Wer hat diesmal AfD gewählt?

1 Million Wähler von der CDU, 470.000 von der SPD, 400.000 von Die Linke wanderten zur AfD, von den Nichtwählern kamen 1,2 Millionen. Und beim nächsten mal wandern sie wieder von überall nach überall.

© Jens Schlueter/Getty Images

Der Einzug der AfD in den Bundestag zeigt bereits jetzt Wirkung: Sie ist das bestimmende Thema nach der Wahl und das noch vor der Frage, wer nun mit wem eine Koalition bilden wird bzw. ob sich FDP und Grüne nach der Absage der SPD für eine Neuauflage der GroKo, für eine Jamaika-Koalition unter Federführung Merkels begeistern können.

Genauso wie die AfD selbst Thema in allen Nachrichtensendungen ist, sind es ihre Wähler. Was hat so viele dazu bewegt, diese Partei wählen? Wie viele davon sind tatsächliche Fremdenfeinde, glühende Anhänger von Höcke und Poggenburg, wer hat aus Protest gewählt und wer aus taktischem Kalkül?

Die trügerische Sicherheit des Bekannten
Modernisierungsverlierer?
In der Süddeutschen Zeitung versuchte man sich bereits zwei Tage vor der Bundestagswahl in einem Interview mit dem Soziologen und Professor an der Uni Leipzig, Holger Lengfeld, an einer Antwort, die zumindest den Anschein erwecken sollte, man würde sich dem „Phänomen“ AfD-Wähler etwas differenzierter zuwenden als in der Vergangenheit. Statt vom „abgehängten Ossi“, spricht man lieber vom „Modernisierungsverlierer“. Ein Terminus, der auch schon von Angela Merkel verwendet wurde, als es noch darum ging, jene „Abgehängten“ im Rahmen des Bundestagswahlkampf wieder einzufangen.

Dieses Ringen darum, das zeichnete sich bereits bei den Umfragewerten für die AfD in den letzten Wochen ab, hat man bekanntermaßen verloren. Mit 33 Prozent fährt die CDU ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949 ein. Ein Verlust von 8,7 Prozent gegenüber der letzten Bundestagswahl. Eine Million Wähler gingen allein der CDU an die AfD verloren und damit mehr als bei jeder anderen Partei. Von Einsicht bei der Kanzlerin dennoch keine Spur. „Ich erkenne nicht, was wir jetzt anders machen müssten.“ ließ Merkel bereits einen Tag nach der Wahl bei der Pressekonferenz auf die Frage einer Journalistin, ob sie als Kanzlerin Fehler gemacht hätte, verlautbaren. Zumindest äußerlich versucht Merkel den Eindruck zu erwecken, als ziehe sie keine Rückschlüsse zwischen ihrer Politik und dem schlechten Abschneiden der CDU.

Ohnehin scheint es sich bei den AfD-Wählern für viele Politiker der etablierten Parteien, Vertreter der hiesigen Medien sowie Sozialforscher aller Couleur noch immer um ein großes Rätsel zu handeln. Ist man zumindest unter den halbwegs schlauen Vertretern von Politik und Presse inzwischen davon abgekommen, alles und jeden, der die AfD wählt, als „Nazi“ und „Rassist“ zu verunglimpfen, zeigt man sich in der Analyse der Beweggründe noch immer weitestgehend starr. Es scheint mittlerweile so, als würde es nicht einmal darum gehen, dass man bestimmte Punkte partout nicht ansprechen möchte, nein, viel schlimmer: als würde man nicht in der Lage dazu sein, sie zu überhaupt zu erkennen. Wissenschaft, Politik und Medien bleiben nicht deshalb immun gegen jedwede fundierte und sachliche Ursachenforschung, weil sie den Diskurs darüber bewusst verweigern, sondern weil sie auf Grundlage des eigenen eher linksorientierten Weltbildes außerstande sind, die Innensicht des AfD-Wählers einzunehmen. In der Folge erscheint jede mediale, wissenschaftliche oder politische Analyse in Artikeln oder auch Talkshows stets als eine überhebliche Einschätzung von Personen, die das Phänomen AfD aus ihrer eigenen linken Filterblase heraus beobachten.

