismus in Europa, einem Hätschelkind von Linken und Grünen. Die sehen darin die Befreiung aus kolonialistisch-imperialistischer Unterdrückung und befördern deren Massenmigration rücksichtslos, um den Deutschen endlich dieses Deutschtum und diese christlich geprägte Kultur auszutreiben. Längst ist das rotgrüne Lager islamistisch durchwirkt oder zersetzt, oder besser gesagt: Rotgrüne Anhänger sind die nützlichen Idioten für extreme Muslime, die mit westlicher Freiheit, Homosexualität oder LGBTQ so gar nichts am Turban haben und die Emanzipation der Frau am besten gewährleistet sehen, wenn sie im mobilen Gefängnis der Verschleierung eingesperrt ist. Gerade wird die mühsam erkämpfte Emanzipation und Gleichstellung verspielt – durch No-Go-Areas und erzwungene Demonstration der Unterwerfung mit Schleier und Verschleierung.

Damit wandern ganze Gruppen ab hinter die Brandmauer: Migranten, die vor genau dieser muslimischen Zwangsherrschaft in den Herkunftsländern geflüchtet sind oder im westlichen Modell von Freiheit und Demokratie die Grundlage für das Fortkommen und die Zukunft für sich und ihre Familien sehen.

Ernsthafte Diskussion um Zukunftskonzepte

Hinter der Brandmauer geht es nicht einheitlich zu; da wird wenigstens noch über Marktwirtschaft und Liberalismus diskutiert, denn längst sind auch Liberale vom Bannstrahl der Noch-Mehrheitsparteien getroffen. Denn Wirtschaft und Wege zum Wohlstand werden im Reich der alten Parteien nur noch in der Morgenröte sozialistischer Uralt-Utopien verstanden. Hyperbürokratisierung durch EU-Regeln erwürgt jegliche Tätigkeit; durch staatliche Planung und Lenkung im Namen der allmächtigen Klimareligion wird der Wohlstand für Alle in Armut und Verschuldung „transformiert“. Die versprochene grüne Transformation entpuppt sich als Abstieg ins Elend.

Auch die Verteidiger der Meinungsfreiheit sind hinter die Brandmauer gewandert. Einfältige Regierungsbestätigung wurde zum Grundtenor der braven Medien und die verlieren schon deshalb Publikum, weil ideologische Haltungstexte und kreuzbrave Leitartikel die Nachrichten nicht ersetzen können, die aus der bunten Welt um uns herum auf Deutschland herabregnen. Zunehmend wirken Tageszeitungen und Nachrichten der Öffentlich-Rechtlichen wie wundersame Erzählungen aus einem Ort namens Schilda.

Die SPD schrumpft sich weg

Die Wähler betreffend ist über SPD und Grüne nichts mehr zu sagen. In Bayern liegt die SPD-Zustimmung in Umfragen bei ca. 6 Prozent, also nahe der Todeszone oder gar schon jenseits der 5-Prozenthürde, wenn man die übliche statistische Unschärfe wirken lässt. Ähnlich gering ist ihr Ansehen auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die SPD ist munter unterwegs, um aus immer mehr Landtagen zu fliegen; und deutlich über 10 Prozent bringt sie kaum noch irgendwo auf die Waage. Selbst in ihrer Herzkammer Dortmund nimmt ihr die AfD die Wähler weg.

Die SPD ist nur noch Minderheitspartner. Erstaunlich: Damit gibt sie sich zufrieden, denn für die SPD ist die Brandmauer nicht nur überlebenswichtig, sondern eine Art Job-Garantie: Wenn die CDU nur mit der SPD koalieren darf, dann muss die CDU die SPD dafür teuer bezahlen – mit Ministerämtern, Präsidenten-Jobs der zahllosen obersten Behörden vom Bundesrechnungshof bis zur Bundesnetzagentur, mit Verbandspräsidenten und Beauftragten für dieses und jenes. Die SPD hat sich auf eine Art Arbeits-Beschaffungsmaßnahme für arbeitslose Akademiker ohne verwertbare Beschäftigungschancen reduziert. Wählermehrheiten verachtet sie als schieren Populismus, dem nur mit der harten Faust der echten Sozialisten zu begegnen ist. Man träumt sich in die sozialistische Diktatur von links, die keine rechte Alternative zulässt, da sind sogar die Omas dabei.

Vielleicht überlebt die SPD nur kümmerlich, aber für die Führungsetage reicht es noch. Deswegen wird die Brandmauer auch so verteidigt, auch wenn dahinter sich ein Wählervolk tummelt, das dreifach so groß ist wie die Anhängerschaft der SPD.

Wie viel Kraft steckt noch in den verkümmerten Parteien?

