Versicherte sollen Arbeitslose in Südländern bezahlen und Steuerzahler feministische Pornos fördern

Bedenkt man, dass wegen unterlassener ökonomischer Reformen in ALLEN großen EU-Ländern die Arbeitslosigkeit weit über der in Deutschland liegt, dann kann man leicht ermessen, dass dies ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Transferunion ist, bei der die Gelder von Deutschland Richtung Süden fließen.

Lukas Schulze/Getty Images

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat für die Eurozone einen gemeinsamen Geldtopf im Kampf gegen Arbeitslosigkeit vorgeschlagen. „Ich bin dafür, die nationalen Systeme der Arbeitslosenversicherungen zu ergänzen um eine Rückversicherung für die gesamte Eurozone“, sagt der SPD-Politiker dem „Spiegel“. Ein Land, in dem während einer Krise die Belastung der Sozialversicherungssysteme wegen hoher Arbeitslosigkeit steige, könne bei dieser gemeinsamen Rückversicherung einen Kredit aufnehmen. „Ist die Rezession vorüber, zahlt das Krisenland die aufgenommenen Mittel wieder zurück.“ Durch die Maßnahme werde die finanzielle Stabilität des Gesamtsystems gestärkt.

Natürlich ist das Augenwischerei: Wer glaubt, die „Kredite“, die wir in schlechten Zeiten zur Finanzierung der Arbeitslosigkeit in Ländern wie Griechenland, Spanien und Italien ausgeben würden, bekämen wir in guten Zeiten zurückgezahlt, muss schon sehr, sehr naiv sein.

Falsche Interpretation
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Bedenkt man, dass wegen unterlassener ökonomischer Reformen in ALLEN großen EU-Ländern die Arbeitslosigkeit weit über der in Deutschland liegt, dann kann man leicht ermessen, dass dies ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Transferunion ist, bei der die Gelder von Deutschland Richtung Süden fließen. Welche Anreize Länder wie Spanien oder Italien dann noch haben sollten, um Arbeitsmarktreformen durchzuführen, ist leicht zu beantworten: Keine. Viel bequemer ist es ja, wenn deutsche Arbeitnehmer die Arbeitslosigkeit in diesen Ländern finanzieren. Ob das den Arbeitnehmern in Deutschland wirklich gefällt?

Die „Bankenunion“, eine bei Sozialisten lange Zeit beliebte Idee, um im Fall der Insolvenz von italienischen oder griechischen Banken diese mit den Spareinlagen aus Deutschland zu finanzieren, ist auch noch keineswegs vom Tisch. Die Begeisterung dafür bei den Südländern scheint jedoch etwas abgeklungen zu sein – vielleicht aus Furcht, am Ende müssten italienische und griechische Sparer die Deutsche Bank retten.

Die SPD kommt damit ihrem „Projekt 10 Prozent“ wieder einen Schritt näher. Eine andere Idee der SPD, die nur im Rahmen dieses Projektes erklärlich ist: Laut Bericht des „Tagesspiegel“ („Berlins SPD will feministische Pornos fördern – als Beitrag zur Gleichberechtigung“) haben die Sozialdemokraten auf ihrem Parteitag in der Hauptstadt beschlossen, künftig mit Steuermitteln feministische Pornos zu fördern. Ziel sei es, „Pornografie zu zeigen, die auf Sexismus verzichtet“. Diese Pornos sollten dann auch in den Mediatheken von ARD und ZDF verfügbar sein.

Man sieht, wie nah die SPD bei den Bürgern ist und wie gut sie die wirklich wichtigen Fragen versteht, die Deutschland bewegen.

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Kommentare ( 56 )

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Gibt es keine Handhabe dafür, die SPD als Kriminelle Vereinigung verbieten zu lassen und die Vorstandsmitglieder allesamt zu inhaftieren? Kurt Schuhmacher, Ernst Reuter, Herbert Wehner (der alte Rabauke), Willy Brandt und Helmut Schmidt rotieren in ihren Gräbern.