Hamburger Menetekel
„Rechts ist die Hölle – links ist der Himmel – in der Mitte ist nichts“
So ist der gemeine AfD-Wähler für den Soziologen Holger Lengfeld zwar entgegen früherer Behauptungen nicht wirtschaftlich, aber doch zumindest immer noch „kulturell abhängt“. Wo die eine Abwertung entkräftet wird, wartet stets schon die Nächste. Noch immer wird eher von oben herab geurteilt, statt auf Augenhöhe Anliegen und Probleme zu benennen. Noch immer geht es fast ausschließlich um die „Gefühle“ und „Wahrnehmungen“ einer vermeintlich abgehängten Wählerschaft und nicht um die Bereitschaft, diese faktenorientiert und ehrlich auf den Prüfstand zu stellen. Was der AfD-Wähler findet, ist stets nur Produkt seiner eigenen überzeichneten Wahrnehmung und nie wirkliches Abbild dessen, was politisch schief in diesem Land läuft. Weil man selbst kein kritisches Auge auf politischen Islam und ungesteuerte Einwanderung hat, zeigt man sich blind für diejenigen Inhalte, die von vermeintlich „kulturell“ Abgehängten formuliert werden. Schablonenhaft werden deshalb die eigenen Narrative immer und immer wieder in leicht modifizierter Form bedient. Wo sonst an allen Ecken und Enden Differenzierung gefordert wird, ist in Bezug auf die AfD und ihre Wähler plötzlich nicht mehr viel davon übrig.

Und so wird bis zum heutigen Tage und auch nachdem die AfD mit 12,6 % in den Bundestag eingezogen ist, Kritik am konservativen Islam und einer unkontrollierten Einwanderung aus mehrheitlich islamisch geprägten Ländern noch immer gleichgesetzt mit pauschaler Fremdenfeindlichkeit, mit rassistischen Ressentiments, Hass und Hetze. Der AfD-Wähler als Gegenentwurf zum kosmopolitischen Bürger. Homosexuellenfeind und Hausfrauenfetischist. Pluralitätsgegner und leidenschaftlicher Minderheitenjäger. Irgendwo in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts stehengeblieben. Jemand, für den sich die Welt ab einem gewissen Zeitpunkt begonnen hat, zu schnell zu drehen und der jetzt um jeden Preis die Notbremse ziehen will.

Fakt ist, dass es diese Leute gibt. In der AfD selbst noch wesentlich mehr als unter ihren Wählern. Stumpfe Fremdenfeinde, die den „Volkskörper“ rein und die Frau vom Arbeiten fern halten wollen, auf dass sie ihrer eigentlichen „Kernaufgabe“, der Reproduktion, wieder gerecht wird. Leute, die Alexander Gauland und Björn Höcke super finden und an ihren Aussagen nichts Rechtradikales erkennen können, weil man sich außerstande zeigt, dieses Gedankengut überhaupt als rechtsradikales zu identifizieren.

Von einem, der 40 Jahre SPD wählte
Adieu - Ich wähle die SPD nicht mehr
Die Wähler hingegen speisen sich zu einem Großteil nicht aus diesem harten Kern völkisch denkender Anhänger und Mitglieder. 12,6% belegen mitnichten eine Nazifizierung der Gesellschaft, sondern sind Ausdruck eines wachsenden Protestes und taktischen Kalküls aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Verkannt wird in der Analyse über die Beweggründe von AfD-Wählern noch immer die unglaublich starke Gewichtung der derzeitigen Islam- und Asylpolitik. Dabei macht allein ein Blick auf die Wählerwanderung zur AfD aus allen Parteien deutlich: Der gemeinsame Nenner ist die Asyl- und Flüchtlingspolitik. Andere Themenschwerpunkte finden, anders als von Lengfeld behauptet, eine deutlich geringere Beachtung. Anders lässt sich die ebenfalls starke Abwanderung von SPD und Linken zur AfD kaum erklären. Wer vorher links gewählt hat, wählt die AfD jedenfalls nicht für ihre Klima- oder Familienpolitik.

Der große gemeinsame Nenner unter Wählern der AfD ist und war nie die Fremdenfeindlichkeit. Nicht die Ablehnung der Globalisierung und nicht die fehlende kosmopolitische Einstellung. Vielen von denen, die am vergangenen Sonntag AfD gewählt haben, geht es genau um den Erhalt dieser offenen und der modernen Welt zugewandten Einstellung innerhalb der Bevölkerung. Um die Wahrung eben dieser liberalen, pluralistischen Gesellschaft, die Deutschland aktuell noch ist. Um Gleichberechtigung von Frau und Mann, Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten genauso wie gegenüber Homosexuellen. Es geht um die Bedrohung dieser gelebten Werte durch die unkontrollierte Einwanderung aus mehrheitlich islamisch geprägten Ländern und die immer stärkere Ausbreitung des konservativen Islams auch in der westlichen Welt, der genau im Gegensatz zu diesen Werten steht.