Wer nicht an Parteiverbote glaubt und der Ansicht ist, dass Internet-Verbote und totale Meinungszensur nach dem Bauplan von EU und CDU nicht zukunftsfähig sein können, darf Zweifel haben, ob das politische Gebäude der Altparteien noch tragfähig für mehr als ein paar Politpensionäre ist. Die FDP ist futsch, die SPD minimiert, die CDU angegriffen. Es kann dann schnell gehen.

Die italienische Democrazia Cristiana (DC), seit 1945 staatstragende Partei, zerfiel Anfang der 1990er Jahre im Zuge der Korruptionsaffären mit so ausdrucksstarken und selbsterklärenden Namen wie Tangentopoli (Schmiergeldstadt) oder Mani pulite. 1994 löste sich die DC auf; ihre Flügel zerstreuten sich auf neue Parteien von Mitte-links bis Mitte-rechts. Auch die Sozialisten der PSI waren tief in das Korruptionssystem verstrickt. Nach massiven Anklagen, Wählerflucht und innerem Zerfall brach die PSI praktisch zusammen und verschwand Mitte der 1990er Jahre aus der politischen Landschaft.Der Zusammenbruch beider Parteien beendete die „Erste Republik“ Italiens und öffnete den Raum für neue Akteure wie Berlusconis Forza Italia – und für eine lange instabile Parteienlandschaft, aus der Girogia Meloni mit erstaunlicher Reformdynamik hervorging.

Legale Korruption als Kitt

Deutschland ist nicht Italien, vor allem: In Deutschland sind die Staatsanwaltschaften weisungsgebunden und damit keine Gefahr für Machtbesitzer; in Italien haben buchstäblich heldenhafte Staatsanwälte es trotz Mordanschlägen gleichermaßen mit Parteien und Mafia aufgenommen. Zumal Deutschland die Bestechung aus dem Raum des offenkundig Kriminellen herausdefiniert und die Bereicherung parteipolitisiert hat: Über NGOs, Verbände, und gewaltige Lobbyverbände der grünen Subventionsindustrien fließt das Geld ganz offiziell in die Mehrheitsbeschaffung zu Gunsten neuer Vergünstigungen. Nein, das geschieht nicht über dicke Briefumschläge oder Diplomatenkoffer mit Cash. Korruption in Deutschland erscheint weitgehend legalisiert und wird über Parteiapparate abgewickelt, die staatstragend Grundgesetzschutz genießen und vermeintlich dem Gemeinwohl und der schon sprachlich vereinnahmten „UnsereDemokratie“ dienen: während in Italien Bauprojekte mit etwas „Tangente“ (italienisch für „Schmiergeld“) geölt wurden, sind es hierzulande Windrad- oder Solarparks, die als nationale Energierettungsprojekte bei Genehmigung bevorzugt und im Verlauf durch überhöhte Garantiepreise abgeschmiert werden; und Gott sei Dank gibt es ja jetzt prioritäre Rüstungsprojekte, die ohnehin als Geheimsache laufen.

Die Wirtschaftswunderzeit machte das alles möglich, in Italien wie in Deutschland. Wenn es allen jedes Jahr besser geht, wer will da jammern? Aber jetzt klappt die soziale Sicherung zusammen. Krankenversicherung ist bald unbezahlbar und wegen wachsender Warteschlangen notwendige Versorgung immer schwerer erreichbar. Die Renten sind knapp und reformbedürftig; Pensionen und Diäten unantastbar, Gewerkschaftsbeiträge steuerbegünstigt und NGOs werden gemästet. Konzepte gibt es nicht, außer höhere Steuern (SPD) und „mehr arbeiten“ als Forderung der CDU an jene, die die Nicht-Arbeit von SPD-Wählerpotentialen finanzieren sollen.

Die Stagnation im Kopf aber kann die Reformen nicht erzeugen. Also wird die Realität, deren Verleugnung zum Parteitagsprinzip und Redaktionsprogramm geworden ist, sich eben neue Akteure suchen.

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Kommentare ( 205 )

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St.Elmo
1 Monat her

Hätte mir jemand vor 20 Jahren gesagt das CDU und SPD mal zusammen gerade so noch 40% der Stimmen bekommen den hätte ich verrückt erklärt, ich frag mich mittlerweile ob die CDU den Weg ihrer italienischen Schwesterpartei geht und die SPD mit der Linken zur „Neuen SED“ (NSED) fusioniert.