Kann es sein das man in Deutschland eigentlich nur Angst hat das wir als Lokomotive ausfallen, immerhin bezahlen wir unsere bis dato stabile Wirtschaft mit Target 2 Exporten auch selber , jetzt nimmt man halt noch die Arbeitslosen mit herein und finanziert sie der Konsum muss unter allen Umständen am laufen gehalten werden, wenn das zusammenklappt und die deutsche Wirtschaft stark rückläufig wird dann gibt es eine Revolution aber nicht auf der Straße sondern in der Wahlkabine.

„……..haben die Sozialdemokraten auf ihrem Parteitag in der Hauptstadt beschlossen, künftig mit Steuermitteln feministische Pornos zu fördern. “ Darf man sich da auf bekannte Gesichter freuen?

Jeden Tag regt man sich aufs neue auf. Hier werden über eine Million so einfach reingelassen die man hier mit durchfüttert. Gerne auch mit 2. Frau oder gleich mit Vieren wie in Montabaur. Sozial Leistungen werden für Leute verschleudert, die hier noch nie was getan haben und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nie werden. Asylbetrug zu 100.000den, ermöglicht von einer geisteskranken Regierung. Und jetzt kommt so ein Fischkopp von Hamburg daher und will wieder an mein Portmonee. Wie viel Millionen hat der bei der HSH Nordbank in den Sand gesetzt? Ach so das war ja Ländersache, damit hat er ja jetzt… Mehr
Alles klar, das Scholzmännchen wird’s schon richten. Sein Versagen während des G20 Gipfels hier in Hamburg hat ihm offenbar noch nicht gereicht. Die Scherben dieser großartigen, von unserer wunderbaren Kanzlerin initiierten Veranstaltung sind noch noch nicht weggefegt, da stellt der kleine Mann seine totale Inkompetenz erneut unter Beweis. Seine Vorschläge laufen m.E. eher in Richtung 4,5%. Aber die Sozis machen weiter wie bisher. In der Hansestadt sind viele froh, „den da“ endlich los zu sein. Mal sehen, wie sich sein Nachfolger im Amt des Ersten Bürgermeisters entwickeln wird. Viel Hoffnung auf Besserung habe ich nicht, zumal mit Katharina Fegebank eine… Mehr

. . und hinten zieht die Christiane Schneider die Strippen . . . los Jungs und Mädels „ohne Euch wäre es langweilig“

Unsere Statistik der Arbeitslosenzahlen wird durch das Chaos der Statistik der Hartz IV Empfänger bereinigt. Es gibt schließlich nur für unter 50-jährige bis zu 1 Jahr Arbeitslosengeld, danach fallen sie aus der Zahl der Arbeitslosen. Zusätzlich sind alle Wirtschafts-Flüchtlinge im arbeitsfähigen Alter auch nur Arbeitslose aus dem Ausland.

„Projekt 10%“? So viel bekommen die bald nie und nimmer mehr zusammen. Der Titel müsste „Projekt unter 10%“ oder „Projekt U10“ lauten.

Beruhigen Sie sich, ganz bestimmt wird diese Versicherung von Beamten finanziert. Unsere Regierung kennt ja die Abgabensituation der anderen.

Ja, mit solchen Zahlungen würden notwendige Reformen in diesen Ländern weiterhin verhindert. Und unsere Rechengenies wollen das von unserem Geld bezahlen, das zum Beispiel für unsere Renten nicht vorhanden ist. Darum gibt es nur noch wesentlich gekürzte Renten. Und weil unser Land soo arm ist, soll ja erneut das Renteneintrittsalter erhöht werden. Wann gehen eigentlich die Menschen in diesen Ländern in Rente und wie hoch sind deren Rentenzahlungen? Unsere Einlagensicherung an andere Länder zu Verfügung zu stellen, ist indiskutabel. Insgesamt hat keine Partei die Berechtigung, unsere hart erarbeiteten Gelder ans Ausland zu verteilen.

„Versicherte sollen Arbeitslose in Südländern bezahlen und Steuerzahler feministische Pornos fördern.“

Ja lieber Herr Zitelmann, das klingt irgendwie nach Kritik. Sind sie etwa kein „überzeugter, solidarischer (in was auch immer) EUropäer? Ich auch nicht.