Am Ende des Tages ist es dem großen Teil dieser Wähler völlig egal, wie die AfD im Einzelnen zu anderen Themen steht. Für viele ging es letztlich einzig und allein um eine Fundamentalopposition in Fragen des politischen Islams und der derzeitigen Einwanderungspolitik. Und selbst bei diesen Themen ging es oftmals nicht einmal um eine 100prozentige Übereinstimmung mit den Positionen der AfD. Ja, es mag den überzeugten AfD-Wähler geben – der große Teil sieht die AfD jedoch vornehmlich als Instrument zur Neujustierung des parlamentarisch-politischen Spektrums der Bundesrepublik. Ein Korrektiv vor allem für CDU und Liberale. Für eine Parteien- und Medienlandschaft, die in den letzten 12 Jahren unter Merkel insgesamt nach links gerückt ist und die man einzig aus dem Grund gewählt hat, damit die ehemals konservativen und liberalen Parteien wieder stärker zurück in die Mitte rücken. Wenn alle links von der Mitte stehen, bedarf es einer starken Rechten, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Es ist diese taktische Überlegung, die in der deutschen Medienlandschaft bei der Analyse der Wähler der AfD bis heute wenig bis gar keine Beachtung findet, weil einem Großteil der linksorientierten Vertreter von Presse und Politik eben jener Linksdrall aufgrund der eigenen politischen Überzeugungen überhaupt nicht bewusst ist. Im Gegenteil: Unterhält man sich mit Linken, wird schnell klar, dass die Gesellschaft als Ganzes in der eigenen Wahrnehmung überhaupt noch gar nicht links genug ist.

Kampfbegriff schadet der politischen Kultur
Abschied vom Populismus
In den zwei Jahren, in denen ich nun schon die aktuelle Asyl- und Einwanderungspolitik kritisiere, ist mir im Gespräch noch nie jemand begegnet, der pauschal gegen Einwanderung war oder etwas „gegen Ausländer“ hatte. Keiner hätte etwas gegen zwei Millionen Amerikaner, Engländer oder Franzosen. Gegen die multikulturelle Gesellschaft oder Pluralität an sich. Auch eine temporäre Aufnahme von wirklich Schutzbedürftigen stellt noch immer für die meisten eine Selbstverständlichkeit dar. Das Problem ist nicht, dass es ein Asylrecht gibt, sondern die Tatsache, dass aus Asyl zumeist dauerhafte Einwanderung geworden ist und das aus mehrheitlich islamisch geprägten Ländern. Dass man der Meinung ist, dass Einwanderung nach Regeln erfolgen sollte, die kulturell und sozial verträglich sind.

Manchmal geht es nur um die Verhinderung einer einzigen gesellschaftlichen Entwicklung, für die man alles andere hintenanstellt. Für die man Ewiggestrige und noch deutlich unappetitlichere Personen und Inhalte in Kauf nimmt, weil keine andere Partei sich dazu bereit erklärt, in dieser Frage eine wirkliche Kehrtwende einzuleiten. Wenn eine Gesellschaft durch Einwanderung und falsche Toleranz gegenüber kulturellen und religiösen Gepflogenheiten gezwungen wird, fast nur noch über ehemals selbstverständliche zivilisatorische Errungenschaften zu debattieren, statt einer wirklich modernen, kosmopolitisch und multikulturell eingestellten Gesellschaft entsprechend, über zukunftsorientierte Themen und Gestaltungsmöglichkeiten zu sprechen, wenn die Freiheit der Frau angesichts von massiv gestiegener Anzahl an sexuellen Übergriffen in aller Öffentlichkeit plötzlich wieder zur Verhandlungsmasse erklärt wird; wenn betont werden muss, dass ihre Rechte genauso wichtig sind, wenn das eigene Sozialsystem über kurz oder lang zu kollabieren droht, wenn keiner mehr weiß, wer eigentlich und mit welcher Absicht in diesem Land ist, der kommt irgendwann zu dem Schluss, dass über politische Feinheiten wohl erst wieder gesprochen werden kann, wenn den groben Schäden Einhalt geboten wurde.

Manchmal geht es nicht um das Stimmen für etwas, sondern gegen etwas. Nicht um die eigenen Überzeugungen, sondern um taktisches Kalkül. Nicht um die Themen, die man wirklich gerne einmal besprechen würde, sondern um die Verhinderung des Worst Case um nahezu jeden Preis. Darum, dass man den radikalen Islam einfach für den Gegenentwurf all dessen hält, was andere vermeintlich ausgerechnet gegen die AfD-Wähler zu verteidigen glauben. Nicht um Ablehnung von Vielfalt und Toleranz, sondern um ihre Verteidigung gegen ihre Feinde.

Nein, der kulturell Abgehängte ist zumeist nicht der AfD-Wähler, sondern der, der vergessen hat, dass freiheitliche Werte nichts Selbstverständliches sind. Dass sie aktiv verteidigt werden müssen.