Jopf
1 Monat her
Antworten an  St.Elmo

Auch in der ehemaligen DDR biederte sich die CDU der SED an. „Christen im Sozialismus“.- diese Artikel dazu besitze ich heute noch. Nach der Wende wurde der Kreisvorsitzende der CDU als zukünftiger Landrat „bestimmt“,-der Ortsvorsitzende als Oberbürgermeister. Das geschah in einer Gaststätte,- hier durch einen ehemaligen Minister aus „CDU“-Ba-Wü. „Und wenn sie nicht gestorben sind,- dann sind sie noch heute „Christen im Sozialismus“…

Kassandra
1 Monat her

Ja – mit den Angestellten in Verwaltungen bis hoch in den Reichstag wie ngos lässt sich auf Dauer kein Staat machen – weil die Finanzierung der Blase ausbleiben wird.
In den USA sind „Staatsangestelte“ seit Trump eine sich verringernde Spezies, während sie hier das Invasionschaos noch zu verwalten glauben, während neue Sitten und Gebräuche schon lange Einzug halten: https://x.com/WallStreetMav/status/2009661599087522238

Sonny
1 Monat her

Wenn es überhaupt zu einer „Rettung“ Deutschlands kommen sollte, dann wird der Osten Deutschlands maßgeblicher Taktgeber sein. Im Osten leben noch genug Menschen, die sich schon einmal aus einer Diktatur befreit haben und die Indizien in der heutigen Bundesrepublik dafür viel schneller erkannt haben, als die schwerfälligen und leicht staatlich zu beeinflussenden Wessis. Wir Wessis sind einfach zu unbedarft für derlei rechtbrecherische Staatsvorgänge – weil nicht sein kann was nicht sein darf. Wenn der Osten mehrheitlich für eine andere Sichtweise von Politik sorgt und mit AfD-Mehrheiten gesundet, wird sich der Westen mehr oder weniger schnell ein Beispiel nehmen. Die kommende… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Sonny

Islamic flag raising ceremony over Newark City Hall
Conquered.     https://x.com/libsoftiktok/status/2010442379170615804
.
So sieht es doch aus – auch und gerade bei uns.
.
Wir werden gar nicht gefragt und auch nicht ins Benehmen gesetzt, ob wir überhaupt derart über den Löffel balbiert werden wollen – sondern waren von Anbeginn solcher Politik an als Opfer auserkoren!
Und sind dann bald eh mal einfach mal weg – und es sieht aus, früher, als es diese Statistik beweist: https://www.danisch.de/blog/2025/10/04/vom-mathematischen-ende-europas/#more-71436
Aber sie tun alles gegen uns, damit es so lange gar nicht mehr dauert – oder?
 

Gerhard_F_Mossmayr
1 Monat her
Antworten an  Sonny

Ich würde darauf nicht zuviel Hoffnung geben. Mal ein kleines Gedankenspiel: Setzen wir mal voraus, dass diejenigen, die in der DDR sozialisiert wurden und sich noch aus eigener Anschauung an die Zustände erinnern können, wegen der man auf die Straße gegangen ist, zum Zeitpunkt der Wende schon eher im Erwachsenenalter gewesen sind. Gründe gibt es dazu genug, da die Jugend im Nachhinein schon irgendwie verklärt wird. Schließlich hatten wir Spaß und es hat auch nichts wirklich gefehlt … Das hieße, Ihr Hoffnungpotenzial setzt sich in der Menge aus den damals über 20-jährigen zusammen. Hmm, das hieße allerdings auch, dass dieser… Mehr

Ali
1 Monat her

Zitat: „ Die SPD droht aus immer mehr Landtagen zu verduften.“

Lieber Herr Tichy, ich kann an dieser positiven Entwicklung beim besten Willen keine Bedrohung erkennen.

Ganz im Gegenteil, das zeigt, das die Deutschen mehrheitlich ihre eigene Demokratie erhalten möchten und nicht in den finsteren, rotkorrupten Sozialismus zurückfallen wollen!

Nibelung
1 Monat her

In der Kundendistribution kann bei Vergleich folgendes stattfinden, gerade wenn man den Zenit überschritten hat, daß z.Bsp. der Verlust von ein bis zwei großen Schlüsselkunden das Unternehmen in die Bredoullie führen kann und das Gegenstück davon ist der schleichende Verlust der großen Kundenmassen, was Eingangs wie in der Politik nicht gleich bemerkt wird, aber ab einem bestimmten Prozentsatz zur existentiellen Gefahr wird und das sollte die Politik niemals aus den Augen verlieren, denn die Kriterien sind die gleichen, während die Auswirkungen in beiden Fällen den Untergang bedeuten können und eine falsche Handlung beim ADAC und anderen hat ja bewiesen wie… Mehr

humerd
1 Monat her

Ministerpräsident in Rheinland Pfalz ,Alexander Schweitzer von der SPD sagt
„Die AfD ist durch und durch eine Versagerpartei“

das ist Realsatire

Rheinland-Pfalz war mal ein Geberland beim Länderfinanzausglich und gehört inzwischen auch zu den Nehmerländern.

Don Didi
1 Monat her
Antworten an  humerd

Tja, und genau das ist das Problem. Immer mehr ehemalige „Geber“ werden zu Nehmern und stellen die Mehrheit. Und diese Mehrheit steuert natürlich nach links, weil nur dort das Nehmen weitergehen kann.

Das ist das Grundproblem, wir haben nur noch knapp 30% produktiv Tätige im Land, die den Rest finanzieren müssen. Nur beträgt „der Rest“ mittlerweile 70%, also die absolute Mehrheit. Und die will weiter alimentiert werden und wählt entsprechend.

Gabriele Kremmel
1 Monat her

Es ist auch interessant zu beobachten, wie der Drang zur Macht- und Profitabsicherung wieder einmal zu totalitären Lösungsansätzen führt und dieser Umstand durch die Vereinnahmung und den inflationären Gebrauch der gegenteiligen Attribute verschleiert werden soll, mit denen man sich selbst adelt.

Der Begriff Demokratie muss vor den Brandmauer-Undemokraten geschützt werden. Der Begriff „Unsere Demokratie“ ist ein Synonym für „Unsere Beute“.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Gabriele Kremmel

„Der Begriff „Unsere Demokratie“ ist ein Synonym für „Unsere Beute“.“ Ja. Wiewohl ganz andere dahinter stehen – und nicht nur in Deutschland. Arbeiten die denen zu? Barbara Köster schreibt schon 2015, dass die kommen der Ansicht sind, dass ihnen hier eh schon alles gehört – und sie es momentan nur noch nicht in Besitz nehmen können: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/merkel-und-die-hidschra-unbeabsichtigte-einladung-zur-eroberung/ Viele weitere Augen öffnende Artikel bei TE, wenn man nach dem Namen der Autorin sucht: https://www.tichyseinblick.de/?s=barbara+k%C3%B6ster . Denn die kommen sind mit Geburt für alle Lebenslagen den Suren unterworfen und können deswegen mit „freien Entscheidungen“ gar nichts zu tun haben. Trotz des Irans… Mehr

MartinKienzle
1 Monat her

Für die alliierte (kommunistische) BRD (https://taz.de/Proteste-gegen-Pegida-und-Co/!5020381/) wird die Luft stets dünner, das bedeutet, dass sie sich gegen ihren nahenden Untergang aufgrund Legitimätsverlustes stemmt, das allerdings, analog zur ehemaligen DDR im Herbst 1989, misslingen wird!

Casa Done
1 Monat her

Wir erheben uns moralisch gerne über frühere Herrschaftsformen wie die Monarchie („Alleinherrschaft“) oder die Aristokratie („Herrschaft der Besten“). „Unseredemokratie“, die wir jetzt erklärtermaßen auch mit totalitären Methoden gegen legitime politische Gegner („Feinde“) verteidigen müssen, entwickelt sich immer mehr zu einer Kakistokratie („Herrschaft der Schlechtesten“). Daß die Mehrheit der Schlafschafe (= Bürger) dem taten- und gedankenlos zusieht, macht die Sache leider nicht besser. Die Folgen dieser katastrophal schlechten Regierungsleistung werden immer deutlicher, auch wenn alles versucht wird, dies schönzureden, zu leugnen oder zu verschweigen.

heinrich hein
1 Monat her

Man sollte die CDU verbieten. ME Sozialistisch, verfassungsfeinlich und demokratieverachtend.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  heinrich hein

Das hat ja Danisch schon vorgeschlagen hinsichtlich der spd – insbesonders dann, wenn von denen tatsächlich ein Verbort der Alternativen eingeleitet werden sollte: https://www.danisch.de/blog/2025/06/24/aufforderung-an-die-afd/#more-69871
Aber das kann man sicher ausweiten.

Ernst K.
1 Monat her

„Nackte Panik in der CDU und Ignoranz in der SPD“

Sehr optimistisch, lieber Herr Tichy, und schön wär’s, aber nackte Panik sieht anders aus.

Die GroKo macht doch einfach weiter, und in der CDU ist noch kein Königsmörder gesichtet worden. Vielmehr wird sich das Parteienkartell mit allen Mitteln an der Macht halten, die ihm zur Verfügung stehen. Und bis zum Herbst bleibt noch genügend Zeit, weitere Knebelgesetze im Bundestag, ggf. auch in den Landtagen zu verabschieden. Auch das AfD-Verbot ist keineswegs abgehakt – oder wie man heute sagt: ‚Es bleibt spannend.‘