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Kommentare ( 43 )

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Wir haben uns entschieden in einem globalen Netzwerk mit anderen Menschen zu leben. Aus allen Teilen der Welt bekommen wir unsere Smarphones, Bananen, Öl und unzähliges mehr. Lange Zeit wurde und wird dies immer noch sehr ungerecht gemacht, indem wir in Deutschland viel zu günstige Waren bekommen und Menschen in den sogenannten Dritte Welt-Ländern mit fast nichts abgespeist werden. Nicht mal ökologische Folgen werden miteinberechnet. Unter dem Gesichtspunkt finde ich es in einer aufgeklärten Gesellschaft unmöglich, sich aus der Verantwortung zu ziehen, die mit diesem Handeln einhergeht. Der IS und der Krieg in Syrien basieren auf Konflikten, die durch das… Mehr

Alles ist so viel wert, wie man dafür bekommt. Wenn „wir“ die Smartphones, Bananen etc. nicht kaufen würden, dann würde die Arbeiter in den unterentwickelten Ländern noch weniger verdienen. Bananen brauchen wir sicher nicht unbedingt, Smartphones könnten wir auch 3x so lange nutzen, wie wir es tun (ICH tue das), und auf viele Autofahrten könnten wir verzichten, OHNE dass wir sehr viel vermissen müssten.
Aber schon der Rückgang des Öl-Imports wg. der erhöhten amerikanischen Produktion bringt einige Länder in Schwierigkeiten.

Liebe Anabel Schunke,
auf fb hat jetzt auch bei mir die „MAASI“
zugeschlagen.(30 Tage)
Denke, das adelt mich.

Ansonsten:
Klasse!
Wie immer.

Clemens B.(Bernd) Deggelmann

Man muss sich nicht „wissenschaftlich“ den Kopf zu zerbrechen, warum jemand wie ich die AfD gewählt haben. 100 Milliarden bis 2020 Kosten für Leute, die hier nichts zu suchen haben. Allein ein unbegleiteter minderjährige Flüchtling kostet im Monat mehr, als manche Flaschen sammelnde Rentnerin und mancher Rentner per Monat bekommt. Failed Cities, in denen längst der rechtsfreie Raum von linken Regierungen geduldet werden. Noch was? – Muss man nicht alles aufzählen. Jeder, der Augen hat, sieht, wie unser Land Stück für Stück zerfällt.

Danke für dies treffenden Bemerkungen. Doch wie kann man das operationalisieren? Denn auch Peer-Groups die sich den Mega-Trends vermeintlicher Mehrheiten verweigern, haben intern ähnliche Mechanismen. Für mich ist die Analyse einerseits Anlass eigener selbstkritischer Überlegungen, andererseits die Erkenntnis, dass dieser Sachverhalt nicht darum aus der Welt ist, in dem man dieses bei anderen und bei der eigenen Peer-Group erkennt. Einen Königsweg sehe ich nicht, aber ich halte es für angemessen, eine entsprechende Gegenöffentlichkeit zu schaffen, die eine Alternative zur Schweigespirale liefert.

Herzlichen Dank.
Das war ich denen schuldig.
Ich kann mich an keinen meiner Lehrer erinnern, die keine Kriegsverletzung hatten.
Kopfschuss, beide Beine ab, aber das Leben ohne Klage gemeistert…..

WELT-online Umfrage von heute:
Wer den Fehler in der Lückenpresse findet, darf ihn behalten

u.A.:

Die Wahl ist entschieden.
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt!
Unabhängig von konkreten Wahlversprechen – was wünschen Sie sich von der neuen Regierung vor allem?

Steuersenkung

Bessere Infrastruktur

Gebührenfreie Bildung

Rentenerhöhung

Mehr Arbeitsplätze

Mehr Sicherheit

Mehr Wohnungsbau

Weiß nicht

Danke.

Die AfD könnte überhaupt nicht abschaffen. Leider sind sie auf eine Chimäre reingefallen. Dieser Sozialstaat geht aufgrund der Migration in die ewigen Jagdgründe und nicht wegen der AfD. Niemand brauch einen Sozialstaat im 21ten Jahrhundert, sondern nur Leitplanken wie Grundsicherung , allgemeiner Krankenversicherung, Mindestlohn und Mindestrente.
Das kann man nur solidarisch über Steuern finanzieren…niemals über Beiträge. Wer rechnen kann ist klar im Vorteil. Die kapitalistische Schweiz hat deswegen ihr Rentensystem umgestellt…
Unser System wird in de Zukunft zusammenbrechen…
https://www.welt.de/wirtschaft/article157171883/Auf-unsere-Kinder-wartet-die-7-7-Billionen-Euro-Luecke.html

Sie verkennen „Drehhofers“ Priorität: Die LTW 2018 in Bayern.
Sollte die CSU bis dahin keine Obergrenze oder eine echte „Nationale Kraftanstrengung“ zur Abschiebung hinbekommen haben, könnte Bayern fallen: Und dort gibt es nicht nur die AfD, sondern noch die Freien Wähler ud selbst die Bayernpartei könnte für manch einen Bazi kompetenter erscheinen als die CSU.

Seehofer ist aber nicht die CSU.